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Löwen unterliegen im Niedersachsenderby
Am 10. Spieltag unterlagen die Löwen im 183. Niedersachsenderby gegen Hannover 96 zuhause mit 0:3 (0:2). Nach einer intensiven Anfangsphase dezimierten sich die Löwen aufgrund einer Roten Karte für Erencan Yardimci früh selbst (17'). Danach spielten die Roten ihre Überzahl aus und sorgten dank eines Doppelschlags von Stürmer Benjamin Källman früh für einen 0:2-Rückstand der Eintracht (32'/36'). In der zweiten Hälfte konnten die Löwen trotz vieler Wechsel und Kampf nicht mehr zurückkommen. Daisuke Yokota erhöhte gar noch auf 0:3 (61'). Ausgangslage: Nach dem Auswärtssieg in Düsseldorf kehrte die Eintracht mit neuem Selbstvertrauen ins heimische EINTRACHT-STADION zurück und das rechtzeitig zum 183. Niedersachsenderby. Die Löwen wollten den Schwung aus dem Erfolg vom Rhein mitnehmen, damit der Turnaround nachhaltig gelingt. Nach vier Niederlagen in Serie hatte der Dreier zuletzt für spürbare Erleichterung gesorgt. Im Derby wollten die Blau-Gelben nun vor ausverkauftem Haus wieder ihr Gesicht zeigen: mutig, angriffslustig und hungrig. Der Gegner aus der Landeshauptstadt punktete mit einem starken Saisonstart, aber zuletzt angekratzter Form. Mit vier Siegen untermauerten die Roten früh ihre Rolle als Aufstiegsfavorit. Doch in den vergangenen Wochen lief es für die Elf von Trainer Christian Titz nicht mehr rund: Nur ein Sieg aus den fünf vergangenen Spielen trüben den Blick auf die Tabelle. In der vergangenen Saison konnte Hannover kein Derby gewinnen. Aufstellung: Trainer Heiner Backhaus setzt nach dem erfolgreichen Auswärtssieg gegen Fortuna Düsseldorf auf Kontinuität und Vertrauen und geht mit einer unveränderten Startelf gegen Hannover 96 auf den Platz. Christian Titz tauschte unterdessen gleich dreifach in seiner Anfangsformation. Nawrocki, Aseko Nkili und Chakroun rückten in die Startelf und ersetzten Blank, Taibi und Rochelt. Die Partie: Beide Mannschaften starteten zunächst ausgeglichen in die Partie. Die Löwen hielten in dem heißen Duell von Beginn an mit und nahmen sogar vermehrt das Heft des Handelns in die Hand. Nach einem Freistoß von Enzo Leopold, hielt Löwen-Keeper Thorben Hoffmann problemlos (3‘). Die erste Gelegenheit bot sich der Eintracht als Lino Tempelmann eine Lücke entdeckte und linksaußen Fabio Di Michele Sánchez auf die Reise schickte, seine Hereingabe fand aber keinen Abnehmer (3‘). Die Gäste zeigten sich nach einem Eckball erstmals vor dem Löwen-Tor. Boris Tomiak probierte es per Kopf, doch Hoffmann konnte den Kasten mit einer guten Parade seinen Kasten zunächst sauber halten (17‘). Nur wenige Augenblicke darauf folgte allerdings der Bruch im Spiel der Löwen. Im Nachgang eines Fouls von Hayate Matsuda an Florian Flick gerieten Erencan Yardimci und Boris Tomiak aneinander. Dabei griff der Löwen-Stürmer dem Hannoveraner an den Hals. Die Tätlichkeit ließ Schiedsrichter Robert Hartmann keine andere Wahl, als die Rote Karte zu zücken (17‘). Die Blau-Gelben versuchten nun in Unterzahl die eigene Hälfte freizuhalten, sahen sich aber einem drückenden Gegner gegenüber und mussten sich ab sofort vor allem auf die Defensivarbeit beschränken. Mitten in dieser Phase gab es dann auch noch den nächsten Nackenschlag. Mustapha Bundu setzte sich rechts gegen drei Blau-Gelben durch und spielte flach ins Zentrum, wo Benjamin Källman, den Ball ins Netz beförderte (32‘). Zu allem Überfluss kam dann auch noch Pech für die Hausherren dazu. Nach nur wenigen Minuten erhöhten die Gäste auf 0:2. Wieder war es Källman, der nach einem abgefälschten Schuss im Sechzehner der Eintracht den Fuß hinhielt (36'). In der