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"Ich habe hart gearbeitet und will immer mehr"

In der Verteidigung der Löwen taucht seit Wochen sein Name auf: Patrick Nkoa. Der Sommerneuzugang ist aktuell aus der Startelf nicht mehr wegzudenken, spielte sich gleich zwei Mal in die Kicker-Elf des Tages und krönte seine Entwicklung gestern Abend mit dem Siegtor in Dresden. Dabei war der kometenhafte Aufstieg Nkoas nicht vorherzusehen. Aufgewachsen in Kamerun fand der physisch starke Defensivmann seine Leidenschaft für das runde Leder beim Bolzen mit Freunden. Über die Bezirksliga, Nebenjobs und das Studium kämpfte er sich in Deutschland nach oben bis in die 2. Bundesliga. Im Interview spricht Patrick offen über seine Anfänge, Integration durch den Fußball, seinen besonderen Draht zu Trainer Heiner Backhaus und darüber, warum er sich bei Eintracht Braunschweig wohlfühlt. Patrick, du hast einen langen Weg hinter dir. Geboren und aufgewachsen bist du in Kamerun. Was war deine erste Begegnung mit dem Fußball? Patrick Nkoa: „In Kamerun habe ich nicht wirklich Fußball gespielt, zumindest nicht bei einem Verein. Ich habe mit Freunden immer am Wochenende nach der Schule gekickt. Es war allerdings nur zum Spaß. So habe ich Fußball angefangen. Da war ich ungefähr zehn oder elf Jahre alt.“ Welche Rolle spielt das runde Leder in deinem Heimatland? Nkoa: „Bei uns Kamerun ist Fußball schon ein sehr wichtiger Faktor, weil viele Kameruner den Sport lieben. Unsere Nationalmannschaft hat – glaube ich – fünf Mal den Afrikacup gewonnen. Fußball ist wichtig für die Kameruner.“ Wie führte dein Weg nach Deutschland und wie hat sich diese Umstellung deiner Lebensrealität angefühlt? Nkoa: „2017 oder 2018 habe ich mein Abitur bestanden. Da habe ich mit der deutschen Sprache angefangen. Außerdem habe ich ein Stipendium bekommen, dann bin ich nach Deutschland gekommen. Ursprünglich kam ich her, um zu studieren. Daneben habe ich Fußball gespielt. In Bochum habe ich bei einem kleinen Verein angefangen: Wattenscheid 08. Nicht zu verwechseln mit Wattenscheid 09 – die sind ein bisschen größer und bekannter in Deutschland. Wattenscheid 08 hingegen ist eine kleine Mannschaft und spielt in der Bezirksliga. Wir hatten immer abends Training. Tagsüber bin ich immer zur Uni gegangen und am Abend habe ich mit der Mannschaft trainiert. Ich glaube es war zwei- oder dreimal pro Woche und am Wochenende dann ein Spiel. So habe ich in Deutschland angefangen. Dort habe ich ein Jahr gespielt. Wir sind aufgestiegen in die Landesliga, anschließend bin ich zu Erfurt gewechselt. Da habe ich zwei Jahre in der Oberliga gespielt und bin dann mit der Mannschaft in die Regionalliga aufgestiegen. Mein Jahr in der Regionalliga war überragend. Von Erfurt bin ich nach Hansa Rostock in die zweite Liga gewechselt. Da war es leider nicht so einfach und ich habe nicht viel gespielt. Daher bin ich zu Alemannia Aachen gewechselt, zu meinem derzeitigen Trainer Heiner Backhaus. In Aachen haben wir eine gute Saison gespielt. Nun bin ich bei den Löwen.“ Du bist in ein fremdes Land gekommen. Musstest erst die Sprache lernen, dich in der Kultur und im Alltag zurechtfinden. Wie ist dir das gelungen und wie funktioniert das auch über den Sport? Nkoa: „Du musst kommunizieren mit Leuten. Fußball hat mir auch geholfen bei der Integration. Auf dem Platz musst du immer reden mit deinen Mitspielern, zum Beispiel darüber, was du besser machen kannst. Zudem habe ich auch immer Sprachunterricht gehabt. Ich habe auch viele deutsche Kollegen kennengelernt. Das hat sehr geholfen.“ 2020 begann deine Karriere im deutschen Fußball bei Schwarzweiß Wattenscheid 08 - weit weg vom Profifußball. Wie hast du dich damals über Wasser gehalten? Nkoa: „Ich liebe Fußball und ich wusste, was ich kann. Ich habe an mich geglaubt. Ich muss sagen, ich war auch immer bei den richtigen Leuten. Ich habe viel Glück gehabt. Von der Bezirksliga in die 2. Bundesliga, das ist schon unfassbar. Aber es geht weiter. Ich will immer mehr.“ Wie hat das finanziell geklappt? Nkoa: „Als ich in Wattenscheid war, haben wir fünfzig Euro pro Sieg erhalten. Zudem hat der Verein meine Wohnung bezahlt. Ich glaube, ich habe auch 300 Euro pro Monat fest verdient. Für mich war das okay, ich war Student. Nebenbei habe ich auch ab und zu gearbeitet, beispielsweise habe ich bei Umzügen geholfen. Und ich habe Bier im Stadion verkauft, in Düsseldorf, auf Schalke und in Bochum. Es war finanziell okay, ich hatte keine Probleme.“ Hattest du damals schon das Gefühl, dass du die Möglichkeit bekommen könntest, mehr als nur ein Hobby im Fußball zu finden? Nkoa: „Es gibt viele Leute, die mit Fußball ihre Leben gemacht haben. Für mich ist Fußball auch eine normale Arbeit.“ Du bist mit deinem Coach Heiner Backhaus nach Braunschweig gekommen, einen Trainer, der dich seit deiner Zeit in Wattenscheid kennt, der dich auch zur Alemannia nach Aachen geholt hat und dich zum Profi geformt hat. Was bedeutet er dir als Mensch und Trainer? Nkoa: „Heiner ist für mich schon ein wichtiger Mensch, nicht nur sportlich. Er hat mir viel geholfen und an mich geglaubt. Ich habe Glück, dass er da ist. Vielleicht wäre ich ohne ihn nicht hier in Braunschweig. Deswegen kann ich mich nur bei ihm bedanken.“ Wie ist das Verhältnis zu ihm? Nkoa: „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Also er ist immer ein bisschen streng mit mir (lacht). Aber das ist normal. Wir wollen immer gewinnen, da muss er streng sein.“ Was geht dir durch den Kopf, wenn du auf deinen Lebensweg zurückblickst und mittlerweile die Schuhe in der zweiten Bundesliga schnüren darfst? Nkoa: "Wow, Schwierige Frage. Ich kann nur stolz auf mich sein. Ich habe hart gearbeitet. Aber ich glaube, ich kann das noch viel besser machen.“ Das gesamte Interview gibt's auf Eintracht-TV.

