Blaupause für zukünftige Duelle
Abschließender Rückblick auf das Derby
Das Niedersachsenderby liegt inzwischen einige Tage zurück – und dennoch möchten wir einen abschließenden, aber lohnenden Blick auf den Verlauf dieses besonderen Spiels abseits des Rasens wagen.
Unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen hat der Spieltag gezeigt, dass ein Derby unter Flutlicht, mit großer Zuschauerzahl und nur geringen Einschränkungen für alle Stadionbesucher möglich ist, ohne dass es zu nennenswerten sicherheitsrelevanten Vorfällen kommt. Sowohl die An- und Abreise als auch das Geschehen im und rund um das Stadion verliefen insgesamt ruhig und geordnet.
Ein wesentlicher Faktor dafür war das verantwortungsbewusste Verhalten der Fans beider Vereine. Insbesondere die zahlreichen mitgereisten Eintracht-Anhänger haben mit ihrem besonnenen Auftreten einen wichtigen Beitrag zu einem insgesamt friedlichen Derby geleistet. Dem Duell gingen umfangreiche Anstrengungen voraus – umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir dieses positive Fazit zum Abend in Hannover ziehen können (das Ergebnis auf dem Rasen natürlich ausgeklammert).
Das Spiel kann damit als Blaupause für zukünftige Niedersachsenderbys dienen: Die sportliche Rivalität gehört auf den Rasen – und genau dort wurde sie an diesem Abend ausgetragen. Gleichzeitig wollen wir demütig bleiben und nicht öffentlich triumphieren, sondern sachlich anerkennen, dass ein friedlicher und stimmungsvoller Ablauf möglich war – trotz eines Freitagabendspiels, einer vollen A2, eines stark ausgelasteten Schienenverkehrs und weiterer paralleler Veranstaltungen mit mehreren tausend Zuschauern in Hannover.
Unser Dank gilt allen Beteiligten, die zur Organisation und Durchführung dieses Spieltags beigetragen haben – insbesondere der besonnen agierenden Polizei, der Bundespolizei an den Bahnhöfen, den Sicherheitsdiensten und den operativen Verantwortungsträgern beider Vereine.
Das Derby hat gezeigt, dass große Emotionen, intensive Rivalität und ein insgesamt ruhiger Verlauf auf den Rängen kein Widerspruch sein müssen.