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Die Roten Teufel zu Gast
Mit dem 1. FC Kaiserslautern gastiert am Samstag ein Gegner im EINTRACHT-STADION, der in dieser Saison vor allem durch Offensivstärke auf sich aufmerksam macht. Nicht nur, dass die Pfälzer in dieser Saison brandgefährlich unterwegs sind, mit Torsten Lieberknecht haben sie zudem einen Trainer an der Seitenlinie, der die Eintracht bestens kennt. Der 52-Jährige kehrt erstmals als Coach des 1. FC Kaiserslautern an die Hamburger Straße zurück. Unter Lieberknecht haben die Roten Teufel eine stabile Struktur gefunden und zählen aktuell zu einer der spielstärksten Mannschaften der 2. Bundesliga. Wissenswertes Volle Kraft voraus: Kaiserslautern glänzt mit einer Offensive, die in dieser Saison zu den gefährlichsten der Liga zählt. 24 Treffer bedeuten ligaweit den drittbesten Wert - nur Elversberg (27) und Bielefeld (25) schlugen öfter zu. Dazu ist der FCK die Konter-Maschine der 2. Bundesliga: Kein Team erzielte mehr Tore nach eigenem Ballgewinn (6). Abschlüsse per Kopf: Die Pfälzer sind Kopfballstark und halten mit fünf erfolgreichen Abschlüssen per Kopf den Ligabestwert. Die Lauterer suchen generell zielstrebig den Weg nach vorn und sind effizient im Strafraum. Defensiv stabil und schwer zu knacken: Auch defensiv zeigt die Mannschaft von Lieberknecht ihre Qualitäten. Der FCK kassierte lediglich 15 Gegentore - ein Wert deutlich unter dem Ligadurchschnitt. Besonders auffällig: Der FCK kassierte nur drei Gegentore nach Standards, womit sie den zweitbesten Wert der Liga innehalten. Es lässt sich also festhalten: Hinten wie vorne läuft's für den FCK. Unter Beobachtung Ivan Prtajin: Der Kroate ist die erhoffte Verstärkung in der Lauterer Offensive. Acht Treffer und eine Vorlage in nur zehn Einsätzen sprechen für sich. Prtajin bringt Präsenz, Robustheit und Erfahrung mit. Der 29 Jährige Angreifer überzeugt mit seiner Kopfball- und Abschlussstärke und bringt neben seiner intensiven Spielweise auch Führungsqualitäten mit. Im vergangenen Jahr stand er noch bei Bundesligist Union Berlin unter Vertrag. Naatan Skyttä: Der Finne ist eine der Überraschungen der Saison. Sieben Treffer, darunter ein Dreierpack gegen Kiel, und eine enorme technische Qualität machen den 23-Jährigen zum Taktgeber der FCK-Offensive. Technisch versiert, mutig und flexibel einsetzbar. Gegen Kiel am vergangenen Sonntag netzte Skyttä dreifach. Marlon Ritter: Der Kapitän ist nicht nur der emotionale Leader des Teams, sondern auch Taktgeber im Mittelfeld. Ritter lenkt das Spiel in der Offensive und sucht ständig kreative Lösungen. Einer, der in engen Spielen den Unterschied macht. Der 31-jährige Mittelfeldakteur ist seit 2020 in der Pfalz und erzielte in der aktuellen Saison zwei Tore und legte ein Tor vor. Die Lage Die Roten Teufel reisen mit Rückenwind aus einem 4:1-Erfolg gegen Holstein Kiel an. In der Tabelle liegen die Pfälzer stabil im oberen Drittel, während die Eintracht weiter dringend Punkte benötigt, um den Abstand nach unten nicht anwachsen zu lassen. Mit 20 Punkten aus elf Spielen befindet sich der FCK weiterhin in Schlagdistanz zu den oberen Plätzen. Mit Torsten Lieberknecht kehrt ein Trainer zurück an seine alte Wirkungsstätte. Zurück an den Ort, an dem er Eintracht Braunschweig bis in die Bundesliga geführt hat. Nach der 0:2-Niederlage des 1. FC Kaiserslautern im April 2025 gegen die Löwen folgte Lieberknecht auf Markus Anfang. Seit April 2025 steht er nun in Lautern