Mit Rösler auf der Überholspur?

Vor wenigen Monaten trennten beide Teams noch eine Liga, jetzt stehen sie sich punktlich in Liga zwei gegenüber: Wenn der VfL Bochum am Sonntag im EINTRACHT-STADION gastiert, ist das nicht nur ein traditionsreiches Duell, sondern auch ein Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, die sich nach schwierigen Wochen wieder stabilisieren wollen. Sowohl die Löwen als auch die Bochumer wollen vor der Winterpause dringend Punkte sammeln, um im Tabellenkeller Luft zu holen. Die Formkurve des VfL zeigt bereits seit Wochen nach oben. Wissenswertes Rösler setzt auf die Jugend: Bochums Startelf in Augsburg war mit im Schnitt 24,4 Jahren die jüngste VfL-Mannschaft seit Januar 2018! Gegen den 1. FC Magdeburg lag das Durchschnittsalter der Rösler-Startelf bei 24,5 Jahren. Farid Alfa-Ruprecht, Kjell Wätjen und Francis Onyeka sind nur drei Beispiele von Spielern, die unter 20 sind - auf die der neue Cheftrainer aber setzt. Schnelles Umschaltspiel: Bochum spielt unter Rösler viel über die Flügel und mit hohem Tempo nach Ballgewinn. Kein Team hatte in dieser Saison bisher mehr Konterabschlüsse (22) oder Eckbälle (67) als die Bochumer. Willkommen zurück: Gleich drei VfL-Profis bringen eine blau-gelbe Vergangenheit mit: Gerrit Holtmann von 2014 bis 2016, Philipp Hofmann von 2018 bis 2019 sowie Philipp Strompf von 2021 bis 2023 - sie alle spielten mit dem roten Löwen auf der Brust. Unter Beobachtung Gerrit Holtmann : Der in Bremerhaven geborene Flügelspieler kennt die Löwenstadt bestens: Schließlich gab er sein Profi-Debüt vor zehn Jahren für Eintracht Braunschweig. In seinen 31 Einsätzen für den BTSV erzielte er damals vier Tore und bereitete sechs weitere vor, ehe er 2016 sein letztes Tor für die Blau-Gelben beim 3:2-Sieg in Bochum markierte und anschließend zum 1. FSV Mainz 05 in die Bundesliga wechselte. Heute ist Holtmann eine der wichtigsten Offensivfiguren beim VfL Bochum. In dieser Saison steht er bereits bei fünf Pflichtspieltoren, darunter das 2:0 gegen Magdeburg. Darüber hinaus sorgte er für den entscheidende Treffer im DFB-Pokal gegen Augsburg. Seine Erfahrung, Torgefahr und Geschwindigkeit machen ihn zu einem zentralen Faktor im Angriff der Bochumer. Francis Onyeka: Der 18-Jährige wechselte leihweise von Bayer 04 Leverkusen an die Castroper Straße und bringt frischen Schwung in das Spiel der Bochumer. Als offensiver Mittelfeldspieler überzeugt Onyeka und ist der Schlüssel für Bochums Umschaltspiel. Trotz seines jungen Alters beteiligt er sich immer wieder an entscheidenen Offensivaktionen und erzielte in dieser Saison bereits drei Treffer. Kjell-Arik Wätjen: Als Leihgabe vom BVB wirbelt er als Zehner beim VfL. Der 19-Jährige lenkt das Spiel im Zentrum und hat mit seinem ersten Profi-Tor in der 2. Bundesliga gegen den 1. FC Magdeburg vergangene Woche bereits gezeigt, dass er mutig und ballsicher agiert. Wätjen war Bochums 150. Torschütze in der 2. Bundesliga. Lage: Nach dem Abstieg aus der Bundesliga verlief der Start in die neue Zweitliga-Saison für den VfL Bochum alles andere als nach Plan. Zehn Punkte aus elf Spielen und Platz 14 stehen zu Buche – zu wenig für die Ansprüche der Blau-Weißen. Mitte September zog der Verein die Reißleine: Cheftrainer Dieter Hecking und Sport-Geschäftsführer Dirk Dufner mussten gehen. Zwischenzeitlich übernahm U19-Coach David Siebers interimsweise, bevor Anfang Oktober Uwe Rösler das Kommando an der Castroper Straße dauerhaft übernahm. Der erfahrene Coach hat bereits in Deutschland und international gearbeitet, zuletzt drei Jahre beim dänischen Klub Aarhus GF. Und unter Rösler läuft es besser: Seit seinem Amtsantritt Anfang Oktober ist der VfL ungeschlagen, feierte in der Liga zwei Siege und ein Remis und sorgte mit dem Pokalerfolg über Bundesligist Augsburg für ein Ausrufezeichen. Auch die Löwen brauchen dringend die drei Punkte nach den Niederlagen in Nürnberg (1:2) sowie im Niedersachsenderby (0:3). Das letzte Aufeinandertreffen: Wenn die Löwen auf den VfL Bochum treffen, ist es auch ein Duell zweier Traditionsvereine. Das letzte Aufeinandertreffen liegt allerdings einige Jahre zurück: In der Saison 2020/21 duellierten sich beide Teams in der 2. Bundesliga, damals mit dem besseren Ende für den späteren Aufsteiger aus Bochum (2:0). Beide Clubs verbindet ein langer gemeinsamer Weg im deutschen Profifußball und das Ziel, drei Punkte aus dem Spiel mitzunehmen. Denn sowohl die Eintracht als auch die Bochumer haben zehn Punkte auf dem Konto und wollen Luft zwischen sich und den unteren Tabellenplätzen bringen. Foto: DFL / Getty Images / Oliver Hardt

