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Eintracht erkämpft sich Punkt beim SCP

Die Blau-Gelben packen einen Zähler ein! Die Eintracht holt am 25. Spieltag beim 1:1 (0:0) einen Punkt gegen Aufstiegskandidat SC Paderborn 07. Die Löwen arbeiteten sich in einer ereignisarmen ersten Hälfte in die Partie. Im zweiten Durchgang legen die Blau-Gelben dann vor: Robin Heußer traf mit seinem Debüttor für die Eintracht zur Führung (52'). Doch nach einer Roten Karte für Patrick Nkoa (67') kamen die Hausherren vom SCP noch einmal zurück. Sven Michel entriss den Löwen in der Nachspielzeit zwei weitere Zähler (90'+8). Die Lage: Die Eintracht verlor in der Vorwoche das direkte Duell gegen Preußen Münster und musste damit einen echten Nackenschlag im Abstiegskampf hinnehmen. Da auch die Konkurrenz punktete, rutschten die Löwen von Rang 13 auf Platz 16 ab. Der Blick musste dennoch wieder nach vorne gerichtet werden, denn zu Gast beim SC Paderborn wartete eine echte Härteprüfung auf die Backhaus-Elf. Der SCP stand vor dem Spieltag auf Rang zwei und ist dank hoher spielerischer Qualität ein echter Aufstiegskandidat. Das Hinspiel ging mit 2:1 an die Ostwestfalen. Die Aufstellungen: Im Vergleich zur Münster-Pleite beließ es Heiner Backhaus bei lediglich einem Wechsel in seiner Startelf. Robin Heußer rotierte raus und nahm zunächst auf der Bank Platz, dafür startete Grant-Leon Ranos erstmals von Beginn an. In den Spieltagskader kehrte zum heutigen Auswärtsspiel Faride Alidou zurück, der zuletzt mit Magenproblemen passen musste. Paderborn-Coach Ralf Kettemann entschied sich ebenfalls zu einem Wechsel, dieser war jedoch unausweichlich. Denn mit Laurin Curda fehlte der etatmäßige Platzhirsch auf der rechten Seite, ihn ersetzte Jonah Sticker. Die Partie: Die Hausherren versuchten in den ersten Minuten, sofort Spielkontrolle zu haben und Druck aufzubauen, das gelang aber nur in den ersten Momenten - ohne dass die Paderborner wirklich gefährlich wurden. Anschließend verflachte die Partie lange, der Distanzschuss von Ruben Müller sollte der einzige nennenswerte Aktion in der ersten halben Stunde bleiben (18'). Das lag auch an einer Eintracht, die zwar deutlich weniger Ballbesitz hatten, hinten aber souverän zu Werke gingen. Wenig später jedoch musste Elhan Kastrati zeigen, was er kann. Santiago Castaneda bediente Nick Bätzner links im Strafraum klasse, doch sein Flachschuss auf das lange Eck parierte der Albaner sicher (36'). Das tat auch SCP-Keeper Dennis Seimen beim ersten richtigen Abschluss der Eintracht. Nach gutem Umschaltspiel der Blau-Gelben war es Johan Gómez, der aus rund 20 Metern zentraler Position abzog - doch der Aufsetzer ging genau in die Arme von Seimen (45'). Das waren dann auch schon die Highlights im ersten Durchgang - ohne Spektakel stand es zum Pausenpfiff leistungsgerecht 0:0. Kaum begann Durchgang zwei, schon gab es die erste Top-Chance. Und wohl die bis dato größte des Spiels. Auf der rechten Bahn setzte sich Jonah Sticker gegen Leon Bell Bell durch. Sein Querball verwertete Stefano Marino per Hacke, doch auf der Linie rettete Aaron Opoku noch rechtzeitig (48'). Und anschließend ging dann die Eintracht in Führung! Nach Fehlpass von Felix Götze setzte Johan Gomez den eingewechselten Robin Heußer in Szene, der sich im direkten Duell gegen Calvin Brackelmann durchsetzte und klasse zum 1:0 verwertete (52'). Nur zwei Minuten später versuchte es dann Memo Aydin per direktem Freistoß, den Seimen nur mit Mühe zur Ecke klären konnte (55'). Das Momentum lag in diesen Momenten klar auf Seiten der Löwen. Und die hatten dann auch die Möglichkeit auf Tor Nummer zwei, wieder ging ein Fehler im Aufbau der Hausherren dem voraus. Torwart Seimen spielte in die Füße von Heußer, der sofort Richtung Tor marschierte. Doch sein Versuch wurde noch von Götze geblockt (66'). Und dann wurde es hitzig: Im Mittelfeld kam Verteidiger Patrick Nkoa zu spät und traf Michel am Sprunggelenk. Schiedsrichter Lukas Benen zog glatt rot - damit änderte sich auch die Statik im Spiel. Den bis dahin so starken Nkoa ersetzte Andi Hoti. Kurze Zeit später landete eine Freistoßflanke von Michel am rechten Pfosten (71'), vor der Schlussphase verzog Brackelmann knapp aus der zweiten Reihe (79'). Die Schlussphase wurde dann noch einmal hitzig. Erst spritzte Marie bei einem Querpass von Tigges vor dem Tor dazwischen (83'), dann packte Kastrati in der Nachspielzeit gegen Michel zu (90'+4). Das Schiedsrichtergespann gab ganze zehn Minuten Nachspielzeit - und diese wurde zur Abwehrschlacht für die Löwen. Sie warfen sich in alle Zweikämpfe und und befreiten sich immer wieder aus der Schlinge des Paderborner Angriffs. Doch in der achten Minute der langen Nachspielzeit war Paderborn dann leider einmal zur Stelle. SCP-Angreifer Tigges leitete das Spielgerät mit dem Kopf weiter, am Fünfmeterraum stieg Michel höher als Kapitän Frenkert und köpfte so im hohen Bogen über Keeper Kastrati in die Maschen (90'+8). Extrem bitter für die sehr kämpferische Eintracht, die sich nach diesem Last-Minute-Gegentor nun doch mit nur einem Punkt beim Aufstiegskandidaten begnügen musste. Auch, wenn dieser durchaus wichtig für das Rennen um den Klassenerhalt ist. Für die Blau-Gelben geht es in der kommenden Woche dann zuhause mit dem Heimduell gegen Fortuna Düsseldorf weiter (Samstag, 14. März 2026, 13 Uhr). Das Spiel im Stenogramm: SC Paderborn Seimen - Müller (60' Michel), Sticker (73' Tigges), Brackelmann, Castaneda (81' Hansen), Bätzner (60' Bilbija), Baur, Götze (C) (81' Okpala), Obermair, Scheller, Marino. Eintracht Kastrati – Nkoa, Aydin (77' Di Michele Sánchez), Yardimci (77' Flick), Marie, Opoku, Bell Bell, Ehlers, Ranos (46' Heußer (90'+8 Sané)), Frenkert (C), Gómez (68' Hoti). Tore: 0:1 Heußer (52') 1:1 Michel (90'+8) Gelbe Karten: Michel / Gómez, Aydin, Fejzic Rote Karte: Patrick Nkoa (67'/Foulspiel) Zuschauer in der Home-Deluxe-Arena: 15.000 (davon 1.500 Eintracht-Fans) Schiedsrichter: Lukas Benen Foto: Kai Falk

