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Flick: "Waren uns in gewissen Szenen einen Schritt voraus"

Trotz der Torpremiere von Aaron Opoku stand nach den 90 Minuten in Elversberg eine Sache für die Blau-Gelben unter dem Strich: Auch bei der dritten Zweitligareise zur SVE sprang für die Eintracht leider kein Zähler heraus. Die Stimmen zur Partie. Thorben Hoffmann "Man muss die Leistung etwas trennen. Die ersten 45 Minuten waren desolat und enttäuschend. Wir sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen, und wenn doch, haben wir sie nicht richtig geführt. Wir lagen völlig zurecht hinten, das beste zur Halbzeit war noch das Ergebnis. Elversberg hat uns ein bisschen am Leben gelassen. Dann hat es in der Halbzeit ordentlich gekracht, dass muss man akzeptieren, weil wir einfach die Grundtugenden nicht auf den Platz gebracht haben. So kann man hier nicht bestehen. In der zweiten Hälfte haben wir ein anderes Gesicht gezeigt, wohlwissend, dass wir auch nicht groß gefährlich waren. Und wir haben uns nicht aufgegeben. In dieser Mannschaft steckt Kampfgeist, in der vergangenen Saison wären wir vielleicht umgekippt. Elversberg ist grade vielleicht nicht auf unserer Augenhöhe, nächste Woche gegen Münster müssen wir das Spiel ziehen. Das ist ein direkter Konkurrent." Florian Flick "Wir hatten auch nach dem ersten Gegentreffer noch den gleichen Plan, den wir verfolgt haben. Leider haben wir die Chance zuvor versäumt, selbst früh in Führung zu gehen. Im Gegenzug tut es dann natürlich weh, das Gegentor kassieren zu müssen. Aber auch in Bielefeld mussten wir einen Rückstand wegstecken und sind zurück gekommen, deswegen glaube ich nicht, dass das heute der Knackpunkt war. In gewissen Szenen war Elversberg uns einen Schritt voraus. Sie wussten, welche Räume sie bei uns bespielen müssen, damit es gefährlich wird. Gerade in der ersten Halbzeit ist ihnen diese Dynamik gut gelungen, weshalb wir auch Glück hatten, dass wir nicht noch ein Tor mehr bekommen haben. Nächste Woche ist ein sehr wichtiges Spiel für uns gegen einen direkten Konkurrenten. Jedoch sind wir jetzt in einer Phase, in der jedes Spiel extrem wichtig ist. Wir wollen nächste Woche gegen Münster den Abstand nach unten wieder vergrößern." Heiner Backhaus "Der Sieg für Elversberg ist verdient. Aufgrund der ersten Halbzeit sage ich das so klar. Wir haben es taktisch nicht geschafft, das Zentrum zu schließen. Condé, Poreba und Pherai haben uns da hergespielt, wir hatten keinen Zugriff und weite Wege zu gehen. Wir waren nicht in der Lage, das umzusetzen, was wir wollten. Wir haben in der Halbzeit dreifach gewechselt, dann war Energie da und wir waren präsenter. Wir hatten super Ballgewinne, haben diese aber nicht konsequent zu Ende gespielt, hatten wenig Strafraumpräsenz und wenig Standards um die Box herum. Am Ende haben wir Glück dass Thorben den Elfmeter hält, sonst wäre die Ergebnis noch höher gewesen. Es ist eine verdiente Niederlage für uns. Wir müssen uns jetzt auf Münster vorbereiten, wo es wieder um alles geht. Da müssen wir ein anderes Gesicht zeigen, insbesondere, was die Zweikampfführung angeht. Wir hatten Glück, dass wir nur mit 1:2 in die Halbzeit gegangen sind. So möchte ich das Spiel heute abschließen." Vincent Wagner (Cheftrainer SV 07 Elversberg) "In der ersten Aktion haben wir geschlafen, danach haben wir 35 überragende Minuten gespielt. Fairerweise muss ich sagen, dass wir das 1:0 nach einer Balleroberung erzielen. Es war ein Ballverlust, darauf folgte der Ballgewinn und mit dem ersten Torschuss machen wir dann das Tor. Wir waren phasenweise zu kleinteilig über das Zentrum, da wurde es dann teilweise schon gefährlich. Wir hätten das 3:0 oder 4:0 in der ersten Halbzeit machen müssen, um das Spiel an der Stelle schon zu beenden. Ab dem 2:1 kam eine andere Energie und mehr Schwung auf, bei dem wir uns dann erst einmal gegen den Druck der Eintracht wehren mussten. Da sind einfach Dinge, in denen wir es uns selbst schwer machen. Trotzdem, als wir es dann geschafft haben, dagegen zu halten und als Braunschweig etwas nachgelassen hat, konnten wir wieder in unsere Momente kommen. Es hätte heute deutlich höher ausgehen können, ich bin aber mit dem 3:1 zufrieden."

