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Drei ganz wichtige Punkte gegen Düsseldorf!

Heimsieg! Die Eintracht siegt beim Debüt von Chefcoach Lars Kornetka mit 1:0 (0:0) gegen Fortuna Düsseldorf und feiert drei sehr wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Nach einer umkämpften ersten Hälfte, die noch torlos blieb, vollstreckte Robin Heußer in der 62. Minute zum umjubelten Führungstreffer. Danach ließen die Blau-Gelben noch zahlreiche Chancen auf eine Erhöhung liegen und mussten so in der Nachspielzeit nochmal ganz kurz zittern. Unter dem Strich steht am Ende aber der verdiente Dreier. Die Lage: Hinter der Eintracht lag eine turbulente Woche. Nach dem Remis in Paderborn trennten sich die Löwen vom bisherigen Cheftrainer Heiner Backhaus, auch dessen Co-Trainer Videoanalyse Julius Schell musste gehen. Ebenfalls am Dienstag stellte Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel mit Lars Kornetka einen neuen Coach vor, der in den wenigen Tagen bis zum Düsseldorf-Spiel versuchte, maximal Einfluss zu nehmen und Verein, Mannschaft und Menschen im Schnelldurchgang kennenzulernen. Ein Blick auf die Tabelle stellte zudem klar: Gegen die Fortunen wäre ein Sieg immens wichtig. Die Aufstellungen: Kornetka wechselte bei seinem Debüt fünf Mal, wobei die Umstellung von Dreier- auf Viererkette taktisch die sichtbarste Änderung war. Besonders erfreulich: Die Rückkehr von Kapitän Thorben Hoffmann, der nach Hüftverletzung deutlich schneller zwischen die Pfosten zurückkehren konnte als noch vor wenigen Wochen angenommen. Neu dabei waren ebenfalls Andi Hoti, Florian Flick, Fabio Di Michele Sánchez und Robin Heußer. Kurzfristig musste mit Lukas Frenkert der etatmäßige Vize-Kapitän passen, eine Verletzung am Hüftbeuger wird ihn auch beim Niedersachsenderby fehlen lassen. Die Partie: Kornetka schickte seine Elf in einer 4-2-3-1-Formation auf den Rasen, die auch den ersten Abschluss des Spiels für sich verbuchen konnte. Johan Gomez' Schuss von der Sechzehnerkante hielt Marcel Lotka jedoch sicher fest (8'). Kurz drauf lag dann der Ball im Tor - jedoch in dem der Löwen. Die hochstehende Kette der Blau-Gelben überspielten die Fortunen, am Ende blieb Marin Ljubicic in gleich zwei Duellen im Sechzehner Sieger und trag per Lupfer über Hoffmann hinweg in die Maschen (13'). Doch der Torschütze stand zuvor minimal im Abseits - dem Tor blieb also die Anerkennung folgerichtig verwehrt. Die Eintracht blieb die aktivere Mannschaft, auch wenn Ljubicic nochmals zu einem gefährlichen Abschluss kam (22'). Sein Versuch ging jedoch am Tor vorbei. Die Partie blieb rassig, aber bot wenige Highlights. Ein direkter Freistoß von Memo Aydin lenkte Lotka über den Querbalken (37') - das blieb der letzte klare Versuch in Durchgang eins. Das torlose