Folge verteidigte Hannover weiter hoch, setzte die Backhaus-Elf früh unter Druck. Für die Blau-Gelben ergaben sich bis zur Halbzeitpause keine guten Chancen, um den Rückstand doch nochmal zu verkürzen. Auch nach der Pause machte sich die Unterzahl der Löwen deutlich bemerkbar. Die Eintracht fand in Unterzahl wenig Mittel, um den Roten noch einmal gefährlich zu werden. Stattdessen kam es für die Gastgeber noch dicker. Nach einer Hereingabe von Kolja Oudenne traf Daisuke Yokota per Direktabnahme zum 0:3 (61'). Eine dezimierte Eintracht warf sich zwar in die Zweikämpfe, hatte Hannover aber auch im Nachgang des dritten Treffers nicht mehr viel entgegenzusetzen. Levente Szabó hatte noch den Ehrentreffer auf dem Fuß. Einen Weitschuss von Di Michele Sánchez fälschte der Ungar zunächst ab, doch Hannovers Nahuel Noll war zu Stelle. Auch der Abpraller, der ihm erneut vor die Füße viel, landete nicht im Tor (64'). Im weiteren Spielverlauf gab es dann nicht mehr viel zu sehen. Die Roten verwalteten das Ergebnis. Die Eintracht probierte ihr Glück, fand aber auch in den restlichen 30 Minuten offensiv kaum Lösungen. Für einen eigenen Treffer reichte es nicht mehr. Unter dem Strich verlieren die Blau-Gelben das Heimderby gegen Hannover mit 0:3 und bleiben damit vorerst auf dem zwölften Platz der 2. Bundesliga stehen. Kommende Woche reist die Mannschaft von Heiner Backhaus nach Franken ins Max-Morlock-Stadion. Das Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg findet am Samstag, dem 1. November um 13 Uhr statt. Das Spiel im Stenogramm: Eintracht Hoffmann – Flick, Aydin, Yardimci, Marie (72‘ Sané), Breunig (46‘ Szabo), Tempelmann (46‘ Heußer), Ehlers, Di Michele Sánchez, Köhler (C) (72‘ Kaufmann), Conteh (59‘ Gómez). Hannover Noll – Tomiak, Ghita, Nawrocki (58‘ Blank), Bundu (45‘ Yokota), Leopold (C), Källman, Chakroun (72‘ Rochelt), Aseko Nkili (58‘ Roggow), Matsuda (46‘ Oudenne), Neubauer. Tore: 0:1 Källman (32‘) 0:2 Källman (36‘) 0:3 Yokota (61‘) Gelbe Karten: Köhler, Di Michele Sánchez / Matsuda, Tomiak, Bundu, Yokota, Oudenne Besondere Vorkommnisse: Yardimci (17' Rote Karte/Tätlichkeit) Zuschauer im EINTRACHT-STADION: 22.089 (davon 2.113 Gästefans)
Zurück nach 399 Tagen: Sidney Raebiger spricht über sein Comeback
Hinter Sidney Raebiger liegen schwierige Monate. Der 20-Jährige wurde in seiner noch jungen Zeit bei der Eintracht mehrfach ausgebremst. Umso größer war die Freude, als er am Sonntag gegen Holstein Kiel endlich sein lang ersehntes Comeback feiern konnte. Der im Sommer 2024 verpflichtete Neuzugang von Eintracht Frankfurt startete ursprünglich vielversprechend in die Saison und stand am ersten Spieltag auf Schalke direkt in der Startelf. Doch danach folgte eine komplizierte Phase und mehrere Monate des Wartens: Zwei muskuläre Verletzungen warfen ihn zurück. Seit dem 3. November 2024 war er nicht mehr für die Profis in einem Pflichtspiel aufgelaufen – der Kurzeinsatz in Paderborn blieb lange sein letzter. Borreliose statt Meniskusriss – ein schwieriger Sommer Auch deshalb blickt Raebiger gemischt auf seine bisherige Zeit in Braunschweig: „Ich bin mit vielen Zielen zur Eintracht gekommen. Bisher ist davon nichts aufgegangen, was mir persönlich natürlich extrem schwergefallen ist.