DFL terminiert die Spieltage 20 bis 24 der Saison 2025/2026

Die DFL hat am heutigen Freitag die Spieltage 20 bis 24 der Saison 2025/2026 zeitgenau angesetzt. Für die Blau-Gelben ergeben sich folgende Ansetzungen: 20. Spieltag Samstag, 31. Januar 2026, 13 Uhr Eintracht Braunschweig – Karlsruher SC 21. Spieltag Sonntag, 8. Februar 2026, 13.30 Uhr Arminia Bielefeld - Eintracht Braunschweig 22. Spieltag Samstag, 14. Februar 2026, 13 Uhr Eintracht Braunschweig – SV Darmstadt 23. Spieltag Samstag, 21. Februar 2026, 13 Uhr SV Elversberg - Eintracht Braunschweig 24. Spieltag Sonntag, 1. März 2026, 13.30 Uhr Eintracht Braunschweig – SC Preußen Münster

Aus dem Sumpf gekämpft

Die Fortuna kommt! Die Gäste aus Düsseldorf präsentieren sich derzeit als ein kompaktes, laufstarkes Team mit klaren Stärken auf beiden Seiten des Balles. Offensiv setzen die Rheinländer auf Flanken und Kopfballgefahr, defensiv erlauben sie nur selten gefährliche Chancen – eine Kombination, die ihnen zuletzt wichtige Erfolge bescherte. Wissenswertes Hoch ins Zentrum: Die Fortuna schlägt ligaweit die meisten Flanken (322) und verwertet diese auch am meisten. 78 Torschüsse aus den Hereingaben kann in der 2. Bundesliga derzeit keine Mannschaft toppen. Nur Paderborn gab aktuell mehr Torschüsse per Kopfball ab als Düsseldorf (72). Die Abwehr hält dicht: Die Gäste vom Rhein haben defensiv zu neuer Stärke gefunden. Abermals ist nur Paderborn in einer Statistik besser: Die Elf von Coach Markus Anfang ließ mit 26 Großchancen in dieser Kategorie die zweitwenigsten aller Zweitligisten zu. Wie vorne, so hinten: Düsseldorf ließ bisher in der gesamten Saison nur vier Gegentore nach einer Flanke aus dem Spiel zu. Einzig Aufsteiger Bielefeld verteidigt Hereingaben der Gäste noch besser. Unter Beobachtung Cedric Itten: Der Schweizer Angreifer ist ein Garant für Erfolg - trifft er, feiern die Düsseldorfer fast immer einen Sieg. Bei gleich sieben der bis dato neun Dreier konnte sich der 29-Jährige in die Torschützenliste eintragen. Florent Muslija: Der windige Offensivmann sorgt vor allem mit seinem Dribblings und seiner Schusstechnik für Gefahr. Hinzu kommt seine gute Übersicht für die postierten Mitspieler, ganze 61 Torschussvorlagen bedeuten ligaweit Platz zwei in dieser Statistik hinter Magdeburgs Baris Atik. Anouar El Azzouzi: Der Dauerläufer der Düsseldorfer geht vor allem im Mittelfeld viele Wege. Immer wieder verdichtet er die Räume und spulte bisher ganze 271 Kilometer ab, das ist der siebthöchste Wert der 2. Bundesliga. Nur Torhüter Florian Kastenmeier stand deshalb bei den Gästen mehr auf dem Platz, als der Marokkaner. Die Lage Drei Punkte in Nürnberg. Sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Platz 10. Die Fortuna hat sich im Abstiegskampf ein Polster verschafft und mit nun wieder einmal zwei Siegen in Serie einen Befreiungsschlag gelandet. Trainer Markus Anfang übernahm nach dem Hinspiel der Löwen am Rhein für den entlassenen Daniel Thioune und lange schien es so, als könnte auch er den taumelnden Traditionsverein nicht einfangen. Aus seinen ersten acht Pflichtspielen an der Seitenlinie gab es nur einen Sieg, doch seit Weihnachten läuft es am Flinger Broich anders. Nur zwei Niederlagen kamen seit dem 17. Spieltag noch hinzu, einzig Hannover sammelte seitdem mehr Punkte. Die Fortuna hat sich berappelt und schielt nun mit dem erfahrenen Fußballlehrer darauf, sich zumindest vorerst fast aller Abstiegssorgen zu entledigen. Dass sich das Team aus der Rheinmetropole so stark verbessert zeigt, hat auch mit der Defensive zu tun. Nur sieben Gegentore in der Rückrunde sind ein absoluter Ligabestwert. In der Hinrunde kassierte Fortuna im Schnitt 1,6 Gegentore pro Spiel, während dieser Wert in der Rückrunde auf 1,0 gesunken ist. "Wir wissen, dass wir einen harten Weg vor uns haben. Wir haben endlich mal ein Auswärtsspiel gewonnen. Wir hatten gute Spiele auswärts dabei, bei denen wir die Tore nicht gemacht haben. Auch diesmal haben wir wieder viel liegengelassen“, erklärte Coach Anfang nach der Partie in Nürnberg. Genau hier liegt nämlich das Hauptproblem der Düsseldorfer: Mit lediglich 24 Treffern in 25 Partien stellt F95 eine der schwächsten Offensiven der 2. Liga. Letzte Begegnung Eintracht übernahm am 9. Spieltag in der MERKUR SPIEL-ARENA von Beginn an die Kontrolle, ohne sich zunächst klare Chancen zu erspielen. Für F95-Coach Markus Anfang war es das erste Pflichtspiel an der Seitenlinie bei der Fortuna. Den ersten Treffer der Partie erzielte dann allerdings Chris Conteh nach einem Solo im Strafraum zum 1:0 – gleichzeitig das 1000. Zweitligator der Löwen (25'). Kurz vor der Halbzeit erhöhte Max Marie nach einem feinen Pass von Conteh auf 2:0 (39'), ein Kopfball von Florian Flick verfehlte knapp das dritte Tor. Nach der Pause kam Düsseldorf besser ins Spiel. Christian Rasmussen sorgte zunächst selbst für Gefahr und bereitete dann den Anschlusstreffer von Kenneth Schmidt zum 2:1 vor (65'). Eintracht verteidigte danach konzentriert und leidenschaftlich, Torwart Thorben Hoffmann parierte mehrfach stark, sodass der Auswärtssieg trotz Druck durch die Gastgeber und sieben Minuten Nachspielzeit nicht mehr in Gefahr geriet. Ein verdienter Dreier für die Löwen, die damals eine Sieglosserie von über zwei Monaten beendeten.

