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Stehplätze beim Auswärtsspiel in Münster bereits ausverkauft

Die Backhaus-Elf ist Ende September auswärts im Münsterland gefordert. Am 7. Spieltag der 2. Bundesliga reisen die Löwen nach Westfalen und treffen im LVM-Preußenstadion auf den SC Preußen Münster. Anpfiff des Duells mit den Adlern ist am 28. September um 13.30 Uhr. Das Stehplatzkontingent ist restlos vergriffen, lediglich Sitzplatzkarten stehen noch zum Kauf zur Verfügung. ACHTUNG! Die aktive Fanszene wird die Mannschaft auch aus dem Sitzplatzblock G1 heraus unterstützen. Daher kann es in diesem Block zu möglichen Sichteinschränkungen kommen. Zudem wird ein Entlastungszug für mitreisende Löwinnen und Löwen mit einer Kapazität von bis zu 800 Personen bereitgestellt. Alle Infos dazu gibt's hier ! Der Vorverkauf in der Übersicht: Preußen Münster – Eintracht Braunschweig (7. Spieltag) Spieltermin Sonntag, dem 28. September 2025 | Spielbeginn: 13.30 Uhr Preise und Ticketinfos Stehplatz : 19,47 € Sitzplatz : ab 40,70 € Die Preise verstehen sich inkl. einer Vorverkaufsgebühr von 10% des Ticketpreises. Die Tickets sind ausschließlich als print@home-Version verfügbar. Pro Kundenkonto können für diese Partie maximal zwei Tickets erworben werden. Verkaufsphasen Mitglieder BTSV : ab Donnerstag, dem 11. September 2025 um 10 Uhr Dauerkarteninhaber 2025/2026 : ab Freitag, dem 12. September 2025 um 10 Uhr Ticketkäufer seit 22/23 : ab Samstag, dem 13. September 2025 um 10 Uhr ADK : Inhaber einer Auswärts-Dauerkarte werden per E-Mail über die Bestellmodalitäten informiert. Ende des Vorverkaufs Mittwoch, dem 24. September 2025 um 23.59 Uhr Vorverkaufsstellen Online-Ticketshop (Auswärtskarten) Stadion-Fanshop (Di. – Fr. 10 bis 18 Uhr, Sa. 10 bis 14 Uhr) Ticketweiterverkauf/ Löwen-Ticketbörse Der Weiterverkauf von Tickets ist bei diesem Spiel nicht möglich. Fan-Infos Rechtzeitig vor dem Spiel werden weitere wichtige Informationen zu dem Auswärtsspiel hier auf der Homepage sowie der Facebook-Seite der Fanbetreuung veröffentlicht. Diese gilt es zu beachten.

