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U17 verliert trotz Leistungssteigerung

Nach der unglücklichen Niederlage am vergangenen Spieltag, in der die Nachwuchslöwen lange mit einem der Top-Teams der Liga mithalten konnten, stand nun eine besondere Aufgabe in der DFB-Nachwuchsliga für das Team von Eintracht-Trainer Niels Quante an. Zu Gast in Braunschweig: der ewige Rivale aus Hannover. Keine einfache Aufgabe, betonte der Trainer bereits vor der Partie: „Es wird darum gehen, Hannover in Phasen, in denen sie ihre individuelle Qualität ausspielen, mit absoluter Willensleistung die Stirn zu bieten." Die Landeshauptstädter, die gleichzeitig als Tabellenführer in die Partie gingen, gewannen die vergangenen drei Partien der DFB-Nachwuchsliga souverän und stellten vor dem Spieltag ebenfalls die zweitbeste Offensive der Gruppe A. Das Spiel, das eigentlich bereits am Samstag stattfinden sollte, aber aufgrund des Wetters auf den heutigen Mittag verschoben wurde, begann rasant. Bereits in Minute eins ging der Gast aus Hannover in Führung. Nach einem Foul am Sechzehner der Löwen verwandelte Eymen Yusuf Demir den direkten Freistoß zum 0:1 aus Eintracht-Sicht. Doch auch die Löwen konnten sich direkt zu Beginn des Spiels einige Chancen erspielen. So auch in der vierten Minute: Nach einer guten Kombination verpasste die U17 nur knapp den Ausgleichstreffer. Der Schlussmann der Gäste konnte den wuchtigen Flachschuss in letzter Sekunde entschärfen. Fast im Gegenzug folgte der nächste Nackenschlag für Blau-Gelb: Eine eigentlich ungefährliche Flanke der Gäste wurde unsauber vor die Füße von Hannover-Angreifer Mika Hoffmann geklärt. Dieser nahm das Geschenk dankend an und vollendete überlegt zum 0:2. Zwei weitere Treffer legte Hannover noch vor der Halbzeit nach. Besonders über die Körpersprache seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit ärgerte sich Eintracht-Trainer Quante im Nachgang der Partie: „So kannst du kein Derby und auch keine andere Partie in dieser Liga gewinnen - das haben wir uns in der Halbzeit alle mal deutlich gesagt.“ Der Anschlusstreffer durch Niklas Kästner zum 1:4 fiel zwar bereits vor der Ansage des Trainerteams, gab aber dennoch eine Vorschau darauf, wie die Partie ab diesem Moment laufen sollte. In der zweiten Halbzeit spielbestimmend und deutlich präsenter, erspielte sich die Quante-Elf eine Flut an Chancen und wirkte nun deutlich wacher. Der verdiente 2:4-Anschlusstreffer kam allerdings zu spät. Nach einigen vergebenen Möglichkeiten dauerte es bis zur 83. Minute, bis sich der nächste Nachwuchslöwe in die Torschützenliste eintragen konnte. Zu spät, aber dennoch sehenswert, sahen die Zuschauer den zweiten direkt verwandelten Freistoß der Partie durch Luka Diederich. Den Schlusspunkt setzten dann aber doch wieder die Gäste. Nachdem sie zuvor einige gute Chancen auf die frühe Entscheidung liegen ließen, war es erneut Hoffmann, der mit seinem dritten Treffer der Partie in der 90. Minute einen Konter vollendete und damit die Eintracht-Niederlage besiegelte. Quante, unzufrieden mit dem Ergebnis, zieht dennoch einige positive Aspekte aus der Derby-Niederlage: „In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir das Tempo des Tabellenführers durchaus mitgehen können. Darauf müssen wir aufbauen, um so den Auftritt der ersten Halbzeit in den kommenden Partien vergessen zu machen.“ Die nächste Chance darauf hat die U17 bereits am Samstag, wenn sie auswärts im nächsten Ligaspiel auf den SC Paderborn 07 trifft. Eintracht: Rüger – Kästner (46‘ Ay), Diederich, Güney (83‘ Ali), Wäldele, Pflücke, Chyrva, Santagata (74‘ Da Silva Pereira), Fricke, Vlasov, Ganski (83‘ Ozan). Tore: 0:1 Demir (1‘), 0:2 Hoffmann (6‘), 0:3 Hoffmann (40‘), 0:4 Said (44‘), 1:4 Kästner (45‘), 2:4 Diederich (83‘), 2:5 Hoffmann (90‘)