“ Gemeint sind vor allem seine Verletzungen – und eine Diagnose, die den Sommer besonders kompliziert machte. Ein vermeintlicher Meniskusriss bestätigte sich beim operativen Eingriff nicht. Stattdessen wurde eine Borreliose festgestellt, ausgelöst durch eine Infektion im Knie. „Die Krankheit war schon länger in meinem Körper und ist im Sommer ausgebrochen. Der Verdacht auf einen Meniskusriss kam zustande, weil ich eine Infektion im Knie hatte und es dick war. Ich musste zwei Mal arthroskopiert werden. Ein extrem unglücklicher Zusammenhang, aber ich bin froh, dass ich darüber Bescheid weiß, weil es viele Sachen erklärt“, sagt der 20-Jährige heute. Für den gebürtigen Freiberger, der den Fußball als seinen Lebensmittelpunkt beschreibt, war das eine belastende Erfahrung – körperlich wie mental. Ein besonderer Moment – Sids erreichtes Etappenziel Inzwischen ist Raebiger wieder beschwerdefrei und hat sich zurückgekämpft. Schon in der vergangenen Trainingswoche war er Thema auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Angesprochen auf seinen Schützling fand Cheftrainer Heiner Backhaus lobende Worte: „Er bringt alles mit, ist aggressiv, super mit dem Ball und total gut in der Differenzierung: Wann pressen, wann nicht, wann spielen, wann dribbeln. Sid Raebiger ist ein Thema, sofort zu beginnen.“ Dass es gegen Kiel dann wirklich direkt für die Startelf reichte, war jedoch ungeplant. Leon Bell Bell hatte beim Aufwärmen muskuläre Probleme, sodass Raebiger kurzfristig in die erste Elf rückte. „Ich hatte überhaupt keine Zeit zum Nachdenken. Es war einfach ein Glücksgefühl, auf Profilevel auf dem Platz zu stehen. Es war nicht mein Debüt, aber nach der langen Zeit hat sich das schon sehr, sehr besonders angefühlt. Es war ein Meilenstein, den ich erreicht habe“, findet Raebiger zurecht. Und tatsächlich war es sogar sein erstes Pflichtspiel im EINTRACHT-STADION, denn ein Heimauftritt an der Hamburger Straße war ihm bislang noch verwehrt geblieben. „Es hat unglaublich gutgetan, das erste Ziel erreicht zu haben: Wieder auf dem Platz zu stehen.“Willkommen zurück, Sid! Schön, dass du wieder da bist! Das gesamte Interview gibt es auf Eintracht-TV.
Aktuelles
Vorverkauf Auf dieser Seite sind alle relevanten Informationen zum Thema Vorverkauf für die Spiele von Eintracht Braunschweig zusammengefasst. Zum Online-Ticketshop! Vorverkaufstermine 2. Bundesliga 2025/26 Kaiserslautern – Eintracht Freitag, 24.04.2026 18:30 Uhr Vorverkaufsstart: Donnerstag, 02.04.2026 Ticketverfügbarkeit Online-Shop : Vorverkaufsstellen: Ticket-Hotline : Club-Sale: Hinweis: Der Vorverkauf für das Auswärtsspiel in Kaiserslautern beginnt am 02.04.2026. 6 Karten pro Kundenkonto. Mitglieder 02.04.26 / Dauerkarteninhaber 25/26 03.04.26 / Freier Verkauf 04.04.26 / VVK-Ende 21.04.26 um 23.59 Uhr 2. Bundesliga 2025/26 Kiel – Eintracht Samstag, 02.05.2026 13:00 Uhr Vorverkaufsstart: Donnerstag, 09.04.2026 Ticketverfügbarkeit Online-Shop : Vorverkaufsstellen: Ticket-Hotline : Club-Sale: Hinweis: Das Auswärtsspiel in Kiel ist ausverkauft. 2. Bundesliga 2025/26 Eintracht – Dynamo Dresden Samstag, 09.05.2026 13:00 Uhr Vorverkaufsstart: Dienstag, 14.04.2026 Ticketverfügbarkeit Online-Shop : Vorverkaufsstellen: Ticket-Hotline : Club-Sale: Hinweis: Der Vorverkauf für das Heimspiel gegen Dresden beginnt am 14.04.2026. 4 Karten pro Kundenkonto. Mitglieder 14.04.26 / Dauerkarteninhaber 25/26 15.04.26 / Ticketkäufer seit 22/23 16.04.26 2. Bundesliga 2025/26 FC Schalke 04 – Eintracht Sonntag, 17.05.2026 15:30 Uhr Vorverkaufsstart: Dienstag, 21.04.2026 Ticketverfügbarkeit Online-Shop : Vorverkaufsstellen: Ticket-Hotline : Club-Sale: Hinweis: Der Vorverkauf für das Auswärtsspiel auf Schalke beginnt am 21.04.2026. 4 Karten pro Kundenkonto. Mitglieder 21.04.26 / Dauerkarteninhaber 25/26 22.04.26 / Freier Verkauf 23.04.26 / VVK-Ende 12.05.26 um 23.59 Uhr Vorverkaufsstellen Eintracht Stadion-Fanshop Hamburger Straße 210 38112 Braunschweig 0531 - 232300 Aantracht-Eck Pop-Up Store Damm 25 38100 Braunschweig MedienStore / Konzertkasse Schloss-Arkaden Platz am Ritterbrunnen 1 38100 Braunschweig Ticket-Hotline 01806 - 12 1895 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus allen Netzen) Weitere Eventim-Vorverkaufsstellen