Löwinnen feiern Derbysieg

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Nachwuchslöwen. Während die U23 und U19 bereits am Samstag punkten konnten, waren zwei weitere Teams erst am Sonntag gefordert. Für die Löwinnen gab es einen Auswärtssieg im Niedersachsenderby zu feiern, die U15 hingegen musste eine bittere Niederlage zuhause wegstecken. SV Atlas Delmenhorst – Eintracht U23 1:1 (1:0) Punktgewinn beim Tabellenzweiten. An diesem Spieltag waren die Löwen zu Gast in Delmenhorst, am kommenden wartet noch das Heimspiel gegen den SV Holthausen Biene, bevor es auch für die U23 in die Winterpause geht. Den Hinrundenabschluss, gleichbedeutend mit den letzten beiden Partien der Interimslaufzeit von Trainer Ken Reichel, wolle dieser dementsprechend erfolgreich gestalten, betonte der Ex-Profi vor der Partie: „Den ersten Schritt konnten wir gehen. Ich habe ein gutes Spiel unserer Mannschaft beim Tabellenzweiten gesehen, in dem wir uns mit einem Punktgewinn belohnen." Gut in die Partie gestartet, fiel der Treffer der Gastgeber in die Druckphase der Eintracht, durch welchen die erste Halbzeit auch etwas an Tempo verlor. In der zweiten Halbzeit präziser im eigenen Spiel und fortan spielbestimmend, gelang den Löwen in der 77. Minute durch Ricardo Wagner der Ausgleich zum 1:1. „Am Ende müssen wir uns fast ärgern, dass wir das Spiel nicht noch komplett drehen“, hält Reichel im Nachgang der Partie fest. Worüber sich der Eintracht-Interimstrainer ebenfalls ärgert, ist eine gelb-rote Karte für Profikeeper Marko Rajkovacic, die nach dem Schlusspfiff verteilt wurde: „Bereits die erste gelbe Karte, die im Zuge des Gegentreffers verteilt wurde, war unberechtigt. Bei der zweiten möchte Marko den Konflikt zweier Spieler verhindern und wird als vermeintlicher Initiator einer nachfolgenden Rudelbildung vom Platz geschickt. Das ist nicht nur bitter für uns, sondern auch unglücklich vom Schiedsrichtergespann gelöst.“ Somit gewinnen die Löwen zwar einen Punkt, müssen allerdings auf ihren Schlussmann in der letzten Partie vor der Winterpause am Freitagabend im Heimspiel gegen den SV Holthausen Biene verzichten. Eintracht: Rajkovacic – Schlothauer (46‘ Sever), Niemann, Laatsch (89‘ Matthias), Placinta (90+2‘ Benstead), Dräger, Renner, Buljubasic (86‘ Szczerba), Ziegele, Awuah (63‘ Wagner), Afonso. Tore: 1:0 Fagerström (34‘), 1:1 Wagner (77‘). SV Werder Bremen – Eintracht U19 2:3 (2:1) Auswärtssieg! Zu Gast beim SV Werder Bremen erwartete das Team rund um Trainer Niklas Bahr eine schwere Partie zum Vorrundenabschluss. Gut für die Eintracht im Vorfeld der Partie: Für das Heimteam aus Bremen ging es im letzten Spiel um nichts mehr. Nach oben war der Abstand auf den viertplatzierten FC St. Pauli zu groß und auch nach unten hatten die Bremer genügend Vorsprung auf den Blumenthaler SV aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses. Und dennoch trat das Heimteam von Beginn an gewohnt offensiv auf. So entstanden Räume, die die Jungs von der Oker direkt zu bespielen wussten. Nach nur einer Minute war es Bastian Redecker, der die Blau-Gelben in Führung brachte. Trotz des Blitzstarts und der über weite Strecken solide Partie der Löwen, sah es lange nicht nach einem Erfolgserlebnis in Bremen aus. Bereits vor der Halbzeit, schlugen die Gastgeber doppelt zurück und hatten die Gäste bis kurz vor Spielende am Rande einer Niederlage. Der erlösende Ausgleich durch den eingewechselten Julien Luca Gille in Minute 80, sollte sogar noch durch den verwandelten Elfmeter von Mads