an der Seitenlinie und führt dort eine Mannschaft, die offensiv mutig, zielstrebig und leidenschaftlich auftritt. Unter dem gebürtigen Pfälzer hat sich sein Team deutlich stabilisiert und ist auf Schlagdistanz zum Top-Trio der Liga. Letztes Aufeinandertreffen In der vergangenen Saison feierten die Löwen im April 2025 einen wichtigen 2:0-Heimsieg. Nach einer starken ersten Hälfte ohne Tore machte die Eintracht kurz nach dem Wiederanpfiff den Unterschied: Lino Tempelmann und Rayan Philippe sorgten binnen zwei Minuten für die Entscheidung. Obwohl die Roten Teufel in der Schlussphase drängten, verteidigte die Eintracht robust und brachte den Sieg und damit den dritten Dreier in Serie über die Ziellinie. Foto: DFL/Getty Images/Simon Hofmann
Sidney Raebiger im Niedersachsenderby spielberechtigt
Mittelfeldspieler Sidney Raebiger ist am kommenden Sonntag im Niedersachsenderby spielberechtigt. Entgegen anderslautender Meldungen darf der 20-Jährige trotz seiner Gelb-Roten Karte, die er am vergangenen Wochenende im Einsatz für die U23 sah, in der 2. Bundesliga eingesetzt werden. Raebiger stand am Samstag für die U23 in der Oberliga Niedersachsen auf dem Platz und wurde in der 68. Minute mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Die daraus resultierende Sperre gilt jedoch ausschließlich für Begegnungen unterhalb der Regionalligen und hat somit keine Auswirkungen auf seine Einsatzberechtigung in Wettbewerben der Profimannschaft. Foto: imago images / Christian Schroedter
Eintracht Braunschweig ist nun Teil des Klima-Taler-Netzwerkes
Ab sofort ist Eintracht Braunschweig offizieller Partner der Klima-Taler-App. Damit möchten wir unsere Fans motivieren, umweltbewusste Entscheidungen im Alltag zu treffen oder von ihrer emissionsärmeren Anreise zum Spieltag zu profitieren. Mit der Klima-Taler-App können Nutzerinnen und Nutzer durch klimabewusste Entscheidungen - insbesondere umweltverträglicherer Mobilität - digitale Klima-Taler sammeln. Diese lassen sich anschließen gegen attraktive Prämien und Angebote eintauschen. Unsere ersten Angebote In der App werden nun erstmals Angebote von Eintracht Braunschweig geführt. Für das Heimspiel gegen die Lilien aus Darmstadt am 14. Februar gilt: Für 28 Klimataler ist eine Freikarte für die Nordkurve drin, für sechs Taler gibt es einen Rabatt von 20 % auf das Ticket. Einfach Klima-Taler sammeln und die Prämie direkt in der App einlösen. Für dieses gemeinsame Engagement im Klimaschutz wird Eintracht Braunschweig seine Fans immer wieder mit Freitickets und Ticket-Rabatten belohnen. Wer aktuell noch nicht genügend Klima-Taler in der Wallet hat, kann sich also schon auf die nächsten Spiele vorbereiten und fleißig weitersammeln. Team Eintracht Braunschweig Nutzerinnen und Nutzer haben in der App die Möglichkeit, dem Team „Eintracht Braunschweig“ beizutreten. So kann die Eintracht-Familie gemeinsam Emissionen einsparen. Einfach in der App im Reiter „Teams“ bis zum Bereich „Freie Teams“ scrollen. Team „Eintracht Braunschweig“ auswählen und teilnehmen. So funktioniert die App Die App erkennt automatisch, mit welchem Verkehrsmittel man unterwegs ist. Wer umweltschonend unterwegs ist spart CO2 und sammelt dafür Taler. Ein Klimataler besteht aus 5 kg eingesparten CO2. Weitere Infos zur Klima-Taler-App findest Du hier . Wir laden alle Fans ein: Jetzt App herunterladen, dem Team „Eintracht Braunschweig“ beitreten, Klima-Taler sammeln und Prämien sichern! Zum Google Play Store! Zum App Store!
