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Jetzt noch Tickets für das Bielefeld-Heimspiel sichern!

Am Samstag begrüßen wir mit Arminia Bielefeld einen Aufsteiger im EINTRACHT-STADION. Die Partie gegen den DSC ist die dritte Aufgabe für die Backhaus-Elf in dieser Woche. Mit Euch im Rücken soll die englische Woche erfolgreich beendet und mit gutem Gefühl in die Länderspielpause gegangen werden. Ab sofort sind Tickets zusätzlich im Stadion-Fanshop im freien Verkauf* erhältlich. Wichtiger Hinweis: In den Blöcken 5 bis 17 ist das Tragen von gasterkenntlicher Kleidung verboten. *Kaufberechtigt sind ausschließlich Personen mit Wohnsitz im Postleitzahlgebiet 38 und 39.

Vier Heimspiele in der Länderspielpause

Ob U23, U19, U17, U15 oder die Löwinnen - die Teams der Eintracht gehen motiviert in ihre nächsten Aufgaben, während die Profis in der Länderspielpause sind. Von Heimspielen in Braunschweig bis zu Auswärtspartien im hohen Norden: Die Löwen wollen wichtige Punkte sammeln und ihre Entwicklung auch nach den Saisonstarts weiter vorantreiben. Eintracht U23 - FC Verden 04 (Sonntag, 7. September 2025, 14 Uhr) Nach der Niederlage gegen den TuS Bersenbrück (3:4) wollen die Nachwuchslöwen im Heimspiel gegen den FC Verden 04 zurück in die Spur finden. Die Mannschaft von Fabian Adelmann wartet in der Oberliga Niedersachsen weiterhin auf den ersten Saisonsieg und musste bisher vier Niederlagen einstecken. In der Offensive fehlte zuletzt die letzte Durchschlagskraft, obwohl die U23 immer wieder zu Chancen kam. Defensiv fehlte das berühmte “Beton anrühren”: 14 Gegentore nach nur wenigen Spieltagen sind gemeinsam mit Aufsteiger SV Holthausen Biene die Meisten der Liga. Doch auch die Gegner vom FC Verden 04 erwischten keinen optimalen Saisonbeginn. Mit drei Niederlagen in Serie steht die Mannschaft unter Druck, punktete aber beim Saisonauftakt dreifach und rangiert so mit drei Zählern Vorsprung vor den Blau-Gelben auf Tabellenplatz 13. Zehn Gegentreffer zeigen allerdings, dass auch die Gäste in der Abwehrarbeit anfällig sind. Die Ausgangslage ist damit klar: Beide Teams wollen den Befreiungsschlag. Es dürfte eine intensive und offene Partie werden, in der Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten. Holt Euch den Heimsieg, Löwen! Holstein Kiel - Eintracht U19 (Samstag, 6. September 2025, 11 Uhr) Im Spiel um den Niedersachsenpokal konnte die U19 am vergangenen Dienstag einen deutlichen Sieg einfahren, als sie deutlich mit 9:0 beim VfL Westercelle gewann. Torschützenkönig bei diesem Kantersieg war Bastian Radecker, der gleich vier Buden markierte. Im Spiel gegen Holstein Kiel will die Mannschaft von Trainer Niklas Bahr nun genau daran anknüpfen und die ersten Punkte der Saison holen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass die Eintracht nach drei Spielen und ebenso vielen Niederlagen aktuell noch auf dem letzten Platz liegt. Auffällig sind dabei aber vor allem die knappen Ergebnisse der Nachwuchslöwen. Bei allen drei Duellen unterlag man lediglich mit einem Treffer. Der morgige Kontrahent ist unterdessen noch ungeschlagen und sicherte sich seinen ersten Saisonsieg beim jüngsten Gegner der Eintracht, dem FC St. Pauli. Nach dem holprigen Start in die Saison gilt es nun, die positiven Eindrücke aus dem Pokalerfolg mitzunehmen und auch in der Liga die Konstanz und