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Familienblock, Spielemeile & Kinderland

Familienblock, Spielemeile & Kinderland Familienblock Im rauchfreien Familienblock (Block 13 & 14) hast Du die Chance, unsere Löwen aus nächster Nähe anzufeuern und sie zum Sieg zu brüllen. Natürlich bietet Dir Eintracht Braunschweig im Familienblock auch gesonderte Familientickets an. Familien können für diese Blöcke für jeden Erwachsenen bis zu drei Kinderkarten für Nachwuchslöwen und -löwinnen im Alter von 7 bis einschließlich 15 Jahren erwerben. Pro Kinderkarte kann eine vergünstigte Familienkarte für die volljährige Begleitperson erworben werden. Spielemeile Die Spielemeile bietet den jüngsten Eintracht-Fans die Möglichkeit, die Wartezeit bis zum Anpfiff kurzweilig und kindgerecht zu gestalten. Je nach Wetterlage bieten wir hier den Kids ein abwechslungsreiches Programm aus verschiedenen Modulen und Aktionen an. Sei es eine Hüpfburg zum Austoben, eine Fußball-Dartscheibe zum Üben oder ein Glitzer-Tattoo-Stand für den passenden Eintracht-Look– für jede Altersgruppe ist hier etwas dabei! Schaut beim kommenden Heimspiel doch einfach mal vorbei! Insbesondere in der kalten Jahreszeit aber auch bei schlechtem Wetter behalten wir uns vor, die Spielemeile geschlossen zu lassen. Kinderland Eintracht Braunschweig bietet bei den Heimspielen eine Betreuung von Kindern im Kinderland an. In eigens dafür eingerichteten Räumlichkeiten öffnet das Kinderland unter der Osttribüne (Block 14) seine Tore. Dort sorgen unsere Betreuer/innen dafür, dass die Eltern der drei- bis sechsjährigen Kids unseren Löwen entspannt zujubeln können. Die Betreuung im Kinderland ist in erster Linie für Mitglieder des Kids-Club vorgesehen. Wichtige Information für Eltern: Wenn Sie planen, Ihr/e Kind/er am Spieltag im Kinderland abzugeben, bitten wir Sie darum, das Online-Formular zu nutzen. Dies ist notwendig, um ausreichend Personal und Essen für die „kleinen Löwen“ bestellen zu können. Bitte beachten Sie, dass wir uns vorbehalten, das Kinderland bei den späten Abend-Spielen geschlossen zu halten. Aktuelle Informationen zum Kinderland sowie das Anmeldeformular findest Du hier . Direkt zur Anmeldung