Remis zur Halbzeit ging in Ordnung. In der Pause wechselte Kornetka zweifach und brachte mit Jovan Mijatovic und Grant-Leon Ranos gleich zwei neue Offensivkräfte. Und die Löwen gaben wieder den Takt vor und belohnten sich nach knapp einer Stunde mit der verdienten Führung. Der umtriebige Robin Heußer verlängerte in die Tiefe zu Mijatovic, der im Duell gegen Jesper Daland Sieger blieb. Seine flache Hereingabe klärte Florent Muslija vor die Füße von Heußer, der mit dem ersten Kontakt flach ins lange Eck traf (62'). Die Löwen blieben dran und legten nur wenige Minuten später nach. Ein Abschluss von Aydin blockte Mijatovic direkt vor die Füße von Geburtstagskind Fabio Di Michele Sánchez, dessen wuchtiger Distanzkracher perfekt im rechten Eck einschlug (66'). Doch den Stuttgart-Gefühlen zum Trotz schaltete sich der VAR ein und kassierte den Treffer aufgrund einer Abseitsposition von Mijatovic wieder ein. Doch das Team ließ sich davon nicht beirren und drängte mit Volldampf auf die Vorentscheidung. Nach Flanke von Di Michele Sanchez musste Mijatovic eigentlich das 2:0 nachlegen, traf aber nur das Außennetz (73'). Und auch Ranos scheiterte, weil Elias Egouli auf der Linie für den bereits geschlagenen Lotka klärte (75'). Anschließend ebte das Chancenfeuerwerk etwas ab, stattdessen musste das Stadion kollektiv durchatmen, doch der Schlenzer von Muslija rauschte knapp am langen Eck vorbei (86'). In der Nachspielzeit musste dann noch einmal Schlussmann Thorben Hoffmann eingreifen, als er einen Kopfball von F95-Verteidiger Egouli über die Latte lenkte (90'+3). Doch auch die Löwen ließen die wohl dickste Möglichkeit auf das 2:0 noch einmal liegen, als Sidi Sané nach einem Querpass von Heußer im Strafraum aus nächster Nähe mit einem halbhohen Schuss am glänzend parierenden Lotka scheiterte (90'+6). Danach erlöste Schiedsrichter Lechner die angespannten Eintracht-Fans und pfiff das Duell ab. Die Eintracht feiert damit den Heimsieg gegen die Fortuna und nimmt den Rückenwind gerne mit in die Derbywoche. Kommende Woche steht dann nämlich genau das Niedersachsenderby auf dem Programm. Mit der Unterstützung eines ausverkauften Gästeblocks gastieren die Löwen am Freitag um 18.30 Uhr in Hannover. Das Spiel im Stenogramm: Eintracht Hoffmann (C) - Hoti, Flick, Aydin, Yardimci (46' Mijatovic), Marie (90' Kaufmann), Opoku (46' Ranos), Ehlers, Di Michele Sánchez (86' Bell Bell), Heußer, Gómez (71' Sané). Fortuna Düsseldorf Lotka - Daland (86' Celar), Heyer (79' Raimund), Alexandropoulos (61' Paulina), Oberdorf (C), Tanaka, Ljubicic, Appelkamp, Muslija, Egouli, Suso. Tore: 1:0 Heußer (62') Gelbe Karten: Opoku, Hoffmann / Alexandropoulos, Paulina, Egouli Zuschauer im EINTRACHT-STADION: 21.520 Zuschauer (davon 2.191 Gäste) Schiedsrichter: Florian Lechner