Kaltschnäuzigkeit vor dem Gehäuse zu zeigen. Für die Eintracht geht es am Samstag darum, endlich den Bock in der Liga umzustoßen und den Anschluss an die Konkurrenz wieder herzustellen. Die Bahr-Elf möchte an der Förde die ersten Punkte einfahren und damit die so oft zitierte Trendwende einleiten. Eintracht U17 – VfL Osnabrück (Samstag, 6. September 2025, 13 Uhr) Gegen Holstein Kiel gingen die Nachwuchslöwen zum Auftakt der Vorrunde in der DFB-Nachwuchsliga leer aus. Das soll sich im ersten Heimspiel der Saison ändern, denn dort trifft die U17 auf den VfL Osnabrück. Der Gegner erspielte sich in der letzten Partie einen Punkt und liegt somit derzeit auf Tabellenplatz drei. Die Braunschweiger U17 will nun vor heimischem Publikum Wiedergutmachung betreiben und die ersten Zähler einfahren. Nach einer akribischen Vorbereitung mit vielen Testspielen will das Team von Coach Niels Quante diese Intensität auch in der Liga auf den Platz bringen. Unter der Woche konnte sich darüber hinaus noch Schwung geholt werden, denn beim JFV Lüneburg zog man mit einem 2:1-Auswärtssieg in die nächste Runde des Niedersachsen-Pokals ein. In der Vergangenheit lieferten sich die Nachwuchsabteilungen der Löwen und der Osnabrücker enge Duelle, häufig mit knappen Ergebnissen. Für die Eintracht geht es in diesem Aufeinandertreffen auch darum, ein Signal für den weiteren Saisonverlauf zu setzen. Mit einer kompakten Teamleistung will die U17 nach der Auftaktniederlage auf das eigene Punktekonto einzahlen und den Saisonstart aufpolieren. Eintracht U15 – JFV Bremerhaven (Sonntag, 7. September 2025, 15 Uhr) // Testspiel In der vergangenen Woche konnten sich die Nachwuchslöwen drei Punkte gegen Holstein Kiel sichern. Aktuell belegen sie damit Tabellenplatz sieben in der C-Junioren Regionalliga Nord. Der Sieg gegen die Störche hat der Mannschaft sichtlich Selbstvertrauen gegeben. Besonders in der Offensive zeigten sich die Löwen spielfreudig und nutzten ihre Chancen konsequent. Auf die Jungs wartet aber wie auf die blau-gelben Profis nun eine "Länderspielpause". Diese soll jedoch genutzt werden, um im Spielrhythmus zu bleiben. Am Sonntag empfängt man deshalb Verbandsligist JFV Bremerhaven. Erst am nächsten Wochenende ist die Eintracht auch wieder im Liga-Alltag gefordert, dann empfangen sie den SV Werder Bremen im heimischen Sportpark Kennel. Eintracht Frauen – SV 06 Lehrte (Sonntag, 7. September 2025, 14 Uhr) Am Sonntag steht für die Frauen der Eintracht das nächste Highlight der Oberliga Niedersachsen auf dem Programm: Im Spitzenspiel empfangen die Löwinnen den SV 06 Lehrte. Nach dem deutlichen 8:1-Erfolg über den HSC Hannover möchte die Mannschaft ihre weiße Weste behalten und auch das fünfte Saisonspiel für sich entscheiden. Mit vier Siegen aus vier Spielen und bereits 14 erzielten Treffern ist die Eintracht aktuell Tabellenführer und stellt eine der torgefährlichsten Offensivreihen der Liga. Der Gegner aus Lehrte reist allerdings mit breiter Brust an. Drei Siege, ein Remis und lediglich drei Gegentore machen den SV 06 zu einem der stärksten Teams der bisherigen Spielzeit. Damit liegen die Gäste mit zehn Punkten nur knapp hinter den Löwinnen auf Rang zwei. Die Partie verspricht also Spannung pur: Können die Löwinnen ihre Spitzenposition verteidigen oder gelingt es Lehrte, die Serie von Eintracht zu stoppen? Foto: Torsten Utta