Nächster Anlauf: U23 reist nach Rehden

Da das Spiel der U23 in der Vorwoche ausfiel, fiel das Debüt des Interimsduo Armin Causevic und Ken Reichel auf der Trainerbank zunächst aus. Nun reist das Team nach Rehden, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen. Auch die U19 greift am Wochenende wieder ein. Hier gibt es die Übersicht über die Aufgaben der jeweiligen Teams am langen Wochenende. BSV Rehden – Eintracht U23 (Samstag, 1. November 2025, 14 Uhr) Die personellen Veränderungen sind bekannt, seit vergangener Woche ist Fabian Adelmann nicht mehr Cheftrainer der U23. Am Wochenende verantworten NLZ-Leiter Armin Causevic und Ex-Profi Ken Reichel die Mannschaft und wollen ihr Sicherheit und Selbstvertrauen mitgeben. Die Hausherren sind deutlich besser in die Saison gestartet und haben bereits 14 Punkte eingesammelt - zehn Zähler mehr als die Löwen. Angesprochen auf den BSV, sagt Reichel: “Uns erwartet ein schweres Auswärtsspiel, bei dem wir definitiv gefordert sind. Rehden hat die vergangenen zwei Heimspiele gewonnen. Wir haben uns aber gut vorbereitet und fahren dorthin, um im Idealfall die drei Zähler mitzunehmen. Die Mannschaft hatte eine gute Trainingswoche, die Jungs waren voll bei der Sache. Sie sind heiß und wollen unbedingt punkten.” Gespielt wird in Rehden auf Rasen (Waldsportstätten 1, 49453 Rehden). Eintracht U19 - Blumenthaler SV (Samstag, 1. November 2025, 13 Uhr) Kellerduell für die U19! Wenn am Samstag die Elf von Cheftrainer Niklas Bahr den Blumenthaler SV empfängt, ist es das Duell zweier Teams, die in der jungen Spielzeit bereits einiges wegstecken mussten. Die Eintracht verlor sieben ihrer acht Spiele und steht mit lediglich einem Zähler auf Rang sieben uund damit auf dem letzten Platz. Nicht viel besser liest sich die Bilanz des SV, die zwar ein Spiel für sich entscheiden konnte, aber in ebenfalls sieben Fällen als Verlierer vom Platz gingen. Dabei weisen die Blumenthaler zudem ein schlechteres Torverhältnis auf als die Löwen. Die Bahr-Elf will sich ein erstes richtiges Erfolgserlebnis in der Liga holen, um kommende Woche in Runde drei des DFB-Pokals gegen den VfB Stuttgart mit breiter Brust aufzutreten. Gespielt wird im Nachwuchsleistungszentrum. DSC Arminia Bielefeld - Eintracht U17 (Freitag, 31. Oktober 2025, 17 Uhr) Nächste Aufgabe in Ostwestfalen - folgt ein zweiter Erfolg? Die Erleichterung im blau-gelben Lager war groß, dass man doch Spiele in dieser starken Liga für sich entscheiden kann. So geschehen in der Vorwoche beim VfL Osnabrück, wo der Treffer von Ellias Güney reichte, um mit einem 1:0-Erfolg alle drei Punkte mit auf die Heimreise zu nehmen. Nun geht es für die U17 erneut über die A2, diesmal nach Bielefeld. Der DSC ist sehr stark unterwegs und liegt mit 17 Zählern punktgleich mit dem Spitzentrio SV Werder Bremen, Holstein Kiel und Hannover. Zuletzt gab es im Ligabetrieb ein 1:1-Remis gegen die Kieler Störche. Gespielt wird im BÖLLHOFF Stadion (Sauerlandstraße 79a, 33647 Bielefeld). VfL Osnabrück – Eintracht U15 (Freitag, 31. Oktober 2025, 14 Uhr) Vier Siege, zwei Remis und vier Niederlagen - so lautet die ausgeglichene Bilanz der blau-gelben U15. Zuletzt bezwang man den FC Eintracht Norderstedt deutlich mit 5:2 und brachte so etwas Luft zwischen sich und den Abstiegsrängen. In der 14er-Staffel geht es ausgeglichen zu. Ein Beleg dafür? Die Eintracht ist achter, der VfL Osnabrück rangiert auf Platz vier - doch zwischen beiden Teams liegen nun drei Zähler unterschied. Doch der VfL weist das deutlich bessere Torverhältnis aus, die Aufgabe dürfte für die U15 vermutlich eine echte Herausforderung werden. Gespielt wird auf Kunstrasen (Grüner Weg 15, 49090 Osnabrück). 1. FC Sarstedt – 1. Frauen Eintracht (Sonntag, 2. November 2025, 13 Uhr) Die 1. Frauen sind bisher uneinholbar in der Liga unterwegs. Zehn Siege, ein Unentschieden, keine Niederlage - so die überzeugende Bilanz der Wintgen-Elf. Neben der starken Punkteausbeute sind auch zwei weitere Werte exemplarisch für die bisherige blau-gelbe Dominanz: Kein anderes Team der Liga schoss mehr Tore, kein anderes Team kassierte weniger Tore. Dass die Löwinnen also an der Tabellenspitze stehen, überrascht nicht. Nun reist die Mannschaft nach Sarstedt, die tief im Abstiegskampf stecken. Nur drei Punkte Vorsprung hat der 1. FC vor dem PSV Grün-Weiß Hildesheim und damit vor dem Abstiegsplatz. Für Cheftrainer Simon Wintgen und seine Mannschaft geht es darum, die Spannung hochzuhalten und der eigenen Favoritenrolle gerecht zu werden. Anpfiff des Auswärtsspiels ist um 13 Uhr (Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 37/39, 31157 Sarstedt). Foto: Torsten Utta