Drei auf einen Streich

Ein erfolgreiches Wochenende für die Nachwuchslöwen liegt hinter uns. Während das Spiel der U23 wetterbedingt verschoben wurde und die U19 ohnehin spielfrei hatte, konnten alle weiteren U-Mannschaften sowie die Löwinnen ihre Spiele siegreich gestalten. Dabei konnte die U17 ihren ersten Sieg der Saison feiern und die 1. Frauen ihr Lokalderby für sich entscheiden. Heeslinger SC – Eintracht U23 (Ausfall) Das Spiel der U23 fiel der Witterung zum Opfer, aufgrund von Niederschlägen wurde das Spiel bereits im Vorfeld abgesagt. VfL Osnabrück – Eintracht U17 0:1 (0:1) Erster Saisonsieg der U17! Nachdem die Löwen in der vergangenen Partie eine bittere Heimniederlage einstecken mussten, ging es für das Team von Niels Quante in der DFB-Nachwuchsliga gegen den VfL Osnabrück weiter. Gut in die Saison gestartet, blieben die Ergebnisse beim VfL in den vergangenen Partien aus. Von den letzten fünf Aufgaben in der DFB-Nachwuchsliga konnten die Osnabrücker nur ein Spiel für sich entscheiden. Vor der Partie stand das Heimteam damit auf dem sechsten Tabellenplatz und lag ebenso viele Punkte vor unserer Eintracht. Eine Momentaufnahme, die es zu ändern galt. Gut in die Partie gestartet, konnte die Eintracht früh die Weichen in Richtung Auswärtssieg stellen. In Person von Elias Güney belohnten sich die Blau-Gelben in Minute 19 mit der verdienten 1:0-Führung. Was folgte, war eine absolute Willensleistung der Löwen. Über die gesamte Partie brachte die Mannschaft wie schon in den vergangenen Wochen die gewünschte Energie auf den Platz und konnte so die Osnabrücker vom eigenen Kasten fernhalten. Da die Nachwuchslöwen es verpassten, den erlösenden 2:0-Treffer nachzulegen, kam es zur erneuten Zitterpartie bis zur letzten Sekunde. Doch dieses Mal gab es das Happy End aus blau-gelber Sicht: Die U17 gewinnt das Spiel verdient und kann ihren ersten Saisonsieg gegen einen direkten Konkurrenten feiern. Mit nun fünf Punkten aus neun Spielen schließt die Eintracht damit ans Tabellenmittelfeld auf und könnte mit einem Sieg am kommenden Spieltag den letzten Platz der DFB-Nachwuchsliga verlassen. Passieren soll das bereits am kommenden Freitag beim viertplatzierten DSC Arminia Bielefeld. Anpfiff der Partie ist um 17 Uhr. Eintracht: Rüger – Ibe, Diederich, Güney (78‘ Touray), Wäldele (C), Pflücke (90+1‘ Ozan), Chyrva (61‘ Da Silva Pereira), Santagata (61‘ Ay), Fricke, Vlasov, Ganski. Tore: 0:1 Güney (19‘) Eintracht U15 – FC Eintracht Norderstedt 5:2 (4:0) U15 feiert Heimsieg gegen Eintracht Norderstedt. Die Blau-Gelben konnten am vergangenen Wochenende einen wichtigen Sieg in der C-Junioren Regionalliga Nord einfahren. Gegen Eintracht Norderstedt setzte sich die Mannschaft mit 5:2 (4:0) durch und zeigte dabei eine ihrer stärksten Saisonleistungen. Von Beginn an bestimmte die Eintracht das Spielgeschehen, agierte mutig im Ballbesitz und nutzte ihre Chancen konsequent. Nach dem frühen Führungstreffer erhöhte Braunschweig noch vor der Pause gleich mehrfach zum 4:0-Halbzeitstand. Auch im zweiten Durchgang blieb das Team spielbestimmend, lies allerdings gleich mehrere Chancen zu und brachte den Gegner so zurück in das Spiel. In einer wilden Phase, gekrönt von einem Norderstedter Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit, schien es, als würde das Spiel der Eintracht noch entgleiten. Doch der fünfte blau-gelbe Treffer in der Schlussphase der Partie konnte das Momentum der Gäste bremsen, sodass der lang ersehnte Heimsieg gefeiert werden konnte. Mit dem Sieg klettert die U15 auf Tabellenplatz acht und steht nun bei 14 Punkten aus zehn Spielen. Nach einigen engen Partien in den vergangenen Wochen gelang den Löwen damit ein wichtiger Schritt, um sich in der Liga weiter zu stabilisieren. Die Mannschaft zeigte sich vor allem in der Offensive deutlich verbessert und belohnte sich mit dem nächsten Saisonsieg. Am kommenden Wochenende geht es für die Nachwuchslöwen schon am Freitag weiter: Die Eintracht gastiert um 14 Uhr beim VfL Osnabrück. 1. Frauen – SV Wendessen 4:1 (4:1) Die Löwinnen gewinnen das Lokalderby souverän. Am Sonntag empfing das Team von Eintracht-Trainer Simon Wintgen im Rahmen der Oberliga Niedersachsen den SV Wendessen zum Lokalderby. Von Beginn an übernahmen die Gastgeberinnen das Kommando auf dem Platz und zeigten ein starkes Offensivspiel. Bereits in der ersten Halbzeit konnten die Löwinnen gleich vier Treffer erzielen: Celina Klebe traf doppelt, ergänzt durch Tore von Jill-Lina Lange und Lyn Meyer, während der SV Wendessen zwischenzeitlich nur einmal verkürzen konnte. Mit einem klaren 4:1-Vorsprung ging es in die Halbzeitpause. Ein Ergebnis, dass vor allem dem Team von Wintgen in die Karten spielte: „Den Plan für die Anfangsphase der Partie setzen wir aktuell überragend um und entscheiden so die Spiele relativ früh. Das kommt uns personell sehr gelegen, so können wir jeder Spielerin die nötigen Minuten geben.“ Und so schöpfte der Eintracht-Coach sein Wechselkontingent auch in einer über weite Strecken ereignisarmen zweiten Halbzeit fast komplett aus. Eine Mischung aus Ergebnisverwaltung und Kräftesparen sorgte dafür, dass die zweite Halbzeit torlos blieb. Für Wintgen war das kein Grund zur Sorge: „Wir verwalten das dann gut, auch solche Phasen brauchen wir in dieser Saison.“ Sein Team könne in jeder Phase eines Spiels nochmal aufdrehen, hält der in dieser Saison weiterhin ungeschlagene Coach fest. Mit diesem deutlichen 4:1-Erfolg festigt Eintracht Braunschweig die Tabellenführung in der Oberliga Niedersachsen. Es war der zehnte Sieg im elften Saisonspiel und untermauerte erneut die Ambitionen der Löwinnen. Die nächste Aufgabe steht am Sonntag, dem 2. November 2025 zu Gast beim 1. FC Sarstedt an. Anstoß der Partie ist um 13 Uhr. Eintracht: Schäfer - Ahl, Hampe-Michels, Meyer, Lange, Just, Brühler (83' Schäfer), Farr, Klebe (69' Heeren), Helmerding (58' Kölbel), Wunsch (83' Engler) Tore: 1:0 Klebe (5'), 2:0 Klebe (12‘), 3:0 Lange (15‘), 3:1 Van-Den-Heuvel (32‘), 4:1 Meyer (41‘) Foto: Torsten Utta

