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Frenkert: "Sollten diese Niederlage schnell abhaken"

Die Eintracht verliert gegen einen direkten Konkurrenten knapp mit 2:3 und lässt damit Arminia Bielefeld tabellarisch erstmal vorbeiziehen. Die Löwen gerieten schon sehr früh in Rückstand, rappelten sich jedoch wieder auf und gingen durch ein Traumtor von Lukas Frenkert in Führung. Dem Druck der Hausherren konnte man insbesondere kurz nach der Pause jedoch nicht standhalten. Am Ende fehlte der Eintracht die offensive Durchschlagskraft, um nochmals auszugleichen. So sahen es die Protagonisten des Spiels: Lukas Frenkert “Die Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten ist unfassbar bitter. Wir haben uns für das Spiel viel vorgenommen, haben es aber nicht über 90 Minuten geschafft, das umzusetzen. Arminia war über die meiste Spielzeit intensiver. Es waren gute Phasen dabei. Wir haben es aber nicht geschafft, es final zu Ende zu spielen. Ich glaube, dass wir auch einfach zu viele Standards zugelassen haben. Da müssen wir in Zukunft zusehen, dass wir das vermeiden. So ein schönes Tor habe ich in der 2. Bundesliga noch nicht geschossen, das ist etwas besonderes für mich. Aber letztlich trübt die Niederlage diesen Moment sehr. Wir sollten diese Niederlage schnell abhaken. Es bringt nichts, zu lange damit zu hadern. Mund abwischen und weitermachen.” Grant-Leon Ranos "Es war ein sehr schönes Gefühl hier das erste Mal für die Eintracht aufzulaufen. Dennoch hab ich mir das Ergebnis natürlich anders vorgestellt. Leider sind wir sehr früh in Rückstand geraten, konnten aber mit dem Tor von Sidi sehr schnell eine gute Reaktion zeigen. Die Führung hat uns am Ende leider nicht weitergeholfen. Trotzdem haben wir von Anfang an alles reingeworfen. Wir werden weitermachen und hoffentlich im nächsten Spiel wieder die drei Punkte holen." Aaron Opoku "Es war heute kein einfaches Spiel. Das Stadion drückt und Bielefeld hat eine sehr gute Qualität, das haben wir heute am eigenen Leib spüren müssen. Sidis Tor hat uns direkt einen Push gegeben, vor allem für den Kopf. Dann gehen wir noch in der ersten Halbzeit mit einem super Tor von Frenki in Führung, aber danach sind wir oft einen Schritt zu spät gekommen und Bielefeld konnte mit ihrer individuellen Qualität jeden Fehler brutal bestrafen. Wir müssen nach vorne gucken, das Ganze aufarbeiten und nächste Woche wieder angreifen." Cheftrainer Heiner Backhaus "Die drei Punkte für Arminia sind nicht unverdient. Wir kommen nach dem frühen Gegentor gut zurück ins Spiel, waren überlegen und machen mit der ersten Chance das Ausgleichstor. Das war super herausgespielt, der Tiefenlauf war schwer aufzunehmen für den Gegner. Wir machen mit einem sehenswerten Treffer das 2:1. Dann war es so, wie fast in jedem Zweitligaspiel: Die Mannschaft, die führt, hat nun was zu verlieren. Es gab viele Pressingmomente, viele Umschaltaktionen. Es sieht vielleicht nicht immer so schön aus, aber es ist brutal schwer, gegen dieses Energiefeld auf der Alm zu spielen. Bei den Standards war Arminia klar besser. Wir haben noch einmal die Chance von Yardimci und machen diese nicht - so müssen wir uns heute geschlagen geben gegen einen richtig guten Gegner." Mitch Kniat (Trainer DSC Arminia Bielefeld) "Wir wollten Standardsituationen wieder als Waffe nehmen und ich denke, dass das heute ganz gut funktioniert hat. Wir sind gut ins Spiel reingekommen. Die Mannschaft, die geführt hat, wurde immer hinten reingedrückt. Ich habe trotzdem eine gute erste Halbzeit gesehen, in der es am Ende wieder 2:2 steht. Die Standardsituationen haben dann die Partie in unsere Richtung kippen lassen. Ich habe aber auch ein paar gefährliche Situationen von Braunschweig gesehen, wie der Kopfball von Yardimci. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war heute sehr gut und der Gegner hat es uns heute sehr schwer gemacht. Wir sind glücklich und stolz über die drei Punkte.“

