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Eintracht Braunschweig Stiftung unterstützt Braunschweiger AIDS-Hilfe
Am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag. Zwei Tage zuvor unterstützt die Eintracht Braunschweig Stiftung rund um das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern die Braunschweiger AIDS-Hilfe. Am Samstag verteilen viele Ehrenamtliche an den Eingängen und auf dem Vorplatz des EINTRACHT-STADIONs die bekannten Roten Schleifen und Solidaritäts-Teddys gegen eine Spende für die AIDS-Hilfe. Zudem kommen die traditionellen Pfandbecherspenden der Löwen-Fans ebenfalls der Institution zugute. „Wir unterstützen die Braunschweiger AIDS-Hilfe schon seit vielen Jahren und wollen auch in diesem Jahr wieder im Rahmen eines Heimspiels der Eintracht unterstützen. Wir hoffen darauf, dass sich möglichst viele Eintracht-Fans beteiligen“, so André Linder, Geschäftsführender Vorstand der Eintracht Braunschweig Stiftung. Die Braunschweiger AIDS-Hilfe ist seit 40 Jahren Ansprechpartner rund um die Themen HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Infektionen. Neben der Prävention kümmert sich die AIDS-Hilfe um ca. 120 betroffene Menschen, fördert die Selbsthilfe und bietet Testungen auf HIV, Syphilis und Hepatitis C an. Weitere Informationen finden sich auf www.braunschweig.aidshilfe.de Der Welt-AIDS-Tag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam. Gerade jetzt!“ Das Motto steht dafür, dass es in diesen polarisierenden Zeiten immer wichtiger wird, füreinander einzustehen. Nicht nur in den USA, sondern auch bei uns wird das Klima rauer für Minderheiten. Dazu zählen Menschen mit HIV, die noch immer von Ausgrenzung, Abwertung und Diskriminierung betroffen sind. Mit unserer Aktion setzen wir gemeinsam ein Zeichen im Kampf gegen AIDS und für Menschen mit HIV – und das gerade jetzt!
Gemeinsame Erklärung der niedersächsischen Profiklubs zu Stadionsicherheit und Fankultur
Eintracht Braunschweig, Hannover 96, der VfL Wolfsburg, der VfL Osnabrück, der TSV Havelse sowie der SV Meppen und der VfB Oldenburg setzen sich gemeinsam für eine lebendige, vielfältige und leidenschaftliche Fankultur ein – ebenso wie für eine sichere, respektvolle und friedliche Atmosphäre bei allen Fußballspielen. Die besondere Stimmung in unseren Stadien ist ein wesentlicher Bestandteil der Fußballkultur in Deutschland. Gleichzeitig tragen wir mit allen beteiligten Akteuren Verantwortung dafür, dass sich jeder Stadionbesucher sicher fühlen kann und Gewalt, Hass sowie Provokationen keinen Raum erhalten. Sicherheit und Fankultur gehören zusammen Sicherheit und Fankultur stehen für uns nicht im Widerspruch, sondern bedingen einander: Nur wer sich geschützt fühlt, kann das Erlebnis Fußballstadion genießen – und nur durch ein respektvolles Miteinander entsteht jene Atmosphäre, die Gemeinschaft, Identifikation und Emotion ermöglicht. Sogar offizielle Statistiken der ZIS belegen: Fußballstadien in Deutschland sind sicher, Vorfälle werden sogar weniger. Das bestätigt, dass die bestehenden Sicherheitskonzepte funktionieren, wenn sie mit Augenmaß, Erfahrung, Qualität und Kenntnissen der örtlichen Umstände umgesetzt werden. Wir bekennen uns zu einem präventiven Sicherheitsansatz. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vereinen, Fanorganisationen, Polizeibehörden, Kommunen und (sozial-)pädagogischen Projekten hat sich vielerorts bewährt und bleibt für uns ein zentraler Baustein. Unsere funktionierenden Stadionallianzen werden gelebt und setzen dort an, wo es notwendig ist. Keine pauschalen oder kollektiv wirkenden Eingriffe Wir sprechen uns klar gegen Maßnahmen aus, die große Fanblöcke oder ganze Anhängerschaften ohne konkreten Anlass betreffen. Dazu zählen insbesondere: pauschale Reduzierungen von Gästekontingenten bei sogenannten Risikospielen, verpflichtende Ticketpersonalisierungen, Einschränkungen, die faktisch den Bestand von Stehplätzen gefährden würden, zentral organisierte Stadionverbotsstrukturen mit automatischen oder vorschnellen Sanktionen auf bloßer Verdachtsbasis. Solche Eingriffe treffen vor allem die vielen friedlichen und engagierten Fans und untergraben das Vertrauensverhältnis zwischen Vereinen und ihren Anhängern. Ihr Beitrag zur Verbesserung der gemeinsamen Zielsetzung „Sicherheit“ ist unbestimmt und ungeprüft. Stattdessen setzen wir auf