Eintracht Braunschweig sichert sich Angreifer Jovan Mijatovic auf Leihbasis
Eintracht Braunschweig verpflichtet Angreifer Jovan Mijatovic bis zum Ende der Rückrunde auf Leihbasis von New York City FC (USA). Zudem sichert sich die Eintracht eine Kaufoption sowie die Möglichkeit, die Leihe mit dem 20-jährigen Serben zu verlängern. Zuletzt stand Mijatovic leihweise beim belgischen Erstligisten OH Leuven unter Vertrag, die Leihe endete vorzeitig. Bei der Eintracht wird der Stürmer die Rückennummer 11 tragen. Jovan Mijatovic (11. Juli 2005; 1,79 Meter) wurde in Belgrad (Serbien) geboren und entstammt der Jugend von Roter Stern Belgrad. Nach einer Leihe zu Graficar Belgrad schaffte er den Sprung zum Profi. Im Februar 2024 verpflichtete New York City FC den Serben, seit Januar 2025 stand er leihweise bei OH Leuven unter Vertrag. Mijatovic bestritt in seiner bisherigen Laufbahn unter anderem 19 Partien in der belgischen Liga (ein Tor, eine Vorlage), 22 Spiele in der serbischen Liga (acht Tore, drei Vorlagen) sowie 11 Einsätze in der MLS. „Jovan Mijatovic ist ein hochtalentierter Spieler, der für sein junges Alter schon viel erlebt hat. Mit ihm werden wir in der Offensive variabler und bekommen eine Komponente, die wir noch nicht im Kader haben. Jovan kann sowohl auf der 10 als auch als Stürmer spielen und bringt mit Ball herausragende Fähigkeiten sowie Abschlussqualität mit. Wir sind überzeugt, dass er für Torgefahr sorgen und uns viel Freude bereiten wird“, sagt Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel. Jovan Mijatovic ergänzt: „Ich bin sehr glücklich und aufgeregt, hier bei der Eintracht zu sein und wurde in den ersten Stunden schon toll empfangen. Ich möchte das Vertrauen, das mir gegeben wird mit Leistung und Toren zurückzahlen. Ich freue mich auf die neue Herausforderung in einer spannenden und starken Liga. Ich will zeigen, was ich kann, und den Fans viel Freude bereiten.“
Ken Reichel bleibt bis Sommer Cheftrainer der U23
Die U23 von Eintracht Braunschweig wird auch in der Rückrunde von Ken Reichel trainiert. Der 39-jährige Ex-Profi hatte das Team im Oktober interimsweise übernommen und holte in sieben Spielen 14 Punkte in der Oberliga Niedersachsen. Dank dieses starken Punkteschnitts überwinterte die U23 über den Abstiegsrängen. Im Zuge dieser Vereinbarung wurde der Vertrag mit Reichel, der im Nachwuchsleistungszentrum als Koordinator der Mannschaften von der U16 bis zur U23 tätig ist, um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2027 verlängert. Der gebürtige Berliner wird bis zum Sommer in einer Doppelfunktion für Eintracht Braunschweig tätig sein. „Ken hat die Mannschaft in einer herausfordernden Situation übernommen, sie sehr schnell stabilisiert und in der kurzen Zeit viele Punkte eingefahren. Daher sind wir sehr froh, dass wir ihn entgegen seiner ursprünglichen Planung doch noch dafür gewinnen konnten, die U23 durch die restliche Oberliga-Spielzeit zu führen. Wir sind überzeugt, dass er für diese Phase die Idealbesetzung ist“, so Sportkoordinator Dennis Kruppke. „Mir hat die Aufgabe von Beginn an viel Spaß bereitet. Die Mannschaft zieht super mit und hat bewiesen, welches Potenzial in ihr steckt. Dennoch habe ich betont, dass ich über den Winter hinaus für diese Aufgabe eigentlich nicht zur Verfügung stehe“, sagt Ken Reichel. „Doch die gemeinsamen Erfolgserlebnisse mit der Mannschaft und dem Trainerteam, die guten Gespräche mit den Verantwortlichen und nicht zuletzt dank der Unterstützung meiner Familie habe ich mich entschieden, diese Rolle bis zum Sommer weiterhin auszuüben. Ich freue mich auf die kommenden Monate und habe keinen Zweifel daran, dass diese Jungs das Potenzial und die Leistungsfähigkeit besitzen, um den Klassenerhalt zu sichern. Darauf arbeiten wir konzentriert hin.“ In der Rückrunde wird Reichel weiterhin von Thorsten Kohn (Co-Trainer), Leon Schröder (Co-Trainer), Julian Moser (Torwarttrainer) und Arndt Kutschke (Teammanager) unterstützt. Foto: Torsten Utta