Erkämpfter Punkt gegen Bielefeld!

Am vierten Spieltag trennt sich die Eintracht von Aufsteiger DSC Arminia Bielefeld mit 1:1 (0:0). Im ersten Durchgang waren die Gäste die gefährlichere Mannschaft, ehe ein Treffer von Erencan Yardimci wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen wurde. Im zweiten Durchgang drehten die Löwen auf, Chris Conteh belohnte den Einsatz mit dem 1:0 in der 64. Minute. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit konnte die Arminia dann allerdings doch noch durch Isaiah Young ausgleichen (89') und spät den Löwen den Heimsieg entreißen. Ausgangslage: Die Eintracht wollte Kraft aus dem Dienstagabend nehmen. Rein körperlich hat das Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart natürlich Kraft gekostet, doch darauf sollte auch mentale Power entstehen. Auch in der Liga glückte der Saisonstart. Nach dem Auftaktsieg in Magdeburg und dem Heimdreier gegen Fürth standen vor Beginn des Spiels sechs Punkte aus drei Spielen zu Buche und damit eine sehr ordentliche Ausgangslage. Das Heimspiel gegen den DSC markierte das Ende der englischen Wochen und das vorerst letzte Ligaspiel, denn in der kommenden Woche ist Länderspielpause. Auch die Arminen sind gut aus den Startlöchern gekommen und wiesen vor Anpfiff ebenfalls sechs Punkte auf der Habenseite auf. Zudem schlug der Pokalspezialist mit Werder Bremen mal wieder einen Bundesligisten im DFB-Pokal und steht in Runde zwei. Aufstellung: “Wenn ich mich nur damit befasse, wie müde ich bin, dann habe ich automatisch Augenringe. Die Jungs müssen dadurch, sie sind fit. Wenn ich jetzt mit einer möglichen Müdigkeit kokettieren würde, wäre es ein Alibi", sagte Cheftrainer Heiner Backhaus auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Und er verlieh seinen Worten Ausdruck. Louis Breunig musste er im Gegensatz zu Dienstagabend ersetzen, denn der Innenverteidiger fehlte rotgesperrt. Dafür rückte Christian Conteh in die Anfangsformation. Alle anderen Jungs blieben auf dem Feld. Sanoussy Ba musste angeschlagen passen, für ihn rückte Marvin Rittmüller zurück in den Kader. In dem stand auch Innenverteidiger Patrick Nkoa, der erst gestern verpflichtet wurde. Die Partie: Nach forscherem Beginn der Gäste aus Bielfeld war es Mehmet Aydin, der per direktem Freistoß zum ersten Mal zum Abschluss kam, der zu zentrale Versuch war jedoch kein Problem für Jonas Kersken (12'). Kurze Zeit später stand Thorben Hoffmann zum ersten Mal im Blickpunkt, eine eklige Flanke kratzte er aus dem langen Eck (18'). Es blieb ein intensives Duell, ganz so, wie es beide Trainer ankündigten. Und es war die Eintracht, die zum ersten Treffer des Tages kam. Nach Ballgewinn schickte Max Marie Stürmer Erencan Yardimci herrlich in die Tiefe. Vor dem Tor blieb der Türke eiskalt, doch Assistent Alexander Roppelt hob die Fahne. Yardimcis Treffer hielt auch einem späteren VAR-Check nicht stand, es blieb beim 0:0. Einen nennenswerten Abschluss gab es dann noch vor der Halbzeit. Hoffmann parierte einen Versuch von Arminen-Kapitän Mael Corboz aber gewohnt stark (37'). Es blieb beim torlosen Remis, in dem Cheftrainer Heiner Backhaus bereits nach einer halben Stunde umstellte. Conteh rückte von der rechten Schiene hinter die Spitze, Heußer dafür tiefer. Aydin, zuvor halblinks in der Innenverteidung, ging auf die rechte Bahn, Köhler rückte ins Deckungszentrum. Wenig später kam dann Fabio Kaufmann zu seinem 200. Einsatz in der 2. Bundesliga. Der Routinier ersetzte den gelb-vorbelasteten Heußer. Auch dies hatte wieder eine Änderung zur Folge: Nun beackerte Kaufmann die rechte Seite, Aydin ging auf die Sechserposition. Kurz nach Seitenwechsel musste die Eintracht eine bittere Pille schlucken und Backhaus wieder umstellen. Innenverteidiger Lukas Frenkert verletzte sich im Defensivzweikampf am Oberschenkel und musste raus. Ihn ersetzte Stürmer Levente Szabo. Aydin rotierte also wieder zurück in die Defensivzentrale, Johan Gomez war dafür fortan tiefer postiert. Der Eintracht merkte man das dritte Spiel binnen acht Tagen an, dennoch verteidigte sie leidenschaftlich und aufmerksam.Zu nennenswerten Chancen kam der DSC nicht, stattdessen nutzten die Löwen einen Umschaltmoment stark zum 1:0. Marie spielte in die gegnerische Hälfte auf Szabo, der sich schnell drehte und sofort Conteh auf Reisen schickte. Der setzte sich gegen Felix Hagmann durch, umkurvte Kersken und versenkte ganz cool zum 1:0 (64'). Kurz darauf reagierte Backhaus dreifach, unter anderem kam Neuzugang Patrick Nkoa zu seinem Zweitligadebüt. Aufopferungsvoll kämpfende, aber den Kräften ausgehenden Löwen hatten dann etwas Glück, dass Arne Sickers Schuss nur ans Außennetz ging (76'). Es wurde nun mehr und mehr eine Abwehrschlacht, bei der die Löwen spät doch noch das 1:1 kriegten. Nach Flanke von Stefano Russo fälschte Fabio Di Michele Sanchez unglücklich vor die Füße Youngs ab, der am Fünfmeterraum Hoffmann keine Chance ließ (89'). In der neunminütigen Nachspielzeit konnte dann keines der beiden Teams noch den Lucky Punch setzen. So erkämpfen sich die Löwen einen Zähler gegen den Aufsteiger und erhöhen ihre Punktekonto nach vier Spielen auf sieben. Für die Eintracht ist nun Länderspielpause! In der Liga geht es erst am 13. September beim SV Darmstadt 98 weiter. Das Spiel im Stenogramm: Eintracht Hoffmann – Aydin, Yardimci (69' Polter), Marie (69' Nkoa), Ehlers, Di Michele Sánchez, Köhler (C), Frenkert (50' Szabo), Heußer (37' Kaufmann), Conteh (69' Bell Bell), Gómez Bielefeld Kersken – Hagmann, Corboz (C), Kania (81' Ocansey), Mehlem (81' Micheler), Grodowski (46' Young), Großer, Russo, Schneider, Boakye (61' Sicker), Wörl Tore: 1:0 Conteh (64') 1:1 Young (89') Gelbe Karten: Conteh, Heußer, Bell Bell / Grodowski, Boakye, Micheler Schiedsrichter: Patrick Schwengers Zuschauer im EINTRACHT-STADION: 21.068 (davon 2.407 Gästefans aus Bielefeld) Fotos: Kai Falk