"Die Vorfreude ist da"

Die Löwen stecken mitten in einer intensiven Trainingswoche, in der die volle Aufmerksamkeit auf das bevorstehende Heimderby am kommenden Sonntag gerichtet ist. Mit hoher Intensität, großem Einsatz und sichtbarer Vorfreude arbeitet das Team an den letzten Feinheiten für das Niedersachsen-Duell. Neben taktischen und spielerischen Schwerpunkten stand in den vergangenen Tagen auch der Blick auf das Lazarett im Fokus. Wir geben ein aktuelles Update zum Stand rund um die Backhaus-Elf vor der Partie in unserem Wohnzimmer. Der heutige Mittwoch startete für die Eintracht um 11 Uhr mit dem öffentlichen Training. Im grauen Herbstwetter eröffneten die Blau-Gelben die Einheit mit der klassischen Erwärmung unter der Leitung von Tizian Ludwig. Nicht mit von der Partie waren heute Mittelfeldmann Lino Tempelmann, der aus Gründen der Belastungssteuerung in den Katakomben blieb, und Defensivakteur Patrick Nkoa, der derzeit mit muskulären Problemen zu kämpfen hat. Außenbahnspieler Leon Bell Bell stand unterdessen wieder auf dem Platz und wurde nach der gemeinsamen Erwärmung mit dem Team bei einer individuellen Einheit von Mehmet Can Aydin unterstützt, der in Düsseldorf umgeknickt war und ebenfalls dosierter trainierte. “Die Vorfreude ist da” Dass die Spannung vor dem Duell am Sonntag steigt, merkte man nicht nur am intensiven Training auf dem Feld. Auch Kapitän Sven Köhler ist bereit für sein drittes Derby: “Man freut sich natürlich auf das Spiel. Es ist für alle etwas Besonderes, für mich ist es ja auch das erste Derby als Kapitän.” So richtig spürt er die ultimative Anspannung aber noch nicht. “Das kommt dann wahrscheinlich erst am Wochenende. Es ist aber auf jeden Fall schon Vorfreude da.” Im Unterschied zu den normalen Spielen merkt aber auch er, dass das Kribbeln in der Stadt ein anderes ist und auch die zahlreichen Löwinnen und Löwen in der Region noch einmal deutlich mehr motiviert sind. “Man hat dadurch sicherlich noch mehr Emotionalität dabei. Am Ende des Tages ist es aber Fußball und das soll es auch am Sonntag sein. Trotzdem freuen wir uns natürlich sehr, dass die Fans wieder vollständig mit dabei sein werden. Denn nur dann ist es auch ein richtiges Derby.” Vor allem die Unterstützung der Fanlager hat dem 28-Jährigen in den vergangenen beiden Derbys gefehlt. “Hoffentlich gibt es eine wunderbare Kulisse, aber auch ein friedliches Fest. Ich hoffe, dass wir gemeinsam alle dafür sorgen können, dass wir auch in den kommenden Jahren dieses tolle Spiel vor allen Fans austragen dürfen.” “Mussten unsere Lehren ziehen” Rein sportlich hofft der Abwehrakteur auf einen weiteren guten Auftritt wie in Düsseldorf. “Wir haben schon gute Spiele gezeigt, in denen wir keine Punkte geholt haben. Daraus mussten wir unsere Lehren ziehen. Das haben wir gemacht. Wir haben neuen Spirit und das zeichnet uns auch aus. Es ist gut zu wissen, dass wir auch nach solchen Negativserien zurückkommen können.” Trotzdem warnt er auch davor, den Gegner aus der Landeshauptstadt zu unterschätzen. “Sie sind immer noch eine Top-Mannschaft in der Liga. Da darf man die Augen nicht vor verschließen, auch wenn es ein Derby ist. Wir haben aber Kraft, Energie und ein Heimspiel mit unseren Fans im Rücken. Wenn wir das mit hundertprozentiger Leidenschaft mixen, dann kann man auch mal individuelle Klasse schlagen.” Was war sonst noch los: Das Abschlusstraining der Eintracht vor der Begegnung mit Hannover steigt am kommenden Samstag im EINTRACHT-STADION! Um 13.30 Uhr geht es los - die Mannschaft freut sich über zahlreiche Unterstütung! Alle wichtigen Infos dazu, findet Ihr hier ! Kein Alkohol und eine Straßensperrung. Hier geben wir Euch die ersten organisatorischen Hinweise für Euren Stadionbesuch am Sonntag. Das Derby gegen die Roten ist ausverkauft ! Für das übernächste Heimspiel der Blau-Gelben gegen den VfL Bochum am Sonntag, dem 9. November um 13.30 Uhr, könnt Ihr Euch aber im derzeit laufenden Vorverkauf noch Tickets sichern! Hier geht's lang! Zusätzlich dazu begann am vergangenen Dienstag der Ticketvorverkauf für das Auswärtsspiel bei Hertha BSC . Hier geht's zum Online-Ticketshop!