Kornetka: "Schritt für Schritt vorangehen und den Klassenerhalt sichern"

Am dritten Tag seiner Amtszeit stellte sich unser neuer Cheftrainer Lars Kornetka erstmals im Rahmen einer Pressekonferenz den Fragen der Journalisten. Gemeinsam mit Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel nahm Kornetka dabei auf dem Podium Platz, beide sprachen über die vergangenen Tage und die Aufgaben, die vor Mannschaft und Verein liegen. Mit einer Dauer von mehr als 35 Minuten wurde es ein ausführlicher Austausch mit den Medienvertretern. Dabei ging es abschließend auch um Torhüter Thorben Hoffmann, der seit Donnerstag wieder im Mannschaftstraining ist. Die konservative Therapie bei seiner Hüftverletzung hat sehr gut angeschlagen, daher ist ein Comeback deutlich früher als ursprünglich gedacht und kommuniziert denkbar. Lars Kornetka sprach dabei unter anderem über… …seine erste Cheftrainerrolle im deutschen Profifußball: Kornetka: “Ich bin sehr froh, dass ich hier sein darf. Bis jetzt habe ich eine große Begeisterung in mir selbst gespürt, morgens aufzustehen und ins Stadion zu fahren. Sowohl die Stadt als auch die Menschen, die ich kennenlernen durfte, haben mich bis jetzt echt begeistert. Allen voran die Mannschaft und die Menschen drumherum. Das war auch der Grund, warum ich vor einigen Tagen gleich den Entschluss gefasst habe, eine Lösung finden zu wollen, um diesen Schritt machen zu wollen. Die Gespräche, die wir geführt haben, mit Benny, Dennis und Philipp, waren einfach top und auf einem Niveau, auf dem man eine Menschlichkeit gespürt hat, was mir total wichtig ist. Man kann nur zusammen erfolgreich arbeiten, wenn man sich versteht. Wir teilen eine sportliche Vision, die von Anfang an Fuß fassen wird.” …seinen Eindruck des Teams: Kornetka: “Das, was ich vorab im Video sehen konnte, was die Mannschaft angeht, dieses sehr physische Spiel und diese Talente, hat mich begeistert. Ich will mit ihnen arbeiten und große Ziele erreichen. Es geht jetzt aber erstmal darum, Schritt für Schritt voranzugehen, um den Bock umzustoßen und den Klassenerhalt zu sichern. Ich sehe großes Potential und hatte von Anfang an das Gefühl, dass es eine Symbiose geben kann, um zusammen was Tolles zu erreichen.” …seinen fußballerischen Ansatz: Kornetka: “Es geht um harte, fleißige Arbeit. Das ist, was wir brauchen. Wir haben die letzten Tage gut gearbeitet, das werden wir hoffentlich morgen schon genau so sehen. Es geht um Energie, Dynamik und um Zusammenarbeit und Zusammenhalt. Am Ende wird die Art und Weise, wie wir Fußball spielen und die Ergebnisse die Menschen davon überzeugen, dass es gut ist. Ich kann schonmal soviel sagen, dass wir daran gearbeitet haben, gesamtmannschaftlich Aktionen zu haben, mit und gegen den Ball in allen Spielphasen. Es geht darum, dass jeder ein Verständnis dafür hat, was seine Aufgabe auf dem Platz ist und wie er die umsetzen kann. Das Thema Gegenpressing ist bei mir alternativlos. Wenn der Ball verloren wird, wird umgeschaltet und da macht jeder mit. Das ist unverhandelbar." …die erste Aufgabe Fortuna Düsseldorf und die personelle Lage: Kornetka: “Ich freue mich mega auf morgen und auf das Spiel. Ich glaube, dass wir gut vorbereitet sind. Ich glaube, dass wird Fortuna aber auch sein. Es wird ein sehr hitziges und dynamisches Spiel und ich hoffe, dass das Stadion - was ich hier noch nicht erlebt habe - voll mitgehen wird. Das werden wir brauchen. Dann habe ich ein Gefühl von energiegeladener Atmosphäre, auf dem Platz und auf den Rängen. Das ist, was mir im Kopf so vorschwebt. Darauf freue ich mich.” …seine Doppelrolle als Cheftrainer der Eintracht und Co der österreichischen Nationalmannschaft: Kornetka: “Die Gespräche waren auf einem top