Ticket- und Vorverkaufsinfos zum Auswärtsspiel in Berlin

Das Olympiastadion ist die Kulisse für den 13. Spieltag unserer Eintracht. Am 21. November ab 18.30 Uhr rollt der Ball in der Hauptstadt. Alle Fans können sich ab dem 23. Oktober Karten sichern, die exklusiven Vorverkäufe für Mitglieder und Dauerkarteninhaber starteten bereits am 21. bzw. folgen ab dem 22. Oktober. Der Vorverkauf in der Übersicht: Hertha BSC – Eintracht Braunschweig (13. Spieltag) Spieltermin Freitag, dem 21. November 2025 | Spielbeginn: 18.30 Uhr Preise und Ticketinfos Stehplatz : 18,70 € Sitzplatz : 29,70 € Die Preise verstehen sich inkl. einer Vorverkaufsgebühr von 10% des Ticketpreises. Die Tickets sind ausschließlich als print@home-Version verfügbar. Pro Kundenkonto können für diese Partie maximal sechs Tickets erworben werden. Verkaufsphasen Mitglieder BTSV : ab Dienstag, dem 21. Oktober 2025 um 10 Uhr Dauerkarteninhaber 2025/2026 : ab Mittwoch, dem 22. Oktober 2025 um 10 Uhr Freier Verkauf : ab Donnerstag, dem 23. Oktober 2025 um 10 Uhr ADK : Inhaber einer Auswärts-Dauerkarte werden per E-Mail über die Bestellmodalitäten informiert. Ende des Vorverkaufs Dienstag, dem 18. November 2025 um 23.59 Uhr Vorverkaufsstellen Online-Ticketshop (Auswärtskarten) Stadion-Fanshop (Di. – Fr. 10 bis 18 Uhr, Sa. 10 bis 14 Uhr) Aantracht-Eck (Di. – Sa. 10 bis 18 Uhr) Ticketweiterverkauf/ Löwen-Ticketbörse Der Weiterverkauf von Tickets ist bei diesem Spiel nicht möglich. Fan-Infos Rechtzeitig vor dem Spiel werden weitere wichtige Informationen zu dem Auswärtsspiel hier auf der Homepage sowie der Facebook-Seite der Fanbetreuung veröffentlicht. Diese gilt es zu beachten.

Robert Ramsak wird ein Löwe!

Eintracht Braunschweig verpflichtet mit Robert Ramsak einen jungen Angreifer. Der 18-jährige Stürmer wechselt von RB Leipzig zu den Löwen, zunächst bis zum 30. Juni 2026. Darüber hinaus hat sich die Eintracht eine Kaufoption gesichert. Ramsak erhält die Rückennummer 23. Robert Ramsak (28. Oktober 2006; 1,85 Meter) wurde beim FC Bayern München ausgebildet und spielte für den FCB bis zur Altersklasse U19. Zur vergangenen Saison wechselte der Angreifer zur U19 von RB Leipzig. Insgesamt kommt er auf 42 Einsätze in U19-Meisterschaftsspielen, in denen er 20 Tore erzielte. Auch international stand Ramsak in zwölf UEFA Youth League-Partien auf dem Feld (zwei Tore). Für RB stand er in der vergangenen Saison zwei Mal im Spieltagskader der Profis (jeweils ohne Einsatz). Auch für Deutschlands U-Nationalmannschaften läuft Ramsak auf. Über die Altersklassen U16 bis U19 durchlief er alle Teams des DFB (41 Spiele, neun Treffer). „Wir verpflichten mit Robert Ramsak einen jungen, hochtalentierten und entwicklungsfähigen Offensivspieler. Robert hat im Nachwuchsbereich viele Erfolge gefeiert und starke Leistungen gezeigt. Nun gilt es den Übergang in den Männerfußball hinzubekommen. Er ist vielseitig im Ballbesitz, hat Abschlussqualität und auch Pressing-DNA. Dazu bringt er für einen 18-Jährigen schon eine gewisse Spielreife, eine gute Laufintensität und großen Ehrgeiz mit. Das sind insgesamt wichtige Faktoren, um in der 2. Bundesliga ankommen und bestehen zu können. Wir freuen uns auf ihn und seine Entwicklung“, sagt Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel. Robert Ramsak ergänzt: „Ich bin sehr glücklich ein Teil von Eintracht Braunschweig zu werden und dankbar für das Vertrauen aller Verantwortlichen. Ich hoffe, dass ich hier meine ersten Schritte im Profifußball machen kann und freue mich auf die einzigartige Stimmung im EINTRACHT-STADION.“