Informationen

Um dem Auftreten von Gewalt im Zusammenhang mit Fußballspielen zu begegnen, entstanden als besondere Form der Jugend-/Sozialarbeit deutschlandweit bis heute fast sechzig Fanprojekte, die der Jugendhilfe angegliedert sind. Das Fanprojekt Braunschweig – gegründet im Jahr 2007 und inzwischen getragen vom AWO-Bezirksverband Braunschweig e. V. – ist eine sehr gut vernetzte Institution mit kompetenten Experten für Sozialmanagement im Umfeld der Braunschweiger Eintracht. Wir sind eng verzahnt mit Verein und GmbH sowie der Stadt Braunschweig und im ständigen Austausch mit Politik und Wirtschaft. Unser Auftrag Wir arbeiten gemeinwesenorientiert, unsere Hauptzielgruppen sind jugendliche aber auch erwachsene Fans und Menschen, die wir mit dem Thema Fußball erreichen können. Das Fanprojekt schafft nachhaltige Strukturen, die positiver Vernetzung und Kommunikation dienen, bewegt Menschen und gibt handlungsorientierte Impulse für eine Stärkung des Gemeinwesens. Wir sorgen für eine Rückbindung der Fans an die Vereine, schaffen eine positive Fankultur und tragen so zu gesellschaftlichem Problemabbau – vor allem rund um den Fußball – bei. Professionell und verlässlich bieten wir Hilfestellung und initiieren kreative Projekte für Fans, Verein und Gesellschaft sowie alternative Freizeit-, Kultur- und Bildungsangebote. Wir arbeiten im Umfeld der Eintracht, mit Ausstrahlung in die Region. Es ist unsere Aufgabe, Ruhe und Gelassenheit in ein oft hysterisches Umfeld zu tragen, Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und dabei Genauigkeit in der Bewertung und Darstellung walten zu lassen. Als Dienstleister fördern und unterstützen wir Ideen und Impulse, bieten eine unabhängige Expertise, Orientierung und einen Schutzraum bei Problemstellungen. Unsere Philosophie Unser Credo ist, unsere Aufgaben mit Leidenschaft und Emotion authentisch wahrzunehmen, Empathie für verhaltensoriginelle Menschen und Gruppen aufzubringen und für ungewöhnliche Ideen und Anregungen offen zu sein. Wir stärken und fördern Gemeinschaft und Ehrenamt. Wir stehen für Offenheit, respektvollen Umgang miteinander, Gemeinschaftlichkeit, Mitgefühl, Solidarität und Toleranz. Alltagsarbeit Beratung und Betreuung jugendlicher Fußballfans Einzelfallhilfe bei individuellen Problemstellungen Wir betreuen und beraten Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen, bei Problemen mit Schule, Behörden, Familie und Beziehungen. Wir unterstützen und vermitteln bei Ausbildungsplatz-, Arbeits- und Wohnungssuche. Spieltagsbetreuung bei Heim- und Auswärtsspielen Wir stehen allen Fans sowohl bei Heim- als auch bei Auswärtsspielen als Ansprechpartner, Vermittler und Berater zur Verfügung. Bei Heimspielen sind wir drei Stunden vor Spielbeginn im Stadion und am FanHaus anzutreffen. Bei Auswärtsspielen sind wir eine Stunde vor Stadionöffnung am Gästebereich zu finden. Wir stehen in einem engen Dialog zu allen Spieltagsakteuren wie Fanbeauftragte, Ordnungsdienst, Fanprojekt-Kollegen usw. Vor- und Nachbereitung der Spieltage Bewährungsangebot bei Stadionverbot Konzept, Organisation, Beratung und Betreuung Ableistung von Sozial-/ Arbeitsstunden Konzept, Organisation, Beratung und Betreuung FanHaus Instandhaltung, Finanzierung, Organisation, Angebote, Veranstaltungen Netzwerkarbeit DFL, DFB, KOS, BAG Fanprojekte, Land Niedersachsen, Stadt BS usw. Administration Sachberichte, Buchhaltung, Anträge, Kalkulation/Etatplanung, Finanzberichte Öffentlichkeitsarbeit Soziale Netzwerke, Homepage, Pressearbeit Zur eigenen Homepage des Fanprojekt geht es über folgenden Link . Ansprechpartner Karsten König (Leitung) und Ralf Schönherr Mail: info@fanprojekt-braunschweig.de Web: https://www.awo-bs.de/jugend-erziehungshilfen/fanprojekt.html Facebook: www.facebook.com/FanprojektBS Buchungsanfragen an das FanHaus sind an info@fanprojekt-braunschweig.de zu richten. Anfragen und Terminbuchungen zur FanHochSchule des Lernort Stadion e.V. ( https://www.lernort-stadion.de/lernzentrum/fanhochschule/ ) nimmt Helge Keller ( Helge.keller@fanprojekt-braunschweig.de ) gern entgegen.