BTSV gründet Frauen-Netzwerk LEONIA
Am Abend des 19. Februar 2026 legte der BTSV Eintracht von 1895 e.V. einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Zur Förderung des Frauenleistungssports im Verein wurde das Netzwerk LEONIA gegründet. Der Gesamtverein von Eintracht Braunschweig beherbergt unter seinen aktuell knapp 8.000 Mitglieder nicht nur 2.800 aktive Sportlerinnen und Sportler, sondern zeichnet sich vor allem durch Frauen-Leistungssport aus. Die Basketballerinnen und Hockey-Frauen gehen jeweils in der zweiten Bundesliga auf Körbe- und Torejagd. In der Halle spielt die Hockeymannschaft sogar erstklassig. Die Fußballfrauen stehen aktuell an der Tabellenspitze der Oberliga Niedersachen (Staffel Ost) mit dem klaren Ziel Regionalligaaufstieg. Gleichberechtigung im Frauensport ist noch kein Zustand – Es ist ein Auftrag Leistungssport kostet Geld und speziell im Frauenleistungssport ist der finanzielle Aufwand oft durch Mitgliedsbeiträge, Spenden- und Sponsoringeinnahmen nicht auskömmlich zu decken. Frauen kämpfen aber nicht nur mit weniger finanziellen Ressourcen, sondern auch mit den Herausforderungen ihren Sport mit Schule, Ausbildung, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Und genau da setzt das Netzwerk LEONIA an. Starke Frauen aus der Region unterstützen Sportlerinnen der Eintracht innerhalb von vier Säulen. Nicht nur finanziell als Sponsoren oder Netzwerkmitglieder (Spenderinnen), sondern auch als Mentorinnen und Workshopgeberinnen. „Wir wollen nicht nur fördern, wir wollen befähigen. Es ist Zeit für ein Netzwerk, das so leidenschaftlich ist wie unsere Löwinnen auf dem Feld“, bringt es Eintracht-Präsidentin Nicole Kumpis auf den Punkt. Es sollen nachhaltige Strukturen auf allen Ebenen geschaffen werden, die es den Frauen der Eintracht ermöglichen unter optimalen Rahmenbedingungen sportlich erfolgreich zu sein. Das Netzwerk soll zudem dazu dienen Spielerinnen in der Region zu binden und zugleich neue Spielerinnen in die Region zu holen. Alle Informationen zum Netzwerk LEONIA befinden sich auf der Homepage www.leonia-eintracht.com .
Spendenaktion erfolgreich gestartet
„Gemeinsam für die Stiftung. Gemeinsam für Braunschweig." – unter diesem Motto stand das Heimspiel gegen Hertha BSC am letzten Sonntag, das gleichzeitig das blau-gelbe Stiftungsspiel war. Insgesamt sind am Sonntag durch Spendensammlungen an den Eingängen und in den Businessbereichen sowie durch die Becherpfand-Sammlung und eine Scheckübergabe der Volksbank BRAWO 7.158,49 Euro für die Eintracht Braunschweig Stiftung zusammengekommen. Die Spendenaktionen im EINTRACHT-STADION haben darüber hinaus die diesjährige „Spendenfahrt nach Kiel“ eingeläutet. Zum dritten Mal treten Mitarbeiter, Sponsoren und Freunde der Eintracht für den guten Zweck in die Pedale. Die diesjährige Spendenfahrt geht fast 300 Kilometer zum Auswärtsspiel der Löwen nach Kiel am ersten Maiwochenende. Ein Teil der Radfahrgruppe ist am Sonntag vor dem Duell mit der Hertha bereits durchs Stadion geradelt und durfte im Anschluss einen Spendenscheck in Höhe von 1.895 Euro von der Volksbank BRAWO in Empfang nehmen. Alle Spendengelder, sowohl die vom vergangenen Sonntag als auch die, die in den nächsten Wochen im Zusammenhang mit der „Spendenfahrt nach Kiel“ eingenommen werden, fließen in die sozialen Stiftungsprojekte „Schwimmkurse für sozial benachteiligte Kinder“, „Sport in der Kita“, Grundschule in Bewegung“, „Starke