Übersicht

1895 Am 15. Dezember Gründung als Fußball- und Cricket-Club Eintracht Braunschweig. 1900 Am 28. Januar Gründung des DFB, Eintracht ist Gründungsmitglied. 1903 Der Leichtathlet und spätere Sportfunktionär Johannes Runge wird zum Vorsitzenden gewählt und führt den Verein bis 1914. 1904 Gründung des Fußballbundes für das Herzogtum Braunschweig am 1. Mai, erstes Fußball-Verbandsspiel am 2. Oktober in Braunschweig. 1905 70 Eintracht-Mitglieder beschließen am 29. März den Bau eines eigenen Sportplatzes an der Helmstedter Straße für ca. 3000 Zuschauer, der am 8. Oktober eingeweiht wird. Eintracht erreicht die Zwischenrunde um die deutsche Meisterschaft und unterliegt am 30. April Union Berlin mit 1:4 1906 Umbenennung in FC Eintracht von 1895 e. V. am 12. Oktober. Erstes internationales Fußballspiel (gegen Haarlemer FC) in Braunschweig am 26. Dezember (2:7) 1908 Eintracht wird am 12. April erstmals Norddeutscher Fußballmeister durch ein 3:1 bei Victoria Hamburg. Acht Tage später debütiert Eintrachts erster Nationalspieler, Walter Poppe, in der deutschen Nationalelf. 1913 Der Verein wird durch ein 3:2 am 25. Mai wiederum bei Victoria Hamburg erneut Norddeutscher Fußballmeister. 1914 Durch den 1. Weltkrieg fällt die Saison 1914/15 aus, danach nur Spiele im Bezirk. 1920 Erneute Umbenennung, diesmal in SV Eintracht Braunschweig, am 10. Februar.1923 Am 17. Juni Einweihung des neuen Eintracht-Stadions an der Hamburger Straße. 1933 Einführung des Führerprinzips, Benno Kuhlmann erster Vereinsführer am 30. August. 1940 Der Weltklasse-Leichtathlet Rudolf Harbig schließt sich Eintracht an und sorgt für einen Boom mitten im 2. Weltkrieg. 1945 Am 4. Februar letztes Fußballspiel vor der Auflösung, Eintracht geht in dem am 2. November gegründeten TSV Braunschweig auf. 1949 Torwart Gustav Fählandt verstirbt am 20. Februar nach einer eine Woche zuvor in Bremen erlittenen Verletzung. Am 1. April darf sich der TSV wieder Eintracht Braunschweig nennen. 1950 Das auf eine Kapazität von 30.000 Zuschauern erweiterte Stadion wird am 13. August eingeweiht. 1952 Am Ende der Saison 1951/52 der Oberliga Nord wird der Verein „wegen Bestechung und Nötigung“ zum Zwangsabstieg und damit zur Zweitklassigkeit verurteilt, unter Trainer Edmund Conen gelingt jedoch der sofortige Wiederaufstieg. 1957 Inbetriebnahme der ersten Flutlichtanlage Norddeutschlands im Stadion. 1958 Teilnahme an der Endrunde zur deutschen Fußballmeisterschaft, Eintracht scheidet in der Vorrunde aus. 1963 Eintracht erhält am 6. Mai einen Platz in der neuen Bundesliga. 1967 Eintracht erringt unter Trainer Helmuth Johannsen sensationell die deutsche Meisterschaft und nimmt am Europapokal der Landesmeister teil. Bekannteste Spieler sind Lothar Ulsaß, Horst Wolter, der ein Jahr später tödlich verunglückte Jürgen Moll, Joachim Bäse, Klaus Gerwien und Walter Schmidt. 1973 Mit der Einführung der Trikotwerbung (Jägermeister) schreibt der Verein Fußballgeschichte in Deutschland. 1973 Erster Abstieg aus der Bundesliga, doch ein Jahr später gelingt der sofortige Wiederaufstieg. 1977 Das Eintracht-Stadion wird renoviert, der Bau der neuen Haupttribüne verursacht enorme Schulden. Wie schon in der Saison zuvor Teilnahme am UEFA-Cup. Paul Breitner wechselt für 1,5 Mio DM von Real Madrid zur Eintracht nach Braunschweig. 1980 Zweiter Abstieg aus der Bundesliga, der jedoch erneut ein Jahr später korrigiert wird. 1981 Gewinn des NFV-Pokals (Niedersachsenpokal). 1985 Dritter Abstieg aus der Bundesliga. 1987 Eintracht stürzt erstmals in die Drittklassigkeit, schafft aber im folgenden Jahr den direkten Wiederaufstieg. 1993 Zweiter Sturz in die Drittklassigkeit. 1994 Komplettrenovierung des noch 20.000 Zuschauer fassenden Stadions. 1995 Das neue bundesligataugliche Stadion für 25.000 Zuschauer ist fertiggestellt. 2002 Nach den Jahren der Drittklassigkeit gelingt der Aufstieg in die 2. Bundesliga, am Ende der Zweitligasaison steht jedoch nach einem dramatischen Finale der direkte Wiederabstieg. 2004 Erneuter Gewinn des NFV-Pokals (Niedersachsenpokal). 2005 Aufstieg in die 2. Bundesliga, Eintracht hält die Klasse mit Rang 12. 2007 Abstieg in die Regionalliga, das neue Präsidium um Sebastian Ebel nimmt seine Arbeit auf. 2008 Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung in die Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA. Am letzten Spieltag der Saison schafft Eintracht mit Trainer Lieberknecht die Qualifikation für die neue 3. Liga. 2010 Torsten Lieberknecht schließt am 1. April den Fußball-Lehrer-Lehrgang des DFB trotz der Doppelbelastung von Lehrgang und Traineramt erfolgreich ab. Die komplett überdachte neue Nordkurve mit 3.490 Sitz- und 1.850 Stehplätzen wird am 21. Juni eröffnet. 2011 60 Prozent der an der Bürgerbefragung Teilnehmenden stimmen am 5. Februar für die Modernisierung der Haupttribüne und den Bau von Logen, der Ausbau beginnt am 26. August. Eintracht wird Meister der 3. Liga und steigt souverän in die 2. Liga auf. Erneut wird der NFV-Pokal gewonnen. 2012 Eintracht belegt in der 2. Liga am Saisonende den achten Tabellenplatz. Am 20. Juni kann Richtfest für das neue „FanHaus“ gefeiert werden. 2013 Durch den von Damir Vrancic am 26. April beim FC Ingolstadt in der Nachspielzeit erzielten Siegtreffer kehrt Eintracht nach 28 Jahren wieder in die Bundesliga zurück. Am 20. Mai feiert die Mannschaft diesen Erfolg mit über 30.000 Fans vor dem Braunschweiger Schloss. 2014 Am 6. April besiegt Eintracht im Derby vor eigener Kulisse Hannover 96 klar mit 3:0 und nährt noch einmal Hoffnungen auf den Klassenerhalt, doch am 10. Mai steht der Abstieg nach einem 1:3 in Hoffenheim fest. Dennoch feiern die Fans, wie in der ganzen Saison schon, Trainer und Spieler. Zur Winterpause im Dezember belegt die Mannschaft in der 2. Liga den vierten Tabellenplatz. 2015 Zur Winterpause befinden sich die Löwen lediglich drei Punkte hinter einem direkten Aufstiegsplatz. Lange Zeit hält das Lieberknecht-Team Anschluss an die oberen Tabellenplätze, schafft es jedoch nicht, bis zum Schluss im Aufstiegsrennen zu bleiben. Am Ende der Saison beenden mit Dennis Kruppke und Deniz Dogan zwei Identifikationsfiguren des Vereins ihre Karriere. 2016 Vor der Saison gibt es einen großen Umbruch im Kader. Während der Spielzeit zeigen einige junge Spieler ihr Talent und entwickeln sich zu Akteuren, die unter Trainer Torsten Lieberknecht immer wieder zum Einsatz kommen. Nach dem letzten Heimspiel beenden zwei weitere Gesichter des Vereins ihre Laufbahn bei den Blau-Gelben. Mit Marc Pfitzner und Damir Vrancic verlassen zwei Löwen den Profi-Kader, die viel zum Erfolg der vergangenen Jahre beigetragen haben. 