Technische Probleme: Liveticker heute nicht verfügbar

Beim Heimspiel gegen Hertha BSC kommt es heute zu Einschränkungen im digitalen Angebot von Eintracht Braunschweig. Grund sind technische Probleme, die kurzfristig nicht behoben werden konnten. Daher steht der Liveticker in der App ausnahmsweise nicht zur Verfügung. Über alle weiteren digitalen Kanäle berichten die Löwen jedoch wie gewohnt aktuell und umfassend über das Spielgeschehen. Eintracht Braunschweig bittet die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Die Ursachen werden zeitnah analysiert.

Zum 184. Mal ist Derbyzeit!

Es ist wieder soweit! Am morgigen Freitag treffen die Braunschweiger Löwen im Rückspiel auf die Roten aus Hannover. Das Traditionsduell zwischen den beiden Rivalen geht damit bereits in seine 184. Runde. Die Partie gehört zu den fünf am meisten ausgetragenen Derbys in Fußball-Deutschland. Bevor es allerdings auf dem Rasen rund geht, werfen wir nochmal einen Blick auf die allgemeinen Zahlen, die diese Rivalität zusammenfassen. Wissenswertes Auswärtsderby: Die Gastgeber vom Maschsee sind zu Hause seit acht Pflichtspielen gegen die Eintracht ungeschlagen. Die Löwen kamen zuletzt auf vier Unentschieden und vier Niederlagen in der Heinz von Heiden Arena. Derbyheld Heskamp: Der bislang letzte Auswärtserfolg der Eintracht liegt bereits mehr als 33 Jahre zurück. Im Februar 1993 gewann das Team in der 2. Bundesliga vor 7.611 Zuschauern mit 1:0 – trotz früher Unterzahl nach einer Roten Karte gegen Sergey Fokin in der 23. Minute. Das entscheidende Tor erzielte Ralf Heskamp in der 58. Minute. Löwen in Front: Die Gesamtbilanz der bisherigen 183 Punkt-, Pokal- und Freundschaftsspiele seit 1900: 93 Siege für den BTSV, 32 Unentschieden und 58 Niederlagen. Zahlen und Fakten zur Partie Tore im Durchschnitt pro Begegnung in der 2. Bundesliga: 2,10 Zuschauerrekord: 57.000 Zuschauende am 26. September 1964 in Hannover Niedersachsenderbys an einem Freitag: 5 (ein Sieg, drei Unentschieden, eine Niederlage für die Eintracht) Die höchsten Derbysiege (seit 1963) 3:0-Heimsieg in der Saison 2013/2014 (Torschützen: Domi Kumbela, Havard Nielsen, Jan Hochscheidt) 3:0-Heimsieg in der Saison 1971/1972 (Torschützen: 2x Ludwig Bründl, Klaus Gerwien) 2:0-Heimsieg in der Saison 2024/2025 (Torschützen: Fabio Kaufmann, Rayan Philippe) Die Top-Derbytorschützen (seit 1963) Bernd Gersdorff/Lothar Ulsaß (beide vier Tore für den BTSV) Die Lage Vor dem Derby könnten die Gefühlswelten der beiden Kontrahenten nicht unterschiedlicher sein. Während die Hausherren von der Rückkehr in die Bundesliga träumen, kämpft die Eintracht derzeit um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Doch bekanntlich sagt bei einem Niedersachsenderby die Tabelle wenig aus. Bei beiden Derbysiegen der Eintracht in der jüngeren Vergangenheit stand Hannover tabellarisch über den Blau-Gelben. Es wird wie immer auf die Tagesform ankommen und wer die kochende Stimmung in der Heinz von Heiden Arena besser für sich nutzen kann. Ein aktueller Vorteil für die Kornetka-Elf? Vielleicht die momentanen Heimprobleme der Roten. Denn Hannover holte aus den vergangenen beiden Heimspielen gegen Dresden (0:0) und Fürth (1:2) nur einen der sechs möglichen Punkte. Dass der Fokus allerdings auf den Löwen selbst liegt, betonte auch Eintracht-Coach Lars Kornetka vor der Partie: "Es wäre in unserer Situation töricht darüber zu reden, was wir Hannover alles versauen können, wenn wir selber so große Aufgaben haben, die es zu bewerkstelligen geht." Die Gastgeber schielen ihrerseits noch auf die Aufstiegsränge, stehen sie doch derzeit nur zwei Punkte hinter dem Drittplatzierten, der SV Elversberg. Während es für Kornetka sein erstes Derby-Rodeo in seiner Trainerlaufbahn sein wird, kennt Christian Titz auf Seiten der Landeshauptstadt diese Atmosphäre bereits. “Die Spieler wissen, was auf sie zukommt. Jeder weiß, um was es hier geht. Die Atmosphäre wird sehr hitzig und sehr außergewöhnlich sein”, erklärte der 54-Jährige vor dem Aufeinandertreffen auf der Pressekonferenz. Ein Derby ist eben ein Derby. Letzte Begegnung Wir schauen lieber nach vorne! Holt euch den Derbysieg, Männer! Foto: Kai Falk

Mohamed Dräger verlässt Eintracht Braunschweig

Mohamed Dräger verlässt Eintracht Braunschweig und wechselt zu Espérance Tunis in die erste tunesische Liga. Der 29-Jährige, dessen Vertrag ursprünglich noch bis zum 30. Juni 2026 Gültigkeit hatte, verlässt die Löwen damit vorzeitig. Mohamed Dräger kam im Januar 2025 zur Eintracht und absolvierte in dieser Zeit fünf Pflichtspiele für die Profimannschaft. Seit Sommer war der Tunesier ausschließlich im Trainings- und Spielbetrieb der U23 aktiv. Alles Gute für deine weitere Karriere, Mo!