Löwen“, „Fußball trifft Kultur“ und „Nitekick“. Weitere Informationen zu den Projekten gibt es hier . Vielen Dank an alle, die bereits am Sonntag mit ihrem Beitrag zu der großartigen Spendensumme beigetragen haben. Weiterhin zählt jeder Euro, ihr könnt online spenden und helfen, die Kinder in der Region nachhaltig in Bewegung zu bringen. Erstmals gibt es dieses Mal übrigens auch eine Fahrer-Challenge. Hier können die Fahrerinnen und Fahrer durch eine teambezogene Spende motiviert werden, welches Team wohl die meisten Spenden für die gute Sache einsammelt? Die Teams und die aktuellen Spendenstände findet ihr hier . Foto: Kai Falk
Eintracht schlägt den Karlsruher SC
Die Eintracht bringt den ersten Pflichtspielsieg im Jahr 2026 unter Dach und Fach. Dank einer insbesondere in der ersten Hälfte guten Leistung und dem Kopfballtor von Kevin Ehlers fahren die Löwen drei wichtige Punkte ein, haben nun 24 Punkte auf der Habenseite und verteidigen Platz zwölf. Die Lage: Der Motor der Löwen stotterte zu Jahresbeginn doch noch erheblich. Nach einem richtig starken Dezember unterlag die Eintracht zum Rückrundenauftakt mit 0:3 gegen den 1. FC Magdeburg deutlich - und das im heimischen Stadion. Eine Woche später reichte es lediglich zu einem 0:0 bei Abstiegskonkurrent SpVgg Greuther Fürth - trotz fast 90-minütiger Überzahl. Gegen den Karlsruher SC wollten die Löwen wieder an die Auftritte anknüpfen, die sie in dieser Saison schon gezeigt und stark gemacht hat. Ganz einfach war aber auch die heutige Aufgabe nicht, denn die Gäste aus Baden-Württemberg starteten mit vier Punkten aus zwei Spielen überzeugend ins neue Jahr. Die Aufstellungen: Eine Änderung kündigte Cheftrainer Heiner Backhaus schon vor der Partie an: Der etatmäßige Kapitän Sven Köhler fehlte im Aufgebot, weil er einen Wechselwunsch bei der Eintracht hinterlegte. Die Binde übernahm Keeper Thorben Hoffmann. Es war auch der einzige Wechsel: Für Köhler startete Robin Heußer. Damit ergaben sich aber auch einige Rotationen in der Eintracht-Elf: Johan Gómez startete wieder auf der rechten Bahn, dafür rückte Lukas Frenkert ins Abwehrzentrum. Heußer begann auf der Zehnerposition. Die Partie: Die Eintracht kam gut ins Spiel und hatte nach neun Minuten den ersten zwingenden Abschluss, doch den Versuch von Erencan Yardimci parierte Hans Bernat sicher. Wenige Minuten später wackelte der KSC-Schlussmann aber entscheidend. Bei einer Halbfeldflanke von Memo Aydin sind sich Bernat und David Herold uneinig, keiner der beiden kann entscheidend klären. Stattdessen landet der zweite Ball auf dem Kopf von Kevin Ehlers, der am zweiten Pfosten ins verwaiste Tor einköpfte (19'). Es war die verdiente Führung für Blau-Gelb! Der KSC war in der Folge um Spielkontrolle bemüht, ohne ins letzte Drittel zu kommen. Die Eintracht stand gut und brauchte doch noch eine Portion Glück. Ein langer Schlag von Kapitän Marvin Wanitzek überrumpelte die Eintracht-Defensive. Fabian Schleuseners Querpass schob Louey Ben Farhat zum Ausgleich ein - doch Schleusener Stand zuvor im Abseits (31'). Und die Eintracht? Die schüttelte das gekonnt ab und erhöhte fast im Gegenzug, doch beim tollen Schlenzer von Johan Gomez kriegte Bernat noch rechtzeitig die Fingerkuppe an den Ball (32'). Die Backhaus-Elf blieb bis zum Pausenpfiff die gefährlichere Mannschaft, doch sowohl Yardimci (32') als auch Sidi Sané (45') vergaben noch Top-Chancen. Somit blieb es bei der knappen, aber sehr verdienten Pausenführung für die Löwen. Die Gäste aus Karlsruhe kamen energischer aus der Pause, doch Durchgang zwei startete insgesamt ausgeglichen. Erst versuchte es Meiko Wäschenbach für die Gäste (53'), dann Sané für die Eintracht (55') - beide Abschlüsse gingen jedoch am Tor