2017 Was für eine großartige Saison bis kurz vor Schluss! Dank eines phantastischen Torwarts (Fejzic), einer von Saulo Decarli dirigierten kompromisslosen Abwehr, eines überragenden Ken Reichel und eines treffsicheren Sturmduos (Nymann und Kumbela) wird Eintracht überraschend Herbstmeister. Bis zu dem mit 0:6 verlorenen Match am vorletzten Spieltag in Bielefeld sieht alles nach dem direkten Aufstieg aus, letztlich erreicht die Mannschaft aber „nur“ den Relegationsplatz und muss sich mit dem VfL Wolfsburg auseinandersetzen. Zwei unglückliche 0:1 Niederlagen gegen den Nachbarn verhindern den Aufstieg, für unschöne Szenen sorgt der Platzsturm einiger „Fans“ nach Abpfiff des Rückspiels in Braunschweig. Decarli verlässt die Löwen in Richtung Belgien. 2018 Vor Saisonbeginn zählt Eintracht zu den Aufstiegskandidaten, findet sich aber rasch im Mittelfeld wieder. Durch zahlreiche Unentschieden kommt die Mannschaft der Abstiegszone immer näher und rutscht am vorletzten Spieltag erstmals auf den Relegationsplatz 16. Die 2:6 Niederlage in Kiel am 13. Mai ist für Eintracht ein schwarzer Sonntag, besiegelt sie doch den direkten Abstieg in die 3. Liga. Kurz danach endet die zehnjährige Amtszeit von Trainer Torsten Lieberknecht und damit ein Ära. Neuer Chef-Trainer wird der Däne Henrik Pedersen. Auch von den meisten Spielern trennt sich der Verein, so dass beim Trainingslager in der Pfalz im Juli nur fünf Spieler aus dem Vorjahr dabei sind. Sponsoren und Dauerkartenbesitzer halten dem Verein die Treue und hoffen auf den direkten Wiederaufstieg. Nach dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz der 3. Liga wurde Mitte Oktober Trainer André Schubert als Nachfolger von Pedersen verpflichtet. Dennoch beendete der BTSV das Jahr auf dem letzten Tabellenplatz mit einem Rückstand von acht Punkten auf den ersten Nichtabstiegsrang. 2019 Nach der Verpflichtung von acht neuen Spielern in der Winterpause (darunter Bernd Nehrig vom FC St. Pauli) starteten die Löwen eine furiose Aufholjagd und konnten bis Ostern bereits 26 Punkte einfahren. Tatsächlich konnte am letzten Spieltag der Saison noch durch ein 1:1 im Heimspiel vor ausverkauftem Haus gegen Energie Cottbus die Klasse gehalten werden. Den Ausschlag dafür gab das um ein Tor (!) bessere Torverhältnis gegenüber dem FC Energie. Nach dem kurzfristigen Wechsel von Schubert zu Holstein Kiel übernimmt zu Bginn der Saison 2019/2020 Christian Flüthmann, zuvor Co-Trainer, die Position des Chef-Trainers bei den Löwen. Die Mannschaft startet furios in die Spielzeit und holt aus den ersten sieben Spielen sechs Siege und grüßt von der Tabellenspitze. In den folgenden acht Begegnungen holten die Blau-Gelben nur einen Sieg und es folgte im November der Trainerwechsel zu Marco Antwerpen. 2020 Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen des COVID 19-Virus. In Deutschland gibt es im März einen Lockdown, das gesamte wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben ist lahm gelegt. Insgesamt ruht auch der Fußball fast zwölf Wochen lang. Ende Mai kommt es zu Re-Start und dann geht es Schlag auf Schlag - elf Spiele werden in fünf Wochen absolviert und die Löwen starten erneut eine beeindruckende Serie, die am 1. Juli 2020 mit einem 3:2-Erfolg gegen Waldhof Mannheim zurück in die 2. Bundesliga führte. Leider in einem leeren Stadion ohne Fans - wie alle Begegnungen nach der Corona-Pause. Trainer Daniel Meyer übernahm den Zweitligaaufsteiger, für den es von Anfang an nur um die Sicherung des Klassenerhalts ging, als 45. Eintracht-Trainer am 10. Juli. Nach einem fulminanten 5:4 in der ersten DFB-Pokalrunde gegen Bundesligist Hertha BSC scheiterte die Eintracht kurz vor Weihnachten in Runde 2 am späteren Pokalsieger Borussia Dortmund mit 0:2. Nahezu alle geplanten Veranstaltungen aus Anlass des 125jährigen Vereinsjubiläums am 15. Dezember fielen den Corona-Maßnahmen zum Opfer, allein eine Gedenktafel am "Geburtshaus" des Vereins in der Leonhardstraße 11 konnte enthüllt werden. 2021 Das personell gegenüber der Vorsaison stark veränderte und zur Winterpause noch einmal verstärkte Team konnte in dieser Saison der "Geisterspiele" am Ende die Klasse nicht halten und landete auf dem vorletzten Tabellenplatz. Erneut stand ein Umbruch mit zahlreichen Neuverpflichtungen und einem neuen Trainerteam unter Leitung von Michael Schiele an, doch mehrere Spieler der letzten Saison entschieden sich dafür, auch in Liga 3 für die Löwen aufzulaufen. Mit einer Mischung aus routinierten Profis und ehrgeizigen jungen Kräften will Schiele attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen lassen - hoffentlich bald wieder vor möglichst vielen Zuschauern. 2022 Tatsächlich gelang der Mannschaft - etwas unerwartet, aber umso erfreulicher - der sofortige Wiederaufstieg. Nachdem die ersten Spiele in Liga 2 nicht die erhoffte Punkteausbeute erbracht hatten, wurde kurz vor Ende der Wechselfrist noch einmal personell nachgelegt. Seitdem läuft es für die Löwen, die inzwischen den Anschluss ans Tabellenmittelfeld hergestellt haben. Im März bereits war Nicole Kumpis zur ersten Präsidentin in der 126-jährigen Vereinsgeschichte gewählt worden. 2023 Sehr knapp war es, doch am Ende konnten die Löwen, denen in den letzten Spielen etwas die Luft ausging, den Klassenerhalt feiern. Dennoch wurde zwei Wochen später Trainer Michael Schiele entlassen und durch Jens Härtel ersetzt. Doch auch für ihn war nach einem Vierteljahr und nach nur einem Sieg in zehn Ligaspielen bereits wieder Schluss. Marc Pfitzner übernahm interimsweise, bevor Daniel Scherning verpflichtet werden konnte. Er startete gleich mit einem Heimsieg in letzter Minute gegen seinen ehemaligen Club VfL Osnabrück. 2024 Die im November und Dezember des Vorjahres begonnene Aufholjagd setzten die Scherning-Schützlinge trotz einzelner Rückschläge auch in der ersten Jahreshälfte weiter fort. Und was ein halbes Jahr zuvor nur noch die wenigsten Optimisten für möglich gehalten hatten, trat am 12. Mai tatsächlich ein: Mit einem 1:0-Heimsieg über den SV Wehen Wiesbaden schaffte Eintracht erneut den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. 2025 Erneut startete die Scherning-Elf schlecht in die Saison, so dass sie Anfang 2025 mit gerade einmal 13 Punkten und einem Torverhältnis von minus 20 den vorletzten Tabellenplatz belegte. Unter anderem die Rückkehr von Torwart Ron-Thorben Hoffmann und die Leihe von Lino Tempelmann führten jedoch zu einem Aufschwung in der Rückrunde. Dennoch fand sich die Eintracht am letzten Spieltag auf dem Relegationsrang wieder. Nach der Freistellung von Daniel Scherning gelang es dem Team unter der Leitung von Marc Pfitzner in zwei engen Duellen gegen den 1. FC Saarbrücken die Klasse zu halten. Eintracht spielt auch in der Saison 2025/2026 in der 2. Bundesliga!