"Kunststück des Spieltags" zum Heimspiel gegen die Lilien

Das „Kunststück des Spieltags“ ist mitten in seiner zweiten Saison. In Zusammenarbeit mit der Galerie Jaeschke, dem Künstler Lucky Bambino und vielen weiteren Künsterlinnen und Künstlern, die sich an dem Projekt beteiligen, erscheint zu jedem der 17 Heimspiele von Eintracht Braunschweig ein individuelles und exklusives Kunstwerk. Diese haben einen klaren Bezug zur Eintracht, zum Spieltag, zum gegnerischen Verein oder weiteren aktuellen blau-gelben Themen und werden auf hochwertigem German Etching 310g Paper produziert. Jedes Exemplar ist einmalig, weitere Exemplare entstehen nicht. Am 14. Februar ist Valentinstag – und Heimspiel im EINTRACHT-STADION. Die Löwen treffen zuhause auf die Lilien aus Darmstadt. Erstmalig gibt es dazu ein Werk aus den Händen einer Löwin – Anna Lipski, 30-jährige Braunschweigerin und ehemalige Studentin der HBK, seit einiger Zeit erfolgreich in der Galerie Jaeschke vertreten. Das Motiv ist ein eindeutiger Hinweis auf ihre Werke mit Tiefe und den Valentinstag für alle Löwen-Fans. Eine Liebe, die niemals endet. Zur Auktion! Über die Galerie Jaeschke: Die Galerie befindet sich seit fast 70 Jahren im Herzen Braunschweigs und existiert bereits seit drei Generationen. Die Ausstellungsfläche erstreckt sich auf drei Etagen und über 500 Quadratmeter. Seit mehr als sieben Jahrzehnten werden Kunstinteressierte bei der Auswahl zeitgenössischer Kunstobjekte ebenso fachkundig beraten wie bei der professionellen Rahmung und Restauration von Gemälden. Geschäftsführerin Jana Jaeschke führt die Galerie bereits in der 3. Generation. Unter ihrer Führung investiert die Galerie Jaeschke in eine digitalere Zukunft und ist dabei zugänglich für neue Formate und internationale Vernetzung.

"Kunststück des Spieltags" zum Heimspiel gegen den Karlsruher SC

Das „Kunststück des Spieltags“ ist mitten in seiner zweiten Saison. In Zusammenarbeit mit der Galerie Jaeschke, dem Künstler Lucky Bambino und vielen weiteren Künsterlinnen und Künstlern, die sich an dem Projekt beteiligen, erscheint zu jedem der 17 Heimspiele von Eintracht Braunschweig ein individuelles und exklusives Kunstwerk. Diese haben einen klaren Bezug zur Eintracht, zum Spieltag, zum gegnerischen Verein oder weiteren aktuellen blau-gelben Themen und werden auf hochwertigem German Etching 310g Paper produziert. Jedes Exemplar ist einmalig, weitere Exemplare entstehen nicht. Beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC ist es wieder Zeit für unseren Künstler Lucky Bambino, der in seinem gewohnt knalligen und beliebten Stil liefert. Willi das Wildschwein, Maskottchen des Karlsruher SC liegt auf dem Servierteller, bereit von den Löwen gegrillt zu werden. Soll heißen: Die Eintracht ist hungrig auf drei Punkte gegen den KSC. Zur Auktion! Über die Galerie Jaeschke: Die Galerie befindet sich seit fast 70 Jahren im Herzen Braunschweigs und existiert bereits seit drei Generationen. Die Ausstellungsfläche erstreckt sich auf drei Etagen und über 500 Quadratmeter. Seit mehr als sieben Jahrzehnten werden Kunstinteressierte bei der Auswahl zeitgenössischer Kunstobjekte ebenso fachkundig beraten wie bei der professionellen Rahmung und Restauration von Gemälden. Geschäftsführerin Jana Jaeschke führt die Galerie bereits in der 3. Generation. Unter ihrer Führung investiert die Galerie Jaeschke in eine digitalere Zukunft und ist dabei zugänglich für neue Formate und internationale Vernetzung.

Das "Kunststück des Spieltags" zum Heimspiel gegen Hertha BSC

Das „Kunststück des Spieltags“ ist mitten in seiner zweiten Saison. In Zusammenarbeit mit der Galerie Jaeschke, dem Künstler Lucky Bambino und vielen weiteren Künsterlinnen und Künstlern, die sich an dem Projekt beteiligen, erscheint zu jedem der 17 Heimspiele von Eintracht Braunschweig ein individuelles und exklusives Kunstwerk. Diese haben einen klaren Bezug zur Eintracht, zum Spieltag, zum gegnerischen Verein oder weiteren aktuellen blau-gelben Themen und werden auf hochwertigem German Etching 310g Paper produziert. Jedes Exemplar ist einmalig, weitere Exemplare entstehen nicht. Mit Olaf Kraus gesellt sich nun ein alter Bekannter aus der Kurve zu den Künstlern und bringt die Eintracht mit seinem zweiten Werk in dieser Saison in gewohnt eigener und kreativer Art auf den Punkt. Auch der Hinweis gegen den Gegner, die „alte Dame“ aus Berlin ist nicht zu übersehen. Zur Auktion! Über die Galerie Jaeschke: Die Galerie befindet sich seit fast 70 Jahren im Herzen Braunschweigs und existiert bereits seit drei Generationen. Die Ausstellungsfläche erstreckt sich auf drei Etagen und über 500 Quadratmeter. Seit mehr als sieben Jahrzehnten werden Kunstinteressierte bei der Auswahl zeitgenössischer Kunstobjekte ebenso fachkundig beraten wie bei der professionellen Rahmung und Restauration von Gemälden. Geschäftsführerin Jana Jaeschke führt die Galerie bereits in der 3. Generation. Unter ihrer Führung investiert die Galerie Jaeschke in eine digitalere Zukunft und ist dabei zugänglich für neue Formate und internationale Vernetzung.