Schwieriger Showdown für unsere eLöwen

Der dritte Showdown begann alles andere als optimal für die Mannschaft von Coach Lukas Hennig. Gegen starke Gegner vom FC St. Pauli fanden die eLöwen nur schwer ins Spiel. Die erste Partie ging deutlich mit 7:1, die zweite mit 5:1 an die Kiezkicker. eLöwe Niklas Hartmann („Squareskire_BTSV“) hatte zudem große Probleme gegen Fortuna Düsseldorf und verlor sein Spiel klar mit 0:6, womit die Hoffnung auf ein positives Gesamtergebnis früh schwand. Im zweiten Duell gegen die Fortuna konnte Dennis Erdmann („Thaa_deus“) immerhin ein 4:4-Unentschieden erkämpfen. Anschließend wartete der 1. FC Heidenheim. Hier setzte „XArda08_“ ein Ausrufezeichen und besiegte Erdmann mit 7:4, was den Heidenheimer zunächst eine gute Ausgangslage verschaffte. Niklas Hartmann gewann zwar im zweiten Spiel knapp mit 4:3 gegen „Serhatinho“, dennoch ging der Gesamtsieg an die Heidenheimer. Am späten Abend folgte dann doch noch ein Erfolgserlebnis: Gegen die SV Elversberg konnten die eLöwen ihren Tag mit einem Sieg abschließen. Im ersten Spiel traf Niklas Hartmann auf Felix Breitkopf. Trotz eines deutlichen xGoals-Nachteils (5,6 zu 1,1) setzte sich Niklas dank starker Defensivarbeit mit 3:2 durch. Anschließend lag es an Dennis, den Sieg einzufahren. In einem engen Duell behielt er mit 4:3 die Oberhand und machte den Gesamtsieg perfekt. Showdown-Tag zwei: Enttäuschung gegen Fürth und Niederlage gegen den FC Bayern Am darauffolgenden Dienstag stand der zweite Tag des dritten Showdowns an. Die Gegner hießen SpVgg Greuther Fürth und FC Bayern München. Dieses Mal griff eLöwe Luca Rosowski („Der_Erdklumpen“) zum Controller. Im ersten Spiel kam er jedoch nicht über ein 1:1 hinaus. Dennis Erdmann verlor sein Spiel anschließend knapp mit 4:3, sodass der Gesamtsieg an die Fürther ging. Die Enttäuschung im Team war entsprechend groß. Im Anschluss wartete mit dem FC Bayern München der klare Favorit. Niklas Hartmann traf im ersten Spiel auf „FurkyPlayz“, der zur Elite des deutschen eFootballs zählt. Zur Halbzeit stand es noch 1:1, doch kurz vor Schluss erzielte Furky den entscheidenden Treffer zum 2:1. Trotz einer starken Leistung musste sich Niklas geschlagen geben. Im zweiten Spiel unterstrichen die Bayern ihre Favoritenrolle und besiegten Luca Rosowski deutlich mit 5:1. Damit sicherte sich der FC Bayern den ersten Platz in der Gesamttabelle. Für die eLöwen geht es am 22. Januar 2026 mit dem vierten Showdown weiter. Ein großes Dankeschön gilt allen Unterstützern im Jahr 2025, insbesondere unseren Partnern BRAWO GROUP , Öffentliche und KOSATEC .

Der Fall Lutz Eigendorf

„Tod dem Verräter“ Überschattet wird die sportliche Entwicklung im Frühjahr 1983 vom Unfalltod Lutz Eigendorfs. Bis heute sind die Umstände nicht gänzlich aufgeklärt, doch die Indizienlage spricht dafür, dass der ehemalige DDR-Auswahlspieler des BFC Dynamo einem Auftragsmord der Stasi zum Opfer fiel. Am Abend des 5. März 1983, nach der 0:2-Heimniederlage gegen Bochum, die Eigendorf auf der Ersatzbank verfolgt hat, kommt der „Republikflüchtling“ auf regennasser Fahrbahn mit überhöhter Geschwindigkeit in einer langgezogenen Linkskurve zwischen Querum und Bienrode mit seinem Alfa Romeo GTV6 von der Fahrbahn ab und prallt gegen einen Baum. Zwei Tage später erliegt Eigendorf, der sich 1979 bei einem Stadtbummel in Gießen von der zu einem Freundschaftsspiel in Kaiserslautern entsandten BFC-Delegation absetzte, seinen schweren Schädelverletzungen. In seinem Blut wird nach dem Unfall ein Alkoholwert von 2,2 Promille gemessen. Um zum Zeitpunkt der Blutentnahme auf einen solchen Wert zu kommen, hätte der Mittelfeldspieler nach ärztlicher Aussage 4,3 Liter Bier trinken müssen. Mehrere Zeugen berichten jedoch, Eigendorf sei nüchtern gewesen. Nach Aussage seines Fluglehrers Manfred Müller, der sich am Abend des 5. März im Waggumer Restaurant „Cockpit“ mit Eigendorf trifft, seien nicht mehr als ein, zwei Bier geflossen. Nach Öffnung der Stasi-Akten finden sich Hinweise, dass der vermeintliche „Unfall“ ein von der DDR-Staatssicherheit geplanter Mordanschlag gewesen sein könnte. Das 2000 erstmals ausgestrahlte Fernsehfeature „Tod dem Verräter“ untermauert diese These, dokumentiert die jahrelangen Anstrengungen des DDR-Geheimdienstes, Eigendorf zur Strecke zu bringen. Stasi-Chef Erich Mielke ist auch Vorsitzender der Sportvereinigung Dynamo sowie glühender „Fan“ und Ehrenvorsitzender des BFC Dynamo. Bevor Eigendorf im Westen bleibt, zählt Mielke zu den großen Bewunderern des Ausnahme-Fußballers. Die „Republikflucht“ eines Dynamo-Sportlers aber empfindet der Minister als „Hochverrat“. Eigendorf wird bespitzelt, auf seine in Ost-Berlin gebliebene Frau Gabriele wird ein Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Stasi angesetzt, um sie zur Scheidung zu bringen und selbst zu heiraten. Karl-Heinz Felgner alias „IM Schlosser“, ein ehemaliger Berufsboxer und Gelegenheitsgangster, bekommt den Auftrag, Eigendorf zu ermorden, führt diese Weisung aber nach eigenen Angaben nicht aus. In den Stasi-Unterlagen des IM findet sich jedoch ein Blatt, auf dem verschiedene Tötungsmethoden behandelt werden. „Verblitzen, Eigendorf, Narkosemittel“, steht da unter anderem. Die Frage, ob Eigendorf womöglich vor der Unfallkurve mit Absicht geblendet wurde, bleibt unbeantwortet. In der umfassenden Stasi-Akte zu „IM Schlosser“ fehlen bezeichnenderweise die Jahre 1980 bis 1983. Eintrachts Profis tragen den einst als „Beckenbauer des Ostens“ gepriesenen DDR-Auswahlspieler am 14. März 1983 zu Grabe. Das Bundesliga-Spiel bei Schalke 04 (3:3) wird deshalb vom 12. auf den 22. März verlegt. Horst Bläsig und Fritz Rust (Fotos)