Vorverkaufsinfos für das Auswärtsspiel in Paderborn

Zum 25. Spieltag der 2. Bundesliga reist die Eintracht nach Ostwestfalen und trifft dort am Samstag, 7. März 2026 in der Home Deluxe Arena auf den SC Paderborn. Anpfiff der Partie ist um 13 Uhr. Der Vorverkauf in der Übersicht: SC Paderborn 07 – Eintracht Braunschweig (25. Spieltag) Spieltermin Samstag, 7. März 2026 | Spielbeginn: 13 Uhr Preise und Ticketinfos Stehplatz : 18,15 € Sitzplatz : ab 34,10 € Die Preise verstehen sich inkl. einer Vorverkaufsgebühr von 10% des Ticketpreises. Die Tickets sind ausschließlich als print@home-Version verfügbar. Pro Kundenkonto können für diese Partie maximal sechs Tickets erworben werden. Verkaufsphasen Mitglieder BTSV : ab Dienstag, 10. Februar 2026 um 10 Uhr Dauerkarteninhaber 2025/2026 : ab Mittwoch, 11. Februar 2026 um 10 Uhr Ticketkäufer seit 22/23 : ab Donnerstag, 12. Februar 2026 um 10 Uhr ADK : Inhaber einer Auswärts-Dauerkarte werden per E-Mail über die Bestellmodalitäten informiert. Ein freier Vorverkauf wird nicht angeboten. Ende des Vorverkaufs Mittwoch, dem 4. März 2026 um 23.59 Uhr Vorverkaufsstellen Online-Ticketshop (Auswärtskarten) Stadion-Fanshop (Di. – Fr. 10 bis 18 Uhr, Sa. 10 bis 14 Uhr) Aantracht-Eck (Di. – Sa. 10 bis 18 Uhr) Ticketweiterverkauf/ Löwen-Ticketbörse Der Weiterverkauf von Tickets ist bei diesem Spiel nicht möglich. Faninfos Rechtzeitig vor dem Spiel werden weitere wichtige Informationen zu dem Auswärtsspiel hier auf der Homepage sowie der Facebook-Seite der Fanbetreuung veröffentlicht. Diese gilt es zu beachten.

Heimspiel gegen den FC Schalke ist ausverkauft

Am Sonntag empfängt die Eintracht mit dem FC Schalke 04 den bereits sicheren Herbstmeister der 2. Bundesliga zum Jahresabschluss an der Hamburger Straße. Tickets für die Partie gibt es keine mehr, das Duell ist offiziell ausverkauft. Der Weiterverkauf von Tickets ist jedoch weiterhin über die Löwen-Ticketbörse möglich. Alle Infos dazu gibt es hier . Vorverkauf in der Übersicht: Eintracht Braunschweig – FC Schalke 04 (17. Spieltag) Spieltermin Sonntag, dem 21. Dezember 2025 | Spielbeginn: 13.30 Uhr Ticketweiterverkauf/ Löwen-Ticketbörse Der Weiterverkauf von Tickets ist bei diesem Spiel über die Löwen-Ticketbörse (Infos) möglich. Betreuungstickets für Kinder Für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren bietet der Kids-Club eine Spieltagsbetreuung im Familienblock 14 an. Gästetickets Tickets für den Gästeblock sind über Schalke erhältlich.

Backhaus: "Eine weitere schwierige Aufgabe"

Es geht zum Traditionsduell nach Nürnberg! Beim Club aus dem Frankenland will die Eintracht am kommenden Samstag um 13 Uhr eine Antwort auf das verlorene Derby geben und sich mit einem Erfolgserlebnis tabellarisch weiter von den Gastgebern distanzieren. Dabei verzichten müssen die Blau-Gelben auf die verletzten Lukas Frenkert und Patrick Nkoa sowie Stürmer Erencan Yardimci, der nach seiner Roten Karte vom vergangenen Wochenende für drei Partien gesperrt ist. Ebenso steht auch noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Lino Tempelmann. Auf der Pressekonferenz schärfte Coach Heiner Backhaus die Sinne für das wichtige Duell mit dem Club. Dabei sprach der Cheftrainer der Löwen unter anderem über… …die Aufarbeitung des Derbys: Heiner Backhaus: “Natürlich war diese Niederlage schmerzhaft. Wir haben die Partie schonungslos analysiert. Inhaltlich gab es zwei Punkte zu eruieren: Warum bekommen wir nach gefühlt zehn Minuten Nettospielzeit eine dumme Rote Karte und warum bekommen wir trotz Gleichzahl in der Box oder Überzahl auf dem Flügel keinen Zugriff auf den ballführenden Gegenspieler? Das haben wir knallhart erörtert. Das hat ein, zwei Tage gedauert, aber dann musst du die Krone richten und weitermachen. Das Spiel taktisch zu analysieren, macht wenig Sinn. Da wir durch die frühe Unterzahl gar nicht in unsere Stärken kommen konnten und der Gegner automatisch in seiner absoluten Stärke gewesen ist: Das Ballbesitzspiel. Da haben sie uns die Grenzen aufgezeigt, gerade was unsere Box-Verteidigung angeht. So ein bisschen Wut im Bauch haben wir noch, aber jetzt geht es gegen Nürnberg. Eine weitere schwierige Aufgabe mit weniger Brisanz, aber eine Partie, die tabellarisch sehr wichtig ist.” …den 1. FC Nürnberg: Backhaus: “Sie sind sehr jung, hatten jedoch einen schwachen Saisonstart. Dann haben sie kurz vor dem Ende des Transferfensters nochmal nachgelegt. Mittlerweile haben sie sich besser gefunden und waren in den vergangenen Begegnungen spielerisch fast immer überlegen. Auch auf dem Betzenberg in Kaiserslautern haben sie eine reife Leistung gezeigt. Sie hätten dort in Führung gehen können, rutschen beim Elfmeter weg und haben nochmal einen auf dem Fuß, den Robin Knoche reinmacht. Eine junge Mannschaft, die sehr wild ist. Ähnlich wie wir, das kann man vergleichen. Sie haben eine gute Struktur und mit ihrer Raute im Zentrum viele spielstarke Akteure, die auch das gute Umschaltspiel beeinflussen. Weil der zentrale Stürmer viel zum Ball kommt, ist es schwer, dort Zugriff zu finden. Es gibt Breitengeber mit Tiefgang, eine flache Viererkette und einen Torwart, der mitspielt. Es wird also einen guten Matchplan brauchen, um das auszugleichen. Das brauchen wir aber jede Woche. Wenn wir uns nicht immer selber mit dummen Karten bestrafen würden, dann hätten wir vielleicht den einen oder anderen Punkt mehr, weil dieser dann mal in Gänze umsetzbar wäre.” …Lino Tempelmann: Backhaus: “Lino hat in dieser Woche noch gar nicht mit dem Team trainiert. Morgen beim Abschlusstraining wird er dabei sein. Dort werden wir entscheiden, ob es Sinn macht oder nicht. Wir werden ihn nochmal zum Arzt schicken und alles dafür tun, dass er spielen kann. Aber Stand jetzt war er noch nicht beim Training und deshalb ist der Einsatz von ihm in Nürnberg noch fraglich.” Zur gesamten Pressekonferenz im Re-Live! Foto: Stefan Kastner