individuelle, faire und rechtsstaatlich prüfbare Entscheidungen – unter Wahrung der Rechte aller Betroffenen. Wir befürworten ausdrücklich die Positionierung, keine zentrale Stadionverbotskommission einzuführen, die lokale Kompetenzstrukturen ersetzen würde. Die bestehenden Lokalen Stadionverbotskommissionen haben sich bewährt – sie kennen die individuellen Situationen, beteiligten Personen und lokalen Gegebenheiten und können deshalb verantwortungsvoll und differenziert entscheiden. Dialog, Prävention und Beteiligung – statt Symbolpolitik Wir stehen für den Ausbau professioneller Sicherheits- und Fanstrukturen: Mehr Fanbetreuung, nachhaltige sozialpädagogische Arbeit und ein qualifiziertes Sicherheitsmanagement bilden für uns eine Einheit – und sind unverzichtbar für die Bewahrung einer lebendigen Vereinskultur. Der Dialog mit Fanorganisationen, Fanvertreterinnen und Fanvertretern sowie den aktiven Fangruppen ist für uns gelebte Praxis und bleibt auch zukünftig zentral. Nur wer einbindet und zuhört, kann tragfähige Lösungen entwickeln – statt Maßnahmen über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu treffen. Wir wenden uns entschieden gegen Generalverdächtigungen. Unser Vertrauen gilt den vielen Fans, die mit Leidenschaft, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein zur besonderen Fußballkultur beitragen. Für einen sicheren Fußball: Vor Ort, in Niedersachsen und in ganz Deutschland Als niedersächsische Profiklubs verstehen wir uns als Teil einer Fußball-Familie, die weit über Spieltage und Ergebnisse hinaus wirkt. Wir stehen geschlossen für eine Fankultur, die farbenfroh, laut, emotional und respektvoll zugleich ist – und für ein Stadionerlebnis, das Sicherheit und Gemeinschaft miteinander verbindet. Wir rufen Politik, Behörden und alle beteiligten Institutionen dazu auf, gemeinsam mit uns verantwortungsvoll zu handeln – statt auf pauschale Einschränkungen oder kollektiv wirkende Verbote zu setzen. Eintracht Braunschweig, Hannover 96, VfL Wolfsburg, VfL Osnabrück, TSV Havelse, SV Meppen, VfB Oldenburg.
Besondere Kids-Club-Weihnachtsfeier zum 130-jährigen Jubiläum
Die diesjährige Kids-Club-Weihnachtsfeier von Eintracht4Kids stand ganz im Zeichen eines besonderen Anlasses. Passend zum 130-jährigen Jubiläum von Eintracht Braunschweig erlebten 130 Kinder am vergangenen Sonntag einen abwechslungsreichen Tag mit vielen besonderen Momenten rund um die Eintracht, vom Kinoerlebnis bis hin zum gemeinsamen Stadionbesuch beim Spiel gegen den FC Schalke 04. Den Auftakt bildete ein Besuch im ASTOR Film Theater Braunschweig. Dort wurde noch vor dem offiziellen Premierestart der Film „SpongeBob – Piraten Ahoi!“ gezeigt. In entspannter Kinoatmosphäre, begleitet von Popcorn und Getränken, starteten die Kinder fröhlich in die Weihnachtsfeier und genossen das gemeinsame Erlebnis. Nach dem Kinobesuch ging es mit den Reisebussen von Reisebüro Schmidt weiter in Richtung EINTRACHT-STADION. Dort angekommen, wartete nach dem Einlass zunächst eine kleine Stärkung. Anschließend folgte ein Programmpunkt, der bei vielen für besondere Erinnerungen sorgte: Als Überraschung durften die Kinder den Innenraum des Stadions betreten und aktiv Teil der Choreografie werden. Ausgestattet mit Fahnen nahmen sie vor den Blöcken 10 bis 14 Aufstellung und trugen so zu einer eindrucksvollen Stadionatmosphäre bei. Für viele war es ein ganz besonderer Moment, dem Spielfeld so nah zu sein und die Mannschaft direkt zu unterstützen. Im Anschluss ging es gemeinsam in den Familienblock. Dort verfolgten die Kinder zusammen mit ihren Betreuerinnen und Betreuern die Partie gegen den FC Schalke 04. Die gute Stimmung auf den Rängen, das gemeinsame Anfeuern und schließlich der Sieg der Eintracht sorgten für einen gelungenen und stimmungsvollen Abschluss dieses besonderen Tages. So wurde die Kids-Club-Weihnachtsfeier zu einem schönen Jahresabschluss, bei dem Gemeinschaft, Begeisterung und die Verbundenheit zu unserer Eintracht im Mittelpunkt standen. Wir bedanken uns herzlich bei allen teilnehmenden Kindern für das tolle Miteinander und freuen uns, dass wir diese besonderen Stunden gemeinsam verbringen konnten. Ein besonderer Dank gilt den Partnern und Unterstützern dieser Kids-Club-Weihnachtsfeier: Fanrat Braunschweig e.V., Die Blau-Gelben Volkswagenlöwen 2004 e.V., Reisebüro Schmidt, ASTOR Braunschweig und ASH Catering.