Mark Mampassi zweiter Testspieler bei der Eintracht

Eintracht Braunschweig testet mit Innenverteidiger Mark Mampassi einen zweiten Spieler in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Der 22-Jährige trainierte bereits am heutigen Mittwoch mit der Mannschaft. Mark Mampassi wurde in Donezk geboren und sammelte in seiner bisherigen Karriere Erfahrungen in der Ukraine, in Russland, in der Türkei sowie in Belgien. Aktuell steht der Defensivspieler bei Lokomotiv Moskau unter Vertrag. Sein Stammverein hat dem Innenverteidiger die Freigabe erteilt, sich in den kommenden Tagen testweise bei Eintracht Braunschweig zu präsentieren.

Fanclub-Weihnachtsfeiern 2025: Die Profis waren wieder auf Tour

Tradition ist Tradition: Auch in diesem Jahr war die Eintracht wieder auf großer Fanclub-Weihnachtstour unterwegs. An zwei Abenden machten sich nahezu der gesamte Profikader sowie das komplette Trainerteam auf den Weg, um die blau-gelben Festlichkeiten in der Region zu besuchen. Die Fanclub-Weihnachtsfeiern sind Jahr für Jahr eine besondere Gelegenheit, Spieler und Fans in einer entspannten, vorweihnachtlichen Atmosphäre zusammenzubringen. 26 offiziell gemeldete Fanclubs nutzten diese Möglichkeit und meldeten sich im Vorfeld mit ihren Wunschspielern an. Neben der Mannschaft waren auch Cheftrainer Heiner Backhaus, sein Trainerteam, Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel, Sportkoordinator Dennis Kruppke und die Fanbetreuung der Eintracht unterwegs – nicht nur in der Löwenstadt selbst, sondern auch im Umland. „Es ist für uns eine großartige Gelegenheit, die Mannschaft mit unseren Fans zusammenzubringen. Das Besondere an diesen Abenden ist, dass nicht die Fans die Profis besuchen, wie an den Spieltagen üblich, sondern es genau andersherum ist. Wir möchten uns für die zahlreichen Anmeldungen, die Mühen und die gelungenen Abende - mit interessanten Gesprächen, guter Unterhaltung und Verpflegung - bedanken und freuen uns schon sehr, auch im kommenden Jahr die Vorweihnachtszeit mit diesen Veranstaltungen einträchtig zu gestalten“, so das positive Fazit von Erik Lieberknecht und Nikos Becker von der Fanbetreuung der Eintracht. Auch Benjamin Kessel zeigte sich froh über die Abende: „Austauschformate wie diese sind nicht nur wichtig für die Fanbindung, sondern auch für unsere Mannschaft und das Trainerteam. Nur wer im direkten Austausch steht, lernt sich wirklich kennen. Das schafft gegenseitiges Vertrauen – die Basis für eine erfolgreiche Eintracht auf und neben dem Platz. Darum freue ich mich persönlich sehr über das positive Feedback aller Beteiligten.“ Vielen Dank für Eure Einladungen, Eure Geschichten und die gemeinsame Zeit in Blau und Gelb – wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

"Der Abschied ist für mich besonders emotional"