vorbei. Auch beim direkten Freistoß von Max Marie fehlte die Präzision (57'). Beide Trainer wechselten in der Folge mehrfach, ein Spiel mit großen Highlights entwickelte sich lange nicht. Doch pünktlich zur Schlussphase hatte der KSC dann die riesige Gelegenheit auf den Ausgleich. Ein missglückter Schuss von Shio Fukuda wird zur eher unfreiwilligen Vorlage für den 17-Jährigen Eymen Laghrissi, doch der Youngster setzte den Ball von der Kante des Fünfmeterraums über den Querbalken (80'). Da durfte die Elf von Backhaus mal kräftig durchatmen. Die Zeit nahm sie sich aber nicht, stattdessen folgte prompt der Gegenstoß. Der umtriebige Robin Heußer scheiterte jedoch im Sechzehner am Knie von Torwart Bernat (82'). In den Schlussminuten durfte Neuzugang Jovan Mijatovic noch sein Debüt im Eintracht-Trikot und im heimischen Stadion feiern. Dennoch brauchte die Backhaus-Elf noch einmal Glück, denn Sekunden vor Schluss köpfte Roko Simic nur an den Pfosten (90'). Schlussendlich blieb es beim verdienten Heimsieg der Löwen, die sich vor allem in Durchgang eins im Vergleich zu den Vorwochen deutlichen steigerten. 24 Punkte zeigt das eigene Punktekonto nun an - die Eintracht verteidigt damit Rang zwölf in der Tabelle. In der kommenden Woche steht dann die Auswärtspartie auf der Bielefelder Alm an. Zu Gast beim DSC sind die Löwen am Sonntag, 8. Februar um 13.30 Uhr. Das Spiel im Stenogramm: Eintracht Hoffmann (C) – Nkoa, Aydin (71' Flick), Yardimci (90' Mijatovic), Marie, Bell Bell (64' Di Michele Sánchez), Ehlers, Sané (71' Alidou), Frenkert, Heußer, Gómez. Karlsruher SC Bernat – Jung (76' Simic), Wanitzek (C), Förster (62' Opitz), Scholl, Müller (62' Pinto Pedrosa), Ben Farhat (62' Fukuda), Herold, Wäschenbach, Schleusener (76' Laghrissi), Franke. Tore: 1:0 Ehlers (19') Gelbe Karten: Aydin, Heußer, Di Michele Sánchez, Marie (5) / Müller, Jung, Ben Farhat, Franke, Fukuda Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger Zuschauer im EINTRACHT-STADION: 18.988 (davon 1.180 Gästefans)
Ins Rollen gekommen
Der SC Paderborn 07 präsentiert sich aktuell als eines der komplettesten Teams der Liga. Gefährlich bei Standards, statistisch mit herausragenden Offensivwerten und defensiv stabil. Die starke Formkurve und die Rückkehr auf einen direkten Aufstiegsplatz unterstreichen, welch anspruchsvolle Aufgabe die Eintracht am kommenden Spieltag erwartet. Wissenswertes Vorsicht vor dem ruhenden Ball: Die Standardstärke des SCP ist weiterhin ein echtes Faustpfand. Mit insgesamt 16 Standardtoren stellt Paderborn den Bestwert der 2. Bundesliga. Sieben der zwölf Treffer seit der Winterpause resultierten aus solchen Situationen. Erwartete Tore ohne Ende: Der SC Paderborn dominiert in Sachen Expected Goals (xG) in der 2. Bundesliga. Nur Hannover weist einen noch höheren Offensivwert auf, während die Gegner der Ostwestfalen kaum gefährliche Chancen kreieren. Nur Tabellenführer Schalke 04 lässt derzeit noch weniger xG zu. Mit einer Differenz von fast +22 zwischen den beiden Werten liegt Paderborn ligaweit vorne und hätte angesichts der statistischen Chancen noch deutlich öfter treffen können. Auch aus der Distanz brandgefährlich: Während die Eintracht zu den Teams mit den meisten Torschüssen von außerhalb des Strafraums zählt (123 Schüsse), hat nur der 1. FC Magdeburg derzeit mehr Treffer aus der Distanz verbuchen können (sieben) als Paderborn (sechs). Unter Beobachtung Laurin Curda: Der 24-Jährige hat sich beim SCP durchaus in den Fokus gespielt. Curda ist auf der rechten Seite fest eingeplant und treibt von dort aus das Offensivspiel der Paderborner entscheidend an. Sechs Treffer und fünf Assists unterstreichen seinen großen Einfluss. Mika Baur: Neben Curda gehört auch Baur zu