Sportgemeinschaft nach drei Jahren zurück in Liga zwei

Die Eintracht ist am 16. Spieltag zu Gast an der Elbflorenz und trifft dort auf einen Gegner, der trotz langer Negativserie in der Hinrunde weder tabellarisch noch punktetechnisch weit entfernt ist. Dresden steht auf Rang 17, hat aber mit zwei Siegen aus den vergangenen drei Spielen Ausrufezeichen gesendet. Im engen Tabellenkeller trennen die SG und die Löwen nur ein Punkt. Wissenswertes Endspurt vor der Winterpause: Dynamo ist nach dem Aufstieg mit viel Euphorie in diese Zweitliga-Saison gestartet und steckt seit Saisonbeginn im Tabellenkeller fest. Acht Niederlagen nach 15 Spieltagen sind viele, aber für einen Aufsteiger grundsätzlich nichts außergewöhnliches. Nach zwei Siegen gegen den VfL Bochum und die Fortuna aus Düsseldorf brachte die Niederlage in Kaiserslautern zwar einen Dämpfer, doch der Abstand zur Eintracht und zur Konkurrenz ist gering. Das Tabellenfeld ist in diesem Jahr extrem eng beisammen. Dampfmacher: Auffällig ist die Art und Weise, wie Dynamo Fußball spielt: mutig, laufstark, mit viel Energie über die Außenbahnen. Besonders der rechte Flügel ist eine Hauptschlagader des Dresdner Spiels. 45 Prozent aller Angriffe laufen dort entlang, häufig angetrieben von Konrad Faber und Jakob Lemmer. Kein Team schlägt mehr Flanken aus dem Spiel. Einzig die Berliner Hertha erzielte mehr Tore nach Hereingaben. Auch aus der Distanz sind die Sachsen gefährlich: vier Treffer von außerhalb des Strafraums sind ligaweit Spitzenwert. Lauffreudige Sportgemeinschaft: Die Schwarz-Gelben gehören zu den laufstärksten Teams der Liga, legen im Schnitt über 121 Kilometer pro Spiel zurück und ziehen mehr Sprints an als die meisten Konkurrenten. Auffällig ist auch die hohe Abschlussfrequenz. Dresden sucht schneller den direkten Weg zum Tor. Unter Beobachtung Christoph Daferner : Der Schlüsselspieler ist eine entscheidende Figur in der Offensive der Gastgeber. Der 1,89 Meter große Stürmer glänzt durch Robustheit, gutes Timing und starkes Positionsspiel. Fünf Saisontore und eine Torvorlage kann der 27-Jährige für sich verbuchen. Alexander Rossipal : Der Sommerneuzugang bringt über die linke Seite Wucht, Erfahrung und Präzision ins Dresdner Spiel. Seine Offensivaktionen mit drei Toren und einer Vorlage zeigen, wie wichtig die Schiene für Dynamos Spiel ist. Der 29-Jährige kennt die 2. Bundesliga und bringt zudem einen starken linken Fuß mit. Seine robuste Spielweise tut der SGD gut. Jakob Lemmer: Mit seinen drei Saisontoren und einer Vorlage stellt der 25-jährige Rechtsaußen seine Qualitäten regelmäßig unter Beweis: Er ist schnell, variabel und durchsetzungsfähig auf dem rechten Flügel. Lemmer agiert quirlig, lässt aber hin und wieder eigene Großchancen liegen. Die Lage Dresden ist nach drei Jahren Drittliga-Abstinenz zurück im Unterhaus des deutschen Fußballs und erlebte einen durchwachsenen Start. Insbesondere eine Sieglos-Serie von neun Spielen brachte die Sportgemeinschaft ins tabellarische Hintertreffen, doch die Elf von Cheftrainer Thomas Stamm schwamm sich zuletzt etwas frei und hat zum unteren Tabellenmittelfeld definitiv aufgeschlossen. Bitter für die Sachsen: Der ehemalige Eintracht-Keeper Lennart Grill eroberte sich den Status als Stammtorwart bei Dynamo und bestach mit konstanten Leistungen - nun verletzte sich der 26-Jährige jedoch schwer am Knie und fehlt monatelang. Gute Besserung, Lennart! Auffällig ist auch die schwächere Heimbilanz, trotz stets beeindruckender Kulisse im Rudolf-Harbig-Stadion. Erst fünf Punkte aus sieben Spielen heimste das Team an der Elbflorenz ein. Letzte Begegnung Das letzte direkte Duell liegt bereits mehr als sieben Jahre zurück: Im April 2018 trennten sich beide Teams in Braunschweig mit einem 1:1 voneinander. Dresden dominierte den ersten Durchgang, führte durch Haris Duljević bereits nach acht Minuten, doch der heutige Bochum-Stürmer Philipp Hofmann egalisierte nach einer präzisen Flanke von Jan Hochscheidt noch vor der Halbzeit. Am Ende der Saison musste die Eintracht den bitteren Gang in Liga drei antreten, während Dynamo Zweitligist blieb. Foto: DFL/ Getty Images/ Sebastian Widmann

Hoffmann: "Einmal schlafen wir hinten, vorne belohnen wir uns nicht"