U23 testet am Sonntag gegen die VSG Altglienicke

Die U23 bestreitet am kommenden Sonntag ein Testspiel gegen Regionalligist VSG Altglienicke auf dem Trainingsplatz am EINTRACHT-STADION. Aufgrund der aktuellen Witterungsbedingungen kann das ursprünglich geplante Testspiel gegen Landesligist SSV Vorsfelde im heimischen NLZ nicht stattfinden. Alternativ testet das Team von Trainer Ken Reichel kurzfristig gegen die VSG Altglienicke. Im ersten Durchgang wird die Oberliga-Mannschaft von Spielern aus dem Profikader unterstützt, die zuletzt – unter anderem am morgigen Samstag gegen den Karlsruher SC – wenig oder keine Einsatzzeit erhalten haben. Der zweite Durchgang wird ausschließlich vom U23-Kader bestritten. Anpfiff der Partie ist um 13.30 Uhr. Das Spiel findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

DFL terminiert drei Spiele im April

Die DFL hat am heutigen Donnerstag die Spieltage 28 bis 30 der Saison 2025/2026 zeitgenau angesetzt. Für die Blau-Gelben ergeben sich folgende Ansetzungen: 28. Spieltag Sonntag, 5. April 2026, 13.30 Uhr Eintracht Braunschweig – 1. FC Nürnberg 29. Spieltag Sonntag, 12. April 2026, 13.30 Uhr VfL Bochum - Eintracht Braunschweig 30. Spieltag Sonntag, 19. April 2026, 13.30 Uhr Eintracht Braunschweig – Hertha BSC Foto: DFL / Getty Images / Fabio Deinert