Jonna Runge in Minute 86, in Sachen Wichtigkeit getoppt werden. Der Elfmeter des Verteidigers, sorgte nicht nur für einen Jubelsturm der Löwen kurz vor Ende der Partie, sondern bescherte auch den so wichtigen zweiten Saisonsieg in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga. Somit zogen die Blau-Gelben noch am Blumenthaler SV vorbei und kletterten auf den sechsten Tabellenplatz. Eintracht: Herdes – Runge, Funk, Redecker (90+1‘ Abdaoui), Awali (75‘ Gryglewski), Fuchs (75‘ Perri), Dabrowski (75‘ Gille), Altay, Ketzscher (45‘ Noster), Hounkpati, Strauß. Tore: 0:1 Redecker (1‘), 1:1 Teschke (10‘), 2:1 Collevecchio (31‘), 2:2 Gille (80‘), 2:3 Runge (86‘). Eintracht U15 – USC Paloma 0:1 (0:0) Unglückliche Niederlage im Heimspiel. Am Sonntag war der drittplatzierte USC Paloma zu Gast in Braunschweig. Trotz eines sehr guten Auftritts seiner Mannschaft, standen am Ende der Partie leider keine Punkte für das Team rund um Trainer Erik Dudde zu Buche. Die gewünschte Reaktion seines Teams, war bereits in der Anfangsphase zu sehen und setzte sich auch über die gesamte Dauer der Partie fort. „Das Einzige, was heute gefehlt hat, ist die Belohnung“, ärgert sich Dudde. Der Coach weiter: „Es war mehr als nur die gewünschte Reaktion, wir waren gegen eine der besten Mannschaften der Liga, über die gesamte Partie die bessere Mannschaft.“ Was fehlte, war ein Treffer und den erzielten die Gäste aus Hamburg. In der vorletzten Aktion des Spiels, sorgte dieser für die bittere Heimniederlage der Blau-Gelben. Damit überwintert die U15 auf dem elften Tabellenplatz. Mit Auftritten wie zuletzt soll das aber kein Grund zur Sorge sein, sagt auch Dudde: „Tabellarisch sind wir weit davon entfernt, was unser Anspruch ist. Aber die Partien gegen Wolfsburg und Hannover ausgeklammert, haben wir in jedem Spiel mindestens auf Augenhöhe agiert und unglaublich unglücklich Punkte in der Hinrunde liegengelassen.“ Diese möchte sich die U15 nach der Winterpause unbedingt zurückholen. Bis dahin verabschiedet sich die Dudde-Elf wie viele weitere Nachwuchsteams in die Winterpause. Hannover 96 II – 1. Frauen 0:3 (0:2) Nach dem Heimsieg gegen den HSC, stand nun eine besondere Partie bei der Zweitvertretung des ewigen Rivalen an. Vor der Partie schrieb Löwen-Trainer Simon Wintgen seinem Team zwei Programmpunkte auf die Agenda: Die Eintracht gewinnt nicht nur das Niedersachsenderby souverän mit 3:0, sondern holt sich auch die Tabellenführung zurück. Punktgleich mit dem SV 06 Lehrte, aber mit dem besseren Torverhältnis und zwei Nachholspielen in der Hinterhand, jubeln die Löwinnen durch den Derbysieg zurück an der Tabellenspitze. „Aufgabe erfüllt“, hält Wintgen erfreut fest. Maya Andresen brachte die Eintracht früh mit einem Doppelpack in Halbzeit eins auf die Siegerstraße, bevor Lyn Meyer dann kurz vor Schlusspfiff den dritten Treffer nachlegte. „Wir müssen eigentlich zur Halbzeit höher führen, lassen da einige Chancen liegen“, so der Coach der Blau-Gelben. Dieser fährt fort: „Viel wichtiger ist aber, erneut zu null gespielt zu haben. Das wollen wir auch in der nächsten Partie fortsetzen.“ In dieser kommen die Löwinnen das letzte Mal vor der Winterpause zum Einsatz. Auswärts geht es am Sonntag für die Wintgen-Elf zum 1. FC Sarstedt. Eintracht: Engler – Ahl (78‘ Wiedermann), Meyer, Lange (58‘ Wiedenroth), Andresen (78‘ Klebe), Just, Brühler (81‘ Eggers), Farr, Helmerding (18‘ Berger), Fries, Wunsch. Tore: 0:1 Andresen (20‘), 0:2 Andresen (33‘), 0:3 Meyer (90+2‘) Foto: David Kaehling