Kornetka: "Haben die Aufgabe, uns fußballerisch gut vorzubereiten"

Mit dem ersten Sieg beim Debüt im Rücken geht Chefcoach Lars Kornetka mit den Löwen nun ins Niedersachsenderby. Als Cheftrainer wird es am Freitagabend unter Flutlicht für den 48-Jährigen die erste Derby-Erfahrung überhaupt an der Seitenlinie sein. Der Rivale aus der Landeshauptstadt spielt dabei eine untergeordnete Rolle, legte der Fußballlehrer auf der Pressekonferenz doch eher den Fokus auf die eigenen Aufgaben. Er sprach dabei über… …das Personal: Lars Kornetka: “Wir haben derzeit die Situation, dass Patrick Nkoa dieses eine Spiel noch gesperrt ist. Lukas Frenkert ist ebenfalls raus, er braucht noch ein wenig. Zudem haben wir mit Lino Tempelmann und Anas Bakhat noch zwei Jungs, die im Rehaprogramm sind. Bei den beiden können wir noch nicht genau absehen, wann sie wieder auf den Platz kommen können.” …die Erwartungen an das Derby: Kornetka: “Ich bin ganz gut vorbereitet. Bei den allerersten Gesprächen haben wir schon darüber geredet, dass dieses Derby auch Teil der ersten Aufgaben wird. Deswegen war es für uns wichtig, dass wir das erste Spiel gegen Düsseldorf gut gestaltet haben. Jetzt gehen wir mit breiter Brust in dieses Aufeinandertreffen gegen eine gute Mannschaft. Dass dort eine andere Atmosphäre herrschen wird, als bei den Heimspielen oder den typischen Auswärtsspielen, ist auch klar. Trotzdem haben wir vor allem die Aufgabe, uns fußballerisch gut vorzubereiten, damit wir alle unsere Aufgaben auf dem Platz bewerkstelligen können, die auf uns zukommen. Was die Atmosphäre angeht, werde ich mich mit Sicherheit überraschen lassen. Natürlich bin ich aber freudig gespannt. Das wird eine Stimmung, die uns auch tragen kann, wenn unsere Fans da sind und uns lautstark unterstützen.” …die Vorbereitung auf das Spiel: Kornetka: “Inhaltlich haben wir am Samstag vieles von dem, was wir in den drei Tagen vorher besprochen und trainiert haben, auf den Platz gebracht. Deswegen habe ich auch gesagt, dass ich stolz auf diese Leistung war. Für die Jungs war es nicht einfach, das so schnell umzusetzen. Trotzdem ist noch eine lange Strecke zu gehen und wir wollen uns peu á peu verbessern. Stabiler werden, klarer werden und die Abläufe mit und gegen den Ball verfeinern. Daran haben wir gearbeitet. Ich bin aber guter Dinge, dass wir am Freitag mehr davon sehen, was wir machen wollen und noch mehr Kontrolle über das Spiel gewinnen. Das war gegen Düsseldorf schon sehr gut, vor allem im Spiel um den zweiten Ball. Das gehört dazu, wenn eine Partie ein Abnutzungskampf ist. Damit kann man das Momentum auf seine Seite ziehen, wenn man diese Bälle für sich behauptet. Daran haben wir weitergearbeitet, aber natürlich auch an anderen Sachen.” …die Absage des öffentlichen Abschlusstrainings: Kornetka: “Wir haben uns dazu entschieden, weil wir so viele Inhalte in diese Mannschaft reinbringen müssen, wollen und auch können, wenn wir uns auf diesen sportlichen Teil konzentrieren. Da geht es auch um das Hören, wir kommunizieren viel auf dem Platz. Die Jungs untereinander, als auch mit uns als Trainern. Da ist es im Stadion schon manchmal schwer die ballfernen Spieler zu erreichen. Wir haben Inhalte auf der Agenda, die wir mit Sorgfalt behandeln müssen, weil sie sehr wichtig sind. Da wollen wir keine Körner verschwenden, sondern alles reinhauen, was wir haben, um für das Derby bestmöglich präpariert zu sein.” Die gesamte Pressekonferenz gibt es hier unten im Re-Live! Foto: Kai Falk