den Entdeckungen der Paderborner Hinrunde. Im Sommer noch von einer Leihe zu Dynamo Dresden zurückgekehrt, prägt der 21-Jährige mittlerweile in der Mittelachse den SCP-Angriff. Hinzu kommen bisher vier Buden und vier Vorlagen. Filip Bilbija: Der gebürtige Berliner ist der derzeit der Top-Torschütze der Gastgeber und so ein wenig der Paderborner Löwenschreck. Bei drei der vergangenen vier Duelle der Braunschweiger mit den Blau-Schwarzen aus Ostwestfalen konnte sich der Stürmer in die Torschützenliste eintragen. Die Lage Die Kettemann-Elf ist ins Rollen gekommen und das eigentlich bereits zum zweiten Mal. Nachdem in der Hinrunde zwischenzeitlich neun Ligaspiele ohne Niederlage am Stück zu Buche standen, gab es im November einen kleinen Einbruch. Gleich drei Pleiten in Serie verhagelten das bis dato gute Ergebnis ein wenig und kosteten den SCP auch die Tabellenführung. Diese inkonstante Ergebnisphase hielt bis Anfang Februar an, doch zuletzt bekamen die Ostwestfalen durchaus die zweite Luft. Seit vier Partien sind die Paderborner nämlich ungeschlagen und markierten in den Duellen ganze neun Buden. Der SCP hat sich mit diesem starken Zwischenspurt eindrucksvoll im Aufstiegsrennen zurückgemeldet. Der 2:1-Erfolg beim 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Wochenende hat die Ostwestfalen wieder auf einen direkten Aufstiegsplatz gebracht. Damit darf im Umfeld ab sofort auch wieder vom großen Ziel geträumt werden. Sportlich sieht die Lage mittlerweile also wieder vielversprechend aus. Das kommende Programm mit den Gegnern Braunschweig, Bielefeld, Dresden, Fürth und Magdeburg wurde in der Hinrunde siegreich gestaltet. Die Chance, sich ein kleines Polster zu erarbeiten, wollen die Hausherren nutzen. Inhaltlich fordert Chefcoach Ralf Kettemann ähnlich wie in den starken Auftritten gegen Hertha (5:2-Heimsieg) und Kaiserslautern vor allem Konstanz in Haltung, Intensität und Leidenschaft. Letzte Begegnung Beim letzten Duell mit dem SC Paderborn 07 geriet die Eintracht praktisch mit dem Anpfiff ins Hintertreffen: Nach nicht einmal einer Minute nutzten die Gäste einen langen Ball auf Filip Bilbija zur frühen Führung. Die Löwen zeigten zwar eine ordentliche Reaktion und kamen durch Erencan Yardimci früh zu einer guten Gelegenheit (9'), insgesamt blieb die Partie vor der Pause jedoch chancenarm. Auch im zweiten Durchgang tat sich die Backhaus-Elf lange schwer, ehe sich in der Schlussphase die Ereignisse überschlugen. Levente Szabó glich nach starker Aydin-Flanke per Kopf aus (86'), doch nur zwei Minuten später stellte Paderborn nach einem tiefen Ball durch Stefano Marino den alten Abstand wieder her. Trotz intensiver Nachspielzeit blieb der erneute Ausgleich aus, sodass die Eintracht knapp mit 1:2 unterlag. Foto: Kai Falk
Sven Köhler wechselt in die Schweiz
Eintracht Braunschweig und Sven Köhler gehen ab sofort getrennte Wege. Der bisherige Kapitän verlässt die Löwen mit sofortiger Wirkung und wechselt zu den Grasshopper Zürich in die Schweizer Super League. Der 29-Jährige war im Sommer 2024 an die Hamburger Straße gewechselt und absolvierte seitdem 51 Pflichtspiele für Blau-Gelb (ein Tor, sechs Vorlagen). In der Hinrunde führte Köhler die Mannschaft als Kapitän auf das Spielfeld. „Nach dem von Sven Köhler hinterlegten Wechselwunsch war es unser Ziel, zeitnah eine Lösung zu finden. Mit den Grasshoppers haben wir nun eine vernünftige Einigung erzielt. Wir haben die letzten Transfertage genutzt, um uns auf diesen Abgang vorzubereiten und sehen unseren Kader auch ohne Sven gut aufgestellt, um unser Saisonziel zu erreichen. Für seinen weiteren Weg in der Schweiz wünschen wir ihm alles Gute“, so Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel.