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Fan-Infos zum Heimspiel gegen Preußen Münster
Zum kommenden Heimspiel an der Hamburger Straße ist der SC Preußen Münster zu Gast in unserem EINTRACHT-STADION. Hier erhaltet ihr alle wichtigen Informationen rund um unser Heimspiel (1. März, 13.30 Uhr). Der Spieltag auf einen Blick: Sponsor of the Day ist die Braunschweiger Baugenossenschaft. Die Stadiontore öffnen um 12 Uhr . Tickets sind noch erhältlich! Hier geht es zu unserem Online-Ticketshop. Martin Kobylanski ist vor dem Spiel bei Dolffi im Interview zu Gast. Ausführliche Informationen in der Übersicht: Tickets Tickets sind weiterhin im Vorverkauf erhältlich. Am Spieltag öffnen wir die Tageskasse an der Hamburger Straße. Öffnung: Kasse und Clearing Hamburger Straße: 11.30 Uhr Clearing Rheingoldstraße: 12 Uhr Ticketaufwertung: Ermäßigte Tickets können am Spieltag bei Bedarf an den Kassenhäusern Hamburger Straße und Rheingoldstraße auf den Vollpreis aufgewertet werden. Infos zu Schiedsrichterkarten Anreise Wir empfehlen die Anreise mit dem ÖPNV - Dank Kombi-Ticket kostenfrei! Durch eine Baustelle auf der Hamburger Straße verläuft der Verkehr vor dem Stadion nur einspurig, was zu Verzögerungen und Stau bei der Anreise führen kann. Wir bitten dies zu berücksichtigen und empfehlen die Nutzung des ÖPNV bzw. eine frühzeitige Anreise zum EINTRACHT-STADION. Gerne per Fahrrad! Alle Infos zum Stadionbesuch mit Gehbehinderung ! Weitere Infos zur Anreise Kinder Zu allen Informationen zum Besuch des Stadions mit Kindern Unser Kinderland hinter dem Familienblock hat regulär geöffnet. Hier geht’s zur Anmeldung für Kids-Club Mitglieder! Karitative Aktionen Becherpfand-Sammlung: Die Becherpfand-Sammlung übernimmt an diesem Spieltag die Eintracht Braunschweig Stiftung. Von jedem gespendeten Becher geht das Pfand an die vielseitigen Stiftungsprojekte um Kinder und Jugendliche in unserer Region nachhaltig in Bewegung zu bringen. Fans für die Tafel: Am Spieltag werden wieder haltbare Lebensmittel und originalverpackte Hygieneartikel am Haupteingang ab 11.30 Uhr bis zum Anpfiff unter dem Dach der Tageskasse gesammelt. Hier geht es zur Lebensmittel-Liste. Bitte keine verderblichen Waren wie frisches Obst und Gemüse, keine tiefgekühlten Waren, Tabakwaren, Alkohol und Glasbehälter. Alle Infos zu unserer Meldestelle “Geschützter Raum” 0531 23 23 067 Unsere anonyme Anlaufstelle bei jeglichen Formen diskriminierenden, gewalttätigen oder belästigenden Verhalten sowie von sexuellen Übergriffen. Öffnungszeiten rund um das EINTRACHT-STADION Fanshop: 10 Uhr FanHaus: 11 Uhr Gastronomie “Wahre Liebe” : 11.30 Uhr Alle Infos zum Verweilen am FanHaus vor und nach dem Spiel Geöffnete Infostände hinter der Südkurve Infostand der Fanabteilung des BTSV e.V. Infostand Ultrà-Szene sowie der Infostand „Braunschweiger Land“ zwischen Block 8 und 9 Fanwagen des FanRat Braunschweig e.V. und der Blau-Gelben Hilfe ab zwei Stunden bis 30 Minuten vor Anpfiff gegenüber dem FanHaus Gasterkenntliche Fankleidung Das Tragen von gasterkenntlicher Fankleidung ist in den Blöcken 5 bis 17 und deren Umlauf verboten. Mitnahme von Taschen Gemäß Stadionordnung ist die Mitnahme von Taschen, größer als DIN A4, nicht gestattet. Abgabestationen bieten wir an den jeweiligen Stadioneingängen an. Wir wünschen Euch allen eine gute Anreise und freuen uns auf ein erfolgreiches Spiel im EINTRACHT-STADION. Foto: Kai Falk
Heußer: "In der zweiten Hälfte den Punkt verdient"
Zum Osterfest die drei Punkte knapp verpasst. Auf eine schwierige erste Hälfte fanden die Blau-Gelben in einem starken zweiten Durchgang eine Antwort, ein Heimsieg blieb der Kornetka-Elf am Ende leider doch verwehrt. Die Stimmen zum Spiel. Robin Heußer: "In der ersten Halbzeit war es ein bisschen zu wenig, da haben wir zu wenig angeboten und schießen uns das Gegentor durch einen Ballverlust eigentlich selber rein. Wir waren nicht aggressiv genug in den Zweikämpfen und haben zu wenige Tiefenläufe angeboten. Aus der Halbzeit kommen wir besser raus, direkt mit einer wilden Szene mit dem Freistoß. Die zweite Hälfte war besser, da haben wir uns den Punkt verdient. Unter dem Strich geht das Ergebnis in Ordnung, wenn man den ersten Durchgang mit einbezieht. Wir nehmen den Punkt mit, weil wir wissen, wie eng es ist. Es ist extrem spannend, man muss die Tabelle ein Stück weit ausblenden, weil wir nur die Leistung auf dem Platz beeinflussen können. Daran arbeiten wir tagtäglich. Da gilt es, den Fokus drauf zu legen." Lino Tempelmann: "Mein Comeback heute war sehr schön und auch emotional. Wenn man auf der Bank sitzt, sich aufwärmt und die Stimmung im Stadion mitbekommt und auch, wie die Leute dir zujubeln, wenn du nach so langer Verletzungszeit wieder reinkommst, war besonders. Ich habe das Gefühl genossen und habe mich auf dem Platz sehr gut gefühlt. Kurz vor Schluss habe ich die Chance, den Siegtreffer zu erzielen. An einem guten Tag kann ich das Tor sicherlich machen, dennoch bin ich heute einfach nur froh, dass ich in solche Situation komme und wieder torgefährlich werden kann. In der ersten Halbzeit haben wir nicht so in unser Spiel gefunden. In der zweiten Hälfte machen wir es deutlich besser, da konnten viele Chancen kreieren. Das muss der Anspruch an uns sein. Klar haben wir uns das Ergebnis heute anders vorgestellt, wir wollten unbedingt gewinnen. Dennoch ist ein Punkt besser, als keiner - auch, wenn mehr möglich gewesen wäre." Lars Kornetka: "Es war ein hektisches und wildes Spiel. Die erste Halbzeit haben wir nicht so gestaltet, wie wir uns das vorgestellt haben. Da waren wir taktisch in den Abläufen auch nicht ganz klar, haben zu viele Spielverlagerungen zugelassen und das Spiel nicht weit genug von unserem Tor weggehalten. Das ist nicht der Anspruch, den wir an unsere Art von Fußball legen wollen. Auch mit dem Ball hatten wir zu viele Ballverluste und haben die Bälle zu schnell wieder hergeschenkt. Das haben wir in der Halbzeit auch klar angesprochen. Ich finde, wir sind gut aus der Kabine gekommen, waren besser im Spiel und griffiger. Wir konnten das Spiel mehr und mehr in die gegnerische Hälfte verlagern. Für uns ist es superschade, dass es für uns nicht für das zweite Tor gereicht hat. Und natürlich ist es schade, dass sich der Schiedsrichter die Aktion im Strafraum gegen Memo (Memo Aydin, Anm. d. Red.) nicht nochmal angeschaut hat. Für mich es klar, dass das ein Elfmeter sein muss. Aber alles in allem ist es für uns ein Punkt, den wir mitnehmen, weil er da ist. Es hätten uns drei Punkte natürlich besser getan, aber wir nehmen, was wir kriegen können." Miroslav Klose (Cheftrainer 1. FC Nürnberg): "Es war, wie zu erwarten, ein intensives und hektisches Spiel. In der ersten Halbzeit habe ich von meiner Mannschaft noch ein bisschen was mit dem Ball gesehen, dennoch zu viele lange Bälle, die nicht wirklich präzise waren. Vor allem in der zweiten Halbzeit war es zu wenig, wir haben nicht mutig genug Fußball gespielt. Wir haben die Räume einfach nicht gefunden. Ich weiß, dass viele Spieler mit den Nationalmannschaften unterwegs waren und ich weiß auch, dass es vor allem nach dieser zweiwöchigen Pause schwer sein kann. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir nicht verloren haben und einen Punkt mitnehmen können. Wie dieser zustande gekommen ist, werden wir sicherlich noch analysieren müssen." Foto: Kai Falk Hier gibt's die PK mit beiden Coaches in voller Länge!