Liebe Eintracht-Fans, ein Abschied fällt nie leicht und ist für mich heute besonders emotional und mit viel Wehmut verbunden. Über vier Jahre und in mehr als 120 Pflichtspielen durfte ich das blau-gelbe Trikot mit dem roten Löwen auf der Brust tragen. Von Tag eins an habe ich diesen Verein gelebt – ob auf dem Platz, auf der Bank, auf der Tribüne oder zuhause auf dem Sofa. Ich habe immer versucht, Eintracht mit Emotion, Leidenschaft und großem Willen zum Erfolg zu führen. Einige Spiele sogar als Kapitän bestritten zu haben, erfüllt mich bis heute mit riesigem Stolz. Bis zuletzt war es mein Wunsch, einen neuen Weg einzuschlagen – eine Entscheidung, die keinesfalls gegen diesen wunderbaren Verein gerichtet ist, sondern vielmehr eine für meine Familie und alles, was damit zusammenhängt. Ich habe hier unfassbar viel Unterstützung erfahren – in guten, aber auch in schwierigen Zeiten, die weit über den Fußball hinausgingen. Dafür bin ich dem Verein, den Verantwortlichen, meinen Freunden, meiner Familie und vor allem euch Fans unendlich dankbar. Diese Rückendeckung werde ich niemals vergessen. Im Verein habe ich viele Menschen kennengelernt, die zu Freunden geworden sind. Mein besonderer Dank gilt jedem einzelnen Mitarbeiter und insbesondere dem Staff, deren unermüdliche Arbeit ich täglich erleben durfte. Auch abseits des Platzes habe ich viele Menschen getroffen, die unsere gemeinsame Zeit geprägt und zu etwas Besonderem gemacht haben. Als ich 2021 hier unterschrieben habe, kam ich als Spieler – heute verlasse ich den Verein gemeinsam mit meiner Familie als Fan. Nicht mehr mit dem roten Löwen auf der Brust, aber für immer im Herzen. Ich wünsche der Eintracht nur das Beste – und dass die großen Tage der Vergangenheit eines Tages zurückkehren. Einmal Löwe – immer Löwe! Euer Robin Foto: Kai Falk