Der Herbstmeister ist zu Gast

Zum Abschluss der Hinrunde wartet auf die Löwen nochmal ein echter Härtetest: Am 17. Spieltag kommt mit dem FC Schalke 04 der Herbstmeister der 2. Bundesliga ins EINTRACHT-STADION. Die Königsblauen überzeugen in dieser Saison weniger durch Spektakel, sondern vor allem durch defensive Stabilität, klare Abläufe und hohe Effektivität. Gegen den Ligaprimus bietet sich für die Löwen also die Chance, das Jahr in heimischer Kulisse gegen den Tabellenführer mit einem Ausrufezeichen zu beenden. Wissenswertes Hohe Effizienz: Offensiv agiert das Team von Miron Muslic maximal effizient, lediglich 21 eigene Treffer nach 16 Spielen sind mit Abstand die wenigsten in der Spitzengruppe - doch den Knappen reichte es bis dato zu 37 Punkten. Besonders nach Ballgewinnen in Tornähe sowie bei ruhenden Bällen schlägt S04 eiskalt zu. Neun Treffer nach ruhenden Bällen bedeuten Ligaspitze hinter Bielefeld. Auch nach Eckbällen gehört Schalke zu den besten Mannschaften. Standardsituationen sind demnach ein zentrales Element im Schalker Spiel. Bollwerk Königsblau: Das Fundament des Schalker Erfolgs ist die Defensive. Mit nur acht Gegentoren stellt S04 die mit Abstand beste Abwehr der Liga. Neun Spiele blieb das Team gänzlich ohne Gegentreffer. Der im Ligavergleich niedrigste xGoals-Wert der Gegner unterstreicht eindrucksvoll, wie konsequent Schalke Räume schließt. Kein Team ließ weniger Torschüsse zu, kaum eine Mannschaft verteidigt Standards so konsequent: Gegentore nach Freistößen oder Ecken sind für Schalke bislang nahezu ein Fremdwort. Hohe Laufbereitschaft: Zudem gehört S04 zu den lauf- und sprintstärksten Mannschaften der Liga: ein Ausdruck der hohen Intensität, mit der die Knappen ihre Spiele gestalten. Kein Team sprintet häufiger, nur wenige ziehen mehr intensive Läufe an. Schalke erhöht immer wieder gezielt das Tempo und zwingt den Gegner gezielt zu Fehlern. Unter Beobachtung Kenan Karaman: Der Kapitän ist das offensive Gesicht der Königsblauen. Der 31-Jährige verbindet Führungsqualitäten mit Torgefahr, dazu ist er sehr abgezockt. Sechs Treffer und drei Vorlagen unterstreichen seinen Wert, ohnehin ist er regelmäßig Top-Scorer der Königsblauen. Karaman ist sowohl im Zentrum als auch auf den Flügeln einsetzbar und auch als Anführer der X-Faktor im Kader. Moussa Sylla: Der Mittelstürmer bringt Tiefe und Dynamik ins Schalker Spiel. Mit vier Toren und zwei Vorlagen gehört er zu den effektivsten Offensivkräften. Sylla ist explosiv, schwer zu verteidigen und sucht konsequent den Weg in gefährliche Räume. Gleichzeitig arbeitet er intensiv gegen den Ball und passt damit ideal ins Schalker Pressing. Hasan Kurucay: Der Innenverteidiger sorgt für Stabilität in der Abwehrreihe, ist nahezu beidfüßig und technisch sehr sauber. Mit seiner Körperlichkeit, Zweikampfstärke und Erfahrung gibt er der Defensive zusätzliche Robustheit. Für die Eintracht ist Kurucay kein Unbekannter, schließlich lief der inzwischen 28-Jährige von Januar 2023 bis Juni 2024 ebenfalls in Blau-Gelb auf. Die Lage Schalke 04 wird als Herbstmeister überwintern, soviel steht fest. 37 Punkte aus 16 Spielen bedeuten Tabellenplatz eins, dieser ist ihnen am 17. Spieltag nicht mehr zu nehmen. Trainer Miron Muslic ordnet den bisherigen Erfolg jedoch bewusst nüchtern ein und betont die tägliche Arbeit sowie die klare Rollenverteilung innerhalb der Mannschaft. Die Knappen treten mit klarer Struktur, hoher Disziplin und wenig Fehlern auf. Genau diese Mischung macht die Königsblauen aktuell so schwer zu bespielen. Die Blau-Gelben hingegen haben sich in den vergangenen Wochen stabilisiert und Boden gutgemacht. Mit sieben Punkten aus den vergangenen drei Partien haben sich die Löwen auf Rang 14 vorgearbeitet und wollen den positiven Trend auch gegen den Spitzenreiter bestätigen. Gegen den Tabellenführer wartet nun ein echter Härtetest, gleichzeitig aber auch die Chance, den eigenen Aufwärtstrend vor heimischer Kulisse zu bestätigen und ein Ausrufezeichen zum Jahresabschluss zu setzen. Letzte Begegnung Eintracht eröffnete das Jahr 2025 gegen Schalke - Eintracht beendet das Jahr 2025 gegen Schalke! Denn das letzte direkte Duell im EINTRACHT-STADION fand im Januar 2025 als Rückrundenauftakt statt, damals trennten sich beide Teams torlos. Es war eine Partie, die weniger von Torchancen als von Intensität und Zweikämpfen geprägt war. Interessanter Aspekt damals: Während Thorben Hoffmann als Leihspieler vom S04 nicht spielen durfte, hatten die Knappen gegen einen Einsatz vom ebenfalls ausgeliehenen Lino Tempelmann nichts einzuwenden. Im Januar sah Jannis Nikolaou die Rote Karte, in der Folge musste die Eintracht über 20 Minuten in Unterzahl agieren, erkämpfte den Punkt aber wacker. Foto: DFL/Getty Images/Lukas Schulze