„Gebe jeden Tag alles, um gestärkt aus der Verletzung zu kommen“
Eintracht Braunschweig trifft am kommenden Sonntag auf den SC Preußen Münster. Mit sieben Punkten in der Tabelle belegen die Löwen aktuell Tabellenplatz zwölf und liegen somit punktemäßig gleichauf mit den Adlerträgern. Auf einen Schlüsselspieler muss die Mannschaft an der Hammer Straße auch am Wochenende verzichten: Innenverteidiger Lukas Frenkert zog sich im Spiel gegen Arminia Bielefeld einen Muskelbündelriss zu und fehlt seitdem. Im Interview spricht der Defensivmann über den aktuellen Stand seiner Verletzung, wie er die ersten Wochen in Braunschweig erlebt hat und wie er auf das Spiel gegen seinen Ex-Verein am Wochenende blickt. Hey Frenki, vor etwas mehr als drei Wochen hast Du Dir einen Muskelbündelriss zugezogen. Wie geht's dem Oberschenkel heute? Lukas Frenkert: „Die Schmerzen sind so gut wie weg. In den ersten zwei Wochen, als die Schwellung noch größer war, hatte ich im Alltag auch mehr Schmerzen, mittlerweile sind diese aber verschwunden. Ich bin natürlich voll im Reha-Prozess und mache dort gute Fortschritte. Allerdings muss ich geduldig sein. Demnächst steht eine Kontrolluntersuchung an, bei der geschaut wird, wie weit die Heilung fortgeschritten ist.” Bevor es zurück ins Mannschaftstraining gehen kann, liegt also noch etwas Arbeit in der Reha vor Dir. Was kannst Du schon beschwerdefrei machen, und in welchen Bereichen musst Du Dich noch etwas in Geduld üben? Frenkert: „Der Weg ins Mannschaftstraining ist der letzte Schritt. Ich bin im Alltag schmerzfrei und kann Fahrradfahren, isoliertes Krafttraining für die Beine und für den Rumpf machen, teilweise auch mit Belastung in den Beinen. Ich muss mich hinsichtlich der Gewichte allerdings auch in Geduld üben. Laufen oder auch die Arbeit mit dem Ball sind noch nicht erlaubt. Ich hoffe aber, dass das zeitnah der nächste Schritt sein wird." Hast Du Dir selbst ein zeitliches Ziel gesetzt, wann Du wieder so fit sein willst, um im Kader stehen zu können? Frenkert: „Nein, ich habe kein Datum festgelegt, an dem ich wieder zur Verfügung stehen möchte. Ich denke, dass der Heilungsprozess bei jedem individuell ist und ich möchte mir keinen Zeitpunkt vorgeben und am Ende enttäuscht sein, wenn es der nicht wird. Aber klar, ich möchte so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen und gebe dafür jeden Tag alles, damit die Heilung gut verläuft und ich gestärkt aus dieser Verletzung komme. Ich möchte der Mannschaft schnell wieder helfen." Am kommenden Wochenende steht ein besonderes Spiel für Dich an. Du kommst gebürtig aus Münster und hast bei den Preußen einen Großteil Deiner bisherigen Laufbahn verbracht. Wie viel Wehmut ist dabei, gegen die alten Kollegen nicht auflaufen zu können? Frenkert: „Es ist für mich ein sehr besonderes Spiel. Deutlich schöner wäre es natürlich, wenn ich selbst auf dem Platz stehen könnte. Ich habe noch einige Freunde in der aktuellen Mannschaft von Preußen, auf die ich sehr gerne auf dem Platz getroffen wäre. Aber so fahre ich trotzdem hin und werde meine Mannschaft von der Tribüne aus unterstützen. Umso mehr freue ich mich dann auf das Rückspiel im Eintracht-Stadion, bei dem ich dann hoffentlich gesund auf dem Platz stehen werde .." Als Profisportler bedeutet eine Verletzung vordergründig, schnell wieder fit zu werden. Ist denn am kommenden Wochenende dennoch etwas Zeit, alte Bekannte zu treffen, in der Heimat abzuschalten und dann am Sonntag die Mannschaftskameraden von der Tribüne anzufeuern? Frenkert: „Ich war leider seit Anfang Juni nicht mehr in meiner Heimat, deshalb nutze ich jetzt auch das Auswärtsspiel, um meine Familie mal wiederzusehen und einige Freunde zu besuchen. Ich bin selbstverständlich am Sonntag beim Spiel und drücke unseren Jungs die Daumen, dass wir Punkte holen. Anschließend geht es für mich zurück nach Braunschweig und mache dort mit dem Reha-Plan weiter." Lass uns abschließend den Blick etwas größer ziehen: Du hast am 8. Juni bei uns unterschrieben und warst damit der erste Neuzugang. Nach etwas mehr als 100 Tagen – wie hast Du Dich bei der Eintracht eingelebt, und wie gefällt Dir gemeinsam mit Deiner Freundin die neue Heimat Braunschweig? Frenkert: „Die ersten drei Monate waren sehr schön für mich. Ich glaube, dass es mir sehr guttat, die gesamte Vorbereitung mitzumachen. Dadurch habe ich die Mitspieler und das neue Trainerteam schnell kennenlernen dürfen und kann sagen, dass ich mit jedem super auskomme und wir eine tolle Mannschaft haben. Auch sonst sind alle im Verein sehr nett, was mir den Einstieg in die neue Stadt erleichtert hat. Wir haben zügig eine neue Wohnung gefunden, mit der wir sehr zufrieden sind und konnten schon einige schöne Viertel in Braunschweig kennenlernen. Ich hoffe, dass es so weitergeht, sobald ich wieder auf dem Platz stehen kann. Und natürlich hoffe ich, dass wir eine gute Runde spielen." Gibt es in der Löwenstadt schon eine Ecke, die Euch besonders ans Herz gewachsen ist? Frenkert: „In der neuen Heimat habe ich natürlich einen Ort, der mir am meisten gefällt: das Eintracht-Stadion! Hier hatten wir in der kurzen Zeit schon einige schöne Erlebnisse, unter anderem das Spiel gegen Stuttgart, was natürlich verrückt war. Auch das erste Heimspiel mit meinem Treffer gegen Fürth und vor Ort die Rückendeckung der Fans zu spüren. Wir fühlen uns generell sehr wohl in Braunschweig. Aber auch die Oker und das Magniviertel sind wirklich schön."