Gründung

Gründung Der „Fußball- und Cricket-Club Eintracht Braunschweig“, der sich, wie der Name schon sagt, nicht nur auf das damalige „Association Football (heute Fußball)“ beschränkte, führte seit seiner Gründung am 15. Dezember 1895, ebenfalls Rugby und das damals beliebte Spiel Cricket aus. Gespielt wurde jeden Mittwochabend auf dem heutigen Gelände der Stadthalle Braunschweig. Eintracht-Vorsitzender Karl Stansch wurde am 22. Januar 1900 zur Gründung des „Deutschen Fußball-Bundes“ nach Leipzig eingeladen, wo er die Eintracht als Einzelmitglied des DFB anmeldete. Der Grundstein einer organisatorischen Struktur im deutschen Fußball war gelegt. Um den wandelnden Bedingungen und dem stetigen Wachstum der Zuschauerzahlen gerecht zu werden, bezog die Eintracht am 8. Oktober 1905 ihren ersten, mit einer bis zu 3.000 Zuschauern fassenden Holztribüne ausgestatteten, eigenen Sportplatz an der Helmstedter Straße in Braunschweig. Nach der Umbenennung in „FC Eintracht von 1895 e. V.“ errungen die Löwen erstmals im Jahr 1908 die Norddeutsche Meisterschaft. Fünf Jahre später stand die Eintracht wieder als Norddeutscher Meister fest. Der Ausbruch des 1. Weltkrieges legte anschließend fast nahezu den gesamten Spielbetrieb lahm. Eine erneute Umbenennung in „SV Eintracht Braunschweig“ fand am 10. Februar 1920 statt und gut drei Jahre später, am 17. Juni 1923, erfolgte die Einweihung des neugebauten Eintracht-Stadions an der Hamburger Straße. 1929 drohte erstmals der Abstieg aus der höchsten lokalen Spielklasse, jedoch konnte dieser noch einmal abgewendet werden. In den weiteren Jahren, auch nach der Gründung der Gauliga im Jahr 1933 fand sich die Eintracht im Mittelmaß wieder. Mit Beginn des 2. Weltkrieges wurde der Spielbetrieb erheblich verzerrt, viele Akteure mussten ihren Standort wechseln und damit veränderten sich auch von Woche zu Woche die Aufstellungen der Mannschaften. Der Spielbetrieb kam nach und nach zum erliegen und wurde schließlich am 25. Juli 1944 mit dem Verbot aller „nicht-kriegswichtigen Veranstaltungen“ untersagt.

Niedersachsenderby im EINTRACHT-STADION ausverkauft!

Niedersachsenderby im EINTRACHT-STADION. Am Sonntag, dem 26. Oktober 2025 um 13.30 Uhr kommt es wieder zum Duell von Eintracht Braunschweig gegen Hannover 96. Nach wenigen Verkaufstagen ist der Heimbereich für das Niedersachsenderby ausverkauft. Tickets sind damit im Vorverkauf nicht mehr erhältlich. Wichtiger Hinweis: In den Blöcken 1 bis 17 ist das Tragen von gasterkenntlicher Kleidung verboten. Vorverkauf in der Übersicht: Eintracht Braunschweig – Hannover 96 (10. Spieltag) Spieltermin Sonntag, dem 26. Oktober 2025 | Spielbeginn: 13.30 Uhr Ticketweiterverkauf/ Löwen-Ticketbörse Der Weiterverkauf von Tickets ist bei diesem Spiel über die Löwen-Ticketbörse ( Infos ) möglich. Gästetickets Tickets für den Gästeblock sind ausschließlich über Hannover 96 erhältlich.

Sanoussy Ba wechselt auf Leihbasis zu Waldhof Mannheim

Eintracht Braunschweig gibt Rechtsverteidiger Sanoussy Ba für die laufende Saison an Drittligist Waldhof Mannheim ab. Der 22-Jährige kam in dieser Spielzeit bisher nur zu einem Kurzeinsatz in der 2. Bundesliga und stand zudem im DFB-Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart auf dem Platz. Eine Kaufoption wurde nicht vereinbart. „Sanoussy benötigt in seinem noch jungen Alter Spielpraxis auf hohem Niveau, um den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen zu können. Dies konnten wir ihm in Braunschweig derzeit nicht garantieren. Wir hoffen, dass er in der dritten Liga wertvolle Erfahrungen sammelt und gestärkt zurückkehrt. Wir werden Sanoussys Rückrunde in Mannheim genau beobachten und wünschen ihm ganz viel Erfolg“, so Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel. Foto: imago images / Scott Coleman