Lilien als Konter-Könige

Vier Spieltage sind absolviert, und der SV Darmstadt 98 hat einen soliden Start hingelegt. Sieben Punkte aus den ersten Partien stellen zufrieden, auch wenn die jüngste 1:3-Niederlage in Kaiserslautern einen Dämpfer bedeutete. Ein Rückschlag, der zeigt, dass die Hessen trotz ordentlicher Punkteausbeute auch noch auf der Suche nach Konstanz sind. Nun wartet mit dem Gastspiel am Böllenfalltor also eine besonders knifflige Aufgabe auf die Löwen. Wissenswertes: Kryptonit Böllenfalltor: Zu Hause ist Darmstadt für Braunschweig seit Jahrzehnten eine harte Nuss. Seit dem Jahr 1989, also seit inzwischen 36 Jahren, haben die Lilien am Böllenfalltor nicht mehr gegen den BTSV verloren. In den vergangenen acht Duellen vor eigenem Publikum sprangen für die Darmstädter vier Siege und vier Unentschieden heraus. Schnelle Gegenstöße als Allheilmittel: Wenn Darmstadt und die Eintracht aufeinandertreffen, stehen sich zwei der gefährlichsten Umschaltmannschaften der Liga gegenüber. Die Hessen erzielten in dieser Saison bereits drei Treffer nach Kontern – Bestwert in der 2. Bundesliga – und gaben zudem die zweitmeisten Abschlüsse nach schnellen Gegenangriffen ab. Immer diese späten Tore: Gegen Kaiserslautern gab man zuletzt spät noch den Auswärtssieg aus der Hand. Das zeigte sich auch in der vergangenen Saison, denn allein in der Schlussviertelstunde fingen sich die Lilien damals 15 ihrer insgesamt 55 Gegentore – lediglich drei andere Zweitligisten haben damals in dieser Statistik mehr kassiert. Unter Beobachtung: Isac Lidberg Der Schwede ist im Angriff der Lilien das Non plus ultra. Bereits vier Buden erzielte der 27-Jährige in der neuen Saison. Alleine drei davon beim Saisonauftakt gegen den VfL Bochum. Keiner sucht beim SVD mehr den Torabschluss, keiner ist schneller. Schon in der vergangenen Saison war er mit 14 Treffern der beste Torjäger am Böllenfalltor. Aleksandar Vukotic 57 Zweikämpfe, 73,7 Prozent davon gewonnen. Der zwei Meter große Verteidiger ist beim SV Darmstadt 98 in der Defensive gesetzt und konnte per Kopfballtreffer am ersten Spieltag bereits auch seine Stärke im Luftzweikampf unter Beweis stellen. Als einer von fünf Akteuren hat er beim SVD noch keine Minute verpasst. Marcel Schuhen Der Kapitän ist seit 2019 in Darmstadt, hat über 200 Spiele für die Lilien bestritten und bildet den Rückhalt zwischen den Pfosten. Schon zweimal hielt er in der laufenden Spielzeit seine Kasten sauber, 71,4 Prozent der gegnerischen Torschüsse hat er abgewehrt. Die Lage: "Wir haben sieben Punkte und sind im Pokal weiter. Da hätten wir vor der Saison niemals von einem schwierigen Start gesprochen. Sondern eher vom Gegenteil.“ So analysierte Lilien-Coach Florian Kohfeldt die aktuelle Situation beim SVD nach der bitteren 1:3-Niederlage in Kaiserslautern am vergangenen Spieltag. Darmstadt hatte vor der Länderspielpause auf dem Betzenberg bis zur 84. Minute noch mit 1:0 geführt, sich dann aber innerhalb von zehn Minuten noch drei Gegentreffer gefangen und ging erstmals in der neuen Saison als Verlierer vom Platz. So richtig vollends zufrieden ist man am Böllenfalltor also nicht, wenngleich sieben Punkte für die Hessen den besten Start seit der Aufstiegssaison 2022/23 markieren (damals waren es neun Zähler nach vier Spielen). In der Spielpause gab es unterdessen ein spektakuläres 5:5 im Testspiel gegen Drittligist SV Waldhof Mannheim. Das letzte Aufeinandertreffen: Die letzte Begegnung mit den Lilien war ein echter Arbeitssieg für die Löwen. Vor knapp 19.000 Zuschauern im EINTRACHT-STADION zeigte die damalige Scherning-Elf im vergangenen Februar bei winterlichen Bedingungen die aktivere Spielanlage, tat sich aber lange schwer gegen die kompakte Defensive der Darmstädter. Mehrfach scheiterten Levente Szabó und Rayan Philippe am starken Gäste-Keeper Marcel Schuhen, während die Lilien ihrerseits durch einen Lattentreffer von Papela gefährlich wurden. Nach der Pause gelang der Eintracht schließlich der Durchbruch: Lino Tempelmann fasste sich aus knapp 20 Metern ein Herz und versenkte den Ball in der 60. Minute sehenswert im Eck zum goldenen Tor des Tages. In einer hitzigen Schlussphase, die die Gäste nach einer Gelb-Roten Karte in Unterzahl bestreiten mussten, hielt die Eintracht stand und brachte das 1:0 über die Zeit. So blieben die Punkte an der Hamburger Straße und Tempelmann avancierte in der Rückrunde einmal mehr zum Matchwinner im blau-gelben Trikot. Foto: imago images/HMB-Media