DFL terminiert die Spieltage 15 bis 19 der Saison 2025/2026

Die DFL hat am heutigen Mittwoch die Spieltage 15 bis 19 der Saison 2025/2026 zeitgenau angesetzt. Für die Blau-Gelben ergeben sich folgende Ansetzungen: 15. Spieltag Sonntag, 7. Dezember 2025, 13.30 Uhr Eintracht Braunschweig – Holstein Kiel 16. Spieltag Freitag, 12. Dezember 2025, 18.30 Uhr Dynamo Dresden - Eintracht Braunschweig 17. Spieltag Sonntag, 21. Dezember 2025, 13.30 Uhr Eintracht Braunschweig – FC Schalke 04 18. Spieltag Freitag, 16. Januar 2026, 18.30 Uhr Eintracht Braunschweig – 1. FC Magdeburg 19. Spieltag Samstag, 24. Januar 2026, 13 Uhr SpVgg Greuther Fürth - Eintracht Braunschweig

Gästeblock in Kiel ausverkauft

Am Samstag, dem 2. Mai, trifft unsere Eintracht auf Holstein Kiel. Anpfiff der Partie im Holstein-Stadion ist um 13 Uhr. Das Kontingent für den Gästeblock ist komplett ausverkauft, der Vorverkauf somit beendet. 1.450 Eintracht-Fans werden die Mannschaft damit an die Kieler Förde begleiten. Achtung: Die aktive Fanszene wird sich zum Teil im Sitzplatzbereich des Gästeblocks platzieren. Es gibt in Kiel lediglich einen Stehplatzblock (Block M) und einen Sitzplatzblock (Block P) für Gästefans. Der Vorverkauf in der Übersicht: Holstein Kiel – Eintracht Braunschweig (32. Spieltag) Spieltermin Samstag, dem 2. Mai 2026 | Spielbeginn: 13 Uhr Ticketweiterverkauf/ Löwen-Ticketbörse Der Weiterverkauf von Tickets ist bei diesem Spiel nicht möglich. Fan-Infos Rechtzeitig vor dem Spiel werden weitere wichtige Informationen zu dem Auswärtsspiel hier auf der Homepage sowie der Facebook-Seite der Fanbetreuung veröffentlicht. Diese gilt es zu beachten. Foto: Stephanie Zerbe