Löwen verlieren im Elfmeterschießen
In einem packenden Pokalfight unterlagen die Löwen dem VfB Stuttgart mit 11:12 im Elfmeterschießen. Vor 20.865 Zuschauern ging die Eintracht durch Sven Köhler früh in Führung (8‘). Die Schwaben glichen nur Minuten später durch Ermedin Demirovic aus (11‘) und es entwickelte sich eine offene Partie. Nach einer Stunde erzielte Demirovic den zweiten Treffer und brachte die Gäste in Front. Schließlich drehten die Blau-Gelben das Spiel durch einen Doppelpack von Fabio Di Michele Sánchez (77‘ und 85‘). Allerdings egalisierte Nick Woltemade diese Führung zum 3:3 kurz vor dem Ende (89‘). In der Verlängerung war es zunächst ein Eigentor von Sanoussy Ba (92‘), das die Löwen ins Hintertreffen brachte, ehe Chris Conteh den 4:4-Ausgleich markierte (104‘). Im Elfmeterschießen brauchte es zehn Schützen auf beiden Seiten, bis der Pokalkrimi ein Ende fand und der VfB Stuttgart das Ticket für die nächste Runde löste. Ausgangslage: Obwohl die Löwen als Außenseiter in den Pokalkracher gingen, sah Heiner Backhaus es als Privileg, sich mit den Besten messen zu dürfen. Somit war klar: Sein Team musste dem letztjährigen Pokalsieger zwar den nötigen Respekt zollen, sollte aber gleichzeitig über sich hinauswachsen und eine couragierte Leistung zeigen. Dass die Eintracht dies im Pokal kann, hatte sie schon mehrfach bewiesen. Dies zeigten auch die drei torreichen Begegnungen mit dem VfB, in denen es nicht zum Weiterkommen reichte. Zweimal unterlagen die Blau-Gelben knapp nach Verlängerung mit 2:3. Einmal siegten die Schwaben deutlich mit 6:3. Aufstellung: Zwei Änderungen nahm Backhaus bei den Löwen vor. Für den verletzten Lino Tempelmann rückte Kevin Ehlers in die Startformation und Johan Gómez ersetzte Christian Conteh in der Offensive. VfB-Coach Sebastian Hoeneß rotierte hingegen auf fünf Positionen gegenüber dem Ligaauftakt. Josha Vagnoman, Nick Woltemade und Jamie Leweling nahmen zunächst auf der Bank Platz. Für das Trio standen Tiago Tomas, Chris Führich und Lorenz Assignon in der Startelf. Da zudem Luca Jaquez und Jeff Chabot verletzt fehlten, durften Ramon Hendriks und Finn Jeltsch von Beginn an starten. Die Partie: Die Löwen waren sofort hellwach und gingen gegen den letztjährigen Pokalsieger engagiert zu Werke. Bereits nach acht Minuten brandete zum ersten Mal Jubel im EINTRACHT-STADION auf, als Sven Köhler die Blau-Gelben früh in Front brachte. Aus rund 25 Metern fasste sich der Eintracht-Kapitän ein Herz und versuchte es aus der Distanz. Alexander Nübel rutschte der wuchtige Schuss durch und landete schließlich zum 1:0 in den Maschen. Fast im Gegenzug taten es die Schwaben den Hausherren gleich und kamen mit ihrem ersten Abschluss ebenfalls zum Torerfolg. Eine Flanke von Maximilian Mittelstädt köpfte Ermedin Demirovic an den rechten Innenpfosten, von wo das Leder zum Ausgleich hinter die Torlinie sprang (11‘). Die Folgezeit wurde weiterhin intensiv und verbissen geführt, wobei weitere Torchancen zunächst ausblieben. Nachdem Köhler nicht genug Druck hinter seinen Schuss bekam (22‘), war es Ex-Löwe Deniz Undav, der Thorben Hoffmann prüfte (30‘). Der BTSV-Schlussmann vereitelte auch den Versuch von Lorenz Assignon (36‘) ehe die Eintracht-Familie schon den erneuten Torjubel auf den Lippen hatte. Allerdings klatschte der Schuss von Erencan Yardimci nur ins rechte Außennetz (41‘). Die Mannschaften schenkten sich auch in der Schlussphase nichts. Als es der 1:0-Torschütze in der Nachspielzeit noch einmal aus der Distanz versuchte, war Nübel