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Eintracht Braunschweig holt Ken Izekor

Eintracht Braunschweig kann mit Ken Izekor einen jungen Angreifer vorstellen. Der erst 18-jährige Mittelstürmer wechselt bis zum 30. Juni 2026 zunächst auf Leihbasis von Bayer 04 Leverkusen nach Braunschweig, darüber hinaus sicherten sich die Löwen eine Kaufoption. Izekor erhält die Rückennummer 38. Ken Izekor (24. Mai 2007; 1,77 Meter) kommt gebürtig aus Aachen und startete bei der Alemannia auch seine fußballerische Laufbahn. Seit 2018 spielt Izekor jedoch in der Jugend von Bayer 04 Leverkusen, zuletzt für die U19. Der Mittelstürmer durfte am 14. Dezember 2023 im Europa League-Heimspiel gegen Molde FK sogar für die Profis debütieren, damals war Izekor erst 16 Jahre alt. Der Offensivspieler lief ebenfalls für die U16 und U17 der deutschen Nationalmannschaft auf. Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel sagt: „Ken ist ein großes Talent, das den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen will. Obwohl er noch für die Altersklasse U19 spielberechtigt ist, verfügt er bereits über hervorragende Athletik, ist körperlich robust und bringt Tempo, Tiefgang und Zug zum Tor mit. In Leverkusen durfte er sich über einen längeren Zeitraum immer wieder bei den Profis zeigen. Ken erweitert unsere Möglichkeiten im Angriff, und wir wollen ihn dabei unterstützen, den Sprung vom Jugend- zum Herrenspieler zu schaffen.“ „Ich freue mich sehr, den Schritt in die 2. Bundesliga gehen zu dürfen und auf die Aufgabe bei der Eintracht. Zum ersten Mal fester Teil einer Profimannschaft zu sein, ist für mich etwas ganz Besonderes, darauf bin ich stolz. Gleichzeitig ist es für mich ein Ansporn, mich täglich zu beweisen und weiterzuentwickeln. Die Eintracht gibt mir diese Möglichkeit, und das entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mit allem, was ich habe und kann, zurückzahlen“, so Ken Izekor.

Ticket- und Vorverkaufsinfos zum Heimspiel gegen den Karlsruher SC

Im Vorverkauf für das Heimspiel gegen den KSC kommt es zu einer Änderung der Verkaufsphasen. Der Ticketverkauf für Mitglieder sowie Dauerkarteninhaber der Saison 2025/26 beginnt am Dienstag, den 06. Januar 2026. Der freie Verkauf startet am Mittwoch, den 7. Januar 2026. Vorverkauf in der Übersicht: Eintracht Braunschweig – Karlsruher SC (20. Spieltag) Spieltermin Samstag, dem 31. Januar 2026 | Spielbeginn: 13 Uhr Verkaufsphasen Mitglieder BTSV: ab Dienstag, dem 6. Januar 2026 um 10 Uhr Dauerkarteninhaber 2025/2026: ab Dienstag, dem 6. Januar 2026 um 10 Uhr Freier Verkauf: ab Donnerstag, dem 7. Dezember 2025 um 10 Uhr Vorverkaufsstellen Online-Ticketshop Ticket-Hotline 01806 – 12 18 95 (Mo. - Sa. 8 - 20 Uhr, So./Feiertag 10 - 20 Uhr (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus allen Netzen) Stadion-Fanshop (Di. – Fr. 10 bis 18 Uhr, Sa. 10 bis 14 Uhr) Aantracht-Eck (Di. – Sa. 10 bis 18 Uhr) MedienStore im Schloss (Mo. – Sa. 10 bis 18 Uhr) Ticketanzahl -und preise Pro Kundenkonto können für diese Partie maximal sechs Tickets erworben werden. Die Ticketpreise sind hier einsehbar. Ticketweiterverkauf/ Löwen-Ticketbörse Der Weiterverkauf von Tickets ist bei diesem Spiel über die Löwen-Ticketbörse ( Infos ) möglich. Betreuungstickets für Kinder Für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren bietet der Kids-Club eine Spieltagsbetreuung im Familienblock 14 an. Gästetickets Tickets für den Gästeblock sind über den Karlsruher SC erhältlich. Foto: Stephanie Zerbe

Löwenlage: Das ist los bei der Eintracht

Im neuen, wöchentlichen Format „Löwenlage“ versorgen wir euch ab sofort regelmäßig mit Updates, insbesondere rund um unsere Profimannschaft. Was zuletzt passiert ist, was ansteht – und welche Themen darüber hinaus wichtig sind. Gestern Nachmittag trainierte die Eintracht öffentlich und nahm damit die Vorbereitung auf das Hertha-Heimspiel am Sonntag auf. Mit dabei war auch Jovan Mijatovic , der das Spiel beim VfL nach einem Zusammenprall kurz vor Anpfiff mit dickem Fuß beendete. Auch am Donnerstag war der Serbe komplett im Mannschaftstraining. Auch Aaron Opoku stand am Donnerstag auf dem Platz. Er verpasste die Partie in Bochum aufgrund von Knieproblemen. Sidi Sané trainierte individuell und absolvierte heute sowohl ein Laufprogramm als auch einige Übungen am Ball. Eintracht-TV sprach mit Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel und Mittelfeldakteur Lino Tempelmann . Das Video mit ihren Aussagen ist unten verlinkt - oder ihr geht direkt auf YouTube. Für das Heimspiel am Sonntag gegen die Alte Dame gibt es noch Tickets - darunter auch Stehplätze in der Südkurve. Holt euch noch eure Eintrittskarte, wahlweise in einem unserer Fanshops oder online. Zum Online-Ticketshop. Löwenstarke Unterstützung - auch über Braunschweig hinaus. Schon in Bochum war der Gästebereich mit 2.700 Eintracht-Fans ausverkauft - das wird in Kiel wiederholt. 1.450 Blau-Gelbe werden die Mannschaft am 2. Mai zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison begleiten. Am Mittwoch startete das Next Generation Turnier von Eintracht Braunschweig und Partner New Yorker. Ausgabe Nummer eins fand auf dem Gelände des SV Gifhorn statt. Der verletzte Löwen-Profi Sidi Sane besuchte die spielenden Kids, schrieb fleißig Autogramme und machte Selfies. Zum Bericht.

Ticket- und Vorverkaufsinfos zum Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg

Am Ostersonntag, dem 5. April 2026, empfangen die Löwen den 1. FC Nürnberg im EINTRACHT-STADION. Der Ticketvorverkauf für den 28. Spieltag läuft. Vorverkauf in der Übersicht: Eintracht Braunschweig – 1. FC Nürnberg (28. Spieltag) Spieltermin Sonntag, dem 5. April 2026 | Spielbeginn: 13.30 Uhr Verkaufsphasen Mitglieder BTSV: ab Dienstag, dem 10. März 2026 um 10 Uhr Dauerkarteninhaber 2025/2026: ab Mittwoch, dem 11. März 2026 um 10 Uhr Freier Verkauf: ab Donnerstag, dem 12. März 2026 um 10 Uhr Vorverkaufsstellen Online-Ticketshop Ticket-Hotline 01806 – 12 18 95 (Mo. - Sa. 8 - 20 Uhr, So./Feiertag 10 - 20 Uhr (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus allen Netzen) Stadion-Fanshop (Di. – Fr. 10 bis 18 Uhr, Sa. 10 bis 14 Uhr) Aantracht-Eck (Di. – Sa. 10 bis 18 Uhr) MedienStore im Schloss (Mo. – Sa. 10 bis 18 Uhr) Ticketanzahl -und preise Pro Kundenkonto können für diese Partie maximal sechs Tickets erworben werden. Die Ticketpreise sind hier einsehbar. Ticketweiterverkauf/ Löwen-Ticketbörse Der Weiterverkauf von Tickets ist bei diesem Spiel über die Löwen-Ticketbörse ( Infos ) möglich. Betreuungstickets für Kinder • Für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren bietet der Kids-Club eine Spieltagsbetreuung im Familienblock 14 an. Gästetickets Tickets für den Gästeblock sind über Nürnberg erhältlich. Foto: Getty Images

Alles auf Anfang

Nach turbulenten Wochen und einem Trainerwechsel am Rhein will Fortuna Düsseldorf im Duell gegen die Eintracht neue Impulse setzen. Unter Neu-Coach Markus Anfang sollen die Rheinländer an alte Stärken anknüpfen. Der Fußballlehrer übernimmt eine Mannschaft, die zuletzt unter ihren Möglichkeiten blieb. Nach acht Spieltagen stehen zehn Punkte und damit Rang 13 zu Buche: zu wenig für das Saisonziel Aufstieg. Mit dem Trainerwechsel erhoffen sich die Fortunen neuen Schwung in der Offensive und den Anschluss an die obere Tabellenhälfte. Wissenswertes: Vorne Standards, hinten Standards: Die Fortuna hat über ein Drittel ihrer Tore nach Standardsituationen erzielt, aber zeitgleich sind die Düsseldorfer auch die Mannschaft mit den meisten Gegentoren nach einem ruhenden Ball (sechs). Hoch hinein: Nur zwei Mannschaften schlugen in der 2. Bundesliga mehr Flanken aus dem Spiel als Düsseldorf (95+1). 33 Prozent davon erreichen ihr Ziel erfolgreich, kein anderes Team kann eine bessere Quote aufweisen. Damit einher gehen gerade einmal 32 Torschüsse aus der Distanz. Das bedeutet vorher Hannover und Hertha BSC Rang 16 im ligaweiten Vergleich in dieser Statistik. Löwen beißen sich die Zähne aus: Düsseldorf entschied vier der letzten fünf Zweitliga-Duelle mit den Löwen für sich und ist seit zehn Begegnungen ungeschlagen (fünf Siege, fünf Unentschieden). Der bislang letzte Braunschweiger Erfolg datiert aus dem März 2017, als die Löwen auswärts mit 2:1 gewannen – einer von lediglich vier Eintracht-Siegen in bis dato 22 Zweitliga-Partien gegen die Rheinländer. Viele Prüfungen für den Keeper: 136-mal wurde das Gehäuse der Rheinstädter vom Gegner beim Torabschluss ins Visier genommen, bei keiner Mannschaft geschah dies häufiger. Mit 33 Torwartparaden inklusive verhinderte Eigentore konnte sich Keeper Florian Kastenmeier bereits am zweitmeisten aller Zweitliga-Keeper auszeichnen. Unter Beobachtung: Cedric Itten: Der gebürtige Schweizer konnte seine Qualitäten bereits in der laufenden Saison unter Beweis stellen: In acht Einsätzen erzielte der Neuzugang drei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Der 1,89 Meter große Mittelstürmer bringt alles mit, was man auf seiner Position braucht: Wucht, Präsenz und Abschlussstärke. Itten ist besonders gefährlich, wenn er Flanken verwertet oder seine Räume nutzen kann. Sein Gespür für die Arbeit mit dem Ball machen ihn zu einer konstanten Gefahr für die Defensive. Auch international hat der 28-Jährige Erfahrung gesammelt: Zwölf Länderspiele für die Schweizer A-Nationalmannschaft und zahlreiche Einsätze im europäischen Wettbewerb (Siebenmal Europa League, zwölfmal Champions League) unterstreichen seine Klasse. Florent Muslija: Der Stürmer wechselte im Sommer 2025 auf Leihbasis vom SC Freiburg zu den Fortunen. In sieben Einsätzen kommt er auf zwei Tore. Als kreativer Offensivspieler mit Abschlussstärke macht es der 27-Jährige jeder Abwehr schwer. Er vereint Tempo, Technik und Spielintelligenz in sich. Seine Distanzschüsse und gefährlichen Standards machen ihn zu einem Gegner, den man nicht aus den Augen lassen darf. Christian Rasmussen: Auch der 22-jährige Däne transferierte im Sommer 2025 an den Rhein. Er überzeugte bisher mit starker Ballkontrolle, Spielintelligenz und hoher Flexibilität. Besonders gefährlich wird Rasmussen, wenn er mit Tempo den Abschluss sucht. Seine präzisen Pässe und sauberen Dribblings sorgen im letzten Drittel immer wieder für Gefahr. In sieben Spielen erzielte er ein Tor und legte eine Vorlage auf. Die Lage: Seit dem Start der Länderspielpause gibt es frischen Wind am Flinger Broich. Der durchwachsene Saisonstart kostete Cheftrainer Daniel Thioune nach etwas mehr als dreieinhalb Jahren den Job. Der heute 51-Jährige prägte in über 150 Spielen an der Seitenlinie seine Spielidee und verhalf dem Klub aus der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens wieder zu sportlichem Erfolg. Die 2022 der 3. Liga entgegen taumelnde Fortuna führt er innerhalb von zwei Spielzeiten auf einen Relegationsplatz und scheiterte nur knapp im Elfmeterschießen in der Relegation am VfL Bochum. Auch in diesem Jahr mit Aufstiegsambitionen gestartet, setzte nach nun mehr acht Partien mit lediglich zehn Punkten, einem 13. Tabellenplatz und nur einem Zähler aus vier Heimspielen die unangenehme Realität ein. Ein Nachfolger war schnell gefunden: Trainer-Veteran Markus Anfang übernahm vergangene Woche das Ruder bei F95. "Mit Markus Anfang haben wir uns für einen exzellenten Kenner der 2. Bundesliga entschieden, der bereits gezeigt hat, dass er Mannschaften erfolgreich führen kann", sagte Sportvorstand Klaus Allofs. Anfang stand zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern an der Seitenlinie. Dort wurde er in der Schlussphase der vergangenen Zweitligasaison – zwei Spieltage vor dem Ende und nach drei Niederlagen in Folge – im laufenden Aufstiegskampf von seinen Aufgaben entbunden. Seine letzte Partie für die Roten Teufel? Eine 0:2-Niederlage an der Hamburger Straße. Der Fußballlehrer kennt den Club vom Rhein bereits aus seiner aktiven Zeit. Zwischen 1995 und 1997 sowie 2006 und 2008 trug er selbst das Düsseldorfer Trikot und soll mit seiner Erfahrung nun die Trendwende herbeiführen. Das letzte Aufeinandertreffen: Beim letzten Aufeinandertreffen zwischen Fortuna Düsseldorf und den Löwen im Mai dieses Jahres sahen die Zuschauer im EINTRACHT-STADION ein packendes Duell, das mit einem 2:2-Unentschieden endete. Die Blau-Gelben erwischten damals den besseren Start und gingen nach 22 Minuten in Führung, als ein von Sven Köhler getretener Freistoß über den Kopf von Verteidiger Paul Jaeckel und Düsseldorfs Tim Oberdorf im Tor landete. Noch vor der Pause hielt Torhüter Ron-Thorben Hoffmann mit einer starken Parade gegen Zimmermann die knappe Führung fest. Kurz nach Wiederanpfiff gelang den Gästen jedoch der Ausgleich durch Nicolas Gavory (47‘). Die Antwort der Eintracht folgte prompt: Rayan Philippe traf nur fünf Minuten später mit einem satten Schuss aus 18 Metern sehenswert zum 2:1 (52‘). In der Folge hatte der Franzose mehrfach die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen, scheiterte aber am starken Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier. Diese vergebenen Chancen rächten sich in der Schlussphase, als Matthias Zimmermann per Heber den 2:2-Endstand erzielte (72‘). Trotz weiterer Gelegenheiten auf beiden Seiten blieb es schlussendlich beim leistungsgerechten Remis. Mit dem Punktgewinn blieb die Eintracht damals im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen – und zeigte erneut, dass sie auch im Kampf um den Klassenerhalt mit einem der Topteams der Liga auf Augenhöhe agieren konnte. Foto: DFL/Getty Images/Alexander Scheuber

Geschichte

Die ersten Fußballspiele trug Eintracht nach ihrer Gründung auf dem Leonhardplatz aus, dort wo sich heute die Stadthalle befindet. Ab dem Jahr 1897 wurde auf dem „Kleinen Exerzierplatz“ gespielt. Dort organisierte auch schon Konrad Koch das erste Fußballspiel auf deutschem Boden. Ein eigenes Stadion wurde erstmals 1905 an der Helmstedter Straße bezogen. Das erste Spiel im eigenen Stadion fand am 8. Oktober 1905 vor ca. 3.000 Zuschauern statt, Wacker Leipzig wurde mit 3:0 besiegt. Zur damaligen Zeit war das Stadion mit einer bis zu 250 Zuschauer fassenden überdachten Sitzplatztribüne durchaus komfortabel und etwas Besonderes. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Stadion mit provisorischen Holztribünen wieder hergerichtet und konnte am 28. März 1921 im Spiel gegen VOC Rotterdamm einen neuen Zuschauerrekord von 5.200 Besuchern erzielen. 1937 erstmals ausverkauft Der Umzug auf ein großflächigeres Gelände war aber bereits beschlossen und die Führungsetage fand ein Spargelfeld an der Hamburger Straße, das als Gelände für eine neue Anlage erworben wurde. Bei der offiziellen Einweihung am 17. Juni 1923 sahen 15.000 Zuschauer eine 1:10-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg. Am 31. Oktober 1937 war das Eintracht-Stadion erstmals ausverkauft. 24.000 Zuschauer sahen das Pokalspiel gegen den Deutschen Meister aus Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 siegte mit 1:0. Während des zweiten Weltkrieges wurde das Tribünendach renoviert, obwohl das Stadion vor Bombenangriffen weitestgehend verschont wurde. Nach Ende des Krieges wurde das Gelände von der britischen Besatzungsmacht hauptsächlich als Materiallager genutzt. Ab März 1946 wurde im Stadion endlich wieder Fußball gespielt und am 29. Februar 1948 brachte ein ausverkauftes Wiederholungsspiel gegen den HSV einen neuen Zuschauerrekord von 30.000 verkauften Karten. Im Jahr 1950 wurde das Stadion generalüberholt, die Funktionsräume wurden renoviert und das Stadion an das städtische Kabelnetz angeschlossen. Wieder brachte ein Spiel gegen den HSV einen neuen Zuschauerrekord, 32.000 Fans sahen den 2:1-Sieg gegen den Oberliga-Dauermeister am 4. Oktober 1953. Zwei Jahre später blickte ganz Fußballdeutschland ins Eintracht-Stadion. Das DFB-Pokalfinale vor 25.000 Zuschauern zwischen dem Karlsruher SC und dem FC Schalke 04 fand zum ersten und einzigen Mal in Braunschweig statt. Als erster norddeutscher Verein errichtete die Eintracht 1957 eine Flutlichtanlage, die in Zukunft auch Abendspiele ermöglichte. 168 Lampen an den 44 Meter hohen Masten sorgten mit 200.000 Watt und ausreichend Beleuchtung. Mit der Gründung der Bundesliga 1963 beschloss der DFB eine Mindestkapazität von 35.000 Plätzen für alle Bundesliga Spielstätten. Das Stadion in Braunschweig wurde erweitert und konnte somit sogar fast 40.000 Zuschauer aufnehmen. Am 22. August 1964 setzten 34.000 Zuschauer beim Auftakt gegen 1860 München eine neue Bestmarke. Im Meisterjahr 1966/67 wurden durch eine Tribüne aus Fertigteilen 454 weitere Sitzplätze ermöglicht, so sahen rund 37.000 Zuschauer im ausverkauften Haus am 3. Juni 1967 die Übergabe der Meisterschale an Kapitän Joachim Bäse. 1976 wurde die Gegengerade modernisiert und leicht aufgestockt. Nach dem Umbau fasste sie 2.300 Sitz- und 9.000 Stehplätze. Drei Jahre später begann der Bau der 4.000 Besucher fassenden Haupttribüne. Stadion wird zur Multifunktionsarena Am 14. Mai 1981 verkaufte der Club das Stadiongelände an die Stadt und eröffnete die Saison 1981/82 sowie die neue Haupttribüne mit einem Tag der offenen Tür. Fortan trug die Arena den Namen „Städtisches Stadion an der Hamburger Straße“. In den früher 90er Jahren gab es weitere Modernisierungsmaßnahmen, die aufgrund der erhöhten Sicherheitsbestimmungen des DFB dringend durchgeführt werden mussten. 1993 begann der Stadionumbau, die überdachte Südkurve entstand komplett neu, der Oberrang der Gegengerade wurde mit Sitzplätzen ausgestattet und in Westtribüne umbenannt, die Nordkurve neu gestaltet und auch die Laufbahn wurde erneuert. Zusätzlich wurden neuen Flutlichtmasten und eine Beschallungsanlage installiert. Das EINTRACHT-STADION wurde zur modernen Multifunktionsarena umgebaut und bot ab sofort auch Platz für weitere Sportveranstaltungen, wie beispielsweise die Deutsche Leichtathletik-meisterschaft sowie für Konzerte und andere Veranstaltungen. Eine Rasenheizung kam im Jahr 2006 hinzu, weiterhin wurde von 2009 bis 2010 die Nordkurve überdacht und aufgestockt. Seit Juli 2008 heißt das Stadion nach 27 Jahren wieder „EINTRACHT-STADION“. Unter dem Motto „In Eintracht für Eintracht“ versammelten sich fünf Braunschweiger Unternehmen, um hiermit dem Verein die Unterstützung auszusprechen und dem Stadion den Traditionsnamen zurückzugeben. Im Spätsommer 2013 (pünktlich zum Start der Bundesligasaison 2013/2014) wurden die umfangreichen Modernisierungsarbeiten der Haupttribüne abgeschlossen, mit denen zwei Jahre zuvor nach dem positiven Ausgang einer Befragung der Braunschweiger Bürgerinnen und Bürger begonnen worden war. Im Zuge dieser Baumaßnahmen wurde der Vorplatz des EINTRACHT-STADIONs neu gestaltet, außerdem entstanden 20 neue Logen sowie ein neuer Businessbereich. Seitdem befindet sich auch die Eintracht-Geschäftsstelle im Kubus, in dem zudem die Stadion-Gastronomie mit der „Wahren Liebe“ ihren Platz gefunden hat. Im Juni 2014 fanden im Stadion die Team-Europameisterschaften der Leichtathleten statt, in den Jahren 2020 und 2021 die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften. Auch für 2024 hat Braunschweig wieder den Zuschlag für die Ausrichtung dieser Veranstaltung erhalten. Nachdem im September 2021 der Verwaltungsausschuss der Stadt die Stadionbetreibergesellschaft beauftragt hatte, einen neuen Namenssponsor für das Stadion zu finden, gründete sich das Projektbündnis „EINTRACHT-STADION – jetzt und immer!“ und startete eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne. Dank 2.773 Namensrettern kamen 217.473 Euro pro Jahr und insgesamt 652.421 Euro zusammen, damit wurde im Januar 2023 der traditionsreiche Namen EINTRACHT-STADION zumindest bis 2025 gesichert. Zum 100jährigen Bestehen des EINTRACHT-STADIONs lockten Stadt und Verein mehr als 11.000 Besucherinnen und Besucher am 17. Juni 2023 an die Hamburger Straße. Hier wurde im Beisein mehrerer Meisterspieler von 1967 feierlich der Vorplatz in „Platz der 67er“ benannt, bevor sich die Abteilungen des BTSV mit ihren Angeboten präsentierten. Ob eine Ausstellung zur Stadiongeschichte, musikalische Darbietungen, zahlreiche Angebote für die Jüngsten, Talkrunden mit Reporter-Legende Rolf „Töppi“ Töpperwien oder das Spiel der Eintracht-Traditionsmannschaft gegen den 1. FC Magdeburg, an diesem Tag war für Jeden und Jede etwas dabei.

Löwen unterliegen Paderborn zuhause

Am 8. Spieltag verpassen die Löwen vor heimischer Kulisse spät einen Punktgewinn und müssen sich mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. Bereits nach 30 Sekunden gerieten die Blau-Gelben durch einen Treffer von Filip Bilbija in Rückstand (1'). Danach entwickelte sich eine chancenarme Partie, in der die Gäste mehr Ballbesitz hatten. Nach der Pause drehten die Löwen offensiv mehr auf und belohnten sich durch Levi Szabó mit dem Ausgleich (86'). Nur zwei Minuten darauf fanden die Gäste jedoch die späte Antwort und Stefano Marino sorgte mit seinem Tor für die vierte Niederlage der Löwen in Folge (88'). Ausgangslage: Für die Eintracht ging es darum, den Negativtrend aus drei Niederlagen in Folge zu stoppen und in die anstehende Länderspielpause mit gutem Gefühl zu gehen. Mindestens acht Zähler sollten nach dem Spiel auf der Habenseite stehen, mit einem Dreier könnte die Eintracht sogar ans Tabellenmittelfeld anschließen. “Wir erwarten eine Mannschaft, die lange nicht verloren hat und viel Intensität mitbringt”, blickte Cheftrainer Heiner Backhaus unter der Woche voraus. Und recht hatte her, denn das Selbstvertrauen der Paderborner war vor der Partie ungebrochen. Drei Siege, alle zu Null - so lautete die Bilanz aus den vergangenen drei Partien des SCP. 408 Minuten waren die Gäste vor Anpfiff ohne Gegentor geblieben. Aufstellung: Backhaus konnte wieder auf Robin Heußer setzen und tat dies auch. Der Mittelfeldmann musste zuletzt gesperrt zuschauen und rotierte nun wieder in die Startelf. Auch Johan Gómez kehrte zurück in die Anfangsformation. Im Gegensatz zur Partie in Münster nahmen Patrick Nkoa und Sebastian Polter zunächst auf der Bank Platz. Zwei Änderungen gab es also bei der Eintracht. Die Partie: Die Löwen erwischten einen katastrophalen Start ins Spiel. Nach wenigen Sekunden reichte den Paderbornern ein tiefer Ball auf der rechten Seite, um Kapitän Sebastian Klaas freizuspielen. Seine Flanke fand den Kopf von Filip Bilbija, der ohne jegliche Gegenwehr im Sechzehner leichtes Spiel hatte, die frühe Führung zu erzielen (1'). Da waren grad 30 Sekunden gespielt. Doch die Reaktion der Eintracht passte. Stand zunächst Christian Conteh bei seinem Versuch noch im Abseits, scheiterte kurz darauf Erencan Yardimici am parierenden Dennis Seimen (9'). Es sollte aber die einzige echte Torgelegenheiten bleiben. Die Gäste dominierten den Ballbesitz, ohne selbst gefährlich zu werden. Die Eintracht kam jedoch nicht in vielversprechende Umschaltsituationen, das Spiel war ein ereignisarmes. Bis zur Halbzeit sollte sich an diesem Eindruck auch nicht mehr viel ändern. Lediglich der SCP kam noch einmal zum Schussversuch, wobei Ruben Müller aus rund 25 Metern über den Querbalken schoss. Die Löwen gingen mit dem 0:1-Rückstand in die Katakomben. Um ein Haar hätte auch die zweite Hälfte ähnlich begonnen wie Durchgang eins, doch der Treffer von Santiago Castaneda wurde nach Check des VAR einkassiert (51'). Die nächste dicke Gelegenheit gehörte dann endlich der Eintracht, da waren aber schon 70 Minuten rum. Eine Hereingabe verlängerte Erencan Yardimci an den zweiten Pfosten auf Sven Köhler, dessen Kopfball Seimen mit dem Fuß parierte. Kurze Zeit später kam Florian Flick aus der zweiten Reihe zum Schuss, doch er zielte drüber (75'). Beide Trainer wechselten, einmal war Backhaus dazu gezwungen. Der erst zur Halbzeit eingewechselte Louis Breunig musste angeschlagen runter, für ihn kam Levente Szabo und damit die Botschaft: Volle Offensive! Und der Joker brauchte nicht lange, um auszugleichen. Nach starker Flanke von Mehmet Aydin köpfte Szabo mit dem Hinterkopf kraftvoll aufs Tor - keine Chance für Seimen (86'). Doch die Freude hielt kaum, denn ein tiefer Ball von Mika Baur erreichte Stefano Marino, der das lange Eck anvisierte und flach einschoss (88'). Im Nachgang probierten sich die Löwen noch einmal im Aufbäumen, doch ein erneuter Ausgleich blieb der Backhaus-Elf in der achtminütigen Nachspielzeit verwehrt. Für die Eintracht ist nun Länderspielpause. Weiter geht es am 17. Oktober um 18.30 Uhr bei Fortuna Düsseldorf. Das Spiel im Stenogramm: Eintracht Hoffmann – Flick, Aydin, Yardimci, Marie (46' Breunig (81' Szabó)), Ehlers, Di Michele Sanchez (46' Bell Bell), Köhler, Heußer (58' Tempelmann), Conteh (75' Sané), Gómez. SC Paderborn Seimen – Müller (77' Sticker), Brackelmann, Castaneda, Bilbija (68' Bätzner), Baur, Curda, Hansen, Scheller, Klaas (C) (68' Engelns), Tigges (77' Marino). Tore: 0:1 Bilbija (1') 1:1 Szabo (86') 1:2 Marino (88') Gelbe Karten: Flick, Gómez, Szabó / Tigges, Scheller Schiedsrichter: Lars Erbst Zuschauer im EINTRACHT-STADION: 21.349 (davon 1.273 Gäste)

Start

Die neue Saison der VBL Club Championship by WOW (VBL) startet am 16. Oktober 2025 in eine neue Spielzeit. Auf die 35 teilnehmenden Clubs wartet ein neues Wettbewerbsformat sowie ein neuer Spielmodus. Mit dabei ist auch die eFootball-Mannschaft der Eintracht, die unter Leitung von Spielertrainer Lukas „Prof_H00Dy“ Hennig an den Start gehen wird. Neben Hennig werden erneut Niklas „Squareskire“ Hartmann, Dennis „Thaa_DEUS“ Erdmann und Luca „Der_Erdklumpen“ Rosowski Teil des Eintracht-Kaders sein. Damit besteht der Kader der Löwen wie in der vergangenen Saison aus Braunschweigern und Spielern der Region. Neue Wettbewerbsstruktur und Abschaffung des 2v2-Modus Die Spiele werden – entgegen dem bisherigen Modus – ausschließlich im 1v1-Modus ausgetragen. Ein Matchup besteht aus zwei Einzelspielen, wobei alle erzielten Tore nach zweimal 90 Minuten zu einem Gesamtergebnis addiert werden. Anders als in der Vergangenheit begegnen sich die Clubs in der Ligaphase nicht mehr in Divisionen: Ab dieser Saison treten alle Clubs im Rahmen von fünf Qualifikationsturnieren gegeneinander an. Von Oktober bis Februar findet jeweils ein sogenannter Showdown pro Monat statt. Der Weg nach Hamburg führt über die offline ausgetragenen Showdown-K.O.-Phasen in Leipzig (Sonntag, 26. Oktober 2025), Frankfurt (Sonntag, 23. November 2025), Köln (Freitag, 19. Dezember 2025), Berlin (Montag, 2. Februar 2026) und Stuttgart (Sonntag, 22. Februar 2026). Über die Offline-Showdowns sammeln die Clubs Punkte für ein übergeordnetes Ranking, anhand dessen ermittelt wird, welche Clubs sich für die Playoffs am 25./26. Februar und das Finale am 7./8. März 2026 in Hamburg qualifizieren. Die Clubs auf den Plätzen 1-8 der Gesamttabelle qualifizieren sich direkt für das Finale in Hamburg, während die Clubs auf den Plätzen 9-24 in den Playoffs die restlichen acht Mannschaften für das Finalevent ausspielen. Für die Clubs auf den Tabellenplätzen 25-35 endet die Saison nach dem letzten Showdown. Detaillierte Infos gibt es unter dfl.de . Partnerschaftliche Unterstützung erhält die eFootball-Mannschaft der Löwen von der BRAWO GROUP, KOSATEC und von der Öffentliche Versicherung Braunschweig. „Wir sind sehr dankbar, dass uns die BRAWO GROUP, KOSATEC und die Öffentliche Versicherung Braunschweig auch in dieser Saison als starke Partner zur Seite stehen. Diese Unterstützung ist ein wichtiger Baustein, um unseren eFootball-Bereich weiterentwickeln zu können“, so Projektverantwortlicher Simon Fellenberg. Alle aktuellen Informationen rund um das Thema eFootball bei den Löwen gibt es auf Instagram (ebsefootball). Rund um die Spiele der eLöwen gibt es wieder eine exklusive blau-gelbe Show. Zu sehen gibt es die Show und alle Braunschweiger Matches live und als Re-Live auf Twitch: www.twitch.tv/eintrachtbraunschweig .

U23 punktet in Wolfsburg

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter unseren Nachwuchslöwen. Während die U17 bereits am Samstag deutlich in Bremen unterlag, konnten die U23 und 1. Frauen ihre Ungeschlagen-Serien am Sonntag weiter ausbauen. Zwei weitere Mannschaften hatten an diesem Wochenende spielfrei. U.S.I Lupo-Martini Wolfsburg – Eintracht U23 1:1 (1:1) Punkteteilung in Wolfsburg. Nach der knappen Niederlage am vergangenen Mittwoch im Viertelfinale des Wolters Flutlichtpokals, gastierte die U23 am Sonntag in Wolfsburg bei Tabellennachbar U.S.I Lupo-Martini. Den schwierigen Saisonstart hinter sich gelassen, konnte die U23 in der Oberliga zwei Mal in Folge gewinnen. Gegen das Heimteam wollte das Team von Interimstrainer Ken Reichel die nächsten drei Punkte einfahren, um die Abstiegsränge schnellstmöglich zu verlassen. Nur noch vier Punkte trennten die Nachwuchslöwen vor der Partie von dem rettenden Ufer. Einen Schritt, den die Eintracht unbedingt an diesem Wochenende gehen wollte. Doch der Start in die Partie war alles andere als optimal. Auf schwierigen Platzverhältnissen taten sich beide Teams in der Anfangsphase schwer. Ohne zuvor nennenswerte Chancen auf beiden Seiten, ging die Eintracht ausgerechnet nach einer eigenen Ecke in Rückstand. „Da hat das Umschaltverhalten nicht gepasst. In dieser Situation sind wir in keinen Zweikampf gekommen und kassierten so einen vom Spielverlauf unnötigen Gegentreffer“, ärgerte sich Eintracht-Interimstrainer Ken Reichel. Erfreut war dieser aber über die Reaktion seiner Mannschaft. Mit dem Gegentreffer kontrollierten die Löwen fortan die erste Halbzeit. Mit viel Ballbesitz und einigen Torchancen, war es Ricardo Wagner, der für die Blau-Gelben nach einer halben Stunde zum verdienten 1:1-Halbzeitstand traf. In Halbzeit zwei erwischten die Löwen eine sehr gute Anfangsphase, die aber ohne Torerfolg bleiben sollte. Reichel blickt zurück: „Wir verpassen es in den ersten Minuten mehrfach den zweiten Treffer zu erzielen, sodass die Partie dann wieder ausgeglichener wurde. Am Ende ist es ein gerechtes Unentschieden, mit dem wir leben können.“ Durch den Punktgewinn und ein Nachholspiel in der Hinterhand, hat die Reichel-Elf damit am kommenden Spieltag die Chance, die Abstiegsränge zu verlassen. Zeitgleich hielt man den Gegner aus Wolfsburg so weiter auf Distanz. Für die Löwen geht es schon am Freitag auswärts beim SC Spelle-Venhaus weiter. Eintracht: Rajkovacic – Ziegele, Schlothauer, Niemann, Dräger, Funk (74‘ Matthias), Laatsch (81‘ Grumbach), Placinta, Renner, Wagner (67‘ Awuah), Buljubasic (74‘ Reim). Tore: 1:0 Bakir (26‘), 1:1 Wagner (33‘). SV Werder Bremen- Eintracht U17 4:1 (0:0) U17 unterliegt an der Weser. Auf die erfolgreich gestaltete Pokalaufgabe in Göttingen, folgte nun die nächste Aufgabe in der DFB-Nachwuchsliga. Zu Gast beim zweitplatzierten SV Werder Bremen hätten die Löwen den letzten Tabellenplatz verlassen können. Vor der Partie punktgleich mit dem FC St. Pauli und dem VfL Osnabrück, hätte bereits ein Unentschieden in Bremen gereicht, um auf Platz sechs zu springen. Dass dies keine einfache Aufgabe werden sollte, war schon vor der Partie klar. Die Nachwuchslöwen trafen auf eines der Topteams der Liga. Vor der Partie punktgleich mit dem Tabellenführer Hannover 96, stand der SVW mit 23 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Besonders gefährlich: die Offensive der Bremer. Mit 31 geschossenen Toren zählen die Hansestädter zu den gefährlichsten Teams der Liga. Doch eben dieser hielt die U17 lange stand. Über die gesamte Partie zeigten die Löwen eine kämpferische Defensivleistung, die am Ende aber leider nicht mit Punkten belohnt wurde. Mitte der zweiten Halbzeit gelang den Bremern, die sich über weite Strecken der Partie die Zähne an der blau-gelben Defensive ausbissen, dann doch der Führungstreffer. Die Löwen agierten in der Folge offensiver, erspielten sich sogar einige Chancen, blieben aber in dieser Phase ohne eigenen Torerfolg. Ein Doppelschlag des Heimteams in Minute 70 und Minute 72, sorgte dann letztendlich für klare Verhältnisse. Den vierten Treffer des Heimteams, der in eine Phase fiel, in der unserer Mannschaft die Erschöpfung anzusehen war, konterte Casper Luis Wäldele nur wenige Minuten später zum 1:4-Endstand. Ein Ergebnis, das nicht die Leistung der Mannschaft widerspiegelt, aber trotzdem für große Enttäuschung beim Team von Eintracht-Coach Niels Quante nach Abpfiff sorgte. Gut für die Eintracht: Da sowohl der VfL Osnabrück als auch der FC St. Pauli an diesem Wochenende ebenfalls unterlagen, bleibt die Tabellensituation vorerst unverändert. Am kommenden Spieltag steht für die U17 das Niedersachsenderby zuhause gegen Hannover 96 an. Bereits seit Ende der vergangenen Woche steht fest: Das Spiel wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Eintracht: Langos – Guldbakke, Ibe, Diederich (80‘ Da Silva Pereira), Güney (75‘‘ Ali), Wäldele, Pflücke, Chyrva (61‘ Touray), Vlasov, Ay, Ganski. Tore: 1:0 Stripling (6‘), 2:0 Atilgan (70‘), 3:0 Joel (72‘), 4.0 Ceesay (82‘), 4:1 Wäldele (85‘) 1. Frauen – TSV Limmer 4:1 (1:1) Löwinnen bauen Serie aus. Nun nicht mehr wettbewerbsübergreifend, aber immer noch in der Liga ungeschlagen, wartete die nächste Aufgabe in der Oberliga Niedersachsen auf die Blau-Gelben. Der vor der Partie siebtplatzierte TSV Limmer zählt zu den etabliertesten Teams der Liga. Bereits seit 2019 ist der Gast der Löwinnen durchgehend in der vierthöchsten deutschen Spielklasse des Frauenfußballs vertreten. Und auch die Form der Landeshauptstädter vor der Partie war gut: In den vergangenen zwei Partien schoss der TSV jeweils sechs Tore und gewann beide Heimspiele souverän. Eintracht-Coach Simon Wintgen, der im Vorgang der Partie vor einer schwierigen Aufgabe warnte, sprach nach Abpfiff eine Lobeshymne über den Auftritt seines Teams aus: „Das war die beste Leistung der gesamten Saison, und das auch vor allem über 90 Minuten. Wir haben geduldig gespielt, den Gegner gezielt laufen lassen und den Spielplan umgesetzt“, freute sich Wintgen. Dieser weiter: „Es war einfach eine konzentrierte Leistung, die auch dem Trainerteam richtig Spaß gemacht hat.“ Und die Worte des Trainers spiegeln sich auch im Ergebnis wider. Nachdem der Gast unsere Löwinnen bis kurz vor der Pause noch weitestgehend vom eigenen Tor fernhalten konnte, brachte Lyn Meyer in der Nachspielzeit doch noch die verdiente Halbzeitführung. Mit Anpfiff der zweiten Spielhälfte war es erneut Meyer, die in Minute 47 auf 2:0 aus Eintracht-Sicht erhöhen konnte und so den Matchplan der Gäste auf den Kopf stellte. Nun mit mehr Räumen, brachten die Löwinnen ihr gewohntes Kombinationsspiel besser auf den Platz und legten folgerichtig noch zwei Treffer nach. Nach dem 3:0 durch Jil-Lina Lange in Minute 64, erhöhte Meyer ihr Torekonto nochmal rund zehn Minuten später mit ihrem dritten Treffer des Tages. Die Eintracht, die in der Schlussphase der Partie noch Chancen auf eine höhere Führung hatte, musste dann aber doch noch einen kleinen Wehmutstropfen hinnehmen. Der TSV verkürzte in Minute 77 auf 4:1 und befleckte damit die weiße Weste der Löwinnen zumindest leicht. Zum Party-Killer wurde der Gegentreffer dann aber nicht mehr. Nach 90 Minuten belohnte sich die Wintgen-Elf für ihre überragende Leistung mit dem Heimsieg. Durch diesen bleiben die Blau-Gelben auch nach Spieltag 15 Tabellenführer und bauen ihre Ungeschlagen-Serie weiter aus. Am kommenden Spieltag ist die 1. Frauen in Hildesheim, beim PSV Grün-Weiß zu Gast. Eintracht: Engler – Ahl, Meyer, Lange (78‘ Hampe-Michels), Andresen (72‘ Querfurth), Just, Wiedenroth (78‘ Heeren), Brühler, Farr, Helmerding (72‘ Eggers), Wunsch. Tore: 1:0 Meyer (45‘), 2:0 Meyer (47‘), 3:0 Lange (64‘), 4:0 Meyer (72‘), 4:1 Wehrspohn (77‘) Foto: Torsten Utta

U19 trifft im DFB-Pokal auf den F.C. Hansa Rostock

Während die U23 pausiert, trifft die U19 im DFB-Pokal der Junioren auf den F.C. Hansa Rostock. Die Eintracht Frauen wollen ihre Siegesserie fortsetzen und drei Punkte mit nach Hause bringen. Eintracht Braunschweig U19 – F.C. Hansa Rostock (Samstag, 4. Oktober 2025, 15 Uhr) Auf ein Neues im Kampf um den Pott! In der zweiten Runde des DFB-Pokals der Junioren trifft die U19 von Eintracht Braunschweig im Heimspiel auf den F.C. Hansa Rostock. Im regulären Spielbetrieb der Saison maß sich die U19 der Kogge zuletzt mit dem Halleschen FC und gewann dort mit 2:1. In sieben Spielen verbucht die Mannschaft von Trainer Christian Rahn fünf Siege und festigt damit den dritten Platz in der Vorrundengruppe der DFB-Nachwuchsliga. In Runde eins traf Hansa Rostock auf die U19 von Bayern München und gewann nach Verlängerung und Elfmeterschießen knapp mit 4:3. Die Blau-Gelben stellten im vergangenen Pokalspiel gegen die SpVgg Unterhaching ihre Ballsicherheit unter Beweis und gewannen ihrerseits souverän mit 4:0. In der Liga fanden die Löwen allerdings nur schwer in die Saison. Zuletzt musste sich die Mannschaft von Trainer Niklas Bahr gegen Holstein Kiel geschlagen geben. Im DFB-Pokal soll nun die Kehrtwende erfolgen. Das Spiel findet im Sportpark Kennel statt. Anpfiff ist um 15 Uhr. BW Tündern – 1. Frauen 2:3 (Samstag, 4. Oktober 2025, 18 Uhr) Nach dem Auswärtssieg gegen den MTV Barum haben sich die Frauen am vergangenen Wochenende an der Tabellenspitze festgesetzt. In der Oberliga Niedersachsen möchten die Gegnerinnen von BW Tündern am Treppchen ruckeln und die bisher ungeschlagenen Löwinnen herausfordern. Mit vier Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen verbucht der Gastgeber aktuell 14 Punkte und den derzeitigen fünften Rang. Die Defensive der Blau-Gelben hingegen ließen allen bisherigen Gegnern wenig Chancen. Und auch die Offensive macht einen soliden Job mit mehr als drei Treffern pro Spiel. Von sieben absolvierten Spielen wurden alle gewonnen. Das soll sich auch bei BW Tündern nicht ändern. In dem vergangenen Aufeinandertreffen hatten bisher stets die Frauen der Eintracht die Nase vorne. Das Ziel: Die Löwinnen wollen drei Punkte mit nach Hause nehmen. Anpfiff der Partie ist um 18 Uhr. Foto: Torsten Utta