U17 empfängt USC Paloma zum Duell
Am kommenden Wochenende sind die 1. Frauen der Eintracht und die blau-gelben Nachwuchsteams endlich wieder vollständig im Einsatz. Dabei warten in Liga und Pokal richtungsweisende Duelle mit wichtigen Punkten und dem Ziel, erfolgreich in den März zu starten. Hier gibt's den Überblick über die Partien. FC Verden – Eintracht U23 (Sonntag, 1. März 2026, 15 Uhr) Die U23 der Löwen ist am kommenden Sonntag zu Gast beim FC Verden. Damit ergibt sich für die Reichel-Elf die Möglichkeit, einen direkten Konkurrenten mindestens auf Distanz zu halten, denn aktuell liegt der BTSV zwei Punkte vor dem FC – hat aber auch schon drei Ligaspiele mehr bestritten. Ein Sieg wäre also extrem wertvoll, um vorerst den Vorsprung auszubauen. Dass das möglich ist, bewies auch das Hinspiel. Anfang September schlug die U23 die Verdener durch die Treffer von Hugo Luis Afonso und Basim El-Haj mit 2:0 – es war am 5. Spieltag der erste Sieg der Saison. Ersetzen muss Coach Reichel auf jeden Fall Torwart Marko Rajkovacic, der sich am vergangenen Sonntag aufgrund einer Notbremse eine Rote Karte einhandelte und zwei Spiele gesperrt wurde. Eintracht U19 – TSV Havelse (Samstag, 28. Februar 2026, 13 Uhr) Mit einem Remis und einer Niederlage startete die Elf von Trainer Niklas Bahr in die zweite Saisonphase in der U19-Nachwuchsliga. Zuletzt kehrte die Mannschaft ohne Punkte aus Chemnitz zurück. Im anstehenden Heimspiel gegen den TSV Havelse sollen nun die ersten Punkte in der Hauptrunde der Liga B folgen, auch wenn die Gäste aus Hannover erfolgreich ins Jahr gestartet sind. Die Havelser siegten vergangenen Samstag deutlich mit 4:0 gegen den FC Viktoria 1899 Berlin. Eintracht U17 - USC Paloma (Sonntag, 1. März 2026, 13 Uhr) Unter der Woche scheiterte die Mannschaft von Coach Niels Quante noch hauchzart im Nachbarschaftsduell am VfL Wolfsburg. Mit einer knappen 0:1-Niederlage unterlagen die Löwen im Halbfinale des Niedersachsen-Pokals den Wölfen. Doch nun soll der Fokus wieder voll und ganz auf die Liga gerichtet werden. Im Aufeinandertreffen mit dem USC Paloma gilt es nun, den ersten Sieg der Hauptrunde einzufahren. Die Gäste aus Hamburg warten ihrerseits nach zwei Spielen noch auf ein Erfolgserlebnis in der Gruppe A der Liga B der DFB-Nachwuchsliga. Die Eintracht will sich zum Start in den März ebenfalls den ersten Dreier sichern, könnte mit diesem tabellarisch vorerst am USC vorbeiziehen und an die vorderen Ränge anschließen. SV Werder Bremen - Eintracht U15 (Samstag, 28. Februar 2026, 14 Uhr) In der Regionalliga Nord heißt es am morgigen Samstag: Neunter gegen Elfter! Die Löwen reisen zum SVW und wollen bestenfalls mit einem Sieg an der Weser die Abstiegsränge verlassen und die Grün-Weißen erst einmal hinter sich lassen. Das Hinspiel im September des vergangenen Jahres endete mit einem 1:0-Heimsieg für die Eintracht, die diesen Erfolg als gutes Omen mit nach Bremen nimmt. Für die U15 ist das zeitgleich auch der Pflichtspielauftakt, da die vorher angesetzten Spiele alle aufgrund der Witterungsverhältnisse ausfielen. Bei ihren bislang letzten Regionalliga-Duellen im Dezember mussten beide Teams Federn lassen - Werder unterlag dem HSV und die Eintracht dem USC Paloma. Jetzt kommt es zum Wiedersehen mit der Chance auf einen guten Start in 2026! 1. Frauen - TSV Barmke (Sonntag, 1. März 2026, 14 Uhr // Niedersachsen-Pokal) Auch die Löwinnen beginnen ihr Pflichtspieljahr 2026! Der Tabellenführer der Oberliga Niedersachsen ist am kommenden Sonntag aber noch nicht im Liga-Alltag gefordert. Erst einmal steht die zweite Runde im AOK NFV-Pokal an. Mit dem TSV Barmke wartet auf die Eintracht direkt eine nicht zu unterschätzende Hürde. Die Helmstedterinnen spielen derzeit nämlich eine Liga über den Blau-Gelben in der Regionalliga Nord und belegen dort Platz acht. Zum Ende des vergangenen Jahres konnte der TSV dort aber nur eines seiner vergangenen fünf Ligaspiele gewinnen. Die Löwinnen werden am Biberweg mit dem Heimvorteil im Rücken sicher nicht zurückstecken und besonders nach dem starken 7:1-Erfolg über BW Tündern in Runde eins und der durchaus dominanten Hinrunde alles für den Einzug in Runde drei geben. Foto: Torsten Utta
Understatement auf Hessisch
Konstant, selbstbewusst und mannschaftlich geschlossen präsentiert sich der SV Darmstadt 98 in dieser Saison in starker Form. Statt großer Ankündigungen setzen die Lilien auf Disziplin, Entwicklung und klare Strukturen - mit sichtbarem Erfolg. Eine lange Serie ohne Niederlage und die treffsichere Offensive machen deutlich, welch anspruchsvolle Aufgabe auf die Mannschaft von Heiner Backhaus wartet. Wissenswertes Comeback-Könige: Nach dem in der vergangenen Woche noch die Vizekönige aus Bielefeld auf die Blau-Gelben warteten, stehen nun die Könige in dieser Disziplin bereit. 