kommunikativen Level, es war offen, ehrlich und direkt. Wir haben bestimmte Dinge angesprochen, diesen Wunsch habe ich dahingehend auch geäußert. Das muss man auch verstehen, wir haben bei der Nationalmannschaft über Jahre etwas aufgebaut. In diesem Konstrukt trage ich auch eine große Verantwortung. Wenn ich Verantwortung für etwas übernehme, dann möchte ich es auch gerne zu Ende bringen und niemanden hängen lassen, so ist mein Naturell. Das hätte ich im anderen Fall getan. Wir haben konstruktiv darüber gesprochen und nach Lösungen gesucht. Es lag von Anfang an fair auf dem Tisch und war jedem klar und bewusst. Es war keine Bedingung oder Friss-oder-stirb-Entscheidung. Es ging darum, gemeinsam eine Lösung zu finden. Das ist die beste Art der Zusammenarbeit. In diesem Fall haben wir das wundervoll geschafft und das gibt mir für die Zukunft auch ein gutes Gefühl.” …einen möglichen weiteren Co-Trainer: Kornetka: “Es ist natürlich immer gut, wenn man jemanden um sich herum hat, der die Art und Weise wie ich arbeite kennt und einem vertraut ist. Ich muss aber ehrlicherweise gestehen, dass alle Jungs im Trainerstab top sind. Wir haben uns super verstanden und machen gute Arbeit zusammen. Die Jungs liefern auf dem Platz super Arbeit und ich fühlte mich von der ersten Sekunde an sehr willkommen. Das ist schonmal ein sehr guter Anfang." Benjamin Kessel sprach dabei unter anderem über… …die Trennung von Heiner Backhaus und Co-Trainer Julius Schell: Kessel: “Ich möchte Heiner und Julius für ihre geleistete Arbeit danken. Sie haben sich in den vergangenen neun Monaten dieser Aufgabe hier verschrieben und diese zu 100 Prozent gelebt. Trotzdem war es am Ende so, dass die Entwicklung nicht so verlaufen ist, wie wir uns das erhofft hätten. Die Überzeugung war nicht mehr da, unsere Saisonziele in dieser Konstellation zu erreichen. Nichtsdestotrotz hat Heiner mit dieser Mannschaft 26 Punkte geholt und übergibt sie topfit und auf Platz 15. Wir hatten viele Gespräche mit Heiner, es ging um Lösungen für die letzten Saisonspiele. Mein Bauchgefühl hat gesagt, dass ich einen Wechsel auf der Cheftrainerposition vornehmen möchte.” …den neuen Cheftrainer Lars Kornetka: Kessel: “Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat und Lars bei uns ist. Er hat einen ligaunabhängigen Vertrag bis 2028 unterschrieben und wird die österreichische Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft betreuen. Er wird sich diese Aufgabe mit einhundert Prozent annehmen und hat richtig Bock auf die Eintracht - das habe ich in den Gesprächen gemerkt. Den ersten losen Austausch gab es bereits im vergangenen Sommer, da haben wir uns einfach über den Fußball unterhalten. Den Kontakt haben wir nach dem Münster-Spiel intensiviert, da war Lars allerdings noch in Santa Barbara und hat sich das Camp der Nationalelf angeschaut. Wir hatten mehrere Videoaustausche und haben uns nach dem Paderborn-Spiel in Präsenz getroffen. Wir haben schnell menschlich zueinandergefunden und viel über Fußball und unsere Situation gesprochen. Er hat uns klare Lösungen aufgezeigt, wie er spielen lassen möchte. Ich habe sowohl inhaltlich als auch ein menschlich ein Top-Gefühl gehabt.” …das Fehlen von Lars Kornetka in der anstehenden Länderspielpause: Kessel: “Wir danken dem ÖFB, dass sie es möglich gemacht haben, dass Lars den Weg mit uns gehen darf. Es war natürlich ein Thema in den Gesprächen. Wir haben darüber gesprochen und Lars hat sich klar committed zu dieser Aufgabe bei uns. Er wird in den verbleibenden neun Spielen alles für die Eintracht reinhauen. Natürlich ist diese Länderspielpause eine wichtige Phase für die Mannschaft, da kannst du mit ihr arbeiten, Inhalte noch mehr vermitteln und die Erkenntnisse aus den beiden Spielen (Heimspiel Düsseldorf und Derby in Hannover, d. Red.) einfließen lassen. Wir sind