Prüfstein aus dem Saarland

Die SV Elversberg überzeugt in dieser Saison durch Präzision und Teamgeist. Offensiv extrem kreativ und konsequent bei der Chancenverwertung, defensiv diszipliniert und schwer zu überwinden – so präsentiert sich die Mannschaft von Vincent Wagner Woche für Woche. Genau diese Mischung macht die Saarländer zu einem echten Prüfstein für die Löwen. Wissenswertes Ball weg, Ball drin: Die SV Elversberg verwertete in der laufenden Saison gleich zwölf gegnerische Ballverluste direkt zu Treffern – das ist ligaweit der absolute Bestwert. Sehr viel Wirbel vorne: Die Saarländer gehören zu den offensiv stärksten Teams der Liga. Nur der 1. FC Magdeburg kam auf mehr Torschüsse (349), und einzig Hannover kreierte mehr Großchancen (43) als die SVE. Wenig Wirbel hinten: Das Team von Chefcoach Vincent Wagner überzeugt aber auch defensiv. Gemessen am xGoals-Wert (30,9) kassierte Elversberg mit 24 Gegentoren deutlich weniger Treffer als erwartet. Nur gegen den FC Schalke 04 kamen die Gegner seltener zum Abschluss (205) als gegen die Saarländer (253). Unter Beobachtung Nicholas Mickelson: Den Umschwung beim Auswärtssieg in Dresden leitete der Linksverteidiger mit seinem ersten Zweitligator ein. Er ist erst der zweite thailändische Torschütze in der Geschichte der Liga. Trainer Vincent Wagner schätzt den 26-jährigen Mickelson für seine enorme Qualität und vorbildliche Einstellung. Lukas Petkov: Der Bulgare traf in drei der vergangenen vier Spiele und in der Rückrunde bereits dreimal – mehr als in der gesamten Hinrunde (zwei Tore). Mit insgesamt fünf Saisontoren hat er in der 2. Bundesliga seine persönliche Bestmarke erreicht (in der 3. Liga traf er in der Spielzeit 2021/22 für Verl sogar bereits elfmal). Bambase Conté: 52 Torschüsse - 40 davon innerhalb des gegnerischen Sechzehners. Der 22-jährige offensive Mittelfeldakteur ist nicht nur schnell, sondern sucht auch immer wieder die Lücken für Abschlüsse. Er folgt dabei auf den Spuren von Elversbergs Erfolgsgaranten Muhammed Damar und Fisnik Asllani aus der vergangenen Saison, die ebenfalls beide von der TSG Hoffenheim ausgeliehen waren. Aktuell ist er gar nicht weit von seinem Heimatort zuhause, geboren wurde er in Saarbrücken. Die Lage Die SV Elversberg kann vor dem Duell mit den Löwen wieder auf eine durchaus sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Nach dem 2:1-Sieg in Dresden am vergangenen Wochenende haben die Saarländer die wichtige 40-Punkte-Marke erreicht und den Klassenerhalt so gut wie gesichert. Damit ist auch das ursprüngliche Saisonziel nach dem großen Kaderumbruch im Sommer bereits nach dem 22. Spieltag mehr als eingetütet. Trotz des wieder einmal starken Tabellenplatzes und dem Blick auf die Aufstiegsränge bleibt die Mannschaft aus dem Saarland weiter bescheiden. Torwart Nicolas Kristof betont: „Wir denken von Spiel zu Spiel und wollen konstant gute Leistungen zeigen.“ Elversberg zeigte in den vergangenen Monaten dabei vor allem gegen mitspielende Teams aus der oberen Tabellenhälfte seine Stärken, während Partien gegen tief stehende Gegner schwieriger verliefen. Cheftrainer Vincent Wagner legte den Fokus im Training daher auch intensiv darauf, dass seine Akteure auf dem Platz auch in engen Räumen die richtigen Lösungen finden. Im nun folgenden Partien-Quintett mit Spielen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte (Eintracht, Kiel, Magdeburg, Fürth, Bielefeld) siegte man in der Hinrunde gleich viermal - nur gegen Bielefeld musste eine Niederlage hingenommen werden. Ob Elversberg gegen die Löwen von der Oker in Bestbesetzung antreten kann, ist allerdings noch unklar. Außenverteidiger Felix Keidel, Innenverteidiger Maximilian Rohr und Jan Gyamerah sind derzeit noch angeschlagen und mit einem Fragezeichen für das Duell am Samstag versehen. Letzte Begegnung Im Hinspiel zeigte die Eintracht über weite Strecken eine couragierte Leistung, musste sich der SV Elversberg am Ende jedoch deutlich mit 1:4 geschlagen geben. Die Löwen erwischten einen guten Start und hatten früh die Chance zur Führung, spielten einen vielversprechenden Konter jedoch nicht konsequent zu Ende. Kurz darauf folgte die kalte Dusche: Ein abgefälschter Distanzschuss von Lukasz Poreba durch Stürmer Younes Ebnoutalib brachte die Gäste in Führung (12'). Die Eintracht reagierte stark, blieb mutig und belohnte sich durch einen wuchtigen Kopfballtreffer von Erencan Yardimci nach Flanke von Mehmet Aydin mit dem verdienten Ausgleich (20'). In einer insgesamt offenen ersten Hälfte nutzte Elversberg allerdings eine weitere Standardsituation zur erneuten Führung durch Jan Gyamerah (34'). Auch nach dem Seitenwechsel drängten die Löwen auf den Ausgleich, trafen unter anderem durch Patrick Nkoa per Kopf nur die Latte und erspielten sich weitere Möglichkeiten. Eine Gelb-Rote Karte für Eintrachts Robin Heußer nach gut einer Stunde erschwerte die „Mission Punktgewinn“ jedoch erheblich. In Unterzahl hielt Braunschweig kämpferisch dagegen, ehe die Gäste ihre Überzahl in der Schlussphase konsequent ausspielten und mit zwei Treffern (79'/86') den Endstand herstellten. Trotz des klaren Ergebnisses verkaufte sich die Eintracht lange Zeit teuer und konnte den Gästen aus dem Saarland nur mit einem Mann weniger auf dem Feld leider nicht mehr die Stirn bieten. Foto: Stephanie Zerbe