14 Punkte sicherte man sich bisher trotz eines Rückstandes. Das ist zahlenmäßig der Top-Wert in der 2. Bundesliga. Remis-Könige: Mit acht Unentschieden führen die Südhessen die Tabelle an und zählen trotzdem zu den Aufstiegskandidaten. Das sind derzeit fast so viele Remis wie in der gesamten Vorsaison (9). Nur Arminia Bielefeld gelang es in der Spielzeit 2019/20 in der Drei-Punkte-Ära als Meister mit den meisten Unentschieden aufzusteigen. Zielwasser-Könige: Nur sieben Schüsse braucht der aktuelle Tabellenführer für ein Tor, ein weiterer Top-Wert in der 2. Bundesliga. Die Eintracht steht statistisch in der aktuellen Spielzeit bei zwölf Abschlüssen pro Treffer. Unter Beobachtung Isac Lidberg: Der schwedische Angreifer teilt sich aktuell mit Hannovers Benjamin Källman den Status als Top-Torjäger der Liga. Zwölf Buden und zwei Vorlagen ergeben starke 14 Scorerpunkte, damit beträgt sein Toranteil an den Treffern des SVD ganze 30 Prozent. Fraser Hornby: Wie sein Sturmkollege ist der Schotte vorne schwer zu stoppen. Auch bei ihm stehen 14 Scorer zu Buche (acht Tore, sechs Vorlagen). Ligaweit schoss er bis dato von allen Spielern am vierthäufigsten auf das Tor (51 Abschlüsse). Auch mit seiner Körpergröße verschafft sich der 1,95 Meter große Offensivmann Platz, nur Luca Marseiler schmeißt sich teamintern in noch mehr Zweikämpfe. Manchmal agiert er dabei auch an der Grenze des Erlaubten: 34 Fouls beging er bis jetzt am Gegner, nur Erencan Yardimci wurde von beiden Teams noch mehr zurückgepfiffen (46). Matej Maglica : Der Verteidiger war im Hinspiel der Joker, der den direkten Freistoß in der Nachspielzeit mit 132 km/h zum späten Siegtreffer für den SVD verwandelte. Kein anderer Schuss in dieser Saison führte mit einer derartig hohen Geschwindigkeit zu einem Treffer. Zudem ist er ein Zweikampfmonster. Von allen Spielern, die mindestens ein Drittel der laufenden Saison auf dem Platz standen, hat er mit 69,7 Prozent die beste Quote für gewonnene Zweikämpfe. Die Lage Mit Tiefstapeln und bemerkenswerter Konstanz steuert der SV Darmstadt 98 in dieser Saison Richtung Spitzengruppe der 2. Bundesliga. Während andere Traditionsklubs offen vom Aufstieg sprechen, setzen die Lilien weiterhin auf Zurückhaltung: Spiel für Spiel, Punkt für Punkt. Mehr zählt für Cheftrainer Florian Kohfeldt nicht. Nach dem überzeugenden 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Wochenende und der Rückkehr an die Tabellenspitze wirkt dieser Ansatz erfolgreicher denn je. Dabei verweist Kohfeldt den sportlichen Erfolg immer wieder von sich selbst weg. Für ihn steht die Entwicklung der Spieler im Mittelpunkt, getragen von stabilen Rahmenbedingungen und akribischer Vereinsarbeit. Große Zielvorgaben sind unerwünscht und auch Transfergerüchte der Top-Spieler bringen kaum Unruhe ans Böllenfalltor. Die Lilien lassen derzeit eben eher Taten auf dem Feld sprechen. Auf dem Platz überzeugen die Blau-Weißen nämlich vor allem durch Energie, Mentalität und mannschaftliche Geschlossenheit. Gegen Kaiserslautern kontrollierte Darmstadt die Partie über weite Strecken und ließ nach dem frühen Führungstreffer kaum Zweifel am Sieg aufkommen. Diese Stabilität ist ein zentrales Element des bisherigen Saisonverlaufs und macht das Team schwer ausrechenbar. Trotz des Tabellenplatzes und des Lobes von außen bleibt der SVD seinem Kurs treu. Das Ergebnis? Elf Zweitligapartien ohne Niederlage in Serie. Der tragende Balken dieses Erfolgs ist auch die Offensive. Die ist mit satten 40 Treffern die torgefährlichste der 2. Bundesliga und hat als Prunkstück das bereits erwähnte Duo Hornby und Lidberg parat. Letzte Begegnung Beim Gastspiel in Darmstadt in der Hinrunde überraschte Eintrachts Cheftrainer Heiner Backhaus mit einer taktischen Umstellung und setzte erstmals auf eine Viererkette. Die Gastgeber erwischten den etwas besseren Start, doch Torhüter Thorben Hoffmann war früh zur Stelle. Nach einer ruhigen Anfangsphase meldete sich die Eintracht offensiv an und belohnte sich in der 21. Minute: Nach einem Doppelpass mit Robin Heußer traf Mehmet Can Aydin aus der Distanz mit etwas Glück zur Führung. In einer arbeitsreichen, aber chancenarmen ersten Hälfte blieb Blau-Gelb verdient in Front. Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig, beide Teams hielten an ihren Formationen fest. Die Eintracht hatte durch Chris Conteh früh die große Chance auf das 2:0, scheiterte jedoch an Darmstadts Keeper Marcel Schuhen. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Lilien druckvoller und glichen in der 61. Minute durch Isac Lidberg aus. In der Folge entwickelte sich eine offene und intensive Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die Entscheidung fiel in der Schlussphase: Nach einer Notbremse von Kapitän Sven Köhler sah die Eintracht die Rote Karte, den fälligen Freistoß verwandelte Matej Maglica direkt, flach und wuchtig zum 2:1 für Darmstadt. In Unterzahl gelang den Löwen in der folgenden Nachspielzeit leider keine Antwort mehr. Am Ende stand eine bittere Niederlage, bei der die Gastgeber aus Südhessen erst spät und mit personellem Vorteil den Sieg über eine kämpferische Eintracht sichern konnten.
Pokalerfolg der U19-Löwen!