"Kunststück des Spieltags" zum Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg

Das „Kunststück des Spieltags“ ist mitten in seiner zweiten Saison. In Zusammenarbeit mit der Galerie Jaeschke, dem Künstler Lucky Bambino und vielen weiteren Künsterlinnen und Künstlern, die sich an dem Projekt beteiligen, erscheint zu jedem der 17 Heimspiele von Eintracht Braunschweig ein individuelles und exklusives Kunstwerk. Diese haben einen klaren Bezug zur Eintracht, zum Spieltag, zum gegnerischen Verein oder weiteren aktuellen blau-gelben Themen und werden auf hochwertigem German Etching 310g Paper produziert. Jedes Exemplar ist einmalig, weitere Exemplare entstehen nicht. Felix „Schimpi“ Billing aka „Artem Noctis“ präsentiert sich ein zweites Mal in dieser Saison mit einem herausragenden und traditionsreichen Werk. Er selbst ist schon länger im Umfeld der Eintracht aktiv, gestaltete mit seiner Spray Art unter anderem den Kabinentrakt der Profis, sowie die Fassade am Durchgang unseres Innenstadt-Fanshops Aantracht-Eck mit. Das Besondere an seinen Werken ist die Liebe zum Detail und das ist auch in diesem Werk kaum zu übersehen. Zum Traditionsduell der Löwen gegen den 1. FC Nürnberg sprühte „Schimpi“ Eintracht-Legende Jürgen Moll und bediente sich dabei an einer fotografischen Vorlage unserer Historie. Zur Auktion! Über die Galerie Jaeschke: Die Galerie befindet sich seit fast 70 Jahren im Herzen Braunschweigs und existiert bereits seit drei Generationen. Die Ausstellungsfläche erstreckt sich auf drei Etagen und über 500 Quadratmeter. Seit mehr als sieben Jahrzehnten werden Kunstinteressierte bei der Auswahl zeitgenössischer Kunstobjekte ebenso fachkundig beraten wie bei der professionellen Rahmung und Restauration von Gemälden. Geschäftsführerin Jana Jaeschke führt die Galerie bereits in der 3. Generation. Unter ihrer Führung investiert die Galerie Jaeschke in eine digitalere Zukunft und ist dabei zugänglich für neue Formate und internationale Vernetzung.