Nach dem Abpfiff herrschten bei den Löwen durchaus gemischte Gefühle. Das verlorene Derby wog schwer, doch die positiven Aspekte des Auftritts in Hannover geben der Mannschaft von Cheftrainer Lars Kornetka auch jede Menge Schwung für den Saisonendspurt nach der Länderspielpause. Die Stimmen zum Spiel. Robin Heußer: “Wir haben eigentlich eine Top-Leistung gebracht. Eigentlich eben, weil wir die Tore nicht gemacht haben. Wir waren spielerisch da und hatten Phasen, wo wir die Kontrolle hatten. Der Plan ging weitestgehend auf. Deswegen ist es umso bitterer, dass es nicht für einen Punkt gereicht hat. Beim Gegentor verlieren wir kurz die Zuordnung. Beim schnell ausgeführten Einwurf sind wir nicht energisch genug dran, kommen zu spät und wurden ein bisschen überrascht. Hannover war am Anfang sehr dominant, aber wir haben trotzdem alles wegverteidigt, bis auf diese eine Situation. Deswegen war es einfach sehr bitter. Wir haben die Qualität, das wissen wir über die ganze Saison schon. Wir spielen es manchmal nicht endgültig aus, kommen aber oft in die Box. Da müssen wir vor dem Tor noch kaltschnäuziger werden. Wir haben bei unserem Auftritt heute einiges, was wir mitnehmen können. Über die Länderspielpause werden wir akribisch arbeiten, dass wir für den Saisonendspurt vorbereitet sind.” Thorben Hoffmann: “Ich würde aufgrund der Chancen sagen, dass sogar mehr als ein Punkt drin gewesen wäre. Dafür müsstest du aber den Ausgleich schießen, den haben wir heute nicht geschossen. Trotzdem stimmt mich sehr viel positiv, dass wir in ganz viele Situationen gekommen sind und dann nur im entscheidenden Moment vielleicht einen Tick zu unsauber waren. Einmal schlafen wir hinten und vorne belohnen wir uns nicht für eine sehr gute Leistung. Ich bin stolz heute Kapitän von Eintracht Braunschweig zu sein. Es war wirklich eine gute Leistung hier in diesem Stadion. Beim Gegentor darfst du niemals so verteidigen, das war beim Einwurf schon schläfrig. Das nutzt eine gute Mannschaft wie Hannover eben kalt aus, diese Kaltschnäuzigkeit hat uns heute gefehlt. Deswegen stehen wir hier mit null Punkten und die mit drei. Mir gefällt im Moment die Art und Weise, wie wir Fußball spielen. Von hinten siehst du das. Du siehst das die Jungs gierig und griffig sind. Wir kreieren viele Torchancen, machen sie nur einfach heute nicht. Das ist der fade Beigeschmack. Im Moment spielen wir einfach effizient Fußball, das hat Hannover auch vor Probleme gestellt. Es tut natürlich weh. Dieses Spiel hat eine große Bedeutung. Bezogen auf diese Duelle ist es ein rabenschwarzes Jahr. Die Art und Weise heute stimmt mich aber positiv." Lars Kornetka: “Ich finde, dass wir als Mannschaft sehr gut aufgetreten sind. Wir haben die ersten Minuten gebraucht, um uns zu finden und um alles umzusetzen, was wir auf den Platz bringen wollten. Danach waren wir, sowohl mit als auch gegen den Ball gegen eine taktisch sehr gut eingestellte Mannschaft, sehr gut im Spiel. Wir waren sehr gut darauf vorbereitet. Es ist schade, dass wir dann das Gegentor bekommen. Das hätte man vermeiden können, da es aus einer Situation entsteht, die definitiv kontrollierbar war. Da waren wir einfach nicht hellwach und vielleicht auch ein bisschen müde von der Phase zuvor. Es ist trotzdem bitter, dass so das Tor dann fällt. Danach waren wir dann wieder gut im Spiel, haben Druck gemacht und in der Endphase auch so dominiert, dass wir aufgrund der Vielzahl an Chancen das Tor hätten machen müssen. Aber so ist es manchmal im Fußball, dann will das Ding nicht rein. Ich will den Jungs da kein Vorwurf machen, weil man gesehen hat, dass jeder zu hundert Prozent wollte. Wir können an dem Auftritt erkennen, dass wir in ein gute Richtung marschieren und den Fußball auf den Platz kriegen, den wir uns vorstellen. Uns fehlt jetzt noch das bisschen Glück und das Fortune, um das Ding reinzuballern und die drei Punkte zu holen. Ich bin zuversichtlich, dass wir jetzt die Zeit nutzen, um daran zu arbeiten.” Christian Titz (Cheftrainer Hannover): “Es war wirklich ein enges Spiel. Es war über die gesamten 90 Minuten ein hoher Kampfanteil vorhanden. Wir sind die ersten Minuten eigentlich gut ins Spiel gekommen, hatten ein paar Standards. Das 1:0 machen wir nach einer Hereingabe von außen. Die erste Halbzeit hatte dann nicht mehr allzu viele Szenen auf unserer Seite. In der zweiten Halbzeit muss ich aber auch klar sagen, dass Braunschweig besser im Spiel ist und einige gute Möglichkeiten hat. Auch in der Nachspielzeit mussten wir wirklich aufpassen, da hatten die Braunschweiger noch eine gute Chance, die am Tor vorbei ging. Die Unterstützung heute im Stadion war außergewöhnlich und ich bin froh, dass beide Seiten die Mannschaften ordentlich, aber friedlich angefeuert haben! Für den weiteren Saisonverlauf wünsche ich der Eintracht alles Gute.” Foto: Kai Falk

D

Dauerkarten Die Dauerkarten gelten jeweils für die Heimspiele der Profimannschaft sowie für alle Heimspiele der U23, U19 und U17 von Eintracht Braunschweig. Bei Spielen im DFB-Pokal bzw. bei Freundschaftsspielen oder einem möglichen Relegationsspiel haben Dauerkarten keine Gültigkeit. Alle weiteren Informationen bezüglich der einzelnen Platz- und Preiskategorien sowie aller möglichen Ermäßigungen finden Sie hier.

Hennig: "Zeit effektiv und gewinnbringend nutzen"