Ein ungeschlagenes Wochenende der Löwen wird vom Einzug der U19 in die dritte Runde des DFB Pokal der Junioren gekrönt. Auch die Löwinnen bleiben ungeschlagen, müssen allerdings den ersten Punktverlust hinnehmen. Eintracht Braunschweig U23 – FC Germania Bleckenstedt 2:1 (1:0) Eintrachts U23 nutzte die spielfreie Woche für einen Test gegen den FC Germania Bleckenstedt aus Salzgitter, in welchem die Mannschaft von Trainer Fabian Adelmann die ersten sechzig Minuten mit Bestbesetzung gegen eine starke Landesliga-Mannschaft antrat und mit einer 1:0-Führung in die Pause ging. Mitte der zweiten Halbzeit konnte die komplett durchgewechselte Elf der Löwen dann auf 2:0 erhöhen, bevor den Bleckenstedtern der Anschlusstreffer gelang. Ein leichter Chancenwucher, der in einem Latten- sowie Pfostentreffer mündet, verhinderte den dritten Treffer der Löwen. Coach Adelmann zeigte sich dennoch zufrieden: „Es war ein guter Test, um im Rhythmus zu bleiben und allen Jungs ein paar Minuten Spielzeit zu geben.“ Eintracht U19 – F.C Hansa Rostock 3:0 (1:0) Die Löwen ziehen in die dritte Runde des DFB-Pokal der Junioren ein! Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg konnte die Mannschaft von Niklas Bahr einen weiteren Erfolg im Pokal feiern. In der zweiten Runde schlägt seine Elf die U19 von Hansa Rostock mit 3:0. Bereits nach zehn Minuten gingen die Löwen durch Ali Kemal Altay in Führung. In einem umkämpften Spiel schenkten beide Teams sich keinen Meter. Angeheizt von Trainer Niklas Bahr kamen die Blau-Gelben gut aus der Halbzeitpause und konnten in der 47. Minute durch Bastian Redecker auf 2:0 erhöhen. Der energische Auftritt der Junglöwen wurde schließlich mit dem 3:0-Siegtreffer durch Arda Aksac in der 67. Minute belohnt und ließ das Team den Einzug in die nächste Pokalrunde feiern. Den Schwung aus dem Erfolg möchte das Team nun unbedingt mit in die Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga nehmen. Eintracht: Herdes – Schütt, Runge, Funk (C), Redecker (60‘ Aksac), Awali (78‘ Gille), Dabrowski (89‘ Noster), Altay (78‘ Gille), Ketzscher (60‘ Strauß), Hounkpati (89‘ Bessambo), Perri. Tore: 1:0 Altay (10‘), 2:0 Redecker (47‘), 3:0 Aksac (67‘) Hannover 96 – Eintracht U17 1:1 (1:0) „Fühlt sich mehr wie ein Sieg an“! Eintrachts U17 sichert sich einen Punkt im Derby. Nach fünf Partien standen die Junglöwen noch ohne Punkt und gerade einmal zwei erzielten Toren da. „Wir waren in den ersten Spielen ganz schön weit weg von der Qualität der Gegner, wir müssen uns an die Liga ran arbeiten“, so Chefcoach Niels Quante. Um so besser kam das Derby gelegen. Lange konnten die Löwen-Defensive sich gegen einen starken Gastgeber behaupten, bis diesem im letzten Moment vor dem Halbzeitpfiff doch der Führungstreffer gelang. Den spielstarken Hannoveranern trotzten die Löwen in der zweiten Halbzeit mit Willen und Einsatz und kämpften sich so zurück ins Spiel. In der 76. Minute dann die Aktion des Tages: Eine direkte verwandelte Ecke von Petr Vlasov schlug im Tor der Roten ein und bescherte den 1:1-Ausgleich. Den nun mutig aufspielenden Braunschweigern fehlte allerdings das nötige Spielglück, dass Spiel noch komplett zu drehen. Trotzdem ist der Punktgewinn ein erster kleiner Erfolg, an den die Nachwuchslöwen im kommenden Heimspiel gegen den SC Paderborn 07 anknüpfen möchten. Eintracht: Rüger – Kästner (54‘ Dering), Ibe, Diederich, Güney (90‘ Da Silva Pereira), Wäldele (C), Pflücke, Chyrva (68‘ Ozan), Santagata (46‘ Ay), Fricke, Vlasov. Tore: 1:0 Sallah (45‘), 1:1 Vlasov (76‘) Hamburger SV – Eintracht U15 3:3 (1:1) Die U15 gastierte am Freitagmittag in der Hansestadt beim HSV. In einem spannenden Spiel, indem die Junglöwen gleich dreifach in Führung gingen (19‘ 0:1, 36‘ 1:2, 54‘ 2:3), kassierte die Mannschaft von Trainer Algi Ali in der 70. Minute noch den späten Ausgleichstreffer. Dieser verhinderte damit den vierten Saisonsieg der Löwen. Nach acht gespielten Begegnungen stehen die Blau-Gelben daher aktuell mit elf Punkten auf Tabellenplatz acht. Vier Punkte trennen die Löwen derzeit von den Abstiegsrängen. Weiter geht es für die Braunschweiger schon am kommenden Wochenende bei den Kiezkickern vom FC St. Pauli. Unter der Woche testet das Team aber nochmal stadtintern und trifft am Mittwochabend um 18 Uhr auf die U15 der Freien Turner. BW Tündern – 1. Frauen 2:2 (1:0) Erster Punktverlust der Löwinnen! Die bisher mit sieben Siegen perfekt in die Saison gestarteten Blau-Gelben gastierten am neunten Spieltag beim Tabellensechsten BW Tündern und gingen durchaus als Favoritinnen in das Duell. Das Spiel begann allerdings alles andere als erwartet. Mit einem Doppelschlag (34‘ 1:0, 37‘ 2:0) erwischten die Gastgeberinnen die Löwinnen vor der Halbzeit eiskalt. In der vergangenen Woche drehte die Elf von Simon Wintgen bereits eine Partie zu ihren Gunsten, das war nun auch das Ziel. Mit dem Seitenwechsel konnten die Braunschweigerinnen ihr Spiel gegen tiefstehende Tünderinnen wieder besser auf den Platz bringen. Nach 48 Minuten traf dann Jill-Lina Lange zum verdienten Anschlusstreffer. Die Blau-Gelben blieben am Drücker und belohnten sich in der 75. Minute gar noch mit dem Tor zum Ausgleich. Erneut war es Jill-Lina Lange die ihren zweiten Treffer des Tages markierte und ihr Torekonto damit auf sieben Saisontreffer stellte. Das Team steht damit weiterhin ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz, lässt aber erstmals in dieser Saison Punkte liegen. Eintracht: Engler – Ahl, Berger, Meyer (C), Wiedermann (74‘ Jakubowski), Lange, Andresen, Brühler, Farr, Fries (46‘ Just), Wunsch. Tore: 1:0 Rinke (34‘), 2:0 Zidov (37‘), 2:1 Lange (48‘), 2:2 Lange (75‘) Foto: Torsten Utta
Löwenlage: Sané-Update und ein ausverkaufter Gästeblock
Im neuen, wöchentlichen Format „Löwenlage“ versorgen wir euch ab sofort regelmäßig mit Updates, insbesondere rund um unsere Profimannschaft. Was zuletzt passiert ist, was ansteht – und welche Themen darüber hinaus wichtig sind. Gestern Nachmittag nahm die Mannschaft die Vorbereitung auf das wichtige Auswärtsspiel in Bochum auf. Am Freitag trainiert die Eintracht um 11.30 Uhr öffentlich - kommt also gerne vorbei! Nicht im Training mit dabei war Sidi Sané , der sich am vergangenen Sonntag beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hat. Der Offensivspieler wird auf jeden Fall in Bochum fehlen und möglicherweise das Heimspiel gegen Hertha BSC in der kommenden Woche verpassen. Gratulation, Kevin Ehlers ! Der Innenverteidiger absolvierte am Sonntag sein 50. Zweitligaspiel für Blau-Gelb! Starke Leistung, Ehle! Ein Blick auf die Partie am Sonntag: Letztmalig war die Eintracht am 14. Februar 2021 in Bochum zu Gast, aufgrund der Corona-Pandemie allerdings ohne Zuschauer. Das ist am Sonntag anders, alle 2.700 Tickets für den Gästeblock sind vergriffen - der Gästebereich ist damit ausverkauft. Der Vorverkauf für das Auswärtsspiel in Kiel ist gestartet. Zu den Ticketinfos. Am 15. April startet der Next Generation Cup auf dem Sportplatz des SV Gifhorn. Alle Infos zur Turnierreihe findet ihr hier.
Lukas Frenkert für ein Spiel gesperrt
Lukas Frenkert wurde vom DFB-Sportgericht für ein Meisterschaftsspiel gesperrt. Der Verteidiger sah am vergangenen Sonntag beim Heimspiel gegen Holstein Kiel in der 43. Spielminute aufgrund einer Notbremse die Rote Karte. Damit wird der 25-Jährige lediglich am Freitag beim Auswärtsspiel in Dresden gesperrt fehlen. Eintracht Braunschweig hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.