Serie der Nachwuchslöwen gerissen

Ein Wochenende, dass von Spielausfällen geprägt war, liegt hinter den Nachwuchslöwen. Neben den Profis kam an diesem Spieltag nur die U23 ebenfalls am Freitag zum Einsatz. Diese musste sich trotz einer guten Leistung, auswärts in Spelle geschlagen geben. Alle weiteren Partien der Nachwuchsteams und der Löwinnen wurden abgesagt. SC Spelle-Venhaus – Eintracht U23 2:1 (2:1) Die U23 unterliegt im Flutlichtspiel. Während viele Partien am Wochenende dem Wetter zum Opfer fielen, gastierten die Nachwuchslöwen bereits am Freitagabend in Spelle. Nach der Punkteteilung am vergangenen Spieltag in Wolfsburg bei U.S.I Lupo-Martini wollte die U23 auswärts nun die nächsten Punkte einfahren und so erstmals in der laufenden Spielzeit die Abstiegsränge der Oberliga Niedersachsen verlassen. Nach dem schwierigen Saisonstart vor der Begegnung nur noch drei Punkte hinter dem rettenden Ufer und noch mit einem Nachholspiel in der Hinterhand, wollte das Team rund um Interimstrainer Ken Reichel beim siebtplatzierten SC Spelle-Venhaus den Turnaround fortsetzen. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit auf schwierigen Platzverhältnissen, legte die Eintracht einen ordentlichen Auftritt hin und erspielte sich einige gute Torchancen. So fiel auch der Treffer der Blau-Gelben, den Amer Buljubasic nach gutem Kombinationsspiel in Minute 45 erzielen konnte und damit seinen sechsten Saisontreffer markierte. Optisch war es demnach eine ansprechende erste Halbzeit unserer U23. Das Problem: Die Eintracht lag zum Zeitpunkt des Treffers leider schon mit 0:2 hinten. Während der zweite Treffer des SC gut herausgespielt war, fiel der erste erneut nach einem individuellen Fehler in der Schlussreihe der Braunschweiger. Reichel bezieht Stellung: „Das ist der vierte Treffer der vergangenen Wochen, den wir dem Gegner einfach schenken – das müssen wir schleunigst abstellen.“ Eintrachts Trainer fährt fort: „Es ist zu einfach gegen uns Tore zu erzielen, das kriegen wir auf Dauer dann auch nicht durch unsere Offensive kaschiert. Wir werden nicht jedes Spiel drei eigene Tore schießen können.“ Und genau das sollte sich in Halbzeit zwei bewahrheiten: Nun deutlich dominanter und mit langen Ballbesitzphasen, verpasste es die Eintracht, sich für den enormen Energieaufwand zu belohnen, und muss so die lange Rückreise ohne Punkte antreten. Reichel, d'accord mit der Leistung seiner Mannschaft, aber umso verärgerter über das Ergebnis des Spiels, gibt sein Fazit: „Im Endeffekt kann man den Jungs nicht viel vorwerfen. Wir machen vor allem in der zweiten Halbzeit ein gutes Auswärtsspiel, das leider ohne Ertrag bleibt. Wir hatten Möglichkeiten, mindestens einen Punkt mitzunehmen, das wäre nach dem Spielverlauf auch verdient gewesen.“ Allzu lange wolle er sich aber nicht über das Ergebnis ärgern: „Das bringt uns nicht weiter“, erklärt Reichel und blickt bereits auf die kommende Partie. Das Team müsse nun alles daran setzen, die spielentscheidenden Fehler abzustellen und so die nächsten Punkte einzufahren. Die Chance dafür bietet sich bereits am kommenden Spieltag zuhause gegen den Lüneburger Sport-Klub Hansa. Und auch die Tabellensituation bleibt unverändert: Alle weiteren Partien der Oberliga Niedersachsen am vergangenen Wochenende wurden abgesagt. Eintracht: Rajkovacic – Schlothauer, Niemann (87' Altay), Laatsch (78' Dabrowski), Placinta, Dräger, Renner, Buljubasic, Ziegele, Wagner (37' Awuah), Afonso. Tore: 1:0 Popov (11‘), 2:0 Kehl (34‘), 2:1 Buljubasic (45'). FC St. Pauli - Eintracht U19 // Ausfall Eintracht U17 - Hannover 96 // Ausfall Eintracht U15 – VfB Lübeck // Ausfall PSV Grün-Weiß Hildesheim – 1. Frauen // Ausfall Foto: Torsten Utta

Di Michele Sanchez: "Haben drei wichtige und hochverdiente Punkte eingefahren"