Eintracht verliert den Rückrundenauftakt

Zum Rückrundenauftakt verlieren die Blau-Gelben ihr Heimspiel am 18. Spieltag gegen den 1. FC Magdeburg mit 0:3 (0:1). In einer ereignisarmen ersten Hälfte waren es nach 41 Minuten die Gäste, die ihre Chance durch Mateusz Zukowski nutzten (41'). Der Rückstand setzte die Löwen in Halbzeit zwei unter Zugzwang, der FCM behielt jedoch weitestgehend das Heft des Handelns in der Hand. In der Schlussphase machten dann Baris Atik (79') und der eingewechselte Maximilian Breunig (90') den Deckel drauf und besiegelten die Niederlage der Löwen. Die Lage: Sowohl die Eintracht als auch die heutigen Gäste aus Magdeburg erwischten einen starken Jahresabschluss und punkteten vor dem Weihnachtsfest reichlich. Vor Beginn der Rückrunde lagen die Löwen auf Rang 13, während der FCM auf Platz 15 knapp über den Abstiegsrängen überwinterten. Jahresübergreifend war es ein Duell zweier formstarker Teams, wobei nie ganz klar ist, wie die jeweiligen Mannschaften aus der Winterpause kommen. Denn zwischen dem Jahresabschluss und dem heutigen Auftakt lagen ganze 26 Tage für Blau-Gelb. Die Aufstellungen: Die Eintracht verpflichtete in der bisherigen Transferperiode mit Faride Alidou und Anas Bakhat gleich zwei Offensivkräfte. Und Erstgenannter durfte sofort von Beginn an ran, Bakhat blieb zunächst der Platz auf der Bank. In der Rückrunde nicht mehr mithelfen wird Chris Conteh, der die Löwen gen 1. FC Heidenheim verlassen hat. Der angeschlagene Memo Aydin verpasste einen Einsatz zum Rückrundenauftakt. Die Partie: Aufgrund eines medizinisches Notfalls stellten beide Fanlager die Unterstützung zunächst ein, was die Gäste nicht daran hinderte, hier fast in Führung zu gehen. Nach Steckpass von Baris Atik tauchte Mateusz Zukowski frei vor Thorben Hoffmann auf, doch der Schlussmann partierte nach 30 Sekunden stark. Kurz darauf verzog Noah Pesch nur knapp (7'). Eindeutig erwischte der FCM den besseren Start und zeigte sich hier spielbestimmend. Es dauerte knapp 20 Minuten, ehe sich die Löwen in der Offensive mal anmeldeten. Ein Distanzschuss von Kapitän Sven Köhler ging jedoch knapp am Pfosten vorbei (19'). Die Partie war zeitweise schwere Kost, aber die Eintracht schaffte es, die Gäste vom eigenen Tor fernzuhalten. Doch es dauerte, bis mal wieder ein Raunen durch das Stadionrund ging. Nach Ecke von Köhler köpfte Erencan Yardimici am ersten Pfosten ans Außennetz (31'). Es blieb zäh, bis die Gäste in Führung gingen. Laurin Ulrich durfte sich im Mittelfeldzentrum aufdrehen und auf der linken Bahn Atik mitnehmen. Dessen Versuch lässt Hoffmann nur nach vorne abprallen, dort bedankt sich Zukowski - das 0:1 aus Sicht der Eintracht (41'). Bis zum Pausenpfiff gab es nur noch einen weiteren Abschluss, doch nach Ecke von Atik köpfte Falko Michel drüber (45'). Es blieb also bei dem 0:1-Rückstand. Heiner Backhaus reagierte in der Halbzeit doppelt und brachte mit Lukas Frenkert für die Defensive und Sidi Sané für die Offensive in beide Spielrichtungen neue Impulse. Doch es waren wieder die Magdeburger, die besser aus der Kabine kamen. Nach Pass von Zukowski und Abschluss von Pesch war es einzig Kevin Ehlers zu verdanken, der mit einer Rettungstat das 0:2 verhinderte (47'). Der FCM blieb besser und die Eintracht teils fahrig, immer wieder war das Team zu unsauber im Spielaufbau. Nach 74 Minuten erzielte Zukowski fast die Vorentscheidung, doch im direkten Duell mit Hoffmann scheiterte der Stürmer am stark reagierenden Schlussmann. Minuten später konnte aber auch Hoffmann nicht mehr retten: Atiks Schuss in die lange Ecke war präzise und markierte das 0:2 aus Sicht der Löwen (79'). Und kurz vor Ende kam es dann sogar noch bitterer: Der erst eingewechselte Maximilian Breunig markierte das 0:3 (90'). Der Endpunkt eines gebrauchten Abends aus Braunschweiger Sicht. Die Eintracht ist in der kommenden Woche in der Liga bei der SpVgg Greuther Fürth zu Gast (Samstag, 24. Januar 2025, 13 Uhr). Zuvor testet die Backhaus-Elf am morgigen Samstag gegen Regionalligist VSG Altglienicke . Das Spiel im Stenogramm: Eintracht Hoffmann – Nkoa, Flick (46' Frenkert), Yardimci, Alidou (46' Sané), Marie (65' Bakhat), Bell Bell (82' Di Michele Sánchez), Ehlers, Köhler (C), Heußer (90'+3 Raebiger), Gómez. 1. FC Magdeburg Reimann (C)– Müller, Ulrich (78' Stalmach), Pesch (67' Ghrieb), Mathisen, Nollenberger, F. Michel, Zukowski (89' Breunig), Atik (89' Millgramm), Gnaka (89' Hugonet), Hercher. Tore: 0:1 Zukowski (41') 0:2 Atik (79') 0:3 M. Breunig (90') Gelbe Karten: Alidou, Marie, Ehlers / Hercher, F. Michel, Ulrich Schiedsrichter: Patrick Alt Zuschauer im EINTRACHT-STADION: 22.436 (davon 2.426 Gästefans) Foto: Kai Falk