Raebiger trifft bei U23-Heimsieg
Während die Profis den Samstag bereits erfolgreich gestalten konnten, kamen zeitgleich auch drei unserer Nachwuchsteams zum Einsatz. Hier sieht die Bilanz allerdings eher durchwachsen aus: Die U19 unterliegt zuhause in einer packenden Partie, in der sich die Löwen eine zwischenzeitliche 2:0-Führung erspielen konnten, dem Hamburger SV am Ende doch noch mit 3:5. Auch die U17 und U15 konnten an diesem Wochenende leider keine Punkte einfahren. Der Sonntag hingegen war deutlich erfolgreicher, sowohl die U23 als auch 1. Frauen konnten wichtige Heimsiege feiern. Eintracht U23 – Lüneburger Sport-Klub Hansa 2:0 (1:0) Heimsieg! Nach der Niederlage in der Vorwoche in Spelle, bei der das Team von Interimstrainer Ken Reichel zwar eine ansprechende Leistung zeigte, aber durch individuelle Fehler in der Defensive zu einfache Gegentore kassierte, kehrte die U23 nun wieder auf die Siegerstraße zurück. Mit elf Punkten nach 14 Spielen standen die Löwen vor der Partie auf einem Abstiegsplatz. Ändern sollte sich das mit einem Erfolg über den vor dem Duell neuntplatzierten Lüneburger Sport-Klub Hansa zuhause in der heimischen Rheingoldarena. „Auf die 90 Minuten gesehen, ist es ein verdienter Heimsieg, der unglaublich guttut“, blickte Coach Ken Reichel erfreut auf die Begegnung zurück. In einer starken ersten Halbzeit mit wie erwartet mehr Spielanteilen auf Seiten der Eintracht, verpasste es das Team lange, sich mit der Führung zu belohnen. Die Erlösung brachte der von den Profis für Spielpraxis zum Einsatz gekommene Sidney Raebiger. Per direktem Freistoß belohnte sich der verletzungsgeplagte Eintracht-Profi in der letzten Minute der ersten Halbzeit mit einem sehenswerten Treffer ins lange Eck aus halblinker Position. Reichel, sehr zufrieden mit der Leistung des 20-Jährigen, berichtete im Nachgang des Heimsiegs: „Dass wir ihn dann in der Halbzeit rausgenommen haben, war vorher abgesprochen. Der Junge hat sich sehr gut eingefügt und dem Team viel gegeben.“ Ebenfalls für gute Laune sollte der Treffer von Eintracht-Kapitän Jona Renner sorgen. Dieser fiel erneut in der Nachspielzeit, dieses Mal aber in der zweiten Spielhälfte. Per Elfmeter verwandelte Renner einen zuvor durch Kacper Szczerba herausgeholten Elfmeter souverän und sorgte so für den verdienten 2:0-Heimsieg der Nachwuchslöwen. Durch den Sieg hat die U23 die Abstiegsränge erstmals in dieser Saison verlassen. Es folgen bis zur Winterpause zwei weitere Partien. Am kommenden Spieltag sind die Löwen zu Gast in Delmenhorst, anschließend wartet noch ein Heimspiel gegen den SV Holthausen Biene. Eintracht: Rajkovacic - Schlothauer, Niemann, Ziegele, Dräger, Laatsch (90‘ Matthias), Afonso, Raebiger (46‘ Mazzone (80‘ Grumbach)), Renner, Awuah (89‘ Engler), Buljubasic (86‘ Szczerba). Tore: 1:0 Raebiger (45‘), 2:0 Renner (90‘+3/Foulelfmeter) Eintracht U19 – Hamburger SV 3:5 (2:1) In einer packenden Partie zuhause gegen den HSV, musste sich die U19 am Ende mit 3:5 geschlagen geben. Und dabei sah es sehr lange gut für die Nachwuchslöwen aus: Die zwischenzeitliche 3:1-Führung, durch die Treffer von Mika Ketzscher und Bastian Redecker, hielt bis weit in die zweite Spielhälfte. Eintracht-Trainer Bahr sah eine durchaus ansprechende Spielweise seiner Jungs: „Wir hatten gegen den Ball einen sehr guten Zugriff und einige sehr gute Szenen im Ballbesitz, man erkennt in unserem Spiel deutlich Fortschritte, das macht uns als Trainerteam stolz.“ Warum der Trainer trotzdem mit gemischten Gefühlen aus der Partie ging, lag vor allem an der Qualität des Gegners. Der Tabellenführer bestätigte die bisherige Saisonleistung ausgerechnet in den Schlussminuten der Partie gegen unsere Eintracht. Nachdem den Hanseaten bereits in Minute 77 der Ausgleich gelang, drehte der HSV das Spiel tatsächlich nur wenige Minuten später komplett und fügte der U19 damit eine bittere Heimniederlage trotz guter Leistung zu. „Am Ende ist es ein Ergebnissport. Es ist Teil des Prozesses, solche Spiele dann auch gegen ein Topteam zu ziehen. Da wollen wir gemeinsam hinkommen“, so Bahr. Das könnte bereits am Mittwoch passieren. Im Nachholspiel gegen den FC St. Pauli, können die Löwen mit einem Sieg den letzten Tabellenplatz in ihrer Vorrundengruppe verlassen. Eintracht: Herdes – Runge, Funk, Redecker, Awali, Dabrowski, Altay (78‘ Abdaoui), Ketzscher, Hounkpati, Strauß, Perri (78‘ Fuchs). Tore: 1:0 Ketzscher (21‘), 2:0 Redecker (24‘), 2:1 Barkowsky (25‘), 3:1 Redecker (63‘), 3:2 Yildirim (73‘), 3:3 Djamanca (77‘), 3:4 Djamanca (81‘), 3:5 Hadnadjev (90+3‘) SC Paderborn 07 - Eintracht U17 1:0 (1:0) Die U17 geht mit einer knappen Niederlage in die Winterpause und schließt damit die Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga auf dem letzten Tabellenplatz ab. Eintracht-Trainer Niels Quante, der vor der Begegnung eine Reaktion seiner Mannschaft auf die schwache erste Halbzeit des Niedersachsenderbys forderte, gab sein Fazit zur knappen Niederlage in Paderborn: „Es war über 90 Minuten eine Partie auf Augenhöhe, in der wir uns auf jeden Fall einen Punkt verdient hätten.“ Verhindert wurde dieser durch den Treffer von Phillippos Selalmazidis für den SC in der 17. Minute sowie durch einen ausgebliebenen Elfmeterpfiff in Halbzeit eins. „Das war meiner Meinung nach ein klares Vergehen. Mit einem Tor in der ersten Hälfte, hätte der Spielverlauf sicherlich auch anders aussehen können“, berichtet Quante. Insgesamt sei der Trainer aber zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft. Der Gradmesser wären nicht die Topteams der Liga, sondern die direkte Konkurrenz. Bei dieser, konnte die Eintracht nach durchwachsenen Ergebnissen in den Hinspielen jeweils Siege feiern und sich so in die Position bringen, im Tabellenmittelfeld zu landen. Dass es am Ende ein Punkt auf den sechsten Platz fehlt, ist ärgerlich, aber für Quante nicht weiter relevant: „Der Fokus liegt jetzt auf der nächsten Runde der Nachwuchsliga. Dafür gilt es in der Vorbereitung die Entwicklung weiter voranzutreiben, um so erfolgreich ins neue Jahr zu starten.