In Spiel eins unter dem neuen Cheftrainer Lars Kornetka sicherten sich die Löwen einen wichtigen wie verdienten Heimsieg. Den Treffer des Tages besorgte Robin Heußer in Minute 62 - anschließend verpasste es die Eintracht mehrfach, mit dem 2:0 den Deckel auf das Spiel zu kriegen. So blieb es bis zum Ende spannend, die drei Punkte blieben aber zurecht in Braunschweig. Fabio Di Michele Sánchez: “Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel. Wir haben hier drei wichtige und hochverdiente Punkte eingefahren. Sicherlich hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können, weil wir viele Chancen hatten. Das, was wir uns in den letzten drei bis vier Tagen im Training vorgenommen haben, konnten wir super umsetzen. Ich denke, dass wir hier heute ein super Spiel gemacht haben. So muss es weitergehen. Jeder Punkt ist momentan super wichtig, gerade in der engen Tabellensituation. Deswegen war der Dreier heute umso wichtiger. Mit so einem super Spiel kann man gerne in die Derbywoche starten.” Robin Heußer: "Ich bin froh, dass wir heute die drei Punkte mitnehmen konnten. Natürlich freue ich mich auch über mein zweites Tor, dennoch steht der Sieg und der Erfolg der Mannschaft über allem. Die Ränge haben enorm mitgefiebert und uns unterstützt. Jetzt vor dem Derby ist das natürlich noch wichtiger, weil wir so mit voller Euphorie in die Woche starten. Wir hatten heute mehrere Phasen mit Ball, in denen wir uns den Gegner zurechtgelegt haben. Das hat sicherlich gut getan, weil wir so mit voller Energie wieder ins Pressing konnten. Diese Woche war sehr intensiv, aber so soll es auch sein. Wir hatten durch den Trainerwechsel eine kurze Woche, haben viel aufbereitet und umso mehr freue ich mich, dass es heute mit dem Sieg geklappt hat. Wir wollen nächste Woche zeigen, dass wir da sind, Punkte mitnehmen wollen und werden alles reinhauen." Lars Kornetka: "Ich bin sehr glücklich, dass das Spiel so gelaufen ist. Wir hatten uns gut vorbereitet und eine Spielgeschichte im Kopf, die ziemlich genau dem nahegekommen ist, was wie heute gesehen haben. Nämlich, dass wir mit Fortuna Düsseldorf eine Mannschaft erwartet haben, die taktisch gut aufgestellt ist, auch wenn sie auf sehr, sehr viele Spieler verletzungsbedingt verzichten mussten. Für uns war es wichtig, dass wir ins Spiel finden und die ersten Minuten überstehen, und dann unsere Aktionen fahren können. Es war auch so, dass wir ein bisschen gebraucht haben und nicht alles so funktioniert hat. Mit der Zeit sind wir aber besser ins Spiel gekommen. Was wir nicht so gut geschafft haben ist, dass wir die Ballgewinne nicht so gut veredeln konnten und hatten einfache Ballverluste. Das haben wir in der zweiten Hälfte besser hinbekommen. Mit den zwei Wechseln zur Halbzeit haben wir mehr Raum auf den Flügeln genutzt. So kamen wir auch zum 1:0 und zu mehreren Chancen. Es war bis zum Ende offen, aber wir haben es gut verteidigt. Das ist nicht so einfach gegen eine Mannschaft mit so vielen großen Spielern. Am Ende braucht man dann auch das Quäntchen Glück. Ich bin stolz auf die Leistung heute und darauf, dass wir die Dinge aus dem Training so gut und schnell umsetzen konnten. Wir sind mit den drei Punkten natürlich überglücklich." Markus Anfang (Cheftrainer Fortuna Düsseldorf): "In der ersten Halbzeit waren wir noch einigermaßen gut in der Partie. Es gab wenig Chancen auf beiden Seiten, dazu unser Abseitstor. Ich glaube, wenn wir da nicht im Abseits sind und 1:0 in Führung gehen, spielt uns das heute etwas mehr in die Karten. Wir haben aber gemerkt, dass es immer schwerer wird, unser Spiel durchzuziehen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde es dann ein bisschen unruhiger in unserem Spiel. Wir hatten nicht mehr die klaren Abläufe, dir wir uns vorgestellt haben. Mit dem 1:0 für die Eintracht war es dann so, dass wir die ein oder andere Chance im Konter zugelassen haben. Da waren wir nicht so konzentriert. Hintenraus hatten wir dann noch die ein oder andere Torchancen, hätten aber vorher das zweite Gegentor kriegen müssen. Insgesamt muss man ehrlicherweise sagen, dass die erste Halbzeit noch okay und ausgeglichen war, in der zweiten Halbzeit haben wir es dann einfach nicht geschafft, unser Spiel auf den Platz zu bringen. Am Ende sind wir vielleicht verdient als Verlierer vom Feld gegangen."