Zwischen Mittelfeld und Abstiegskampf: Bochum im Check

Auf die Eintracht wartet im Ruhrpott eine spannende Aufgabe! Nach etwas mehr als fünf Jahren gastieren die Löwen am kommenden Sonntag mal wieder beim VfL Bochum - und werden dabei von 2.700 blau-gelben Fans begleitet. Vor der Partie blicken wir auf die anstehende Aufgabe “anne Castroper”. Mit den Ex-Löwen Philipp Strompf, Gerrit Holtmann und Philipp Hofmann kommt es dabei zum Wiedersehen. Wissenswertes Stark im Endspurt: Während der VfL Bochum in der Hinrunde aus den letzten sechs Spielen ganze elf Zähler holte, erspielte sich die Eintracht im gleichen Zeitraum zehn Punkte. Gelingt beiden Teams dieser Schnitt auch in der Rückrunde, dürfte man sich auch kommende Saison in der 2. Bundesliga miteinander messen. Abschlussquote ausbaufähig: Der VfL erzielte bisher 39 Treffer in der laufenden Saison und liegt damit nur knapp unter dem Ligadurchschnitt (41 Tore). Doch ein Blick auf den xGoal-Wert lohnt sich: Anhand diesem hätten die Bochumer eigentlich deutlich mehr Tore schießen müssen (46). Nach Ballgewinn wird's zielstrebig: Die Rösler-Elf hat eine starke Quote wenn es darum geht, nach Ballgewinn und Konter auch zum Abschluss zu kommen. Dies gelang den Bochumern ganze 44-mal, nur die Hertha aus Berlin hat in dieser Disziplin eine höhere Quote. Die Alte Dame kommt in der kommenden Woche nach Braunschweig. Unter Beobachtung Philipp Hofmann: Der Ex-Stürmer von Eintracht Braunschweig bleibt ein Garant in der Offensive - seinen 33 Jahren zum Trotz. Neun eigene Treffer und sechs Vorlagen machen ihn zum Top-Scorer des VfL. Mehr noch, denn nach knapp vier Jahren in Bochum ist er ein echtes Aushängeschild des Teams. Francis Onyeka: Erst 18 Jahre und trotzdem fast unverzichtbar für das Spiel der Bochumer. Bereits acht Tore gelangen dem von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehenem Offensivspieler. Doch in der Vorwoche bei der Niederlage in Magdeburg fehlte Onyeka angeschlagen, stieg aber zuletzt wieder ins Training ein. Abwarten, ob er gegen die Eintracht auflaufen wird. Timo Horn: Der langjährige Bundesligatorwart fand in Bochum wieder zu alter Stärke zurück und gilt definitiv als einer der stärksten Keeper der Liga. Horn ist mittlerweile 32 Jahre alt, sehr erfahren und hielt in der laufenden Runde bereits acht Mal seinen Kasten sauber. Auch auf ihn wird es ankommen, um den Saisonendspurt erfolgreich zu gestalten. Die Lage Der Absteiger startete schwach in die neue Saison und sah sich früh im Tabellenkeller feststecken. Nach dem fünften Spieltag musste Cheftrainer Dieter Hecking gehen, er coacht mittlerweile Bundesligist VfL Wolfsburg. Es übernahm mit Uwe Rösler ein international erfahrener Coach, der nicht nur aufgrund seiner stets kurzen Hose auffällt - sondern auch mit klaren Ansprachen. Rösler schaffte es, den VfL schnell zu stabilisieren und ins gesicherte Mittelfeld zu führen. Er traute und traut sich, auf zahlreiche Talente im Kader zu bauen. In Liga zwei kommt er in 20 Spielen auf einen respektablen Punkteschnitt von 1,5 pro Spiel. Doch im Kalenderjahr 2026 stockt der Motor mehr und mehr, erst zwei Siege in der Rückrunde und zuletzt zwei Niederlagen in Folge brachte dem VfL die Abstiegszone immer näher. Auch wenn die Bochumer aktuell auf Rang zehn stehen, haben sie nur 4 Punkte Vorsprung auf Rang 16. Ganz gesichert, dass “tief im Westen" auch kommendes Jahr zweite Liga gespielt wird, ist es noch nicht. Letzte Begegnung Am 9. November gastierten die Bochumer an der Hamburger Straße - und nahmen alle drei Zähler “anne Castroper” mit. Schon nach sieben Minuten brachte Cajetan Lenz die Gäste in Führung, nach der Halbzeitpause legte Francis Onyeka mit dem zweiten Treffer nach. Anschließend ging es für beide Teams in die Länderspielpause, ehe die Eintracht in Berlin 0:1 verlor. Bis zur Winterpause verloren die Löwen dann jedoch kein Spiel mehr, holten drei Siege aus vier Spielen und sackten im Jahresendspurt zehn Punkte ein. Damit war nach einem zunächst ergebnistechnisch schwachen November nicht unbedingt zu rechnen - aber umso erfreulicher. Foto: DFL / Getty Images / Lukas Schulze