Eintracht holt Punkt gegen Lilien
Remis an der Hamburger Straße! Im Schneetreiben von Braunschweig erkämpfen sich die Blau-Gelben beim 2:2 (2:0) gegen den SV Darmstadt 98 am 22. Spieltag einen Punkt. Dabei stellten die Hausherren in der ersten Halbzeit die Weichen noch auf Sieg, als Mehmet Aydin kurz vor der Pause einen Elfmeter zum 1:0 verwandelte (41') und Johan Gómez nur wenige Minuten danach nachlegte (45'+2). Im zweiten Durchgang antworteten die Lilien jedoch durch Innenverteidiger Matej Maglica, der durch seinen Doppelpack das Unentschieden wieder herstellte (56'/78'). Die Lage: Mit leeren Händen kehrten die Löwen aus Bielefeld zurück und musste damit einen direkten Konkurrenten vorbeiziehen lassen. Das enge Tabellenfeld in Liga zwei war schon in den vergangenen Wochen Thema und wird es sicher auch bleiben. Vor Anpfiff der Partie rangierte die Eintracht auf Rang 14 mit einem Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Mit dem SV Darmstadt kam jedoch ein Top-Team und wohl die Mannschaft der Stunde an die Hamburger Straße. Der SVD verlor in der Liga zuletzt Ende Oktober, kassierte generell erst zwei Niederlagen, besticht mit einer stabilen Defensive und hat die meisten Tore der Liga geschossen. Es war klar: Die Löwen brauchten eine starke Gemeinschaftsleistung, um Zählbares gegen den Tabellenführer einzufahren. Die Aufstellungen: Cheftrainer Heiner Backhaus konnte wieder auf den zuletzt gelbgesperrten Max Marie setzen - der sogleich in die Startelf zurückkehrte. Er ersetzte Sidi Sané. Auch Fabio Di Michele Sanchez musste bei der Auswärtsniederlage in Bielefeld aufgrund seiner fünften gelben Karte passen, er nahm auf der Bank Platz. Neben Marie gab es ein zweites neues Gesicht in der Startelf: Jovan Mijatovic startete für Erencan Yardimci im Angriff und feierte damit sein Debüt von Beginn an. Erwähnenswert war das Fehlen von Isac Lidberg bei den Gästen. Der Schwede ist mit zwölf Toren und drei Vorlagen ligaweit einer Top-Scorer, verpasste die Partie in Braunschweig jedoch angeschlagen. Doch nicht nur er, sondern auch sein kongenialer Sturmpartner Fraser Hornby fehlte. Er erkrankte über Nacht und stand nicht im Kader. Damit fehlten den Lilien insgesamt 30 Scorerpunkte. Die Partie: Das Spiel nahm sich keinerlei Anlaufphase, denn von Beginn an entwickelte sich ein abschlussintensives Duell. Und insbesondere die Eintracht hatte den Fuß scharf gestellt, doch Aaron Opoku verzog erst knapp, um anschließend an Keeper Marcel Schuhen aus der Distanz zu scheitern (7' und 11'). Doch noch dicker war eine Minute später die Chance für Kevin Ehlers, der im Sechzehner aber ebenso an Schuhen scheiterte (12'). Die Gäste aus Darmstadt wirkten anfällig, befreiten sich dann aber aus dem Druck. Auf Vorlage von Luca Marseile bekam Kilian Corredor die Chance, doch Thorben Hoffmann parierte mit dem Fuß (14'). Es blieb kurzweilig, auf Seiten der Eintracht verzog Aydin knapp, die Gäste ließen in Person von Corredor und Patric Pfeiffer gute Gelegenheiten liegen. Doch es sollte nicht torlos in die Kabine gehen. Nach einem langen Einwurf von Jovan Mijatovic zog Hiroki Akiyama am Trikot von Lukas Frenkert, Schiedsrichter Timo Gansloweit zeigte sofort auf den Punkt. Die Verantwortung übernahm Memo Aydin, der den Ball wuchtig im linken Eck versenkte (41'). Und weil Mijatovic nochmals einen Einwurf in den Sechzehner zimmerte, erhöhte die Eintracht sogar auf 2:0. Den Ball verlängerte Patrick Nkoa, kurz vor dem Tor spritzte Johan Gomez dazwischen und