Die neue Saison der VBL Club Championship by WOW (VBL) startete am 16. Oktober 2025 in die neue Spielzeit. Nach dem siebten Spieltag zieht Eintracht-Coach Lukas Henning ein erstes Fazit. Nach dem siebten Spieltag stehen die eLöwen aktuell auf dem 23. Tabellenplatz, der für die Playoff-Qualifikation reichen würde. Am vergangenen Spieltag konnten Dennis Erdmann („Thaa_DEUS“) und Luca Rosowski („Der_Erdklumpen“) Big-Points gegen Tabellennachbar Karlsruher SC einfahren. Mit dem 6:5-Sieg sorgten die eLöwen für den zweiten Saisonsieg. Nach den ersten Saisonwochen sprachen wir nun mit Trainer Lukas Hennig über den Saisonstart, den geänderten Modus in der VBL und die Features der neusten Version von EA FC 26. Hey Lukas, nimm uns mal mit: Wie lief der Saisonstart in der VBL aus Deiner Sicht? Lukas Hennig: “Wir hatten intern 7 Punkte als Ziel ausgegeben, die im Schnitt reichen sollten, um auch am Ende der Saison unter den besten 24 zu landen. Dies würde uns dazu berechtigen, in den Playoffs um einen Platz für das VBL Club Championship Finale zu kämpfen. Somit haben wir das uns gesteckte Ziel bisher erfüllt. Es hätten auch ein paar Punkte mehr sein können. Am Ende waren wir vor dem Tor teilweise nicht abgezockt genug. Das müssen wir beim nächsten Showdown unbedingt besser machen, um erneut ein für uns respektables Resultat einzufahren.” Der Modus der VBL hat sich schon deutlich zu dem geändert, was ihr aus vorherigen Saisons gewohnt wart. Kannst Du erklären, wie es nun im Detail strukturiert ist? Hennig: “Der jetzige Modus ist vergleichbar mit der Champions League im realen Fußball. Alle 35 Clubs der VBL werden in einer Tabelle gelistet. Einmal pro Monat spielen alle Clubs Donnerstag bzw. Dienstag sechs Spiele. Dies passiert nicht mehr mit einem Doppel, sondern einem doppelten Eins gegen Eins. Die Ergebnisse beider Partien werden dann zusammengerechnet, sodass am Ende ein Team gewinnt bzw. verliert oder es bei Gleichstand zu einem Unentschieden kommt. Die besten 16 Teams der Monatstabelle spielen anschließend ein K.O.-Turnier in einer der fünf Austragungsorte aus, bei dem man noch mit Erreichen jeder weiteren Runde Zusatzpunkte sammelt. Diesen Zyklus haben wir von Oktober bis Februar fünfmal. Alle Punkte, die man bis zum Schluss gesammelt hat, werden in einer Gesamttabelle zusammengeführt. Hier erreichen die Top 8 direkt das Finale der VBL Club Championship, Platz 9 bis 24 spielen eine Playoff-Runde überkreuzt (Anm. d. Red.: Platz 9 gegen Platz 24, Platz 10 gegen Platz 23, usw.), bei dem die letzten acht Teilnehmer ermittelt werden, sodass am Ende 16 Clubs um die deutsche Meisterschaft kämpfen.” Wie kommen die Änderungen bei Dir und Deinen Jungs bisher an? Hennig: "Durch das neue System muss man sich jeden Monat neu beweisen, da es zwar eine Gesamttabelle über alle Showdowns gibt, jedoch auch jeder Showdown für sich zählt. Für uns war die vergangene Saison bspw. ab dem Winter emotional gelaufen. Das ist jetzt nicht mehr so. Es werden voraussichtlich sieben Punkte pro Showdown reichen, um im Rennen für das Finale zu bleiben. Das kommt dann kleineren Vereinen im eSport wie uns entgegen, sodass wir bis in das Frühjahr am Ball bleiben können. Durch die vielen Benefits des Showdowns fällt aber leider zum Beispiel die Qualifikation für den DFB ePokal als eigener Wettbewerb weg, die wir in der vergangenen Saison mit Bravour gemeistert hatten. Jetzt qualifizieren sich nämlich nur noch die Sieger der ersten vier Showdowns für diesen Wettbewerb. Das ist sehr schade, da der Pokal in der vergangenen Saison unsere durchwachsene VBL-Saison etwas kaschieren konnte. Ob das neue System dann nachhaltig aufgeht, sollte man jedoch erst am Ende der Saison bewerten." Wie sieht Deine Vorschau für die restliche Saison aus? Hennig: " Als "semi-professionelles" Team haben wir mit laufender Saison immer das Problem, dass das Gap an Qualität zwischen uns und den anderen größer wird, da wir schlicht weniger Zeit haben als die meisten anderen Clubs. Die vergangene Saison hat mit dem Pokal allerdings gezeigt, dass wir mit gezielter Vorbereitung durchaus weiter mithalten können. Auch das neue System sollte dazu beitragen, dass man auch mal eine Woche etwas abschalten kann, um dann in das Training für den neuen Showdown-Zyklus einzusteigen. Das ist zeitlich jetzt alles komprimierter, wodurch ich erwarte, dass wir nicht so schnell abfallen sollten. Wenn dann Erfolgserlebnisse erzielt werden, können wir auch bis zum Schluss dabei sein. Die angesprochenen sieben Punkte sind immer das Ziel eines Showdowns, damit wir unter den besten 24 Teams für die Playoffs landen. Das werden wir auch schaffen, sofern die Jungs immer an ihr Limit gehen können." Wie steht das Team zum neuen EA FC? Spielen die Gameplay-Veränderungen Euch in die Karten oder war die Umstellung eher eine Herausforderung? Hennig: "Der Modus für uns in der VBL ist gleichgeblieben, das Spiel natürlich anders. Vor einigen Tagen gab es ein Update, welches das Spiel nochmal spürbar geändert hat. Hier müssen wir dann den nächsten Showdown abwarten, um zu schauen, ob das Update positiv oder negativ für uns ist. Wir waren bisher alle mit dem Ausgangsspiel zufrieden, da spreche ich wahrscheinlich für viele Spieler aus der VBL. Nach den letzten Updates gab es wieder einigen Veränderungen, die nicht optimal zu unserem Spielstil passen. Am Ende müssen wir uns aber den Bedingungen anpassen, die für alle Teams gleich sind. Ich würde eher behaupten, dass uns das Spiel in den ersten Wochen nicht ganz so gut gelegen hat, die Jungs haben sich allerdings sehr gut reingekämpft und viel Zeit investiert, um Schwächen zu beseitigen. Wenn wir dieses Mindset die Saison aufrecht erhalten, dann werden wir bis zum Ende an den Playoffs dran bleiben und uns qualifizieren. Am Ende wird immer der fleißigere Spieler die Oberhand behalten. Dementsprechend gilt es für uns, die Zeit effektiv und gewinnbringend zu nutzen, damit wir auch mit weniger Spielstunden konkurrenzfähig bleiben." Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg, liebe eLöwen!