“ Eintracht: Rüger – Kästner, Ibe (82‘ Guldbakke), Güney (46‘ Da Silva Pereira), Wäldele, Pflücke, Chyrva (67‘ Ali), Ozan (31‘ Santagata), Fricke, Vlasov, Ay (67‘ Touray). Tore: 1:0 Selalmazidis (17‘) Hannover 96 – Eintracht U15 8:0 (5:0) U15 unterliegt im Niedersachsenderby. Eigentlich ordentlich in die Partie gestartet, war es am Ende ein mehr als gebrauchter Tag für die Eintracht. „Mit dem 0:1-Rückstand sind wir komplett auseinandergefallen, als hätte man bei jedem einzelnen Spieler einen Schalter umgelegt“, berichtet Eintracht-Trainer Erik Dudde im Nachgang der Partie. Mehr gäbe es über die 0:8-Pleite in der Landeshauptstadt nicht zu sagen. Der Fokus liegt nun darauf, das Spiel schnellstmöglich aus den Köpfen zu bekommen und so wieder in die Spur zu finden. „Wir arbeiten das in dieser langen Trainingswoche auf und werden dann gemeinsam am Wochenende ein anderes Gesicht zeigen. Der Blick auf die Tabelle nervt uns alle, aber wir müssen die Situation annehmen und uns da zusammen rausarbeiten“, erklärt der Eintracht-Coach. Die Chance darauf hat die U15 am Sonntag, zuhause gegen den USC Paloma. 1. Frauen – HSC Hannover 4:0 (2:0) Ungefährdeter Heimsieg für unsere Löwinnen! Am Wochenende hat das Team von Eintracht-Trainer Simon Wintgen den HSC Hannover empfangen. Vor der Partie mit 14 Punkten auf dem elften Tabellenplatz, musste der HSC Punkte einfahren, um den Abstand auf das Tabellenende zu vergrößern. Diesen Gefallen wollte die Wintgen-Elf den jungen Gästen aus Hannover allerdings nicht tun. Nach 90 Minuten gingen die Blau-Gelben als verdiente Siegerinnen mit 4:0 vom Platz. Die Tore für die Eintracht erzielten in dieser Partie gleich vier verschiedene Akteure. Auf Jill-Lina Lange, die den ersten Treffer bereits in der Anfangsphase der Partie vorlegte, folgten Carolin Helmerding, Lyn Meyer und Tomke Heeren. Das Lob des Trainers, erntete in diesem Spiel aber die Defensive der Löwinnen. Wintgen erläuterte: „Dass wir endlich mal wieder zu Null gespielt haben, freut mich am meisten. Auch mit Blick auf die Zukunft ist eine stabile Defensive enorm wichtig für unser Spiel.“ Beim Blick auf die anstehende Partie, kommt diese Stabilität sehr gelegen. Am kommenden Sonntag steht für die Löwinnen das Niedersachsenderby gegen die Zweitvertretung von Hannover 96 an. Eintracht: Würmel – Meyer (78‘ Heeren), Lange, Andresen (57‘ Brühler), Just, Eggers (68‘ Wiedermann), Farr, Klebe (78‘ Berger), Helmerding (57‘ Kölbel), Fries, Wunsch. Tore: 1:0 Lange (12‘), 2:0 Helmerding (20‘), 3:0 L. Meyer (51‘), 4:0 Heeren (88‘). Foto: Torsten Utta
Löwinnen weiter ungeschlagen
Nachdem die U23 bereits am Freitag den zweiten Sieg in Folge in der Oberliga feiern konnte, kamen auch am Wochenende einige Nachwuchsteams zum Einsatz. Die U19 scheiterte im Achtelfinale des DFB-Pokals der Junioren nur knapp am VfB Stuttgart. Nach einer 2:0-Führung zur Halbzeit endete die Partie mit einer 2:3-Niederlage aus Sicht der Eintracht. Während ein weiteres Nachwuchsteam und die 1. Frauen ihre Heimspiele jeweils gewinnen konnten, verlor die U15 deutlich in Blumenthal. Eintracht U19 - VfB Stuttgart 2:3 (2:0) Pokal-Aus der U19. Im Junioren-DFB-Pokal-Achtelfinale traf die U19 auf einen echten Top-Gegner. Zu Gast bei den Blau-Gelben war der VfB Stuttgart, aktueller Tabellenführer der U19 DFB-Nachwuchsliga Gruppe D. In den vergangenen Runden konnte sich der VfB mit zwei 2:0-Siegen beim FSV Frankfurt und FC Augsburg für das Achtelfinale in Braunschweig qualifizieren. In Braunschweig machten sie nun das Viertelfinale klar, obwohl es über weite Strecken der Partie gut für die Nachwuchslöwen aussah. Mit einem 2:0 durch die Treffer von Mika Ketzscher und Abdel-Haq Awali ging das Team von Eintracht-Trainer Niklas Bahr in die Pause und zeigte in den ersten 45 Minuten eine überragende Leistung. Gegen einen sehr hochstehenden Gast verteidigten die Blau-Gelben mit großer Leidenschaft und ließen wenige Chancen zu. „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit viel davon umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Die Jungs haben mit absoluter Überzeugung gespielt und ihre Qualitäten auf den Platz gebracht“, blickt Bahr stolz auf die erste Halbzeit zurück. Die Eintracht, mit deutlich weniger Spielanteilen aber immer wieder guten Umschaltmomenten, konnte die Führung bis in Minute 73 halten. Nachdem der VfB bereits zu Beginn der Schlussphase der Partie auf 1:2 verkürzen konnte, war es der Stuttgarter Enis Redzepi, der seinem Team, den aus Löwen-Sicht bitteren Ausgleichstreffer bescherte. Und bei diesem blieb es leider nicht: Die weiterhin kämpfenden, aber nun zunehmend erschöpften Blau-Gelben kassierten in der Schlussphase den dritten Gegentreffer der Partie und verloren so das Spiel mehr als unglücklich. Eine bittere Niederlage, durch die unsere U19 aus dem DFB-Pokal der Junioren ausschied. Auch wenn die Enttäuschung in diesem Moment überwog, würde das gesamte Team bereits stolz auf diesen Pokalvormittag zurückblicken, betonte Bahr. Dieser weiter: „Genau dieses Gefühl nehmen wir für uns und unsere Entwicklung mit. Diese Leistung gegen ein Top-Team bestätigt unsere Entwicklung und gibt uns noch mehr Mut und Energie für die kommenden Aufgaben.