DFL terminiert die restlichen Spieltage bis zum Saisonende

Die DFL hat am heutigen Freitag die Spieltage 31 bis 33 der Saison 2025/2026 zeitgenau angesetzt. Der 34. Spieltag findet einheitlich statt und wurde bereits vor Saisonbeginn festgelegt. Für die Blau-Gelben ergeben sich folgende Ansetzungen: 31. Spieltag Freitag, 24. April 2026, 18.30 Uhr 1. FC Kaiserslautern - Eintracht Braunschweig 32. Spieltag Samstag, 2. Mai 2026, 13 Uhr Holstein Kiel - Eintracht Braunschweig 33. Spieltag Samstag, 9. Mai 2026, 13 Uhr Eintracht Braunschweig – SG Dynamo Dresden 34. Spieltag Sonntag, 17. Mai 2026, 15.30 Uhr FC Schalke 04 - Eintracht Braunschweig Foto: DFL / Getty Images / Fabio Deinert

Gastronomie

Zu Saisonbeginn 2013/2014 hat die Stadiongastronomie "Wahre Liebe" innerhalb des neuen Kubus an der Hamburger Straße seine Pforten geöffnet. In dem 220 Quadratmeter großen Gastraum sowie auf einer Terrasse wird den Löwen-Fans Emotion, Sport und Tradition geboten. So findet man dort beispielsweise Raritäten wie die Sitzecke oder das Klavier von Conni Eckleben aus der gleichnamigen Kneipe. Auch die Speisekarte der Sportsbar weist mit dem "Wahre Liebe" Burger oder dem "Conni Vermächtnis" Hähnchen einige Besonderheiten auf. An Spieltagen bietet Geschäftsführer Sebastian Baruschke seinen Gästen ein Spieltagsfrühshoppen. Telefon: 0531- 20805944 Telefax: 0531-31790883 Web: wahreliebe-bs.de Öffnungszeiten Dienstag und Samstag: 11.30 Uhr - 0 Uhr Sonntag: 11.30 Uhr - 22 Uhr Montag: Ruhetag (ausgenommen Spieltage) Specials Spieltagsfrühshoppen mit DJ (immer an Spieltagen vier Stunden vor Anpfiff)