Backhaus: "Aus eigener Kraft den Vorsprung ausbauen"

Nach zwei Begegnungen mit Aufstiegskandidaten kommt nun ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf zum Duell an die Hamburger Straße. Nach der Hinspielniederlage in Münster hat die Elf von Löwen-Coach Heiner Backhaus mit den Preußen noch eine Rechnung offen, die am Sonntag um 13.30 Uhr bestenfalls wieder beglichen werden soll. Und das auch ohne den verletzten Schlussmann Thorben Hoffmann für den Elhan Kastrati als Rückhalt ins blau-gelbe Gehäuse rückt. Vor dem Aufeinandertreffen mit den Schwarz-Weiß-Grünen aus Ostwestfalen gibt der Fußballlehrer deshalb die wichtige Marschroute vor und sprach auf der Pressekonferenz über… …den Ausfall von Thorben Hoffmann: Heiner Backhaus: “Thorben ist ein absoluter Führungsspieler, alles andere wäre gelogen. Natürlich drückt es auf das Gemüt, aber wir haben einen sehr guten Ersatzkeeper, der noch vor einem halben Jahr im Wembley-Stadion gegen England für Albanien zwischen den Pfosten stand. Das ist jetzt seine Chance. Wir vermissen Hoffi sehr, weil er so gut gehalten und sich so gut entwickelt hat. Jetzt gilt es aber Eli zu unterstützen, dass er es genauso tut. Er ist ein Keeper, der mit Sicherheit zum Saisonstart erstmal hier ankommen musste, aber er hat sich da sehr reingefuchst. Wir vertrauen ihm einfach. Eli ist definitiv kein kleiner Junge, er hat solche Erfahrungen schon häufiger durch und da braucht sich kein Eintracht-Fan Sorgen machen. Natürlich ist es schwer, ihn mit Thorben zu vergleichen, weil die Ausstrahlung als Kapitän und die Kommunikation auf dem Feld nicht die gleiche ist, aber trotzdem ist es ein Keeper, der in der 2. Bundesliga einhundertprozentig auf Level ist.” …den Gegner aus Münster: Backhaus: “Es ist, ähnlich wie bei uns, ein Gegner, der die Punkte dringend braucht. Wir haben noch elf Spieltage vor der Brust. Münster hat schon lange nicht mehr gewonnen, sie haben uns im Hinspiel klar geschlagen. Das war für mich die schlechteste Saisonleistung von uns. Wir wissen, was wir da falsch gemacht haben und wie wichtig es sein wird, sie auf Distanz zu kriegen. Sie sind ein Team mit sehr viel Erfahrung und einer großen individuellen Qualität, auch wenn es der Tabellenplatz nicht aussagt. Das sind schon Spieler, die höher gespielt haben und in ihrer “Prime” sind. Sie sind spielerisch zuletzt so ein wenig von ihrem Weg abgekommen, liegt aber auch daran, dass in Münster der Platz im Stadion in keinem guten Zustand war. Wenn man sie spielen lässt, wird es eklig. Sie haben klare Prinzipien, wie sie auf letzter Linie in Gleichzahl und in Unterzahl agieren. Ich kenne Alexander Ende ja schon als Coach aus der 3. Liga. Es waren immer Aufeinandertreffen, die einen sehr guten Matchplan brauchen. Am Ende geht es auch viel darum, Zweikämpfe zu gewinnen. Wir können uns taktisch alles schön reden, wenn wir mit einer Zweikampfquote von 37 Prozent aus dem Spiel gehen, werden wir es verlieren und das habe ich am vergangenen Wochenende moniert.” …den schwierigen Start in das neue Jahr: Backhaus: “Den Auftakt gegen Magdeburg haben wir aufgrund unserer Planung verdaddelt. Ansonsten hatten wir schon sehr starke Gegner, auch in Elversberg darf man 1:3 verlieren. Es geht aber um die Art und Weise, die mir nicht gepasst hat, weil die Energie gefehlt hat. Wir mussten aber natürlich den einen oder anderen Spieler ersetzen. Wenn du dir die Startelf gegen die SVE und beim letzten Spiel der Hinrunde anschaust, waren dort schon einige Veränderungen zu finden. Wir haben eben keine Zeit für lange und ausgiebige Integration, das musste schnell gehen. Das haben wir alles vorher gewusst und einplanen müssen. Deswegen geht es jetzt ganz pragmatisch darum, zu punkten. Wir müssen das Spiel nehmen, wie es ist. Es ist ein sehr ernstes Spiel, das wir ziehen müssen, weil Punkte zuhause gegen Münster Pflicht sind. Trotzdem ist Preußen eben auch eine Mannschaft mit viel Erfahrung und klarem Spielstil. Sie haben schon länger nicht gewonnen, aber wir müssen das Duell siegreich gestalten und aus eigener Kraft den Vorsprung ausbauen.”