Grant-Leon Ranos stürmt in der Rückrunde für die Eintracht

Mit Grant-Leon Ranos verpflichtet Eintracht Braunschweig einen Mittelstürmer. Der 22-Jährige armenische Nationalspieler wechselt auf Leihbasis für die Rückrunde von Bundesligist Borussia Mönchengladbach an die Oker. Eine Kaufoption wurde nicht vereinbart. Ranos erhält die Rückennummer 25. Grant-Leon Ranos (20. Juli 2003; 1,80 Meter) wurde in Gehrden geboren und spielte in der Jugend unter anderem für Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Zur Spielzeit 2023/2024 verpflichtete Borussia Mönchengladbach den damals 19-Jährigen und lieh den Offensivmann ebenfalls für die Rückrunde in die 2. Bundesliga aus – von Januar bis Juni 2025 stürmte Ranos für den 1. FC Kaiserslautern. 19 Partien in der Bundesliga (ein Treffer) und fünf Duelle in der 2. Bundesliga hat Ranos ebenso in der Vita stehen wie 23 Duelle für Armeniens A-Nationalmannschaft (fünf Tore). Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel sagt: „Grant-Leon ist ein sehr talentierter Angreifer, der in dieser Saison bereits Bundesligaminuten sammeln konnte. Er ist ein cleverer, technisch sauberer und spielintelligenter Spieler, der sowohl auf der Zehn als auch in der Spitze agieren kann. Grant-Leon wird unserer Variabilität im Spiel guttun und unsere Möglichkeiten erhöhen.“ "Ich freue mich sehr auf die Herausforderung bei Eintracht Braunschweig und darauf, dem Verein dabei zu helfen, die Ziele für diese Saison zu erreichen. Ich will meine Stärken einbringen und gleichzeitig meine Entwicklung weiter vorantreiben. Die Verantwortlichen und der Trainer haben mich sehr schnell davon überzeugt, dass dies ein richtiger Schritt ist. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen“, so Grant-Leon Ranos.

Aaron Opoku verstärkt die Eintracht

Eintracht Braunschweig verpflichtet mit Aaron Opoku einen weiteren Offensivspieler. Der 26-jährige Hamburger wechselt vom türkischen Erstligisten Kayserispor an die Hamburger Straße und unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Opoku erhält die Rückennummer 17. Aaron Opoku (28. März 1999; 1,86 Meter) wurde in Hamburg geboren und beim HSV ausgebildet. Der Offensivspieler stand in Deutschland bislang unter anderem auch für Jahn Regensburg, dem VfL Osnabrück und für den 1. FC Kaiserslautern auf dem Rasen. Seit August stand Opoku in der Türkei bei Kayserispor unter Vertrag. Der 26-Jährige bringt die Erfahrung aus 80 Zweitligaspielen (acht Tore, elf Vorlagen) und 65 Partien in der 3. Liga (acht Tore, 21 Vorlagen) mit. In der ersten türkischen Liga lief er im vergangenen Halbjahr 19-mal auf (zwei Vorlagen). Opoku ist ehemaliger U20-Nationalspieler Deutschlands. Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel sagt: „Aaron ist schnell, dynamisch und vielseitig einsetzbar – zudem bringt er viel Erfahrung im deutschen Profifußball mit. Er ist variabel einsetzbar und steigert unsere Qualität im Kader. Mit seiner Art und Weise passt Aaron ideal zu unserer Spielidee.“ „Ich freue mich, zurück in Deutschland zu sein und mit der Eintracht einen emotionalen Traditionsverein gefunden zu haben. Ich bin fit und bereit, ab sofort das Trikot mit dem roten Löwen auf der Brust zu tragen und der Mannschaft zu helfen, das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Ich kann es kaum erwarten, meine neuen Kollegen kennenzulernen und auf dem Platz mit ihnen zu arbeiten“, sagt Aaron Opoku bei seiner Vertragsunterzeichnung.