Köhler: "Jeder sollte mit einem Lächeln nach Hause gehen"

Was ein wilder Ritt! Die Löwen und der VfB haben am heutigen Abend einen Pokalhighlight auf den Rasen gezaubert. Am Ende siegte der Bundesligist im Elfmeterschießen udn die Löwen schieden auf dramatische Weise aus. Doch bei der Eintracht überwog der Stolz auf eine großartige Leistung. Die Stimmen zum Spiel. Heiner Backhaus: “Am Ende geht es ums Weiterkommen. Trotzdem haben wir ein unfassbar gutes Spiel abgeliefert. Wir waren mutig, haben eine Mannschaft auf dem Feld gehabt, die im Schnitt nicht mal 24 Jahre alt war und die komplett über sich hinausgewachsen ist. Es war wichtig, dass diese Spieler mal sehen, wie weit sie ihr Fähnchen nach vorne stecken können und was noch drin ist, wenn man an sich glaubt, wenn man sich in jeden Zweikampf schmeißt und sich selbst unterordnet. Das ist eine Grundvoraussetzung. Wir haben es heute in der ersten Hälfte super gemacht, gehen in Führung und bekommen mit dem ersten Torschuss den Ausgleich. Und wie die Mannschaft noch zweimal das Ding wieder dreht, das war unfassbar. Das geht auch nur, wenn du von den Fans getragen wirst. Alle haben gestanden, sie waren der zwölfte Mann. Nur so kannst du so ein Spiel gegen einen besseren Gegner spielen. Die Mannschaft ist mehr als die Summe ihrer Einzelspieler. Das war heute ein Paradebeispiel dafür, was wir im Stande sind zu leisten, wenn wir an uns glauben. Ich bin so stolz auf die Jungs, der Matchplan ist aufgegangen. Wir haben uns nicht passiv hinten reingestellt und die Zeit von der Uhr genommen. Ich habe schon nach Siegen weniger Emotionen verspürt als heute. Wir haben trotzdem das Spiel gewonnen, alleine dass wir vier Tore gegen den VfB Stuttgart schießen und zweimal wiederkommen. Das ist für mich ein Sieg.” Sven Köhler: “Es war ein ganz wertvoller Abend für Eintracht Braunschweig. Auch, wenn man sich jetzt das Ergebnis anschaut und sich kurzfristig dafür nichts kaufen kann. Langfristig kann das sehr viel bedeuten. Mit einer älteren Gruppe waren wir in der Relegation kurz vor dem Tod gefühlt und jetzt haben wir eine Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von weniger als 24 Jahren auf dem Parkett gehabt. Eine Truppe, die Eins-gegen-Eins über den ganzen Platz spielt. Eine Truppe, die Stuttgart in Grund und Boden gelaufen hat. Am Ende der 90 Minuten waren wir deutlich näher dran als Stuttgart. Sie haben sich sicher auch teilweise gewundert, was hier gerade los ist. Aus diesem Abend kann man ganz viel mitnehmen und jeder, der es mit Eintracht Braunschweig hält, sollte mit einem Lächeln nach Hause gehen. Wir sind einfach eine junge Truppe, wir haben Bock. Bock auf Fußball, Bock nach vorne zu spielen. Wir machen Fehler. Das gehört dazu, aber heute hat jeder füreinander eingestanden. Jeder ist mit Krämpfen vom Platz gegangen und dass ist das, was wir sehen wollen. Wenn man den Vergleich zieht zur Relegation, ist das ein ganz anderer Fußball. Sehr energetisch. Unser Trainer sagt: "Vergesst die Fehler, macht einfach! Traut euch alles zu, schießt, dribbelt." Wir haben die richtige Haltung und die hat man heute auch gesehen. Stuttgart kam mit einem ganz anderen Anspruch hierher und wir haben gezeigt, dass sie sich geirrt haben. Wir haben uns den Abend hier verdient, da mache ich mir gar keine Sorgen. Wir geben auch am Samstag 100 Prozent und dann geht der Alltag wieder los.” Sebastian Hoeneß: “Ich will Heiner und seiner Mannschaft zu einem krassen Pokalfight gratulieren. Sie sind ein Team, das sehr mutig aufgetreten ist, das uns mit ihrem Pressing große Probleme bereitet hat. Auf der anderen Seite möchte ich aber auch meiner Mannschaft für die Moral und die Nervenstärke gratulieren, die sie gezeigt hat. Ich glaube, wir hatten vier Elfmeterschützen, die wussten, wenn sie nicht treffen, dann ist das Ding durch. Die haben die Nerven bewahrt. Am Ende sind wir weiter. Darum geht es auch. Wohl wissend, dass wir mit der Art und Weise nicht zufrieden sein können.” Hier geht's zur kompletten Pressekonferenz im Re-Live!