150 Einsätze für unsere Farben!

In der 88. Minute war es am gestrigen Sonntag soweit - Fabio Kaufmann sprintete von der Torauslinie zur Heimbank, zog seine Warm-Up-Kleidung aus und striff sich das blau-gelbe Trikot mit dem roten Löwen über. Seine Einwechslung stand kurz bevor, noch einmal sollte der Deutsch-Italiener in der Schlussphase Schwung auf den Platz bringen, wie er es in der Vergangenheit schon so oft getan hat. Ab dem Moment, als er den Rasen des EINTRACHT-STADIONs betrat, feierte er dieses Mal allerdings ein besonderes Jubiläum. 150 Mal stand Fabio Kaufmann nun im Dienste der Eintracht auf dem Feld. Im Juli 2020 wechselte der heute 33-Jährige von den Würzburger Kickers an die Hamburger Straße. Mitten in der Corona-Zeit. Keine Chance, die Fans so richtig kennenzulernen und keine Chance, die Löwenstadt in Gänze zu erleben. Stattdessen knallharter Abstiegskampf in der 2. Bundesliga und Stille in den Stadien der Republik. 32 Spiele machte er in seiner ersten Saison, fünf Tore und fünf Vorlagen konnte der gebürtige Aalener verbuchen. Wie viele davon vor Zuschauern im blau-gelben Wohnzimmer? Richtig, eins. Gegen Bochum vor gerade einmal 4.650 Fans. Am Ende einer schwierigen Spielzeit stand der Abstieg in die 3. Liga fest. Für Fabio bedeutete das den schnellen Abschied aus Braunschweig. Doch es sollte noch lange nicht das Ende seiner Zeit an der Oker sein - trotz eines komplizierten Anfangs. “Es ist sehr schön, wieder in Braunschweig zu sein. Ich hatte immer das Gefühl, bei der Eintracht noch nicht fertig zu sein.” So lautete sein Zitat bei seiner Rückkehr vom Zwischenstopp beim Karlsruher SC nur ein Jahr später. Endlich wieder bei den Löwen, endlich ohne große Corona-Einschränkungen, endlich vor einem vollgepackten EINTRACHT-STADION. Und fertig war er hier schließlich noch lange nicht. Seit diesem Tag sind zehn weitere Treffer für den BTSV dazugekommen. Sogar beim prestigeträchtigen 2:0-Derbysieg über den Erzrivalen aus Hannover vor zwei Jahren durfte sich “Kaufi” in die Torschützenliste eintragen und selbst zum Derbyheld küren. Vor allem in brenzligen Lagen nahm sich der Jubilar nie zurück, sondern sorgte stets für Zusammenhalt. Nicht nur in der Kabine, sondern auch gemeinsam mit dem blau-gelben Anhang. Doch nicht nur auf, auch vor allem neben dem Platz hat sich Fabio bei der Eintracht über die vergangenen fast vier Jahre gut eingelebt. “Es sind unheimlich viele Menschen, die mir hier ans Herz gewachsen sind. […] Sie akzeptieren mich mit Ecken und Kanten und lassen mich einfach Fabio Kaufmann sein. Da bin ich stolz drauf", erklärte der Routinier nach der Partie am Sonntag. “Ich habe so viele Spiele gespielt. Es sind zu viele Situationen dabei gewesen, da fällt es schwer eines herauszuheben. Der Derbysieg mit meinem Tor war aber schon etwas ganz Spezielles.” Danke für deinen unermüdlichen Einsatz und deine Treue, Fabio! Wir sind froh über jeden großartigen Moment, den wir bisher mit dir teilen durften. Was "Kaufi" zu seinem Jubiläum und zur Partie gegen die Hertha noch zu sagen hatte, könnt ihr hier unten sehen.

Anas Bakhat trainiert bei den Profis mit

Eintracht Braunschweig ist in die Vorbereitung auf die Rückrunde gestartet. In dieser Woche wird mit Anas Bakhat auch ein neues Gesicht als Testspieler bei der Profimannschaft mittrainieren. Der 25-Jährige ist zentraler Mittelfeldspieler und stand bis zum vergangenen Sommer bei Alemannia Aachen unter Vertrag. Zuvor lief Bakhat für den 1. FC Düren auf, seine fußballerische Ausbildung erhielt er beim 1. FC Kaiserslautern, wo er auch den Sprung in den Profibereich schaffte. Der gebürtige Mainzer bringt unter anderem die Erfahrung aus 45 Einsätzen in der 3. Liga mit, in denen ihm vier Treffer sowie drei Vorlagen gelangen.