U23 beim Tabellenzweiten mit Pech

Ein gemischtes Wochenende liegt hinter den Nachwuchslöwen: Während die Nachwuchsteams der Eintracht teils bittere Niederlagen einstecken mussten, setzten die Löwinnen mit einem weiteren Auswärtssieg ihre beeindruckende Serie fort und bleiben ungeschlagen Tabellenführerinnen. 1. FC Germania Egestorf-Langreder – Eintracht Braunschweig U23 2:0 (2:0) Eintrachts U23 unterlag am vergangenen Wochenende auswärts im Spiel gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder mit 0:2 (0:2). Zunächst präsentierten sich die Löwen ordentlich, bevor es nach rund 30 Minuten zu einer unglücklichen Situation kam. Im Spiel versuchte Außenverteidiger Ömer Sever einen Abschluss der Gastgeber zu klären - laut Meinung des Schiedsrichters ein klares Handspiel. Es gab glatt-rot und einen Handelfmeter für die Gastgeber. Jonas Lübke verwandelte sicher und sorgte damit für die Führung der Hausherren (32‘). In Unterzahl ging es für die Löwen weiter. Doch das Pech verfolgte die Mannschaft rund um Trainer Fabian Adelmann: Nach nur wenigen Spielminuten prallte ein Schuss der Gastgeber vom Pfosten gegen den Rücken von Eintracht Torwart Emil Strauch. Somit erhöhte sich der Spielstand noch vor der Halbzeit auf 2:0 (34‘). Aus der Pause kamen die Löwen mit leichter Veränderung der Aufstellung: Für Leonard Laatsch kam Marvin Awuah und für Jona Renner der eingewechselte Maxim Root in die Begegnung (46‘). Anschließend ließen die Löwen in der zweiten Halbzeit nichts mehr zu. Eine Torchance sollte es noch für Marvin Awuah geben: Aus 35 Metern lupfte er das Spielgerät über den Keeper, verpasste jedoch knapp das Tornetz. Somit endete die Partie für die Löwen ohne Zählbares. Mit vier Punkten bleibt es damit vorerst beim unteren Tabellenfeld. Die nächste Partie findet statt am 12. Oktober beim SV Wilhelmshaven statt. Dort haben die Löwen dann erneut die Möglichkeit, die ersten Punkte der laufenden Spielzeit in der Fremde einzufahren. Eintracht: Strauch - van der Lubbe, Laatsch (46' Awuah), Renner (C) (46‘ Root), Engler (70‘ Schlothauer), Buljubasic (34‘ Benstead), Grumbach (80‘ Niemann), Sever, Ziegele, Dräger, Afonso Tore: 1:0 Lübke (32‘), 2:0 Strauch (34‘) Eintracht U19 – Holstein Kiel 1:3 (1:1) Die Löwen verschenkten am vergangenen Wochenende den Heimsieg gegen Tabellendritten Holstein Kiel. Dabei startete die Mannschaft von Trainer Niklas Bahr durchaus solide in die Partie. Nach einer frühen Führung der Störche (21‘ Tack) glich Runge (23‘) kurze Zeit später durch einen Strafstoß aus. In die Halbzeit gingen beide Mannschaften ohne Wechsel mit 1:1. Dann starteten jedoch die Störche stark in die zweite Halbzeit, Zöllner ließ sein Team nur Minuten nach Wiederanpfiff ein weiteres Mal jubeln (47‘). Die Eintracht reagierte und wechselte: Für Radecker stand nun Arda Aksac auf dem Platz(57‘). Die zweite Halbzeit verlief für die Löwen ungemütlich, immer wieder kam der KSV gefährlich vor den blau-gelben Kasten. Bis in die Nachspielzeit schafften es die Löwen ohne Karten durch die Partie. Dann allerdings der Schock: In der dritten Minute der Nachspielzeit gab es den Platzverweis für die Hausherren. Die Störche nutzten die anschließende Überzahl aus und der eingewechselte Emin Torunogollari nahm den Blau-Gelben spät jede Chance, doch noch einen Zähler mitzunehmen (90‘+4). Ein bitteres Ende für die Löwen, die im Heimspiel die Revanche gegen die Kieler verpassten und somit weiterhin auf dem letzten Platz verweilen. Eintracht: Herdes – Fuchs, Schütt, Runge (67‘ Gille), Funk (C), Redecker (57‘ Aksac), Dabrowski, Altay (85‘ Friedrich Gryglewski), Ketzscher (67‘ Awali), Hounkpati, Perri Tore: 0:1 Tack (21‘), 1:1 Runge (23‘), 1:2 Zöllner (47‘), 1:3 Torunogullari (90‘ +4) Eintracht U17 – SV Werder Bremen 0:3 (0:3) Beim Spiel der U17 der DFB-Nachwuchsliga blieben die Nachwuchslöwen leider torlos. Im Duell mit dem SV Werder Bremen unterlagen sie schlussendlich mit 0:3. Nach einem