Löwen landen Doppelschlag

Trotz zweier Auswärtsniederlagen am Freitag konnten die Nachwuchslöwen das vergangene Wochenende durchaus positiv bestreiten. Besonders erfreulich: Die U23 holte nach fast zwei Monaten endlich mal wieder einen Sieg. Mit dem 4:2-Erfolg beim BSC Rehden stellt das Team den dringend notwendigen Anschluss an die Nichtabstiegsplätze her. Auch die U19 feierte mit dem 7:1-Erfolg über den Blumenthaler SV die ersten drei Zähler in der Liga. BSV Rehden - Eintracht U23 2:4 (1:1) Am vergangenen Wochenende war die U23 beim BSV Rehden zu Gast. Mit neu aufgestellten Trainerteam konnte die Mannschaft einen wichtigen zweiten Saisonsieg einfahren, und verließ damit den letzten Tabellenplatz. „Bereits in der Trainingswoche haben wir die Bereitschaft gespürt, endlich wieder zu punkten. Die Jungs konnten den Matchplan sofort umsetzen und haben eine beachtliche Intensität auf den Platz gebracht“, hält Interimstrainer Ken Reichel fest. Wie geplant trat das Team dominant auf, setzte den Gegner in der ersten Halbzeit unter Dauerdruck und erspielte sich so einige gute Chancen. Einzig die Chancenverwertung verhinderte bereits den frühen Eintracht-Führungstreffer. „Rehden darf sich in dieser Phase nicht beschweren, wenn wir schon zwei oder drei Treffer gemacht hätten“, so Reichel. Die Erlösung in Form der verdienten 1:0-Führung der Eintracht lieferte schließlich Hugo Luis Afonso in der 30. Minute. Die weiter dominierenden Löwen verpassten es allerdings erneut, sich für die starke erste Halbzeit mit einem höheren Ergebnis zur Pause zu belohnen. Und so kam es, wie es kommen musste: Aus dem Nichts fiel der Rehdener Ausgleichstreffer direkt vor dem Pausenpfiff. Reichel berichtet im Nachgang der Partie: „Ich glaube tatsächlich, es war gut, dass danach direkt Pause war - sonst wäre die Verunsicherung wieder los gegangen. So konnten wir in der Halbzeit gegensteuern.“ Direkt nach der Pause spielte die Eintracht ihre beste Phase der gesamten Saison. In sensationellen 15 Minuten, in denen Amer Buljubasic (50.), Jona Renner (53.) und Marvin Awuah (60.) auf 4:1 aus Eintracht-Sicht erhöhten, sah der Ex-Profi, welche Qualität eigentlich in seinem Team steckte: „Das war ein guter und vor allem selbstbewusster Fußball mit schön herausgespielten Toren. Den Jungs konnte man ansehen, dass sie wieder Spaß beim Spielen hatten.“ Gestoppt wurde diese Phase der Eintracht durch einen plötzlichen Platzregen, welcher das Spiel deutlich erschwerte. Der nun fast nicht mehr bespielbare Platz ließ fortan nur noch wenig Kombinationsspiel zu. Kräftezerrende Witterungsbedingungen und viel Kampf hätten dafür gesorgt, dass den Blau-Gelben in der Schlussphase so ein bisschen die Puste ausblieb, begründet Reichel. Ein eigener Fehler unter Druck des Gastgebers sorgte für das 4:2 kurz vor Abpfiff. Ein vermeidbarer Gegentreffer, der aber nur Ergebniskosmetik blieb. In der Nachspielzeit passierte nichts mehr, sodass die Löwen nach intensiven 90 Minuten wichtige drei Punkte feiern konnten. Der Eintracht-Interimstrainer hält nach dem Spiel fest: „Das ist eine Leistung, auf die wir stolz sein können und auf die es aufzubauen gilt. Der Austausch mit dem Trainerteam war top und wir geben jetzt in der Vorbereitung alles, um an diese Leistung anschließen zu können.“ Tabellarisch sind es nach der Partie in der Oberliga Niedersachsen nur noch fünf Zähler auf das rettende Ufer. Die gilt es mit Leistungen wie in dieser Partie schnellstmöglich aufzuholen. Bereits am Freitag bietet sich dafür eine Möglichkeit, die U23 trifft zuhause im Lokalduell auf den MTV Wolfenbüttel. Eintracht: Herdes - Dräger (85‘ Engler), Niemann, Ziegele, Schlothauer - Afonso, Renner (73‘ Laatsch), El-Haj (73‘ Grumbach) - Wagner (54‘ Awuah), Buljubasic (73‘ Szczerba), Placinta. Tore: 0:1 Afonso (30‘), 1:1 Wallenßus (45‘), 1:2 Buljubasic (50‘), 1:3 Renner (53‘), 1:4 Awuah (60‘), 2:4 Wallenßus (88‘) Eintracht U19 - Blumenthaler SV 7:1 (2:1) Erster Saisonsieg für die Nachwuchslöwen! Mit einem deutlichen Erfolg über den Blumenthaler SV verlässt das Team von Eintracht-Coach Niklas Bahr den letzten Tabellenplatz der DFB-Nachwuchsliga. Mit drei Punkten aus acht Spielen stand der Gast vor dem direkten Duell als Tabellennachbar vor der Eintracht. Eingefahren haben die „Burgwall Boys“ diese drei Punkte ausgerechnet im Hinspiel gegen die Blau-Gelben. Doch bereits in der Trainingswoche stimmte sich das Team auf die Revanche ein. „Die Bereitschaft, aktiv und intensiv zu verteidigen ist immer die Grundlage. Was die Jungs daraus gemacht haben, verdient ein riesiges Lob“, so der Coach. Was Bahr meint, ist vor allem die überzeugende zweite Halbzeit, in der die Eintracht ihre gesamte Qualität auf den Platz brachte und sowohl mit als auch gegen den Ball ihre beste Saisonleistung zeigte. Eine Torflut von Minute 51. bis zum Schlusspfiff sorgte für den höchsten Pflichtspielsieg der U19 von Eintracht Braunschweig seit der Saison 2017/18. Die Mannschaft konnte somit also die Leistung der ersten Halbzeit bestätigen: In dieser brachte ein Doppelschlag binnen weniger Minuten durch Ali Kemal Altay und Milan Lleyton Friedrich Gryglewski das Team bereits in der Anfangsphase der Partie auf die Siegerstraße. Blumenthal konnte zwar in Minute zwölf per Elfmeter auf 1:2 verkürzen, blieb fortan aber über weite Strecken ungefährlich. Bahr, erfreut über die Leistung seiner Mannschaft, habe auch spielerische Aspekte gesehen, die ihm Mut für die kommenden Aufgaben machen: „Wichtig ist nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Leistung. Im Ballbesitz war das vor allem in der zweiten Halbzeit richtig gut, daran müssen wir anknüpfen.“ Bevor es für sein Team in der DFB-Nachwuchsliga weitergeht, wartet am kommenden Wochenende ein Highlight-Spiel auf die Blau-Gelben. Am Samstag trifft die Bahr-Elf im Achtelfinale des Junioren-DFB-Pokals auf den Tabellenführer der Staffel D, den VFB Stuttgart. Eintracht: Peters - Runge, Funk (C), Redecker (84‘ Noster), Dabrowski, Altay (76‘ Fuchs), Ketzscher, Hounkpati (84‘ Abdaoui), Bessambo, Strauß, Gryglewski. Tore: 1:0 Altay (3‘), 2:0 Gryglewski (6‘), 2:1 Pervelz (12‘), 3:1 Altay (51‘), 4:1 Runge (66‘), 5:1 Ketzscher (75‘), 6:1 Fuchs (84‘), 7:1 Gryglewski (90‘) DSC Arminia Bielefeld – Eintracht U17 5:2 (4:0) Die U17 unterliegt im Flutlichtspiel. Nachdem die Mannschaft am vergangenen Wochenende ihren ersten Saisonsieg gegen einen direkten Konkurrenten feiern konnte, stand das Team von Niels Quante vor der Partie nun mit fünf Punkten aus neun Spielen auf dem achten Tabellenplatz und hätte mit einem Sieg in Bielefeld den letzten Platz der DFB-Nachwuchsliga verlassen können. Das Heimteam aus Ostwestfalen stand vor dem Duell mit unserer Eintracht mit 17 Punkten auf Tabellenplatz vier und war damit punktgleich mit Tabellenführer Hannover. Bereits in Minute 13 musste Eintracht-Schlussmann Lenn Rüger das erste Mal hinter sich greifen. „Wir verschlafen die Anfangsphase, beziehungsweise eigentlich die gesamte erste Halbzeit komplett. Wir waren weder präsent genug noch kamen wir in unser Umschaltspiel“, ärgerte sich Quante. Und so stand bereits zur Halbzeit ein ernüchterndes 0:4 aus Eintracht-Sicht zu Buche. Mit deutlichen Worten und einigen taktischen Anpassungen kam das Team daraufhin deutlich besser aus der Kabine. Nun wacher und vor allem aktiver erspielte sich die Eintracht einige gute Chancen und konnte so über 45 Minuten mit einem Top-Team der Liga mithalten. „In der zweiten Halbzeit konnten wir alles umsetzen, was wir uns in der Pause vorgenommen hatten, wir haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt“, lobte der Eintracht-Coach die Energieleistung seiner Mannschaft. Diese hatte ihren Höhepunkt Mitte der zweiten Halbzeit, in der die Blau-Gelben zwischenzeitlich sogar auf 2:4 verkürzen konnten, bevor Bielefeld kurz vor dem Schlusspfiff noch einen Treffer nachlegte. Quante hält fest: „Aus dieser Phase können wir einiges Positives mitnehmen, auch wenn sie natürlich zu spät im Spiel kam, um Bielefeld nochmal gefährlich zu werden.“ Und so bleibt die Eintracht auch nach dem zehnten Spieltag vorerst Tabellenletzter, kann aber auf der guten Leistung der zweiten Halbzeit in Bielefeld aufbauen. Die nächste Chance dazu bietet sich am kommenden Spieltag zuhause im direkten Duell mit dem FC St. Pauli. Eintracht: Rüger – Ibe (79‘ Wilke), Diederich, Güney, Wäldele (C), Pflücke, Chyrva (63‘ Da Silva Pereira), Santagata (63‘ Ay), Ozan (63‘ Touray), Fricke, Ganski (79‘ Ali). Tore: 1:0 Schönfelder (13‘), 2:0 Camara (23‘), 3:0 Camara (26‘), 4:0 Czekalla (44‘), 4:1 Güney (75‘), 4:2 Diederich (79‘), 5:2 Kuczkowiak (90+3‘) VfL Osnabrück - Eintracht U15 2:1 (2:1) U15 unterliegt knapp. Mit einem Sieg am vergangenen Spieltag kletterte die U15 auf Tabellenplatz acht und stand vor der Partie bei 14 Punkten aus zehn Spielen. Nun stand bereits am Freitag der nächste Härtetest für die Blau-Gelben an. Die Nachwuchslöwen gastierten beim viertplatzierten VfL Osnabrück. Für die Partie hatte sich das Team rund um das Trainer-Trio um Ali Algi, Erik Dudde und Leon Kaiser viel vorgenommen. Nach dem Heimerfolg gegen Eintracht Norderstedt sollte gegen Osnabrück der Abstand auf die Abstiegsränge weiter ausgebaut werden. Trotz des frühen Schocks durch einen individuellen Fehler in der Hinterreihe der Eintracht, der zum 0:1-Rückstand führte, traten die Nachwuchslöwen weiter selbstbewusst auf. Belohnt wurde der Auftritt noch vor der Halbzeit durch den Ausgleich. „Es war vor allem in der ersten Halbzeit ein intensives, ausgeglichenes Spiel. Wir hatten mehrere Abschlüsse und viel Präsenz in der gegnerischen Hälfte, waren gut im Pressing und konnten viele direkte Duelle für uns gewinnen“, erläuterte Dudde nach der Partie. Umso ärgerlicher, dass seine Mannschaft bereits vor dem Halbzeitpfiff erneut nach einem individuellen Fehler in Rückstand geriet. Ein Treffer, der auch zeitgleich für das Endergebnis der Partie sorgte. Der Blick des Trainers, der sehr stolz auf den Einsatz und Willen seiner Mannschaft in diesem Spiel war, geht bereits nach vorne: „Mit der Leistung können wir zufrieden sein, mit dem Ergebnis nicht. In Blumenthal wollen wir mit derselben Energie auftreten und uns dann wieder belohnen, damit wir wieder nach oben in der Tabelle schauen können.“ 1. FC Sarstedt– 1. Frauen (Ausfall) Das Spiel der 1. Frauen fiel der Witterung zum Opfer, aufgrund von Niederschlägen wurde das Spiel bereits im Vorfeld abgesagt. Foto: Torsten Utta