bugsierte das Leder geistesgegenwärtig über die Linie (45'). Kurz danach war Halbzeit - die Löwen führten verdient. Durchgang zwei startete ähnlich wild. Ein langer Ball von Hoffmann als Auslöser, an dessen Ende Mijatovic viel Wiese vor sich hat und auf Schuhen zuläuft. Doch der Winterneuzugang wurde noch rechtzeitig von Fabian Nürnberger abgefangen - da waren grade mal 30 Sekunden gespielt. Kurze Zeit später kamen die Gäste dann wieder ran. Nach einer kurz ausgeführten Ecke und einer Halbfeldflanke von Sergio López köpfte Matej Maglica in die Maschen ein - nichts zu machen für Hoffmann in dieser Situation (56'). Eintracht war bemüht, hier keine Nervosität zu zeigen und sofort nachzulegen. Doch erst wurde Gomez geblockt, dann fehlte Opoku beim zweiten Ball die Präzision (57'). Kurz drauf fackelte Gomez aus der zweiten Reihe nicht lange, doch Schuhen parierte den strammen Versuch aufmerksam (63'). Richtig nah dran am dritten Eintracht-Tor war dann Joker Erencan Yardimci, der zwar den Ball am herauseilenden Schuhen vorbeibekam, doch das Leder dann nicht mehr rechtzeitig vor der Torauslinie erreichte (69') Stattdessen kamen die Gäste zum Ausgleich. Eine Flanke von Lopez verlängerte Corredor auf den zweiten Pfosten. Dort nahm Maglica das Leder volley und versenkte per Direktabnahme (78'). Die Löwen versuchten nochmal, Kurs auf den Heimsieg zu nehmen. Nach Ecke von Max Marie klärte Darmstadt jedoch auf der Linie (89'). So blieb es am Ende beim 2:2, die Eintracht sichert sich damit einen Zähler gegen den Tabellenführer. Für die Blau-Gelben geht's am kommenden Wochenende mit dem nächsten Gegner aus der oberen Tabellenregion weiter. Die Mannschaft von Heiner Backhaus reist am Samstag, dem 21. Februar, zur SV Elversberg (13 Uhr). Das Spiel im Stenogramm: Eintracht Hoffmann (C) – Nkoa, Aydin (70' Flick), Mijatovic (58' Yardimci), Marie, Opoku (70' Ranos), Bell Bell (84' Di Michele Sánchez), Ehlers, Frenkert, Heußer (84' Sané), Gómez. SV Darmstadt Schuhen (C) – López, Maglica, Pfeiffer, Marseiler, Nürnberger (73' Holland), Akiyama (46' Schmidt), Klefisch, Papela (73' Lakenmacher), Richter (90'+4 Vukotic), Corredor (90'+3 Furukawa). Tore: 1:0 Aydin (41') 2:0 Gomez (45'+2) 2:1 Maglica (56') 2:2 Maglica (78') Gelbe Karten: Aydin / Schmidt Schiedsrichter: Timo Gansloweit Zuschauer im EINTRACHT-STADION: 18.065 Zuschauer (davon 659 Gäste)
1:2! Eintracht lässt gegen Münster Federn
Keine Punkte für die Backhaus-Elf! Am 24. Spieltag unterlag die Eintracht zuhause im Duell mit Preußen Münster vor heimischer Kulisse mit 1:2 (0:0). Nach einer intensiven ersten Hälfte, in der sich beide Teams kämpferisch nichts schenkten, legten die Blau-Gelben im zweiten Durchgang vor. Doch das Kopfballtor durch Ex-Preuße Lukas Frenkert (56'), sollte nicht reichen. Jorrit Hendrix (71') und Oliver Batista Meier (75') drehten das Aufeinandertreffen zu Gunsten der Gäste und sorgten so für die Heimniederlage der Eintracht. Die Lage: Es war ein Duell zweier direkter Konkurrenten, denn zwischen der Eintracht und den Gästen lagen vor Anpfiff nur zwei Zähler Unterschied. Bedingt durch die Ergebnisse der weiteren Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte war es auch das Duell Platz 15 gegen Rang 16. Nach der Auswärtsniederlage in Elversberg, bei der die Eintracht insbesondere die richtige Intensität in direkten Zweikämpfen vermissen ließ, wollten die Löwen eine Reaktion zeigen und im heimischen Stadion den Abstand auf Münster mindestens wahren - lieber jedoch