Hoffmann: "Brauchen jeden Punkt"

Im Abstiegskampf zählt jeder Punkt - auch dieser! Die Eintracht kämpft sich nach einem Rückstand zurück in das Duell mit den Berlinern und sichert sich durch eine Leistungssteigerung in Halbzeit zwei das Remis. Die Stimmen zur Partie. Thorben Hoffmann: “Gerade Zuhause könnten wir die Siege gebrauchen. So, wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, darf man nicht auftreten. Es geht gefühlt immer erst los, wenn wir was zu verlieren haben. Das darf so nicht sein, gerade in den letzten vier Spielen jetzt nicht. In der Halbzeit haben wir noch einmal ganz klar über den Matchplan gesprochen und klar gemacht, wie wir anlaufen und weiterspielen wollen. Vor allem aber, dass wir den Ball und uns bewegen müssen. Wir müssen mehr Tiefe anbieten. Bei dem Elfmeter war die Gelbe Karte absolut gerechtfertigt, mir blieb aber in der Situation leider auch nichts anderes übrig, da wir vorher einfach zu schlecht verteidigt haben. Die zweite Halbzeit und gerade auch die letzten Minuten geben aber Hoffnung für die verbleibenden Spiele. Wir haben jetzt zwei Auswärtsspiele hintereinander. Auswärts haben wir uns in der Vergangenheit oft schwer getan, aber das darf jetzt einfach nicht passieren. Wir brauchen jetzt jeden Punkt - die Konkurrenz schläft nicht. Jetzt gilt es, die Performance der zweiten Halbzeit auch schon in der ersten Hälfte an den Tag zu legen.” Max Marie: “Es war natürlich ein schönes Gefühl, wieder ein Tor geschossen zu haben. Leider gab es heute keinen Sieg für uns, aber wir bauen darauf auf, vor allem auf der zweiten Halbzeit. Die wollen wir nutzen, um in Kaiserslautern eine gute Leistung zu zeigen. Insgesamt ist der Punkt gerecht. Wir waren zum Ende hin näher dran am Führungstor. Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, und das wäre heute eine Partie gewesen, die man hier zuhause vor den eigenen Fans hätte gewinnen können. Da war einiges drin. Wir sind in der ersten Halbzeit nicht wirklich in die Tiefe gekommen, sondern haben außen herumgespielt und es nicht geschafft, mal den Weg in den Herthaner Strafraum zu finden. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann deutlich besser gemacht und uns dadurch auch das Unentschieden verdient.” Lars Kornetka: “Wir haben heute keine gute erste Halbzeit gespielt. Grade nach dem 0:1 haben wir aufgehört, Fußball zu spielen. Wir hatten das Ziel, den Gegner zu bespielen. Wir haben es nicht geschafft, die zehn tiefstehenden Feldspieler von Hertha zu überwinden, hatten keinen Tiefgang und haben einen Konter nach dem anderen bekommen. Wir hatten Glück, dass wir mit 0:1 in die Halbzeit gehen. Wir sind besser in die zweite Halbzeit gekommen, haben uns Chancen erspielt und verdient. Aber im Großen und Ganzen haben wir uns da auch schwer getan. Es wurde besser mit dem Tiefgang und auch mit den Möglichkeiten. Am Ende haben wir uns mit dem 1:1 belohnen können. Danach haben wir es nicht mehr so geschafft, uns in Überzahl Chancen herauszuspielen. Hertha hat es auch mit Leidenschaft und Mann und Maus verteidigt, das war nicht einfach. Wir sind nicht mit dem zufrieden, was wir geliefert haben, aber sind froh über den Punkt.” Stefan Leitl (Cheftrainer Hertha BSC): “Ich bin schon sehr enttäuscht, muss ich sagen, dass wir nur einen Punkt mitnehmen. Aufgrund der Tatsache, dass wir in der ersten Hälfte viele Chancen hatten, höher in Führung zu gehen. Das macht dann mit so einer Mannschaft, wie der Eintracht, die ein bisschen weiter unten in der Tabelle steht, schon etwas. Da muss man schon sagen, dass wir die Dinger zu einfach hergeben. Nach der Pause baut der Gegner mehr Druck auf, dann ist es ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Am Ende ist ein 1:1, das wir akzeptieren müssen. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen.” Foto: Kai Falk