Löwen siegen gegen Herbstmeister!

Am 17. Spieltag besiegen die Löwen den Tabellenführer Schalke 04 im Heimspiel an der Hamburger Straße mit 2:1 (0:0)! Nach einer torlosen ersten Halbzeit gelang Aydin in der zweiten Halbzeit das Führungstor (60'). Kurz vor Abpfiff erhöhte Sidi Sané mit seinem ersten Saisontor auf 2:0 (85'). Die Königsblauen versuchten in den letzten Minuten aufzuschließen und verkürzten durch El-Faouzi auf 2:1 (88'), konnten aber nicht mehr verhindern, dass die Eintracht im vierten Spiel in Serie ungeschlagen bleibt. Die Lage: In der Vorwoche erkämpfte sich die Eintracht drei Punkte gegen die SG Dynamo Dresden. Die Begegnung bei der SGD war dabei ein echter Kellerkrimi, den die Löwen am Ende für sich verbuchen konnten. Drum war die Stimmung vor der Partie gegen den Herbstmeister aus Gelsenkirchen gut, denn die bisher gesammelten 17 Punkte konnte den Löwen auch der S04 nicht nehmen. Gegen die form- und ergebnisstarken Schalker war aber klar, dass es einer richtig guten Leistung brauchte. “Wir müssen ein perfektes Spiel spielen, um sie zu schlagen", sagte Cheftrainer Heiner Backhaus vor der Partie sicherlich zurecht. Die Aufstellungen: Backhaus konnte wieder auf Lukas Frenkert zurückgreifen, der in der Vorwoche mit einer Rotsperre noch fehlte. Der Innenverteidiger rotierte für Kevin Ehlers in die Startelf, der unter der Woche krank war, aber zumindest im Kader stehen konnte. Ebenso wie Frenkert kehrte auch Fabio Di Michele Sanchez ins Aufgebot zurück. Der linke Außenspieler fehlte zuletzt aufgrund einer erlittenen Gehirnerschütterung. Die Partie: Die Löwen starteten aktiv und zielstrebig in diese Partie. Für den ersten Torschuss sorgten jedoch die Knappen: Nach Flanke von Moussa Sylla köpfte Christian Gomis den Ball zentral in die Arme von Thorben Hoffmann (7'). Kurz darauf dann die erste Konterchance für die Blau-Gelben. Auf der rechten Außenbahn blieb Johan Gomez im Zweikampf stabil und fand Robin Heußer, dessen Flanke Bell Bell erreichte. Seine Direktabnahme war gefährlich, rauschte jedoch ganz knapp am rechten Pfosten vorbei (11'). Hinten stand die Eintracht sehr stabil und bot kaum was an, stattdessen gehörte die nächste Möglichkeit auch wieder den Hausherren. Nach Flanke von Chris Conteh bekam Gomez am zweiten Pfosten die Möglichkeit, doch sein wuchtiger Schuss aus spitzem Winkel ging über den Querbalken (40'). Beide Mannschaften kämpften um jeden Meter Rasen und arbeiteten sich gegeneinander ab, ein Chancenfeuerwerk brannte aber nicht ab. So gingen die Teams torlos in die Kabinen - mit Vorteilen für die Eintracht. Nach der Halbzeit stand für beide Teams noch alles offen. Die erste Chance nutzen die Löwen: Unter Bedrängnis steckte Heußer den Ball am gegnerischen Sechzehner zu Bell Bell durch. Dieser suchte aus elf Metern den Abschluss aufs Tor, doch S04-Keeper Karius parierte (58'). Im Anschluss erhielten die Gastgeber einen Freistoß, Aydins wuchtiger Schuss flog allerdings über das