ausbauen. Die Aufstellungen: Vier Wechsel nahm Cheftrainer Heiner Backhaus im Vergleich zum Duell an der Kaiserlinde vor: Memo Aydin kehrte nach Gelbsperre zurück und ersetzte Florian Flick im Mittelfeldzentrum, zudem stürmte Erencan Yardimci an Stelle von Jovan Mijatovic und Leon Bell Bell erhielt den Vorzug vor Fabio Di Michele Sanchez. Darüber hinaus musste der Coach Keeper und Kapitän Thorben Hoffmann ersetzen, der sich unter der Woche an der Hüfte verletzte und fehlte. Für ihn feierte Elhan Kastrati sein Zweitligadebüt im Tor der Löwen. Die Partie: Die Eintracht begann schwungvoller und setzte die Gäste mit hohem Pressing immer wieder unter Druck. Doch zunächst wurde der Schuss von Robin Heußer geblockt, ehe selbiger zu hoch zielte. Die Anfangsphase gehörte den Löwen, doch sie waren nach einer Viertelstunde dann im Glück. Eine Verlängerung von Imad Rondic gelangte in den Lauf von Marvin Schulz, dem der Ball rei vor Elhan Kastrati jedoch versprang. Da war mehr drin. Minuten später war es dann Rondic selbst, der einen tiefen Ball im vollen Lauf über den Querbalken setzte (19'). Die Hausherren schlugen aber zurück und hatten ihrerseits die Top-Chance auf die Führung - doch Erencan Yardimci scheiterte an Münster Keeper Johannes Schenk im direkten Duell (24'). Das Spiel blieb intensiv - und kurzweilig. Erst verzog Rondic aus der Distanz, dann Mehmet Can Aydin (26' und 31'). Gefährlicher wurde es dann durch Kevin Ehlers, der eine Freistoßflanke Zentimeter am rechten Pfosten vorbeiköpfte (36'). Einen Aufreger hielt Durchgang eins anschließend noch bereit, und der hatte es in sich. Nach einem Befreiungsschlag von Münster sind sich Leon Bell Bell und Kastrati uneinig, sodass Oliver Batista Meier den Ball klaute, diesen mitnahm und ins leere Tor einschob (43'). Doch das Tor hielt dem VAR-Check nicht stand, denn beim Klärungsversuch von Bell Bell ging der Ball zunächst an die Hand des Torschützen und erst dann in seinen Lauf - es blieb somit beim torlosen Remis zur Pause. Daran änderte auch der Kopfball von Patrick Nkoa nichts, der nach einer Ecke auf der Linie gerettet wurde (45'). Die Seiten waren gewechselt, doch das Bild glich dem von Durchgang eins: Blau-Gelb gab auch zu Beginn der zweiten Halbzeit den Ton an. Erst verzog Yardimci aus spitzem Winkel, dann brachte Kapitän Lukas Frenkert das Stadion zum toben. Nach Ecke von Bell Bell und einer Kopfballverlängerung von Kevin Ehlers stand der Ex-Münsteraner goldrichtig und nickte aus Nahdistanz zur Führung ein (56'). Münster-Coach Alexander Ende reagierte personell sofort, doch erstmal blieb die Eintracht dran, doch mehrere Abschlüsse blieben an der Gäste-Defensive hängen. Stattdessen glich Münster aus dem Nichts aus. Jano Ter Horst bekam auf der rechten Bahn zu viel Platz, sein Ball in den Rückraum versenkte Kapitän Jorrit Hendrix im langen Eck (70'). Nur wenige später kam es noch dicker für die Löwen: Ein direkter Freistoß von Oliver Batista Meier landete im Netz. Auch wenn Kastrati noch am Ball war, konnte er den Rückstand nicht verhindern (75'). Backhaus zog seinen letzten Joker und brachte mit Grant-Leon Ranos eine weitere Offensivkraft für die Schlussphase ins Spiel. In der Schlussphase keimte nochmal Hoffnung auf, als Ex-Löwe und Preußen-Verteidiger Paul Jaeckel die Gelb-Rote Karte sah (88'). Doch auch die Überzahl in den letzten Minuten sollte den erhofften Ausgleich nicht mehr katalysieren. Die Eintracht setzte sich zwar noch in der gegnerischen Hälfte fest, vor dem Gehäuse