Löwen in der Talent Series erfolgreich
Eintracht gewinnt 5:1 gegen den Hamburger SV
Die Bundesliga Talent Series fand am gestrigen Mittwoch ihre Fortsetzung für die Löwen! Die Eintracht spielte auf dem B-Platz am EINTRACHT-STADION gegen den Hamburger SV und setzte sich mit 5:1 durch. Insbesondere im ersten Durchgang präsentierte sich Blau-Gelb sehr gut.
Der Eintracht-Kader bestand dabei erstmals ausschließlich aus Nachwuchsspielern. “Wir haben keine Profis eingesetzt, weil wir etwas Verletzungsprobleme haben und kein Risiko eingehen wollten. Wir brauchten den Profikader heute Vormittag komplett im Training”, erläuterte Marc Pfitzner im Anschluss. Der Co-Trainer der Profis betreute zum dritten Mal als Coach in der Talent Series, gegen den Hamburger SV wurde er von Marcel Goslar, Alexander Arsovic (Cheftrainer U19) und Julian Moser (Torwarttrainer U19) unterstützt. Uwe Möhrle, der bei den vorangegangenen zwei Partien ebenfalls dabei war, befindet sich aktuell beim Pro-Lizenz-Lehrgang in Frankfurt.
Generell zeigte sich Pfitzner nach dem Spiel sehr zufrieden. “Das Spiel war sehr ordentlich von den Jungs, vor allem im ersten Durchgang haben sie es sehr gut gemacht. Ab der 60. Minute haben wir durchgewechselt und spielten mit einer Mischung aus U19- und U23-Spielern. Die Mannschaft hat das schon umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen haben. Es war gut, jeder hat seine Spielzeit bekommen und keiner hat sich verletzt.”
Für die Tore sorgten die U23-Jungs Mason Grumbach (2x) und Marvin Hounkpati sowie Koki Tamayama und Abdel-Haq Awali aus der U19.
Aufstellung: Tetzlaff – Belger (46' Studenica), Schlothauer, Benstead (60' Becker), Ziegele (60' Bessambo), Cham (60' Karaqi), Tamayama (60' Karp), Awali, Grumbach, Renner (C) (60' Afonso), Hounkpati.
Zur Talent Series
Die Bundesliga Talent Series ist ein neuer U21-Wettbewerb und bietet jungen Spielern zusätzliche Spielpraxis auf hohem Niveau. In der Premierensaison 2026/27 nehmen 26 Clubs aus Bundesliga und 2. Bundesliga teil.
Gespielt werden zwei Halbserien. Dabei können die Clubs pro Halbserie flexibel zwischen drei und sechs Partien bestreiten. Die beiden bestplatzierten Teams jeder Halbserie erreichen die Finalspiele im Frühjahr 2027. Da die Teams ggf. unterschiedlich viele Spiele absolvieren, entscheidet am Ende der Punkteschnitt über die Platzierung.
Die Spiele der Serien werden zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen, um organisatorische und wirtschaftliche Belastungen für die Teilnehmer gering zu halten. Auch eine Kommunikation der Vereine im Vorfeld der Spiele findet nicht statt. Für das Finalturnier ist eine Austragung mit Zuschauern sowie eine Medialisierung vorgesehen.