Tor (59'). Kurz darauf belohnte sich die Eintracht für einen bis dato couragierten Auftritt: Ausgerechnet Ex-Schalker Mehmet Aydin traf gegen den Herbstmeister zur 1:0-Führung (60'). Nachdem im Zentrum ein Schuss von Yardimci zunächst geblockt wurde, landete der Ball über Umwege bei Aydin, der das Leder erneut mit Wucht flach in die Maschen drosch. Im Anschluss beinahe der Doppelschlag: Die Eintracht konterte. Chris Conteh wurde ein weiteres Mal auf die Reise geschickt, doch Keeper Karius ging nach einem versuchten Lupfer des Löwen-Angreifers als Sieger aus dem Eins-gegen-Eins hervor (62'). Die Königsblauen versuchten es in der Folge ihrerseits über die rechte Bahn, doch Köhler verteidigte stark gegen Schalke-Kapitän Karaman (65'). Die Löwen fühlten sich im Spiel sichtlich wohl: Nach rund 80 Minuten hatten die Löwen dreimal so viele Torschüsse wie ihr Kontrahent aus Gelsenkirchen auf dem Konto. Dennoch hatten die Blau-Gelben zwei Rückschläge hinzunehmen: Neben dem angeschlagenen Johan Gómez, musste auch Chris Conteh nach einem Zusammenprall im Mittelfeld die Partie frühzeitig verletzt verlassen (73'). Die Königsblauen suchten in der Schlussphase vermehrt Räume nach vorne, doch ihre Bemühungen wurden gegen engstehende Braunschweiger schlichtweg nicht belohnt. Kurz vor Ende der zweiten Halbzeit sorgte Sidi Sané für ein frühes Weihnachtsgeschenk und belohnte sich mit seinem ersten Profitor (85'). Yardimci leitete den Ball weiter auf Sané, der halblinks im Strafraum zum Abschluss kam und perfekt das lange Eck anvisierte. Mit links setzte der 22-Jährige die Kugel präzise neben den rechten Innenpfosten (85'). Der Deckel war damit aber noch nicht drauf. Im Anschluss scheiterte Schalkes Sylla zunächst an Schlussmann Hoffmann, doch die Kugel prallte nach der Parade des Keepers zu El-Faouzi, der aus kurzer Distanz den Ball entschlossen unter den Querbalken jagte (88'). Trotz weiterer Versuche in der Nachspielzeit konnten die Gäste nicht noch einmal ausgleichen und so gelang den Löwen im letzten Heimspiel des Kalenderjahres ein 2:1-Heimsieg gegen den Tabellenführer. Weiter geht es für die Blau-Gelben im kommenden Jahr beim Rückrundenauftakt mit einem Flutlicht-Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg (Freitag, 16. Januar 2026, 18.30 Uhr). Bis dahin wünschen wir allen Löwinnen und Löwen auch an dieser Stelle ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in 2026! Das Spiel im Stenogramm: Eintracht Hoffmann – Nkoa, Aydin, Yardimci, Marie, Köhler (C) (70' Sané), Frenkert (56' Ehlers), Heußer, Conteh (73' Raebiger), Bell Bell, Gómez (70' Di Michele Sánchez). FC Schalke 04 Karius – Kurucay, Schallenberg, Gomis (61' Younes), Sylla, Karaman (C), El-Faouzi, Katic, Porath (61' Becker), Becker (46' Sanchez), Ayhan (71' Wallentowitz). Tore: 1:0 Aydin (60') 2:0 Sané (85') 2:1 El-Faouzi (88') Gelbe Karten: - / Porath Schiedsrichter: Lars Erbst Zuschauer im EINTRACHT-STADION: 23.080 (davon 2.488 Gästefans)