fehlte aber leider die Konsequenz. So muss die Eintracht Federn lassen und verliert die drei Punkte an die Gäste aus Ostwestfalen. Die nächste Chance auf wichtige Punkte im Abstiegskampf gibt es am kommenden Wochenende, wenn die Löwen zum Tabellenzweiten vom SC Paderborn 07 reisen (Samstag, 7. März 2026, 13 Uhr). Das Spiel im Stenogramm: Eintracht Kastrati – Nkoa, Aydin, Yardimci (73' Mijatovic), Marie (65' Flick), Opoku (73' Sané), Bell Bell, Ehlers, Frenkert (C) (73' Hoti), Heußer (83' Ranos), Gómez. SC Preußen Münster Schenk - Jaeckel, Bouchama, Schulz (62' Yamada), Batista Meier (82' Koulis), Hendrix (C), Preißinger (62' Benger), Heuer, Ter Horst, Meyerhöfer (70' Vilhelmsson), Rondic (70' Makridis). Tore: 1:0 Frenkert (56') 1:1 Hendrix (71') 1:2 Batista Meier (75') Gelbe Karten: Marie, Frenkert / Jaeckel, Preißinger Besondere Vorkommnisse: Paul Jaeckel (Gelb-Rote Karte/88') Zuschauer im EINTRACHT-STADION: 21.358 (davon 2.298 Gästefans) Schiedsrichter: Daniel Siebert
Im „Aantracht-Eck“ gibt es Neues zu entdecken!
Eintracht Braunschweig ist seit September zurück im Herzen der Löwenstadt! Mit dem „Aantracht-Eck“ gibt es bis mindestens zum Jahresende eine blau-gelbe Anlaufstelle mitten in der Innenstadt – im Damm 25, einer der belebtesten Straßen Braunschweigs. Nun bereichern nicht nur neue, exklusive Fanartikel den Pop-up-Store. Das „Aantracht-Eck“ sollte von Beginn an mehr sein als ein klassischer Fanshop – und ist es auch geworden. Auf rund 150 Quadratmetern ist ein Ort entstanden, an dem Fans, Braunschweigerinnen und Braunschweiger aller Altersgruppen willkommen sind. Neben Fanartikeln und Tickets laden gemütliche Sitzgelegenheiten, eine Spielekonsole mit Klassikern wie Super Mario (bereitgestellt von der Virtual Lounge) und ein kühles Getränk aus dem Wolters-Kühlschrank zum Verweilen ein. Auch optisch zeigt sich das „Aantracht-Eck“ kreativ: Die Außenfassade wurde in Zusammenarbeit mit der aktiven Fanszene neu – und natürlich in Blau und Gelb – gestaltet. Im Inneren wächst eine Graffiti-Wand, auf der sich bereits zahlreiche Fans verewigt haben – und die weiter stetig wächst. Exklusive Artikel nur im „Aantracht-Eck“ Im Pop-up-Store in der Innenstadt gibt es nicht nur aktuelle Fanartikel, sondern auch exklusive Produkte, die ausschließlich dort erhältlich sind – darunter eine schwarze Bomberjacke, eine blaue Fleecejacke, eine Weste und ein neuer Hoodie, jeweils in kleinen, limitierten Stückzahlen. Darüber hinaus sind auch die neuen Artikel wie die Thermosweatjacke Ebertallee, die Softshelljacke Lessingplatz und die Collegejacke Löwenwall ab sofort im Aantracht-Eck erhältlich. Die beliebten „Herz unserer Stadt“-Sweater in Schwarz und Grau gibt es dagegen nur noch in kleinen Restmengen. Ein weiterer Schritt nach vorn ist die neu geschaffene Möglichkeit, dass Trikots – je nach Verfügbarkeit – direkt vor Ort beflockt oder individuell mit Wunschnamen bestellt werden können, analog zum Angebot im Stadion-Fanshop. Auch die schwarzen Ausweichtrikots sind voraussichtlich ab Dezember und damit rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest wieder im Store verfügbar. Tickets, Aktionen und mehr Das „Aantracht-Eck“ ist auch weiterhin offizielle Vorverkaufsstelle für Heim- und Auswärtsspiele der Löwen. Schon jetzt hat sich der Pop-up-Store zu einem beliebten Treffpunkt für alle Eintracht-Fans entwickelt – ein Ort, um sich auszutauschen, gemeinsam blau-gelbe Atmosphäre zu genießen und die Eintracht mitten in der Stadt zu erleben.