“ Weiter geht es für die U19 in zwei Wochen. Zu Gast in Hamburg trifft die Bahr-Elf auf den FC St. Pauli Eintracht: Herdes – Runge, Funk, Redecker (69‘ Gryglewski), Awali, Dabrowski, Altay (73‘ Fuchs), Ketzscher (46‘ Gille), Hounkpati, Strauß, Perri. Tore: 1:0 Ketzscher (17‘), 2:0 Awali (31‘), 2:1 Durna (60‘), 2:2 Redzepi (73‘), 2:3 Zezelj (86‘) Eintracht U17- FC St. Pauli 3:1 (2:1) Heimsieg der U17! Der jüngere Jahrgang des FC St. Pauli, vor der Partie noch drei Punkte vor der Eintracht, ging als direkter Konkurrent des Teams von Niels Quante in die Partie. Der Eintracht-Coach, der vor dem Spiel eine Reaktion seiner Mannschaft auf die schwache erste Halbzeit aus der Niederlage in Bielefeld forderte, schickte eine leicht veränderte Startelf in die Partie. Die gewünschte Reaktion? „Die habe ich bereits in den ersten 15 Minuten gesehen – und auch über die gesamte Partie bin ich mit der Leistung zufrieden“, blickt der Trainer zurück. Die Eintracht, die bereits nach 15 Minuten die 1:0-Führung durch den Treffer von Caspar Luis Wäldele feiern konnte, zeigte von Beginn an ein anderes Gesicht als in Bielefeld. Knapper als nötig ging es mit 2:1 in die Halbzeit, nachdem St. Pauli in der Nachspielzeit die vorherige 2:0-Führung der Löwen durch Luka Diederich mit dem Anschlusstreffer konterte. Ein Treffer, der das Spielgesehen etwas verändert habe, berichtet Quante: „Schon in der Schlussphase der ersten Halbzeit war die Partie ausgeglichener, mit Chancen auf beiden Seiten. Mit Beginn der zweiten Halbzeit haben wir uns mehr aufs Verteidigen konzentriert und konnten vorne weniger Nadelstiche setzen.“ Und so brauchte es in Halbzeit zwei einen überragend aufgestellten Schlussmann der Blau-Gelben. Lenn Rüger konnte gleich mehrmals die Eintracht-Führung festhalten, bis der eingewechselte Yassine Ali dem Zittern seines Teams in der Nachspielzeit mit dem 3:1-Siegtreffer ein Ende setzte. Mit dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten, steht die U15 aufgrund der schlechteren Tordifferenz zwar weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz der DFB-Nachwuchsliga, ist inzwischen aber punktgleich mit dem FC St. Pauli und VfL Osnabrück und könnte so mit einem Sieg am kommenden Spieltag auf Platz sechs klettern. Zuvor trifft die Quante-Elf bereits am Mittwoch im Niedersachsenpokal auf den 1. SC Göttingen 05. Eintracht: Rüger – Guldbakke, Diederich, Wäldele, Da Silva Pereira (64‘ Ozan), Pflücke (90‘ Ibe), Chyrva (80‘ Ali), Santagata (64‘ Güney), Fricke, Ay, Ganski. Tore: 1:0 Wäldele (15‘), 2:0 Diederich (33‘), 2:1 Touray (45‘), 3:1 Ali (90+2‘) Blumenthaler SV – Eintracht U15 4:0 (2:0) Ein gebrauchter Tag für die U15. Zu Gast beim Blumenthaler SV wollte die Eintracht den Vorsprung auf die Abstiegsränge weiter ausbauen, musste stattdessen aber eine deutliche Niederlage wegstecken. Gut in die Partie gestartet, kassieren die Löwen aus den ersten beiden Chancen des Heimteams zwei Gegentreffer und liefern daraufhin eine der schwächsten Saisonleistungen der aktuellen Spielzeit ab. „Wir haben nach dem Doppelschlag der Blumenthaler völlig das Konzept verloren“, berichtet Eintracht-Coach Erik Dudde im Nachgang der Partie. Wovon Dudde sprach, waren vor allem deutlich aktivere, griffigere und in dieser Partie auch bessere Blumenthaler, die der Eintracht die nächste Saisonniederlage zufügten und mit diesem Sieg sogar an den Blau-Gelben in der Tabelle vorbeizogen. Das Trainerteam bemängelt dabei vor allem die fehlende Stabilität: „Dass solche Spiele passieren, ist völlig normal, aber wir können nicht jede Woche zwei oder mehr Gegentore kassieren“, ärgert sich das Trainer-Trio. Nach 4:0-Pleite steht die Eintracht nun nach dem zwölften Spieltag aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf einem direkten Abstiegsplatz. Der Blick würde aber bereits wieder nach vorne geworfen werden: „Die Jungs haben schon mehrfach gezeigt, dass sie Rückschläge verarbeiten können. Jetzt gilt es im nächsten Spiel ein anderes Gesicht zu zeigen, um die Situation gemeinsam durchzustehen“, betonte der Eintracht-Coach. Die nächste Chance dazu hat die Mannschaft in rund zwei Wochen gegen den VfB Lübeck. Bis dahin wird sich die U15 mit gleich drei Testspielen auf die Partie vorbereiten. 1. Frauen – FC Pfeil Broistedt 3:1 (1:0) Nächster Sieg im Lokalduell! Nach der wetterbedingten spielfreien Woche für die Löwinnen, wartete nun ein weiteres Lokalduell auf die Elf von Eintracht-Coach Simon Wintgen. Nach 13 Spieltagen weiterhin ungeschlagen, stehen die Löwinnen schon seit Beginn der Saison an der Tabellenspitze der AOK-Frauenmeisterschaft Niedersachsen Ost. Doch auch ihre Konkurrenz punktete weiter: Vor diesem Wochenende punktgleich, blieb die SV 06 Lehrte den Blau-Gelben dicht auf den Fersen und legte bereits am Samstag vor: Der SV 06 schlug BW Tündern auswärts mit 3:0. Die Eintracht hat zwar noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand, musste aber gegen Broistedt gewinnen, um weiterhin Tabellenführer zu bleiben. Die Vorzeichen waren also klar, und dennoch war es die von Wingten prognostizierte, schwierige Aufgabe. Kompakt stehende und vor allem robust auftretende Gäste, machten es den Löwinnen schwer, ihr gewohntes Spiel auf den Platz zu bringen. Und dennoch stand am Ende ein 3:1-Erfolg für unsere Löwinnen, den Wintgen vor allem der individuellen Qualität seiner Mannschaft zu verdanken hatte. Besonders Jil-Lina Lange spielte dabei eine entscheidende Rolle. Neben dem wichtigen Führungstreffer in Halbzeit eins, markierte die Offensivspielerin einen Doppelpack mit ihrem zweiten Treffer Mitte der zweiten Halbzeit und beseitigte damit - nachdem Lyn Meyer bereits in Minute 50 auf 2:0 für Blau-Gelb erhöhte - alle Restzweifel am nächsten Sieg der Löwinnen und dem damit verbundenen Ausbau ihrer Ungeschlagen-Serie. Broistedt konnte zwar noch in Minute 70 auf 1:3 verkürzen, blieb aber in der Schlussphase ohne nennenswerte Chancen auf den Ausgleich. Eintracht-Coach Wintgen, dessen Prognose eingetroffen war, konnte also mit seinem Team das zwölfte Spiel ohne Niederlage und die verteidigte Tabellenführung feiern. Weiter geht es für die Löwinnen am Donnerstag im Kreispokal gegen die SG/RSV Sickte. Eintracht: Würmel – Ahl, Meyer, Lange, Just, Brühler, Farr, Klebe (46‘ Andresen), Helmerding (63‘ Eggers), Fries, Wunsch. Tore: 1:0 Lange (34‘), 2:0 Meyer (50‘), 3:0 Lange (68‘), 3:1 Behrens (70‘) Foto: David Kaehling