soweit, dass wir die Wochen bis zum Nürnberg-Spiel grob durchgeplant haben. Wir werden in der Woche nach dem Derby am Mittwoch ein Testspiel machen, das werden wir noch genauer kommunizieren. Lars wird in dieser Zeit komplett bei uns sein. Unsere Mannschaft braucht dann aber auch einfach mal ein freies Wochenende, um mal durchzupusten und Kraft zu tanken für die letzten sieben Spiele. In dieser Phase wird Lars bei der Nationalmannschaft sein. Er wird anschließend die Mannschaft vollumfänglich auf das Heimspiel gegen Nürnberg vorbereiten." …einen möglichen weiteren Co-Trainer: Kessel: “Erstmal war es uns wichtig, Lars hier ankommen zu lassen und ihm einen eigenen Überblick verschaffen zu lassen. Es ist aber geplant, dass wir noch einen weiteren Co-Trainer dazunehmen – das kann durchaus in den kommenden Wochen schon der Fall sein." Die gesamte Pressekonferenz im Re-Live:

Elternseite

Eltern fragen - die Eintracht antwortet Hallo und herzlich willkommen auf der Elternseite des Braunschweiger Turn- und Sportverein. Hier erklären wir Dir und deinem Kind was dich in unserem Verein erwartet. Eins vorweg, unter Sportlern nutzen wir das “Du”, sollte das nicht in deinem Sinn sein, sag uns Bescheid und wir bleiben im persönlichen Kontakt beim “Sie”. Weiter erfolgt die Bezeichnung weiblicher und männlicher Personen aus Gründen der Lesbarkeit und Übersichtlichkeit jeweils nur in maskuliner Form. Mit allen Personenbezeichnungen sind jedoch stets beide Geschlechter gemeint. Bevor wir auf mögliche Fragen eingehen, die Du als Elternteil haben könntest, wollen wir zunächst einige Grundsätze in unserer Arbeitsweise und unserer Zusammenarbeit vorstellen. Zu Beginn möchten wir Dich darauf hinweisen, dass wir hier über Fußball sprechen – Fußball ist und bleibt ein Spiel . Bei uns wird dieses Spiel von Kindern gespielt wird. Dabei steht vor allem der Spaß im Vordergrund – ob die Kinder gewinnen oder verlieren hat keinerlei Einfluss auf ihre spätere berufliche oder sportliche Karriere. Von den Hunderttausenden von Kindern, die in Braunschweig, Niedersachen und in ganz Deutschland Fußball spielen, werden nur die wenigsten später tatsächlich Profifußballer werden (ca. 2% pro Jahrgang). Daher setzen wir als Trainer und Mitarbeiter von Eintracht Braunschweig alles daran, dass wir Deinem Kind auch über den Sport hinaus wichtige Werte vermitteln – das solltest Du auch tun! Schiedsrichter, Trainer und Gegner sind auch nur Menschen, sie machen genauso Fehler wie jeder von uns! Anders als im Profi-Fußball gibt es bei uns keinen Videobeweis, daher akzeptieren wir die Entscheidungen des Unparteiischen und kontrollieren unsere Emotionen. Stell Dir vor, dass ein Elternteil oder auch der Trainer der gegnerischen Mannschaft Deinem Kind nach einer gelungenen Aktion applaudiert. Was muss das für ein fairer und respektvoller Mensch sein? Absolut! Und genau dieser Mensch könntest Du sein! Der einzige Grund, warum Dein Kind mit dem Fußball angefangen hat, ist, dass es ihm Spaß macht. Bitte lass nicht zu, dass das Verhalten der Erwachsenen diesen Spaß ruiniert. Auch wenn der Spaß und die Liebe zum Spiel bei uns die Basis der Ausbildung darstellen, setzen wir natürlich auch alles daran, Deinem Kind eine hoch professionelle Entwicklung zu ermöglichen – die wichtigsten und häufigsten Fragen aus Elternperspektive beantworten wir folgend. Die Arbeit im NLZ Wird mein Kind nach einem konkreten Konzept ausgebildet? Das NLZ von Eintracht Braunschweig verfolgt einen vielschichtigen und mehrdimensionalen Ansatz, der jungen Spielern ein professionelles Trainingsumfeld bietet. Die blau-gelben Löwen bauen bei der langfristig orientierten Spielerausbildung auf die umfassende Unterstützung und das Fachwissen einer traditionellen, regionalen Fußballmarke in Deutschland, um Talentförderung auf höchstem Niveau in der