Mitteilung zum Stand der Vorbereitungen auf das Niedersachsenderby
Am 26. Oktober findet das Heimderby gegen Hannover 96 statt. Im Vorfeld wurde uns von der einsatzführenden Polizeidirektion Braunschweig mitgeteilt, dass sie für diese Begegnung die Forderung nach streng personalisierten Tickets, ausschließlich für die Gäste von Hannover 96, erhebt. Für den Bereich der Heimfans fordert die Polizeidirektion keine besonderen Sicherheitsmaßnahmen. In unserer Verantwortung als Veranstalter haben wir die Möglichkeit der Umsetzung der polizeilichen Forderungen unter gezielter Zuhilfenahme anwaltlicher Beratung sehr sorgfältig geprüft. Gegenstand dieser Prüfung waren insbesondere: die Einlasszeitberechnung vorgegeben durch die baulichen Gegebenheiten im Gasteinlassbereich in Verbindung mit der erforderlichen Zeitstrecke durch die zusätzliche Abgleichskontrolle von Ticket, Personalausweis und Gesicht mögliche Haftungsübernahmerisiken bei Unfällen oder Verletzungen, verursacht durch Panik und/oder Aggressionen wegen einer durch lange Wartezeiten entstehenden Drucksituation vor und hinter den Einlässen der Sicherheitszugewinn Konkrete Vorteile gegenüber möglichen Risiken sowie datenschutzrechtliche Fragestellungen Wir sind nach sorgfältiger Abwägung zu dem Ergebnis gekommen, dass die derzeit avisierten Maßnahmen für uns als Veranstalter in der Praxis nicht realisierbar sind. Bei einem ausverkauften Gästeblock würde der Einlassprozess unseren Berechnungen zufolge mehrere Stunden dauern. Durch die lange Wartezeit steigt die Wahrscheinlichkeit eskalierender Drucksituationen stark an. Wir sind nach derzeitigem Stand aufgrund unserer erheblichen, bereits im Vorfeld identifizierten und gegenüber der Polizei auch kommunizierten, organisatorischen und sicherheitstechnischen Bedenken nicht in der Lage, die aus unserer Sicht signifikant gesteigerten Haftungsrisiken verantwortungsvoll zu tragen. Darüber hinaus sind diverse datenschutzrechtliche Fragen bezüglich der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften nach der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung zur Verarbeitung personenbezogener Daten) ungeklärt, was sowohl Eintracht Braunschweig als auch Hannover 96 betrifft. Nach Prüfung durch unsere beauftragte Rechtsanwaltskanzlei haben wir daher die Umsetzung der bislang vorgeschlagenen Maßnahme abgelehnt und der Behörde einen Alternativvorschlag auf Basis der etablierten und rechtlich unbedenklichen Käuferpersonalisierung unterbreitet, der aus unserer Sicht das Sicherheitsniveau des bisherigen Vorschlags aufrechterhält. Für uns als Veranstalter hat die Sicherheit unserer Zuschauer höchste Priorität. Wir werden alle dafür notwendigen Maßnahmen ergreifen, um einen störungsfreien und friedlichen Ablauf des Spiels zu gewährleisten. Gleichzeitig müssen wir die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen beachten und unnötige haftungsrechtliche Risiken vermeiden. Wir sind überzeugt, dass wir das Spiel mit unserem Sicherheitskonzept inklusive der Käuferpersonalisierung unter Vollauslastung der Heim- und Gästeblöcke inkl. Pufferbereiche verantwortungsvoll austragen können. Sobald neue Informationen vorliegen – auch zum Start des Ticketvorverkaufs – informieren wir umgehend auf unserer Homepage.