Start der neuen VBL-Saison

Die neue Saison der VBL Club Championship by WOW (VBL) startet am 16. Oktober 2025 in eine neue Spielzeit. Auf die 35 teilnehmenden Clubs wartet ein neues Wettbewerbsformat sowie ein neuer Spielmodus. Mit dabei ist auch die eFootball-Mannschaft der Eintracht, die unter Leitung von Spielertrainer Lukas „Prof_H00Dy“ Hennig an den Start gehen wird. Neben Hennig werden erneut Niklas „Squareskire“ Hartmann, Dennis „Thaa_DEUS“ Erdmann und Luca „Der_Erdklumpen“ Rosowski Teil des Eintracht-Kaders sein. Damit besteht der Kader der Löwen wie in der vergangenen Saison aus Braunschweigern und Spielern der Region. „Wir sind stolz darauf, erneut auf ein eingespieltes Team aus der Region setzen zu können. Diese Kontinuität soll es uns ermöglichen, in der neuen Saison erfolgreich zu sein“, sagt Simon Fellenberg, Projektverantwortlicher bei Eintracht Braunschweig. Auch in Zukunft freut sich die Mannschaft über eine eigene Trainings- und Spielstätte auf dem Gelände des EINTRACHT-STADIONs. Trainer Lukas Hennig hat somit die Möglichkeit, seine Spieler optimal auf die Spieltage vorzubereiten. Darüber hinaus ist der blau-gelbe Raum der eSportler bestens für Livestreams ausgestattet. „Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie wichtig kontinuierliches Training und ein vertrautes Umfeld sind. Wir starten mit viel Motivation in die neue Saison und wollen unseren Fans wieder spannende Matches bieten“, so Spielertrainer Lukas Hennig. Neue Wettbewerbsstruktur und Abschaffung des 2v2-Modus Die Spiele werden – entgegen dem bisherigen Modus – ausschließlich im 1v1-Modus ausgetragen. Ein Matchup besteht aus zwei Einzelspielen, wobei alle erzielten Tore nach zweimal 90 Minuten zu einem Gesamtergebnis addiert werden. Anders als in der Vergangenheit begegnen sich die Clubs in der Ligaphase nicht mehr in Divisionen: Ab dieser Saison treten alle Clubs im Rahmen von fünf Qualifikationsturnieren gegeneinander an. Von Oktober bis Februar findet jeweils ein sogenannter Showdown pro Monat statt. Der Weg nach Hamburg führt über die offline ausgetragenen Showdown-K.O.-Phasen in Leipzig (Sonntag, 26. Oktober 2025), Frankfurt (Sonntag, 23. November 2025), Köln (Freitag, 19. Dezember 2025), Berlin (Montag, 2. Februar 2026) und Stuttgart (Sonntag, 22. Februar 2026). Über die Offline-Showdowns sammeln die Clubs Punkte für ein übergeordnetes Ranking, anhand dessen ermittelt wird, welche Clubs sich für die Playoffs am 25./26. Februar und das Finale am 7./8. März 2026 in Hamburg qualifizieren. Die Clubs auf den Plätzen 1-8 der Gesamttabelle qualifizieren sich direkt für das Finale in Hamburg, während die Clubs auf den Plätzen 9-24 in den Playoffs die restlichen acht Mannschaften für das Finalevent ausspielen. Für die Clubs auf den Tabellenplätzen 25-35 endet die Saison nach dem letzten Showdown. Detaillierte Infos gibt es unter dfl.de . BRAWO GROUP, KOSATEC und Öffentliche unterstützen den eFootball auch weiterhin Partnerschaftliche Unterstützung erhält die eFootball-Mannschaft der Löwen von der BRAWO GROUP, KOSATEC und von der Öffentliche Versicherung Braunschweig. „Wir sind sehr dankbar, dass uns die BRAWO GROUP, KOSATEC und die Öffentliche Versicherung Braunschweig auch in dieser Saison als starke Partner zur Seite stehen. Diese Unterstützung ist ein wichtiger Baustein, um unseren eFootball-Bereich weiterentwickeln zu können“, so Projektverantwortlicher Simon Fellenberg. Alle aktuellen Informationen rund um das Thema eFootball bei den Löwen gibt es auf Instagram (ebsefootball). Rund um die Spiele der eLöwen gibt es wieder eine exklusive blau-gelbe Show. Zu sehen gibt es die Show und alle Braunschweiger Matches live und als Re-Live auf Twitch: www.twitch.tv/eintrachtbraunschweig .

