Stellungnahme zu den Vorkommnissen im Gästeblock beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg

Pyrotechnik, Böller und diffamierendes Spruchband im Gästebereich

Im Rahmen des Heimspiels gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Sonntag kam es im Gästeblock zu umfangreichem Einsatz von Pyrotechnik, darunter auch Böller. Zudem wurde ein diffamierendes Spruchband gegen die Polizei gezeigt. Die daraus resultierende Rauchentwicklung sowie die zwischenzeitliche Spielunterbrechung haben das Stadionerlebnis spürbar beeinträchtigt und zu zahlreichen Beschwerden geführt.

Die Vorkommnisse im Gästeblock haben Bilder produziert, die wir im EINTRACHT-STADION nicht sehen wollen und die Wasser auf die Mühlen all jener sind, die die Sicherheit in den deutschen Stadien grundsätzlich infrage stellen. 

Klar ist: Was sich am Wochenende ereignet hat, hat nichts mit Pyrotechnik als bewusst eingesetztem Stil- und Ausdrucksmittel zu tun. Eine derart massive Rauchentwicklung sowie der Einsatz von Raketen haben nicht nur eine unmittelbare negative Auswirkung auf das Spielgeschehen – die Partie musste für knapp drei Minuten unterbrochen werden – sondern sind auch gesundheitsgefährdend. Für den Einsatz von Böllern gilt für uns ohnehin eine klare Null-Toleranz-Linie. 

Ebenso wenig akzeptabel sind diffamierende Spruchbänder – ganz egal, gegen wen oder was sie gerichtet sind. Diese widersprechen den Werten, für die Eintracht Braunschweig steht, und dürfen in unserem Stadion keinen Platz haben.

Auch wenn die Vorfälle nicht durch unsere eigenen Anhänger verursacht wurden, sind wir uns unserer Verantwortung als Veranstalter bewusst. Wir werden die Geschehnisse gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern aufarbeiten. Ein entsprechender Austausch mit dem 1. FC Nürnberg hat bereits stattgefunden.

Gleichzeitig bitten wir ausdrücklich alle Zuschauerinnen und Zuschauern um Entschuldigung, die sich durch die Vorkommnisse belästigt, gestört oder verängstigt gefühlt haben.