Auswärtskarten
Auswärtskarten Infos zu Vorverkaufsterminen und Vorverkaufsstellen für Tickets für die Auswärtsspiele von Eintracht Braunschweig in der Saison 2025/2026 findest Du hier . Der Verkauf der Auswärtskarten findet ausschließlich über Eintracht Braunschweig statt. Infos zur Auswärtsdauerkarte erhältst Du hier . Tickets für den Gästebereich im EINTRACHT-STADION sind beim jeweiligen Gastverein erhältlich.
Lukas Frenkert erleidet Muskelbündelriss
Eintracht Braunschweig muss mehrere Wochen auf Innenverteidiger Lukas Frenkert verzichten. Der 25-Jährige verletzte sich am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am Oberschenkel. Eingehende Untersuchungen ergaben einen Muskelbündelriss und damit eine wochenlange Pause für den Sommerneuzugang. Gute Besserung und komm schnell wieder, Frenki! Foto: IMAGO / Eibner
Gemeinsam für Teilhabe
Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember besuchten unsere Profis Lukas Frenkert und Kevin Ehlers am Mittwoch, dem 26. November die Lebenshilfe Braunschweig. Vor Ort im Berufsbildungszentrum der Lebenshilfe in der Fabrikstraße wurden Sie herzlich in Empfang genommen, bevor es nach einer kurzen Einführung in die Arbeit der Lebenshilfe, ans Werk ging. Dabei durften die beiden Fußballer unter Beweis stellen, dass sie neben ihren Fähigkeiten mit dem Ball auch anderweitige versteckte Talente haben. Beide begleiteten jeweils einen Beschäftigten direkt an den entsprechenden Arbeitsplatz. Dort lernten sie Abläufe und Herausforderungen kennen, packten tatkräftig mit an und kamen ins Gespräch. Anschließend stellten sich beide den Fragen des Publikums und verteilten Autogramme. Zum Abschluss überreichten unsere Spieler eine besondere Einladung: Lukas Frenkert und Kevin Ehlers luden die Beschäftigten der Lebenshilfe zum Heimspiel im EINTRACHT-STADION am kommenden Sonntag gegen Holstein Kiel ein. Michael Schumann, Leiter für Berufliche Bildung der Lebenshilfe Braunschweig, erklärte nach dem Besuch: „Wir freuen uns sehr, dass Kevin und Lukas es möglich gemacht haben vorbeizukommen. Insbesondere, weil wir in unseren Reihen zahlreiche begeisterte Eintracht-Fans haben.“ Dieser Besuch zeigt: Inklusion entsteht dort, wo Menschen miteinander in Kontakt kommen, Barrieren abgebaut und Perspektiven geteilt werden. Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung setzt ein Zeichen, wie wichtig dieses Miteinander ist und dass eine inklusive Gesellschaft eine gemeinsame Aufgabe bleibt. Zur Lebenshilfe Braunschweig: Die Lebenshilfe Braunschweig begleitet ca. 1.500 Menschen mit Unterstützungsbedarf und setzt sich mit mehr als 750 Mitarbeitenden sowie zahlreichen Ehrenamtlichen dafür ein, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf selbstbestimmt leben und an allen Bereichen der Gesellschaft teilhaben können. Ziel der Lebenshilfe ist es Menschen jeden Alters mit Assistenzbedarf Perspektiven zu entdecken und einen Beruf zu finden, der zu ihren Interessen und Fähigkeiten passt, sodass sie einerseits die Möglichkeit haben eine Beschäftigung in einem Unternehmen aus der freien Wirtschaft zu finden oder andererseits einer Beschäftigung innerhalb der eigenen Werkstätten oder Tagesförderstätten nachzugehen. Zum Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung: Der Aktionstag, der 1992 von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde, macht am jährlich am 3. Dezember darauf aufmerksam, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf weltweit noch immer auf zahlreiche Barrieren stoßen, sowohl im Alltag als auch in der gesellschaftlichen Teilhabe. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen, Vorurteile abzubauen und Inklusion aktiv zu fördern.