Fan-Infos zum Heimspiel gegen den VfB Stuttgart 

Zum Spiel der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals begrüßen wir an der Hamburger Straße den VfB Stuttgart in unserem EINTRACHT-STADION. Hier erhaltet ihr alle wichtigen Informationen rund um unser morgiges Heimspiel (26. August 2025, 20.45 Uhr). Der Spieltag auf einen Blick: Die Stadiontore öffnen um 19 Uhr . Die Dauerkarten sind bei Spielen im DFB-Pokal nicht gültig . Tickets sind noch erhältlich! Hier geht es zu unserem Online-Ticketshop. Im Falle der Verlängerung und ggf. Elfmeterschießen gibt es gesonderte Informationen zur Abreise mit dem ÖPNV. Charly Handschuh ist zu Gast im Interview bei Stadionsprecher Frank Kornath. Becherpfandsammlung für die Eintracht Braunschweig Stiftung. Ausführliche Informationen in der Übersicht: Tickets Tickets sind weiterhin im Vorverkauf erhältlich. Ob es eine Tageskasse am Spieltag geben wird, ist noch unklar. Wir informieren rechtzeitig. Clearing Hamburger Straße öffnet um 18.30 Uhr Clearing Rheingoldstraße öffnet um 19 Uhr Ticketaufwertung Ermäßigte Tickets können am Spieltag bei Bedarf an den Kassenhäusern Hamburger Straße und Rheingoldstraße auf den Vollpreis aufgewertet werden. Schiedsrichterkarten Schiedsrichterkarten (Gast und Heim/jeweils Stehplatz) werden am Spieltag an einer separaten Kasse gegen Vorlage einer gültigen Schiedsrichterlizenz ausgegeben. Die Schiedsrichterkasse befindet sich am Stadion-Fanshop. Anreise Wir empfehlen die Anreise mit dem ÖPNV - Dank Kombi-Ticket kostenfrei! Durch eine Baustelle auf der Hamburger Straße verläuft der Verkehr vor dem Stadion nur einspurig, was zu Verzögerungen und Stau bei der Anreise führen kann. Wir bitten dies zu berücksichtigen und empfehlen die Nutzung des ÖPNV bzw. eine frühzeitige Anreise zum EINTRACHT-STADION. Gerne per Fahrrad! Alle Infos zum Stadionbesuch mit Gehbehinderung ! Alle Infos zur Stadionanfahrt! Abreise Die vorhandenen Straßenbahnen und Busse fahren wie gewohnt nach dem Spiel vom Stadion ab. Bitte beachtet, dass ab 0 Uhr Betriebsende ist. Ab diesem Zeitpunkt gibt es keine planmäßigen Abfahrten mehr vom Stadion. Im Falle einer Verlängerung oder eines Elfmeterschießens gilt es dies besonders zu beachten. Wir empfehlen, die Abfahrtszeiten im Voraus zu prüfen und gegebenenfalls alternative Rückfahrmöglichkeiten einzuplanen. Catering Unbedruckte Mehrwegbecher aus der vergangenen Saison können noch bis einschließlich dem dritten Heimspiel gegen die SV Elversberg abgegeben werden. Karitative Aktionen Die Becherpfand-Sammlung übernimmt an diesem Spieltag die Eintracht Braunschweig Stiftung . Meldestelle "Geschützter" Raum" Die Meldestelle “Geschützter Raum” ist am Spieltag unter der 0531 - 23 23 067 zu erreichen. Sie ist unsere anonyme Anlaufstelle bei jeglichen Formen diskriminierenden, gewalttätigen oder belästigenden Verhalten sowie von sexuellen Übergriffen. Alle Infos dazu gibt es hier . Öffnungszeiten rund um das EINTRACHT-STADION Fanshop: 15 Uhr FanHaus: 18 Uhr Wahre Liebe: 11.30 Uhr Auch das FanHaus ist beliebter Treffpunkt. Alle Infos zum Verweilen am FanHaus vor und nach dem Spiel gibt es hier . Geöffnete Infostände hinter der Südkurve Infostand der Fanabteilung des BTSV e.V. Verkaufsstand Ultrà-Szene zwischen Block 8 und 9 Fanwagen des FanRat Braunschweig e.V. und der Blau-Gelben Hilfe ab zwei Stunden bis 30 Minuten vor Anpfiff gegenüber dem FanHaus Gasterkenntliche Fankleidung Das Tragen von gasterkenntlicher Fankleidung ist in den Blöcken 5 bis 17 und deren Umlauf verboten. Mitnahme von Taschen Laut Stadionordnung ist die Mitnahme von Taschen, größer als DIN A4, nicht gestattet. Abgabestationen bieten wir an den jeweiligen Stadioneingängen an. Wir wünschen Euch allen eine gute Anreise und freuen uns auf ein spannendes und erfolgreiches Spiel im EINTRACHT-STADION.