schweren Start ins Spiel erzielten die Grün-Weißen nach nur wenigen Spielminuten den Führungstreffer (15‘ Afriyie). Noch vor der Halbzeit bauten die Gäste ihre Führung innerhalb kurzer Zeit mit einem Doppelschlag aus: Bischel (42‘) und Frey (44‘) erhöhten innerhalb von zwei Zeigerumdrehungen auf 0:3. Die Löwen versuchten in der zweiten Hälfte wieder Fuß zu fassen, kamen jedoch schwerfällig zurück ins Spiel. Auch die Auswechslungen brachte nicht die erhofften neuen Offensivimpulse. Nach einer turbulenten ersten Halbzeit blieb es am Ende bei der Niederlage und der verpassten Chance, mit einem Sieg den Anschluss an die Konkurrenz wieder herzustellen. Die nächste Möglichkeit für die noch punktlosen Löwen bietet sich am Tag der deutschen Einheit, an dem die Mannschaft von Trainer Niels Quante im Derby gegen den Tabellenersten Hannover 96 unbedingt die drei Punkte sichern will. Eintracht: Langos – Fricke, Kästner, Ibe, Diederich, Güney (78‘ Ay), Wäldele (C), Pflücke (65‘ Dering), Chyrva (65‘ Touray), Santagata (46‘ Da Silva Pereira), Vlasov (87‘ Ozan) Tore: 0:1 Afriyie (15‘), 0:2 Bischel (42‘), 0:3 Frey (44‘) Eintracht U15 – VfL Wolfsburg 0:5 (0:4) Die U15 ging an diesem Wochenende leer aus. Im Nachbarschaftsduell gegen den VfL Wolfsburg unterlagen die Blau-Gelben mit 0:5. Das Spiel schien schon nach wenigen Minuten entschieden: Nach 15 Minuten gingen die Wölfe in Führung (15‘ Latifi). Der Anschlusstreffer ließ nicht lange auf sich warten und Amor (20‘) schob das Leder am Torwart vorbei ins Netz. Durch ein Strafstoßtor von Deguim (24‘) erhöhten die Wolfsburger ihre Führung auf 0:3. Nach Auswechslungen auf Seiten der Löwen traf Latifi kurze Zeit später erneut und machte bereits in Halbzeit eins den Deckel drauf (34‘ 0:4). Nach der Pause verteidigten die Löwen und ließen wenig zu. Offensiv fehlte es jedoch an Torchancen, um noch ein Comeback zu starten. Kurz vor Abpfiff der Partie sorgte Lichtenthal für einen weiteren Jubel auf Seiten der Wölfe (69‘). Die Partie endete mit einem deutlichen Sieg für die Grün-Weißen aus der Autostadt. Nach sieben Spielen weisen die Löwen nun eine Bilanz von drei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen auf. Damit verlieren sie den Anschluss an das obere Mittelfeld und müssen sich vorerst mit zehn Punkten und Tabellenplatz neun zufriedengeben. Tore: 0:1 Latifi (15‘), 0:2 Amor (20‘), 0:3 Deguim (24‘), 0:4 Latifi (34‘), 0:5 Lichtenthal (69‘) MTV Barum – 1. Frauen 2:3 (1:1) Sie haben es wieder getan! Die Löwinnen gewinnen auswärts beim MTV Barum und bleiben nach sieben Spielen weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. In der Oberliga Niedersachsen liegen die Frauen damit mit überragenden 21 Punkten an der Spitze. Trotz einer anfänglichen Rücklage durch das Tor von Shayne De Gala (6‘ 1:0) erkämpften sich die Blau-Gelben einen knappen Sieg. Maya Andresen und glich noch im Laufe des ersten Durchgangs zum 1:1 aus (24‘). So ging es für beide Mannschaften mit einem Remis in die Halbzeit. Nach Auswechslungen auf beiden Seiten drehte Jill-Lina Lange für die Löwinnen die Partie und stellte kurz nach Beginn der Schlussviertelstunde auf 1:2 (76‘). Nur drei Minuten später war dann Celina Klebe zur Stelle und baute mit dem Doppelschlag den Vorsprung auf zwei Treffer aus 79‘). Spannend wurde die Partie nochmals, als De Gala kurz vor Schluss den Ball für die Gastgeberinnen ins Netz beförderte (86‘ 2:3). Für einen erneuten Gleichstand reichte die Zeit schlussendlich aber nicht mehr und die Löwinnen sichern sich beim Auswärtssieg in Barum weitere drei Punkte. Mit einem absolvierten Spiel weniger bleiben die Blau-Gelben damit zwei Zähler vor der zweitplatzierten SVG Göttingen. Eintracht: Engler – Ahl, Berger, Meyer (C), Lange (82‘ Michler), Andresen (71‘ Kastner), Brühler (60‘ Wiedermann), Farr, Klebe, Fries, Wunsch Tore: 1:0 De Gala (6‘), 1:1 Andresen (24‘), 1:2 Lange (76‘), 1:3 Klebe (79‘), 2:3 De Gala (86‘) Foto: David Kähling

Löwinnen behalten im Topspiel die weiße Weste

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter den Nachwuchslöwen: Während die U23 den ersten Saisonsieg feierte, mussten U19 und U17 bittere Niederlagen hinnehmen. Die U15 nutzte die spielfreie Zeit zu einem erfolgreichen Testspiel, und die Frauen behaupteten in der Oberliga ihre Spitzenposition. Ergänzt wird das Geschehen durch die Auslosung der zweiten Runde im DFB-Pokal der Junioren, in der die Eintracht den F.C. Hansa Rostock im Heimspiel zugelost bekam. Eintracht U23 - FC Verden 04 2:0 (0:0) Die U23 von Eintracht Braunschweig hat am fünften Spieltag der Oberliga Niedersachsen den ersehnten Befreiungsschlag geschafft und gegen den FC Verden 04 mit 2:0 gewonnen. Nach vier Niederlagen zum Auftakt bestimmte die Mannschaft von Fabian Adelmann von Beginn an das Geschehen und ließ die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Besonders in der ersten Halbzeit erspielten sich die Löwen zahlreiche Möglichkeiten, scheiterten jedoch mehrfach knapp. Nach dem Seitenwechsel fehlte zunächst die Durchschlagskraft, ehe Hugo Luis Afonso in der 82. Minute nach einer Ecke per Kopf zur verdienten Führung traf. In der Nachspielzeit sorgte Basim El-Haj nach überlegter Vorarbeit des Eintracht-Debütanten und Profineuzugangs Robert Ramsak für die Entscheidung. Auch die weitere Unterstützung aus dem Profikader mit Sidi Sané, Patrick Nkoa und Torwart Marko Rajkovacic zahlte sich aus und brachte zusätzliche Stabilität. Mit dem ersten Saisonsieg sammelte die U23 nicht nur wichtige Punkte, sondern auch neues Selbstvertrauen – ein Signal, das der Mannschaft nach dem schwierigen Saisonstart spürbar Rückenwind für die kommenden Aufgaben geben dürfte. Eintracht: Rajkovacic - Wagner (64' Renner), Luis Afonso, El-Haj, Ramsak, Root (C), Schlothauer, Laatsch (77' Reim), Sané (46' Placinta), Sever (47' Benstead), Nkoa (46' Ziegele). Tore: 1:0 Luis Afonso (82'), 2:0 El-Haj (90'+2) Holstein Kiel - Eintracht U19 5:3 (2:1) Ein Torspektakel mit bitterem Ausgang erlebte unterdessen die U19 der Eintracht. Dabei ging das Gastspiel bei den Störchen von der Förde eigentlich sehr gut los. Bereits nach acht Minuten brachte Sebastian Dabrowski das Team von Chefcoach Niklas Bahr in Front. Eigentlich gute Aussichten, die jedoch noch in der ersten Halbzeit torpediert wurden. So trafen Maximilian Schmitz und Younes Zöllner für die Hausherren und drehten bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde die Partie wieder zu Gunsten des KSV. Kurz nach der Pause schien dann der Deckel endgültig drauf zu sein, denn er erneut Zöllner und Stürmer Kevin Kortum sorgten mit dem Doppelschlag direkt nach Wiederbeginn für klare Verhältnisse. Die Löwen gaben sich jedoch im Nachgang nicht auf und konnten durch Bastian Redeckker und Ali Altay noch einmal verkürzen. War hier nach diesem schweren Start in die zweite Hälfte doch noch ein Remis drin? Leider nicht. In den Schlussminuten musste Schlussmann Leon Herdes leider ein fünftes Mal den Ball aus dem Netz fischen. Erneut verliert die U19 damit in der DFB-Nachwuchsliga und tritt tabellarisch auf der Stelle. Die nächste Chance auf den ersten Sieg in der Vorrunde bietet sich nun beim Hamburger SV am kommenden Samstag. DFB-Pokal der Junioren: Die Auslosung der zweiten Runde hat der Eintracht den F.C. Hansa Rostock im Heimspiel zugelost. Eintracht: Herdes - Fuchs, Runge, Funk, Redecker, Awali, Altay, Dabrowski (58' Ketzscher), Hounkpati, Gryglewski (58' Aksac), Perri. Tore: 0:1 Dabrowski (8'), 1:1 Schmitz (24'), 2:1 Zöllner (34'), 3:1 Zöllner (47'), 4:1 Kortum (48'), 4:2 Redecker (55'), 4:3 Altay (78'), 5:3 Kortum (90'+6) Eintracht U17 – VfL Osnabrück 0:3 (0:2) Auch die U17 erlebte am Wochenende einen enttäuschenden Nachmittag. Im direkten Duell mit dem VfL Osnabrück gab es eine unangenehme 0:3-Niederlage im heimischen Sportpark Kennel zu verdauen. Bereits nach einer Viertelstunde musste die Elf von Coach Niels Quante einen Doppelschlag der Gäste hinnehmen. Knoev und Sosnowski stellten damit früh die Weichen für den VfL. Die Eintracht war um Gegenwehr bemüht, doch ein Comeback blieb den Blau-Gelben einfach verwehrt. Quante probierte in der 54. Minute noch einmal mit einem Doppelwechsel neue Impulse zu setzen. Doch statt des erhofften positiven Einflusses konnten die Lila-Weißen nur wenige Minuten darauf auf 3:0 erhöhen. Wieder war Knoev zur Stelle und beendete die Hoffnungen der Löwen auf etwa Zählbares. Die Blau-Gelben verlieren damit auch ihr zweites Saisonspiel und wollen nun im Heimspiel gegen den ebenfalls noch sieglosen DSC Arminia Bielefeld den Turnaround ins Visier nehmen. Eintracht: Langos - Kästner, Ibe, Diederich, Güney (54' Ay), Wäldele, Pflücke, Dering (54' Chyrva), Da Silva Pereira (66' Touray), Vlasov, Henkel (66' Santagata). Tore: 0:1 Knoev (15'), 0:2 Sosnowski (17'), 0:3 Knoev (58') Eintracht U15 – JFV Bremerhaven 12:3 (3:2) Die U15 der Löwen nutzte die spielfreie Zeit zu einem Testspiel gegen den Verbandsligisten JFV Bremerhaven und setzte sich dabei deutlich mit 12:3 (3:2) durch. Nach einer knappen ersten Hälfte mit Treffern in der 21., 28. und 36. Minute sowie zwei Gegentoren sorgten die Nachwuchslöwen im zweiten Durchgang für klare Verhältnisse. Zwischen der 52. und 70. Minute fielen gleich neun weitere Tore für die Eintracht, während Bremerhaven noch einmal zum 3:12 verkürzen konnte. Am kommenden Wochenende geht es für die Löwen wieder in der Regionalliga Nord weiter. Dann empfängt die Mannschaft den SV Werder Bremen im Sportpark Kennel. Eintracht Frauen – SV 06 Lehrte 4:2 (2:2) Die Löwinnen behalten im Topspiel ihre weiße Weste. Das Team von Simon Wintgen hat auch das Spitzenspiel der Oberliga Niedersachsen für sich entschieden. Gegen den vorherigen Tabellenzweiten SV 06 Lehrte setzten sich die Löwinnen in einer spannenden Partie mit 4:2 (2:2) durch und bleiben damit auch nach dem fünften Spiel ohne Punktverlust an der Tabellenspitze. Vor über 90 Minuten entwickelte sich das erwartete Duell auf Augenhöhe. Nach einem frühen Rückstand (0:1, 8') schlug die Eintracht zurück: Erst glich Maya Andresen zum 1:1 aus (28'), dann sorgte Celina Klebe gar für die 2:1-Führung (39'). Doch die Gäste hatten eine schnelle Antwort parat und stellten nur eine Minute später auf 2:2 (40'). In der zweiten Hälfte drängten die Löwinnen auf die Entscheidung. Angreiferin Lyn Meyer belohnte die Offensive in der 77. Minute mit dem 3:2, ehe die eingewechselte Matilda Querfurth in der Nachspielzeit den umjubelten Schlusspunkt setzte (90'+1). Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel untermauert die Eintracht ihre Spitzenposition in der Oberliga und stellt weiterhin eine der gefährlichsten Offensivreihen der Liga. Nun wartet am 21. September die Auswärtspartie beim FC Eintracht Northeim – ein Gegner, der bisher nur einmal gewinnen konnte, aber keineswegs unterschätzt werden darf. Die Löwinnen haben gezeigt, dass sie auch in engen Spielen kühlen Kopf bewahren und mit Leidenschaft und Teamgeist bestehen können. Mit dieser Energie wollen sie auch die kommenden Aufgaben angehen – weiter ungeschlagen, weiter als Spitzenreiter, weiter gemeinsam auf Kurs! Eintracht: Engler - Ahl, Berger, Lyn Meyer, J.-L. Lange, Andresen (76' Helmerding), Just, Farr, Klebe, Fries (77' Querfurth), Wunsch. Tore: 0:1 Weder 82'), 1:1 Andresen (28'), 2:1 Klebe (39'), 2:2 Laura Meyer (40'), 3:2 Lyn Meyer (77'), 4:2 Querfurth (90'+1) Foto: David Kähling

DFL terminiert die Spieltage 25 bis 27 der Saison 2025/2026

Die DFL hat am heutigen Mittwoch die Spieltage 25 bis 27 der Saison 2025/2026 zeitgenau angesetzt. Für die Blau-Gelben ergeben sich folgende Ansetzungen: 25. Spieltag Samstag, 7. März 2026, 13 Uhr SC Paderborn - Eintracht Braunschweig 26. Spieltag Samstag, 14. März 2026, 13 Uhr Eintracht Braunschweig – Fortuna Düsseldorf 27. Spieltag Freitag, 20. März 2026, 18.30 Uhr Hannover 96 - Eintracht Braunschweig

Remis gegen die Störche!

Die Eintracht trennt sich am 15. Spieltag im Heimspiel gegen Holstein Kiel mit einem Remis 1:1 (1:1). Nach einem Handelfmeter ist es Mehmet Aydin, der die Löwen Mitte des ersten Durchgangs zur Führung schoß (25'). Nach einer Grätsche von Lukas Frenkert entscheidet der Schiedsrichter auf Notbremse und schickt den Verteidiger mit Rot vom Platz. In der Folge schaffen die Störche in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Ausgleichstreffer. Trotz zahlreicher Torchancen blieb ein Führungstreffer für die Blau-Gelben in der zweiten Halbzeit aus. Beide Mannschaften sichern sich einen Punkt. Die Lage: Die Ausgangslage war klar: Die Löwen wollten nach dem erfolgreichen Auftritt gegen Kaiserslautern erneut zuhause bestehen und wichtige Zähler gegen einen direkten Konkurrenten einfahren. Der Blick auf die Tabelle verriet: Kiel lag mit 15 Punkten nur knapp vor der Eintracht, doch im DFB-Pokal konnten sie sich gegen Erstligisten Hamburg durchsetzen und zogen mit diesem Sieg ins Viertelfinale ein. In der 2. Bundesliga holten die Störche aus den vergangenen acht Spielen lediglich sechs Zähler. Genau deshalb erwartete die Eintracht einen hochkonzentrierten Gegner, der sehr intensiv spielt. Mit Blick auf den Gegner sagte Trainer Heiner Backhaus vor dem Spiel: "Holstein Kiel hat eine sehr junge, schnelle, wilde und technisch gute Mannschaft mit einem guten Trainer.” Die Aufstellungen: Nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern fehlte Florian Flick. An seiner Stelle startete Mehmet Aydin. Krankheitsbedingt musste Trainer Heiner Backhaus ebenfalls auf Kapitän Sven Köhler verzichten. Fabio Di Michele Sanchez stand aufgrund einer Gehirnerschütterung ebenfalls nicht zur Verfügung. Und kurzfristig ergab sich eine weitere Änderung: Leon Bell Bell klagte nach dem Aufwärmen über muskuläre Probleme, für ihn rotierte Sidney Raebiger in die Startelf. Die Partie: Beide Mannschaften starteten ausgeglichen in die Partie und tasteten sich zunächst ab. Die erste Chance hatten dann die Kieler: Nach einem Freistoß legte John Tolkien das Spielgerät von links flach in die Mitte, wo Marko Ivezic am kurzen Pfosten heranrutschte, doch der Ball ging knapp rechts am Pfosten vorbei. Die Antwort der Löwen ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem langen Einwurf von Johan Gomez auf Patrick Nkoa bekam Tolkien im Sprung den Ball an den Arm: Handelfmeter für die Blau-Gelben. Mehmet Aydin übernahm die Verantwortung und hämmert die Kugel ins linke Eck (24‘). Den Löwen gab die Führung Aufwind. Nach einem Freistoß von Robin Heußer köpfte Lukas Frenkert den Ball jedoch knapp über Latte. Die Löwen blieben mutig, dezimierten sich dann aber selbst. Frenkert kam gegen Andrian Kapralik per Grätsche einen Tick zu spät. Schiedsrichter Eric Weisbach entschied auf Notbremse und zückte glatt rot (43‘). Sehr diskutabel, denn das Foul war unstrittig, doch mit Nkoa und Kevin Ehlers waren gleich zwei Verteidiger in der Nähe - so oder so eine harte Entscheidung gegen Frenkert. Doch die Eintracht schüttelte sich nur kurz und kam noch vor der Halbzeit zur Möglichkeit auf das 2:0. Erst klärten die Kieler Contehs Hereingabe. Aydin bekam den zweiten Versuch, doch das Leder ging knapp vorbei (45‘+1). Dank üppiger Nachspielzeit waren es jedoch die Gäste aus der Förde, die sich auf die Anzeigetafel brachten. Die Flanke von Ivezic fand den Fuß von Niklas Niehoff, der recht ungestört auf 1:1 stellen konnte (45+6). Nach der Halbzeitpause traten die Löwen weiterhin bissig auf. Ein Foulspiel von den Gästen sorgte für eine weitere Wendung: Rosenboom, der zuvor in der Partie bereits eine gelbe Karte sah, schlug Conteh im Zweikampf ins Gesicht und holte sich damit die Ampelkarte von Referee Weisbach ab (51‘). In der Folge sah sich Kiel ebenfalls mit zehn Mann auf dem Platz. Kurz darauf eine weitere große Chance für die Löwen: Nach einem Doppelpass mit Aydin stand Conteh völlig frei vor dem Kasten der Gäste, doch KSV-Schlussmann Jonas Krumrey klärte mit dem Fuß (57‘). Die Gastgeber ließen sich nicht aus dem Takt bringen und wiesen nach 80 Minuten Spielzeit 18:8 Torschüsse auf. Kurz vor Abpfiff wagten die Kieler nochmal einen weiteren Versuch: Jonas Therkelsen zog halbrechts das Tempo an und schloss flach auf den Kasten von Ron-Thorben Hoffmann ab, doch der Ball rutscht knapp links am Gehäuse vorbei (83'). Auf der Gegenseite folgte die Doppelchance für die Eintracht. Zunächst probierte der flinke Conteh sein Glück, doch erneut war Keeper Krumrey zur Stelle. Danach ist es Robin Heußer, der nach einem Pass in den Rückraum vor dem Kasten der Störche den Ball haarscharf über die Latte legte (84‘). Bis zum Abpfiff kämpften beide Mannschaften um den Siegtreffer, doch es fehlte nach dem sehr intensiven und kraftraubenden zweiten Durchgang an Durchschlagskraft. Somit endete die Partie mit einem 1:1-Remis im heimischen Stadion und die Löwen können einen Punkt für sich verbuchen. Nun steht für die Backhaus-Elf das letzte Auswärtsspiel in diesem Kalenderjahr an, wenn die Eintracht nach einer kurzen Woche bereits am kommenden Freitagabend bei Aufsteiger Dynamo Dresden gastiert (Freitag, 12. Dezember, 18.30 Uhr). Das Spiel im Stenogramm: Eintracht Hoffmann (C) – Nkoa, Aydin (71' Sane), Yardimci (84‘ Ramsak), Marie, Ehlers, Frenkert, Heußer, Conteh, Raebiger (46' Breunig), Gómez. Holstein Kiel Krumrey – Komenda (C), Ivezic, Davidsen (46' Schwab), Harres, Kaprálik (85‘ Skrzybski), Rosenboom, Knudsen (81' Wagner), Zec, Niehoff (69' Nekic), Tolkin (46' Therkelsen). Tore: 1:0 Aydin (25'/Handelfmeter) 1:1 Niehoff (45') Gelbe Karten: Yardimci / Tolkin, Rosenboom, Therkelsen, Schwab Besondere Vorkommnisse: Frenkert (43'/Rote Karte nach Notbremse) Rosenboom (52'/Gelb-Rote Karte) Schiedsrichter: Eric Weisbach Zuschauer im EINTRACHT-STADION: 19.252 Zuschauer (davon 1.513 Gäste)