zur Stelle und hielt für sein Team den 1:1-Pausenstand fest. Nach dem Wiederanpfiff erwischten die Löwen zunächst den besseren Start, ohne jedoch zu zwingenden Torchancen zu kommen. Schließlich war es wieder Yardimci, der die erneute Führung auf dem Fuß hatte. Aus spitzem Winkel legte der Stürmer den Ball zwar an Nübel vorbei, aber am Ende kullerte das Leder am langen Pfosten vorbei ins Toraus (54‘). Als eine Stunde gespielt war, schlug Demirovic zum zweiten Mal zu. Chris Führich hatte auf der linken Seite viel Platz, passte präzise in die Mitte und der VfB-Stürmer verwandelte eiskalt zur 2:1-Gästeführung. Heiner Backhaus reagierte und wechselte mit Chris Conteh für Louis Breunig einen zusätzlichen Offensivspieler ein und brachte mit Levente Szabó für Erencan Yardimci einen weiteren frischen Stürmer. Die Blau-Gelben versuchten in der Folgezeit viel, nahmen den Pokalfight an und steckten nie auf. In der 77. Spielminute wurden sie schließlich belohnt als Fabio Di Michele Sánchez das Leder nach einer Köhler-Flanke aus spitzem Winkel unter die Querlatte hämmerte. Getragen von der unermüdlichen Anfeuerung blieben die Löwen weiterhin aktiv und gingen fünf Minuten vor dem Ende zum zweiten Mal in Führung. Wieder hatte Di Michele Sánchez auf der linken Seite viel Platz und ließ sich die Chance nicht nehmen. Von einer ähnlichen Position wie zuvor wuchtete er den Ball unhaltbar für Nübel in die Maschen (85‘). Allerdings antworteten die Schwaben fast im Gegenzug. Die Eintracht bekam die Hereingabe nicht geklärt, sodass Nationalspieler Nick Woltemade unter Bedrängnis den 3:3-Ausgleich markierte (89‘). Somit ging es nach einer siebenminütigen Nachspielzeit in die Verlängerung. Diese begann mit einer kalten Dusche für die Löwen. Zwei Minuten nach dem Anpfiff gingen die Gäste abermals in Führung, als Sanoussy Ba eine Hereingabe von Tiago Tomas unglücklich ins eigene Tor abfälschte (92‘). Das Team von Heiner Backhaus zeigte sich kurz geschockt, besann sich dann aber wieder seiner Tugenden aus den vorherigen 90 Minuten. Mutig spielten die Löwen nach vorne und belohnten sich kurz vor dem Seitenwechsel. Die VfB Abwehr bekam den Ball nach einer schönen Kombination nicht geklärt, sodass Chris Conteh der Nutznießer war und das viel umjubelte 4:4 erzielte (104‘). In der zweiten Hälfte der Verlängerung war der Kräfteverschleiß auf beiden Seiten deutlich erkennbar. Die zielgerichteten Aktionen wurden zusehends weniger und die Krämpfe nahmen zu. Am Ende blieb es bei dem 4:4 und das Spiel ging ins Elfmeterschießen – Pokalkrimi pur. Geschossen wurde auf das Tor in der Nordkurve und die Löwen stellten den ersten Schützen. Das Spiel im Stenogramm: Eintracht Hoffmann – Aydin, Yardimci (Szabó, 63‘), Marie, Breunig (Conteh, 63‘), Ehlers, Di Michele Sánchez (Bell Bell, 95‘), Köhler (C) (Polter, 90‘), Frenkert, Heußer (Ba, 73‘), Gómez Stuttgart Nübel – Hendriks, Stiller (Chema, 96‘), Mittelstädt, Tomas (Vagnoman, 96‘), Demirovic, Führich (Leweling, 71‘), Karazor, Assignon, Undav (Woltemade, 71‘), Jeltsch (Zagadou, 115‘) Tore: 1:0 Köhler (8‘) 1:1 Demirovic (11‘) 1:2 Demirovic (60‘) 2:2 Di Michele Sánchez (77‘) 3:2 Di Michele Sánchez (85‘) 3:3 Woltemade (89‘) 3:4 Ba (92‘, Eigentor) 4:4 Conteh (104‘) Elfmeterschießen: 5:4 Szabó trifft 5:5 Woltemade trifft 5:5 Gómez vergibt 5:6 Mittelstädt trifft 5:6 Marie vergibt 5:6 Chema vergibt 6:6 Aydin trifft 6:6 Zagadou vergibt 7:6 Polter trifft 7:7 Leweling trifft 8:7 Bell Bell trifft 8:8 Demirovic trifft 9:8 Ba trifft 9:9 Hendriks trifft 10:9 Ehlers trifft 10:10 Vagnoman trifft 11:10 Conteh trifft 11:11 Karazor trifft 11:11 Frenkert vergibt 11:12 Assignon trifft Gelbe Karten: Köhler, Conteh / Hendriks, Jeltsch, Assignon, Leweling Schiedsrichter: Dr. Florian Exner Zuschauer im EINTRACHT-STADION: 20.865 Fotos: Kai Falk