Köhler: "Waren nicht zwingend genug"

Trotz fast 90-minütiger Überzahl verpasst die Eintracht bei der SpVgg Greuther Fürth den dreifachen Punktgewinn, hält aber zumindest einen Kontrahenten im Tabellenkeller mit fünf Zählern auf Distanz. Zumindest bis zum Abendspiel in der 2. Bundesliga zwischen dem 1. FC Magdeburg und der SG Dynamo Dresden bedeutet der eine Zähler der Sprung von Rang 16 auf Platz 12. Die Stimmen zur Begegnung am Ronhof. Heiner Backhaus: “Ich bin enttäuscht, dass wir die lange Überzahl nicht besser genutzt haben. Ich glaube, dass wir damit riesige Probleme hatten. Wir haben in dieser Saison noch keine Überzahl gehabt, wir kennen die Perspektive nur von der anderen Seite. Nämlich, dass wir dezimiert werden und über uns hinauswachsen müssen. Wir haben sehr viele falsche Entscheidungen im letzten Drittel getroffen. Wir hatten viele Situation dort, waren unsauber, zu unplatziert. Aber solche Spiele kannst du auch verlieren, denn mit jeder Minute wächst der Druck, dass du das Spiel gewinnen musst. Am Ende sind es für uns zwei verlorene Punkte. Ich kann jeden Eintracht-Fan verstehen, der sauer ist. Der Punkt wird trotzdem wichtig werden, weil wir es geschafft haben, den Gegner auf Distanz zu halten. Kommende Woche haben wir wieder unsere Kernkompetenzen: Pressing und Umschalten. In den Ballbesitzphasen haben wir heute gesehen, dass wir mehr tun müssen.” Sven Köhler: “Mit dem Spielverlauf sind wir alle ein Stück weit enttäuscht. Es hört sich erstmal gut an, wenn man so früh in Überzahl ist, trotzdem ist es schwer, so eine tiefstehende Mannschaft dann zu bespielen. Wir hatten in der ersten Halbzeit ein, zwei gute Chancen, da kann es klingeln. Aber am Ende muss man sagen, dass wir nicht zwingend genug waren. Das ist einfach Fakt. In solchen Situationen müssen wir mehr herausholen, weil wir heute eine große Chance hatten, die haben wir nach meinem Gefühl nicht genutzt. Am Ende des Tages nehmen wir den Punkt mit aus Fürth, das steht über allem. Es war aber mehr drin. Bei der Einstellung kann man niemanden einen Vorwurf machen, wir waren da.” Heiko Vogel (Trainer SpVgg Greuther Fürth): “Wir haben uns sehr viel vorgenommen und sind mit viel Vehemenz ins Spiel gestartet. Nach einer Minute war der Matchplan dann jedoch völlig hinüber. Ich bin nicht zufrieden mit dem Ergebnis, haben 0:0 gespielt und zwei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Heimspiel verloren. Aber ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Sie haben die Basis, die sie letzte Woche nicht gezeigt hat, vollumfänglich erfüllt. Sie hat ihr Herz auf dem Platz gelassen. Aus dem Spiel heraus haben wir nahezu garnichts zugelassen und Standards wegverteidigt. Das tut gut. An diesen Dingen haben wir viel gearbeitet. Das ist die Basis für die Zukunft.”