Fokus auf das Saisonziel

Der Club kommt! Der 1. FC Nürnberg reist als zweikampfstarkes und defensiv stabiles Team an die Oker. Mit zuletzt zwei Siegen im Rücken will die Klose-Elf den positiven Trend fortsetzen und im Saisonendspurt weiter Boden gutmachen. Wir werfen einen Blick auf den kommenden Gegner in der Vorschau. Wissenswertes Hart, Härter, FCN: Nur die Störche von Holstein Kiel (6083) schmeißen sich aktuell in mehr Zweikämpfe als die Nürnberger (6052). Und dabei gehen sie auch rigoros vor, denn insgesamt gewinnen sie 51,4 Prozent. Das ist die viertbeste Quote der 2. Bundesliga. Weder von weit weg, noch aus der Luft: Distanzschüsse führen gegen die Franken fast nie zum Erfolg. Ein einziger Weitschuss landete bisher bei der Klose-Elf im Kasten. Kein anderer Zweitligist musste weniger hinnehmen. Auch bei Kopfbällen passiert recht wenig. Nürnberg ließ nur vier Gegentore durch einen Kopfball zu - einzig Kaiserslautern ist in der Luft noch stabiler. Jokertore sind bisher Mangelware: Beim FCN trifft einfach immer die Startelf. 103-mal hat Chefcoach Klose bisher in der laufenden Saison gewechselt, nur zweimal konnte sich ein Einwechselspieler in die Torschützenliste eintragen. Unter Beobachtung Luka Lochoshvili: Der Innenverteidiger ist ein Fels in der Brandung für die Klose-Elf. Mit seiner Zweikampfquote von 63 Prozent steht er ligaweit in den Top-10 und nur Magdeburgs Marcus Mathisen konnte bisher in der 2. Bundesliga öfter den Ball vom Gegner erobern als der georgische Nationalspieler. Mohamed Ali Zoma: Der Top-Torjäger des “Glubbs” steht aktuell bei zehn Treffern. Nur fünf Akteure sind in der laufenden Saison in der 2. Bundesliga mehr ins Dribbling gegangen, als der 22-jährige Italiener. Gemeinsam mit Erencan Yardimci gehört er zu den Top-10 der schnellsten Spieler in der aktuellen Spielzeit. Julian Justvan: Beim FCN übernimmt der Mittelfeldmann die Rolle des Spielmachers, doch auch im Abschluss sorgt er gut für Gefahr. 59 Torschüsse sind die sechsmeisten der Liga. Bei über der Hälfte davon nahm er aus der Distanz Maß. Die Lage Mit Aufwind vor der Länderspielpause ist der Club aus dem Frankenland wieder in der Spur und will nun die eigentlichen Saisonziele erneut ins Visier nehmen. Die Unterbrechung vom Ligaalltag wurde beim FCN vor allem genutzt, um Kraft für die verbleibenden Spieltage zu sammeln. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge ist das ausgeschriebene Ziel von mindestens Platz sieben durchaus wieder möglich. Vor dem Start in den Saisonendspurt an der Oker ließ Chefcoach Miroslav Klose deshalb schon verlauten: Experimente will er keine mehr machen. Die beste Mannschaft soll auf dem Platz stehen. Erfolg in der Tabelle steht beim Weltmeister von 2014 aktuell über der individuellen Entwicklung. Beim letzten Auftritt vor der Länderspielpause feierten die Nürnberger gegen einen harmlosen 1. FC Kaiserslautern einen souveränen 3:0-Heimsieg. Letzte Begegnung Im Hinspiel beim 1. FC Nürnberg musste die Eintracht früh einen Rückschlag hinnehmen, als Mehmet Can Aydin bereits in der Anfangsphase verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Trotz dieses frühen Dämpfers fanden die Löwen gut in die Partie und hatten durch einen aberkannten Treffer von Levente Szabó zunächst Pech. Effizienter zeigte sich der FCN, der mit seinen ersten beiden Chancen durch Mohamed Zoma und Finn Ole Becker auf 2:0 stellte. Die Eintracht hielt spielerisch dagegen, verkürzte noch vor der Pause durch Kevin Ehlers und ging mit mehr Ballbesitz, aber einem 1:2-Rückstand in die Kabine. Auch im zweiten Durchgang bestimmten die Braunschweiger weitgehend das Spiel, konnten ihre Überlegenheit jedoch nicht in zwingende Chancen ummünzen. In der Schlussphase drängten die Löwen auf den Ausgleich, mussten nach einer Gelb-Roten Karte gegen Ehlers jedoch in Unterzahl weiterspielen. So blieb es trotz größerer Spielanteile bei der knappen 1:2-Niederlage.

Robin Krauße verlässt die Löwen

Nach vier gemeinsamen Jahren endet die Zeit von Robin Krauße bei Eintracht Braunschweig. Der Mittelfeldspieler wechselt zum SV Sandhausen in die Regionalliga Südwest. Robin Krauße kam zur Saison 2021/2022 in die Löwenstadt und hatte als Stammspieler großen Anteil am direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga im Mai 2022. Es folgten drei weitere Spielzeiten im Unterhaus. Insgesamt absolvierte er 126 Pflichtspiele im Eintracht-Trikot – für keinen anderen Verein stand der 31-Jährige in seiner Karriere häufiger auf dem Platz. Fünf Tore und zwölf Vorlagen stehen zudem in seiner Statistik. „Robin wollte sich auch aus familiären Gründen verändern und hat seinen Wechselwunsch bei uns offen hinterlegt. Diesem konnten wir, auch mit Blick auf seinen auslaufenden Vertrag, nachvollziehen. Nach einer komplizierten Sommervorbereitung, in der er uns über weite Teile nicht zur Verfügung stand, haben wir gemeinsam entschieden, ihm den Wechsel nach Sandhausen nun zu ermöglichen“, erklärt Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel. „Robin hat mit viel Herzblut und Leidenschaft für die Eintracht gespielt, war im Verein und im Umfeld sehr geschätzt und hat sich große Verdienste erworben. Wir danken ihm für vier intensive Jahre und wünschen ihm privat wie sportlich nur das Beste.“ Auch Robin Krauße verabschiedet sich von den Löwen: „Der Abschied von Eintracht fällt mir unglaublich schwer. Über vier Jahre und mehr als 120 Pflichtspiele durfte ich das blau-gelbe Trikot mit dem roten Löwen tragen und habe immer versucht, Eintracht mit Leidenschaft und Stolz zu vertreten – einige Partien sogar als Kapitän. Meine Entscheidung für einen neuen Weg ist keine gegen diesen besonderen Verein, sondern eine für meine Familie. Für die enorme Unterstützung in guten, wie in schwierigen Zeiten möchte ich allen Verantwortlichen, Mitspielern und vor allem den Fans danken. Als Spieler gekommen, gehe ich nun als Fan. Einmal Löwe, immer Löwe.“ Foto: Stephanie Zerbe