U23 siegt mit 4:1
Auf den verdienten Punktgewinn am vergangenen Wochenende beim SV Atlas Delmenhorst folgte nun die letzte Partie vor der Winterpause der U23. Der Wermutstropfen des guten Auftritts in Bremen: Profikeeper Marko Rajkovacic wurde mit Gelb-Rot im Nachgang der Partie vom Platz gestellt und fehlte damit im Flutlichtspiel am Freitag. Neben dem Wechsel auf der Torhüterposition schickte Eintracht-Interimstrainer Ken Reichel eine leicht veränderte Startelf im Vergleich zur vergangenen Partie gegen den Tabellenletzten SV Holthausen Biene ins Rennen. In einer zum Großteil ereignisarmen Anfangsphase war es Jona Renner, der die erste Chance der Partie hatte. Aus spitzem Winkel scheiterte dieser erst am Holthausener Schlussmann, worauf auch sein zweiter Versuch vom Verteidiger des SV geklärt werden konnte (10'). Im Verlauf der ersten Halbzeit immer spielbestimmender, ließ auch die nächste Großchance der Löwen nicht lange auf sich warten. Nach einer präzisen Flanke von rechts konnte der Torwart der Gäste sich nur wenige Minuten später erneut beweisen. Dieser parierte den etwas zu zentralen Volley-Abschluss aus rund elf Metern von Robin Placinta und konnte so den Rückstand seines Teams vorerst verhindern. Keine Chance hatte selbiger nur einige Momente später: Ein abgefälschter Pass fiel Amer Buljubasic vor die Füße. Dessen überlegter Abschluss in die untere linke Ecke zur 1:0-Führung der Eintracht war für den gut aufgestellten Gästekeeper nicht mehr zu erreichen und sorgte für den ersten Torschrei der rund 80 Zuschauer am Freitagabend in der Rheingoldarena. Für den Torschützen selbst war es der siebte Saisontreffer der aktuellen Spielzeit. Vor allem vor heimischem Publikum ist Buljubasic besonders gefährlich, der 19-jährige Offensivspieler erzielte fünf seiner Treffer zuhause. Die Eintracht erspielte sich bis zur Halbzeit zwar noch einige aussichtsreiche Möglichkeiten, die blieben aber ohne nennenswerte Torgefahr, sodass es mit der 1:0-Führung in die Kabine ging. Umso rasanter begann die Partie nach Wiederanpfiff. Placinta, dem sein Tor in Halbzeit eins noch durch eine gute Parade des Holthausener Keepers verwehrt worden war, vollendete nun eine butterweiche Flanke von Mohamed Dräger in Minute 48 zur 2:0-Führung. Den kurzen Schock für die Eintracht durch den Anschlusstreffer der Gäste aus Minute 53 konterte Marvin Awuah sehenswert per Direktabnahme einer weiteren Flanke wuchtig unter die Latte und stellte so den alten Abstand nur vier Minuten später wieder her (57'). Doch so furios die zweite Halbzeit startete, so schnell verlor sich diese auch wieder an Tempo. Blau-Gelb fortan mit viel Ballbesitz, verwaltete das Geschehen und hielt die nun sehr robust in den Zweikämpfen auftretenden Gäste über die gesamte Dauer der restlichen Partie vom eigenen Strafraum fern. Besonders in der Schlussphase eröffneten sich nochmal größere Räume für die Löwen. Nach einigen vergebenen Chancen seiner Teamkollegen, war es der eingewechselte Matteo Mazzone, der den Schlusspunkt der Partie zum 4:1-Endstand in Minute 83 setzen konnte. Interimstrainer Ken Reichel, der ein gutes Näschen für neue Impulse von der Bank bewies, sagte über die Leistung seines Teams: „Es war das erwartet schwere Spiel. Der gewisse Biss, der uns in der Schlussphase der ersten Halbzeit so etwas verloren gegangen war, wurde in der zweiten Halbzeit perfekt von unseren Jungs umgesetzt, sodass wir als verdienter Sieger vom Platz gehen konnten.