Eintracht Braunschweig nimmt Anas Bakhat unter Vertrag

Eintracht Braunschweig hat Anas Bakhat mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2026 ausgestattet. Der 25-jährige Mittelfeldspieler war seit vergangener Woche als Testspieler bei den Profis im Training und unterzeichnete nun einen Kontrakt bis Saisonende. Zusätzlich enthält der Vertrag eine Verlängerungsoption. Bakhat erhält die Rückennummer 18. Anas Bakhat (2. April 2000; 1,84 Meter) wurde in Mainz geboren und schaffte beim 1. FC Kaiserslautern den Sprung in den Profibereich. Nach einem Jahr beim 1. FC Düren wechselte Bakhat im Januar 2024 zu Alemannia Aachen, wo er bis zum vergangenen Sommer unter dem heutigen Eintracht-Cheftrainer Heiner Backhaus spielte. Seit Juli war Bakhat zuletzt vereinslos. Im Herrenbereich kommt er bisher unter anderem auf 45 Einsätze in der 3. Liga (vier Tore, drei Vorlagen) und 32 Partien in der Regionalliga West (fünf Tore, zehn Vorlagen). „Anas hat sich in den vergangenen Tagen im Training positiv präsentiert. Mit seinen Fähigkeiten im letzten Drittel und seiner Flexibilität gibt er uns eine weitere Komponente für unser Offensivspiel. Zudem hat er sich auch in der Kürze der Zeit direkt in unsere Mannschaft integriert, was für uns neben den sportlichen Fähigkeiten ein wichtiger Punkt ist“, sagt Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel. Anas Bakhat ergänzt: „Die letzten Monate waren für mich nicht einfach, deshalb bedeutet es mir umso mehr, wieder Fußball spielen zu dürfen und Teil dieser Mannschaft zu sein. Die Jungs haben mich direkt super aufgenommen, dafür bin ich sehr dankbar. Mein Fokus liegt jetzt voll auf dem Freitag und meinem ersten Heimspiel als Löwe – ich hoffe, dass wir gemeinsam einen starken und erfolgreichen Rückrundenauftakt feiern können."

Erencan Yardimci für drei Spiele gesperrt

Erencan Yardimci wurde vom DFB-Sportgericht für drei Meisterschaftsspiele gesperrt. Der Stürmer sah am gestrigen Sonntag beim Heimspiel gegen Hannover 96 in der 20. Spielminute aufgrund einer Tätlichkeit die Rote Karte. Damit wird der 23-Jährige sowohl am kommenden Samstag gegen den 1. FC Nürnberg als auch im Heimspiel gegen den VfL Bochum sowie in der Partie bei Hertha BSC fehlen. Eintracht Braunschweig hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Foto: Imago Images / Noah Wedel

Eintracht Braunschweig trauert um Max Lorenz

Eintracht Braunschweig trauert um seinen ehemaligen Bundesliga- und Nationalspieler Max Lorenz, der heute im Kreis seiner Familie in Bremen gestorben ist. Ruhe in Frieden, Maxe! Lorenz kam 1969, im Herbst seiner Fußballer-Karriere, von Werder Bremen nach Braunschweig. Bis zum Bundesligaskandal 1972 absolvierte der lange Defensivspieler 77 Spiele für die Löwen, in denen ihm drei Tore gelangen. Der bei Spielern und Publikum beliebte Lorenz machte sich bei Werder und bei Eintracht auch als Stimmungskanone in der Kabine einen Namen. Er wurde 86 Jahre alt.