Vorverkaufsinfos zum Heimspiel gegen Holstein Kiel

Die Eintracht empfängt am 7. Dezember Holstein Kiel zum vorletzten Heimspiel des Jahres im EINTRACHT-STADION. Der Vorverkauf für das Duell gegen den KSV startet am 11. November und findet wie gewohnt in mehreren Phasen statt. Vorverkauf in der Übersicht: Eintracht Braunschweig – Holstein Kiel (15. Spieltag) Spieltermin Sonntag, dem 07. Dezember 2025 | Spielbeginn: 13:30 Uhr Verkaufsphasen Mitglieder BTSV: ab Dienstag, 11. November 2025 um 10 Uhr Dauerkarteninhaber 2025/2026: ab Mittwoch, 12. November 2025 um 10 Uhr Freier Verkauf: ab Donnerstag, 13. November 2025 um 10 Uhr Vorverkaufsstellen Online-Ticketshop Ticket-Hotline 01806 – 12 18 95 (Mo. - Sa. 8 - 20 Uhr, So./Feiertag 10 - 20 Uhr (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus allen Netzen) Stadion-Fanshop (Di. – Fr. 10 bis 18 Uhr, Sa. 10 bis 14 Uhr) Aantracht-Eck (Di. – Sa. 10 bis 18 Uhr) MedienStore im Schloss (Mo. – Sa. 10 bis 18 Uhr) Ticketanzahl -und preise Pro Kundenkonto können für diese Partie maximal sechs Tickets erworben werden. Die Ticketpreise sind hier einsehbar. Ticketweiterverkauf/ Löwen-Ticketbörse Der Weiterverkauf von Tickets ist bei diesem Spiel über die Löwen-Ticketbörse ( Infos ) möglich. Betreuungstickets für Kinder Für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren bietet der Kids-Club eine Spieltagsbetreuung im Familienblock 14 an. Gästetickets Tickets für den Gästeblock sind ausschließlich über Holstein Kiel erhältlich.

Eintracht holt Verteidiger Andi Hoti aus Magdeburg

Eintracht Braunschweig verstärkt sich in der Defensive mit Innenverteidiger Andi Hoti vom 1. FC Magdeburg. Der 22-Jährige erhält in der Löwenstadt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 und wird mit der Rückennummer 4 auflaufen. Andi Hoti (2. März 2003; 1,91 Meter) wurde in der Schweizer Gemeinde Uster in der Nähe von Zürich geboren und spielte in der Jugend zunächst beim FC Zürich und anschließend in der U17 und U19 von Inter Mailand. Im Juli 2022 wechselte Hoti erstmals nach Deutschland und spielte leihweise beim SC Freiburg ll. Es folgte ein fester Wechsel zum 1. FC Magdeburg und ein Halbjahr auf Leihbasis bei der SG Dynamo Dresden. Hoti spielte unter anderem 29-mal in der 2. Bundesliga und 33 Partien in der 3. Liga (zwei Tore, eine Vorlage). Zudem spielte Hoti bislang eine Partie für die kosovarische Nationalmannschaft. Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel sagt: „Andi verfügt über ein sehr gutes vertikales Passspiel und bringt vieles von dem mit, was einen modernen Innenverteidiger ausmacht. Dank seiner Größe besitzt er zudem viel Qualität im Luftzweikampf und wir sehen in ihm noch weiteres Entwicklungspotenzial. Andi ist sofort spielfähig, hungrig auf die Aufgabe und hat große Lust auf die Eintracht – damit verstärkt er unsere Abwehr und erweitert unsere Optionen in der Defensive.“ „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe bei Eintracht Braunschweig. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Beginn an sehr klar und vertrauensvoll, das hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Die Eintracht ist ein traditionsreicher Klub mit großen Ambitionen, daran möchte ich meinen Anteil haben. Ich will mich hier weiterentwickeln, mit Leistung überzeugen und der Mannschaft mit meinen Qualitäten in der engen 2. Bundesliga helfen“, ergänzt Neuzugang Andi Hoti.