“ Und auch das gesetzte Zwischenziel in Sachen Tabellensituation konnte die Reichel-Elf durch den Heimsieg weiter festigen: „Wir wollten das Jahr 2025 auf einem Nicht-Abstiegsplatz beenden – das haben wir geschafft“, fuhr der zufriedene Eintracht-Coach fort. Mit 18 Punkten überwintert die U23 damit auf dem zwölften Tabellenplatz und zeigt besonders in den vergangenen Duellen eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Saisonbeginn. Eintracht: Herdes – Schlothauer (75‘ Szczerba), Niemann (84‘ Root), Laatsch, Placinta, Dräger, Renner, Buljubasic (75‘ Sever), Ziegele (84‘ Benstead), Awuah (75‘ Mazzone), Afonso. Tore: 1:0 Buljubasic (21‘), 2:0 Placinta (48‘), 2:1 Ransbury (53‘), 3:1 Awuah (57‘), 4:1 Mazzone (83‘). Foto: Torsten Utta
Christian Conteh wechselt zu Bundesligist 1. FC Heidenheim
Christian Conteh verlässt Eintracht Braunschweig und schließt sich mit sofortiger Wirkung dem Bundesligisten 1. FC Heidenheim an. Der 26-Jährige war im Sommer 2024 in die Löwenstadt gewechselt und absolvierte seitdem 35 Pflichtspiele für die Eintracht, in denen er fünf Tore erzielte und fünf weitere vorbereitete. Insbesondere in der abgelaufenen Hinrunde konnte der Offensivspieler seine Qualitäten unter Beweis stellen: Conteh stand in allen Zweitligapartien auf dem Platz und verbuchte dabei vier Treffer sowie drei Assists. Auch in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den VfB Stuttgart trug er sich in die Torschützenliste ein. Nun führt sein Weg in die Bundesliga. „Sportlich tut uns der Abgang von Chris definitiv weh – darüber kann es keine zwei Meinungen geben“, betont Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel. „Chris hat sich mit seinen starken Leistungen zuletzt in den Fokus gespielt. Sein Wechsel in die Bundesliga ist daher auch eine Bestätigung der Leistungen unserer gesamten Mannschaft, des Trainerteams und unserer strategischen Ausrichtung. Wir sind überzeugt von unseren Jungs und werden zudem den Abgang von Chris adäquat nachbesetzen“, so Kessel weiter. „Vor dem Hintergrund seines im Sommer auslaufenden Vertrages und seines klaren Wunsches, das Angebot aus Heidenheim anzunehmen, haben wir eine finanziell gute Lösung für die Eintracht gefunden. Wir wünschen Chris alles Gute und viel Erfolg in der Bundesliga.“
Entlastungszug zum Derby
Zum anstehenden Niedersachsenderby am Freitag, dem 20. März 2026, setzt die Westfalenbahn in Zusammenarbeit mit der Fanbetreuung und der AG Fanreisen einen Entlastungszug ein. Dieser bietet insgesamt Platz für ca. 1.500 Eintracht-Fans, davon sind 600 Sitzplätze. Der Entlastungszug wird durch einen Ordnungsdienst begleitet. Deren Anweisungen sowie denen des Bahnpersonals ist Folge zu leisten. Zur Mitfahrt berechtigen ausschließlich gültige Fahrscheine wie beispielsweise das Deutschlandticket. Bitte beachtet die Allgemeinverfügung der Bundespolizei, welche für die Bahnreise nach Hannover erlassen und in den Fan-Infos kommuniziert wird. Fahrtzeiten: Hinfahrt: ab Hbf Braunschweig (Gleis wird noch bekanntgegeben): 15.31 Uhr Ankunft: Hannover Fischerhof: 16.24 Uhr Rückfahrt: ab Bf Hannover Fischerhof: 21.32 Uhr Ankunft am Braunschweiger HBF: 22.11 Uhr Aufgrund der zu erwartenden hohen Auslastung bitten wir alle Eintracht Fans darum, sich rücksichtsvoll zu verhalten. Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir auch in Zukunft Züge für unsere Auswärtsfahrten zur Verfügung gestellt bekommen. Alle Eintracht Fans, die nicht in dem Entlastungszug unterkommen, können halbstündlich mit dem Regelverkehr nach Hannover reisen. Bitte beachtet die detaillierten Fan-Infos, die wie gewohnt zu jedem Auswärtsspiel rechtzeitig vor dem Spiel veröffentlicht werden. Wir bedanken uns bei der Westfalenbahn für die Bereitstellung des Zuges.
