Abstiegskracher in der Oberliga: U23 empfängt Rehden

Vorletztes Heimspiel hat es in sich

Die Spielzeiten neigen sich dem Ende entgegen und sowohl bei der U23 als auch bei der 1. Frauenmannschaft stehen wichtige Spiele und baldige Entscheidungen an. Während die U23 im vorletzten Heimspiel der Saison einen direkten Konkurrenten empfängt, gastieren die Frauen auswärts beim Tabellendritten. Die U15 ist aktuell die formstärkste Mannschaft im blau-gelben Kosmos. Die Spiele am Wochenende in der Übersicht. 

Eintracht U23 - BSV Rehden (Sonntag, 3. Mai 2026, 14 Uhr)

Für die U23 steht ein richtiger Abstiegskracher an. Am kommenden Sonntag empfängt die Mannschaft rund um Trainer Ken Reichel mit dem BSV Rehden einen unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Während die Eintracht mit 32 Punkten auf Rang 13 und damit auf dem ersten Abstiegsplatz liegt, rangiert der BSV mit einem Punkt mehr auf dem Konto auf Rang elf - wobei die Rehdener zusätzlich ein Spiel weniger absolviert haben. Unter der Woche gewannen die Gäste mit 1:0 beim FC Verden 04 und fuhren damit richtige Big Points ein. “Durch den Sieg von Rehden ist die Tabelle nochmals enger zusammengerückt”, sagt Cheftrainer Ken Reichel. 

Doch, dass die U23 überhaupt in der Lage ist, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu erreichen, war nach nur vier Punkten aus zehn Spielen so nicht abzusehen. Auch deshalb nehmen das Trainerteam und die Mannschaft die Ausgangslage positiv an: “Wir sind froh, dass wir uns nach dem Saisonstart überhaupt in diese Ausgangslage bringen konnten. Wir haben uns drei Endspiele erarbeitet, in denen es um alles geht. Wir sind von unserer Qualität überzeugt und davon, die Spiele gegen Rehden, in Wolfenbüttel und gegen Lupo Martini ziehen zu können. So gehen wir in die Partien rein." Seitdem Ken Reichel übernahm, holte die Mannschaft aus 17 Spielen insgesamt 28 Punkte. 

Die U23 freut sich über viel Unterstützung am Sonntag in der Rheingoldarena. 

TSV Havelse - Eintracht U19 (Samstag, 2. Mai 2026, 15 Uhr)

Für die U19 läuft es weiter nicht rund, auch in der Vorwoche sammelte sie keine Punkte und unterlag im Heimspiel gegen den Chemnitzer FC mit 3:4 - trotz einer 3:1-Führung nach 70 Spielminuten. Gestern wurde zudem bekannt, dass Cheftrainer Niklas Bahr die Löwen verlassen wird - er coacht ab Sommer die U16 des 1. FSV Mainz 05. Bevor er die Löwenstadt verlässt, wird er die blau-gelbe U19 noch in vier ausstehenden Partien betreuen. Dazu zählt auch die Auswärtsaufgabe am kommenden Samstag beim TSV Havelse. Die Hausherren holten bisher starke 19 Punkte aus zehn Spielen und liegen auf Rang vier.  

Eintracht U17 - F.C. Hansa Rostock (Samstag, 2. Mai 2026, 14 Uhr)

Ähnlich wie bei der U19 verhält es sich ebenfalls bei der U17 - auch die Elf von Trainer Niels Quante liegt auf dem letzten Tabellenplatz und unterlag in der Vorwoche beim USC Paloma mit 2:5. Bevor die Sommerpause beginnt, stehen noch drei Aufgaben in der Liga auf dem Programm, beginnend mit dem Heimspiel am Samstag gegen Rostock. Die Kogge grüßt in der Hauptrunde der Gruppe B aktuell vom Platz an der Sonne - 21 Punkte aus zehn Partien bedeuten Rang eins. 

Eintracht U15 - Blumenthaler SV (Freitag, 1. Mai 2026, 15 Uhr)

Die U15 ist aktuell extrem formstark unterwegs und sammelte zuletzt fünf Siege in Folge in der Regionalliga ein - mit einem möglichen Abstieg hat die Mannschaft definitiv nichts mehr zu tun. Stattdessen sind 35 Punkte aus 22 Duellen ein mehr als respektabler Schnitt. In den vier ausstehenden Partien soll weiter am Punktekonto geschraubt werden. Am Freitag besteht dazu gegen den Blumenthaler SV die Möglichkeit, die den ersten Abstiegsplatz elf belegen. 

SG Rodenberg - Eintracht 1. Frauen (Sonntag, 3. Mai 2026, 11 Uhr)

Showdown auch in der Oberliga der Frauen! Drei Partien verbleiben, drei Punkte Vorsprung sowie das deutlich bessere Torverhältnis, so ist die Ausgangslage für die Frauenmannschaft der Eintracht. Am Sonntag steht jedoch die wohl schwierigste Hürde auf dem Weg zum Aufstieg an, denn die SG Rodenberg ist Dritter und holte selbst auch schon 47 Zähler. Mit der SVG Göttingen und BW Tündern stehen dann noch zwei Aufgaben für die Löwinnen an. Am Ende soll es hochgehen in die Regionalliga - die Zeichen dafür stehen nach einer sehr konstanten Saison gut. 

Foto: Torsten Utta