Presse
Presse Herzlich willkommen im blau-gelben Online-Pressebereich! Wenn Sie sich für ein Heimspiel von Eintracht Braunschweig akkreditieren möchten, schicken Sie bitte das entsprechende Akkreditierungsformular bis fünf Werktage vor der betreffenden Partie per E-Mail an die Medienabteilung von Eintracht Braunschweig. Die jeweiligen Formulare der DFL finden Sie hier für Fotografen und hier für Medien . Zudem gibt es hier einen Überblick über die Durchführungsbestimmungen hinsichtlich der Medienrichtlinien. Sollten Sie Interview-Anfragen oder allgemeine Fragen an die Pressestelle haben, Portrait-Fotos oder das Eintracht-Logo zur redaktionellen Berichterstattung benötigen, senden Sie bitte eine E-Mail an Luca Podlech . Direkte Kontaktdaten zur Abteilung Medien und Kommunikation Luca Podlech , Pressesprecher, Akkreditierungen Telefon: 0531-2323060 Homepage: www.eintracht.com Unsere sozialen Medien im Überblick facebook.com/eintrachtbraunschweig twitter.com/EintrachtBSNews instagram.com/eintrachtbraunschweig1895 youtube.com/EBS1895TV Unsere Print-Medien Stadionmagazin: Erscheint zu jedem Heimspiel der Löwen in der Liga sowie je nach Gegner auch im DFB-Pokal Weitere Online-Angebote Live-Ticker (zu jedem Heim- und Auswärtsspiel der Blau-Gelben in der Liga und im DFB-Pokal)
Modern mit analytischem Blick
Ursprünglich wollte er nach dem Abitur einen anderen Weg einschlagen, doch über ein damals noch besonderes neues Jobangebot fand der heute 48-Jährige den Einstieg in den Profifußball, der ihn seit dem nicht mehr losgelassen hat. Bei der Eintracht will der gebürtiger Würseler nun endlich die ersten Erfahrungen als Chef an der Seitenlinie machen. Geboren wurde Kornetka am 3. Januar 1978. Nach dem Abitur am Carolus-Magnus-Gymnasium in Übach-Palenberg hatte er eigentlich vor, als Journalist objektiv über den Sport zu berichten, den er so liebt. Er sammelte erste Erfahrungen bei regionalen Medien sowie später beim WDR, Premiere und DSF. Parallel spielte er in seiner Jugend Fußball für seinen Heimatverein SV Scherpenseel und stand bereits mit 17 Jahren in der ersten Mannschaft. Der entscheidende Schritt in den Profifußball und damit zum Wechsel der Karriere folgte dann 2007, als er über den früheren Hockey-Bundestrainer Bernhard Peters zur TSG Hoffenheim gelangte. Dort traf er auf seinen heutigen Kompagnon in der österreichischen Nationalmannschaft, Chefcoach Ralf Rangnick, der ihm eine Stelle als Videoanalyst anbot – eine Rolle, die es im deutschen Profifußball damals kaum gab. Kornetka sagte zu und gehörte damit zu den ersten Videoanalysten in der Bundesliga-Geschichte. Er arbeitete sich schnell zu einem wichtigen Mitglied im Trainerstab hoch. Von Rangnick und seinem Mentor Helmut Groß lernte er dabei wichtige Grundlagen der Spielanalyse und Trainingsarbeit. Im Laufe seiner Karriere sammelte Kornetka gleich bei mehreren Spitzenklubs internationale Erfahrung. Er arbeitete unter anderem mit Trainern wie Pep Guardiola beim FC Bayern München sowie mit Roger Schmidt bei Bayer Leverkusen und der PSV Eindhoven zusammen. Außerdem blieb er über viele Jahre hinweg eng mit Rangnick verbunden, mit dem er auch zeitweise eine Beratungsagentur für Trainer und Vereine betrieb. Im Trainerteam gilt Kornetka als Spezialist für das Spiel gegen den Ball, also für Defensivarbeit und Umschaltmomente. Er legt großen Wert auf taktische Organisation, Teamarbeit und kollektives Verteidigen. Neben seiner praktischen Erfahrung verfügt er seit Ende Januar dieses Jahres über die UEFA-Pro-Lizenz, der höchsten Trainerqualifikation im europäischen Fußball. Damit legte er den Grundstein für seine Cheftrainer-Karriere, die nun in Braunschweig offiziell beginnt. Bei der Eintracht bringt Kornetka seine langjährige Erfahrung aus Analyse, Taktik und internationaler Trainerarbeit ein und gilt als moderner Fußballfachmann mit einem analytischen Blick auf das Spiel. Herzlich willkommen an der Oker, Lars! Foto: IMAGO/GEPA pictures
Lino Tempelmann wird mehrere Wochen fehlen
Eintracht Braunschweig muss mehrere Wochen auf Mittelfeldspieler Lino Tempelmann verzichten. Der 26-Jährige verletzte sich beim gestrigen Auswärtsspiel in Karlsruhe und zog sich dabei eine Knochenquetschung sowie eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zu. Dies haben eingehende Untersuchungen in Braunschweig ergeben. Lino, wir wünschen Dir eine schnelle und gute Genesung!