Region Braunschweig und Niedersachsen anzubieten. Mehr zu unserem Konzept findest Du hier . Wie sieht die medizinische Versorgung im NLZ aus? Wir haben festangestellte Physiotherapeuten, die bei jedem Training anwesend sind. Auch nach einer Verletzung betreut unser interdisziplinäres Team aus Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern die Spieler eng in ihrer Rehabilitation. Weiter haben wir mit dem Herzogin Elisabeth Hospital einen medizinischen Kooperationspartner. Gibt es weitere Unterstützungsangebote? Ja, unser NLZ-Team besteht aus Experten unterschiedlicher Fachgebiete. Daher können wir unseren Spielern neben der medizinischen Betreuung sowohl soziale, pädagogische als (sport)psychologische Unterstützung anbieten. Mehr zu unseren Angeboten erfährst Du hier . Besteht die Möglichkeit, dass mein Kind einen Internatsplatz erhält? Aktuell bieten wir keinen Internatsbetrieb an. Unsere Mitarbeiter stehen aber jederzeit für einen individuellen Austausch zu Unterbringungsmöglichkeiten für Spieler von außerhalb zur Verfügung. Weiter bieten wir im Falle einer Unterbringung auch die Begleitung und Unterstützung bei Behördengängen oder ähnlichem an. Kommunikation/Verhalten Wie läuft die Kommunikation zwischen NLZ, Trainern, Eltern und Spielern ab? Wir begleiten die Kinder auf dem Weg zu selbständigen und mündigen Menschen, daher kommunizieren wir vor allem direkt mit dem Spieler. Als Elternteil erhältst Du alle wichtigen Informationen über Dein Kind durch den Trainer. Weiter führen wir mindestens zwei Mal pro Jahr ein Standortgespräch mit Deinem Kind durch, an dem Du gerne teilnehmen kannst. Sollten darüber hinaus Fragen entstehen, kannst Du dich natürlich jederzeit an die entsprechenden Mitarbeiter des NLZ wenden. Bedenke dabei aber bitte zunächst immer, dass Kinder nur selbstständig werden können, wenn ihnen dazu auch die Möglichkeit geboten wird! Welche Verhaltensregeln gelten im NLZ? Neben den bereits genannten Grundsätzen des Miteinanders haben wir für die unterschiedlichen Personengruppen jeweils einen Kodex entwickelt, der das tägliche Verhalten bestimmen soll. Den Verhaltenskodex für Eltern findest Du hier . Wie bekomme ich weitere Neuigkeiten und Wissenswertes zum NLZ und Eintracht Braunschweig? Auf unserer Website haben wir sowohl eine News-Kategorie für den gesamten Verein als auch speziell für das NLZ. Hier findest Du Spielberichte, Informationen und Neuigkeiten rund um das NLZ. Rolle der Eltern Welche Aufgaben und Verpflichtungen erwarten mich als Elternteil eines NLZ-Spielers? Die Eltern stellen den wichtigsten Ansprechpartner und Unterstützer für die Kinder dar. Du übernimmst dabei sowohl organisatorische Aufgaben wie z.B. das Bringen und Abholen Deines Kindes zum Training als auch leistungsfördernde Funktionen wie u.a. die Sicherstellung eines sportlergerechten Lebensstils (Ernährung, Erholung, etc.). Benötigst Du dabei Hilfe, kontaktiere uns gerne. Wie kann ich mein Kind darüber hinaus am besten unterstützen? Die Konkurrenz im Fußball ist groß. Auch wenn der Spaß bei uns im Vordergrund steht, kommt es natürlich vor, dass Kinder beginnen, sich mit anderen Spielern zu vergleichen, Konkurrenz- und Leistungsdruck verspüren oder nach einem verlorenen Spiel niedergeschlagen nach Hause kommen. Als Elternteil bist Du hier als Unterstützer und Tröster gefragt. Vermittle Deinem Kind, dass Fußball nicht das Wichtigste im Leben ist. Erfolg ist nicht durch Sieg oder Niederlage gekennzeichnet – wichtig ist, dass Dein Kind immer alles gegeben hat! Zeige Verständnis für dein Kind und gebe ihm stets das Gefühl, wertvoll zu sein und geschätzt zu werden. Unerschütterliche Liebe und Unterstützung sind wichtigere Begleiter auf dem Weg zum Erfolg als Siege. Wie kommt mein Kind zum NLZ? Gerne kannst Du dein Kind zum NLZ bringen. Achte dabei bitte darauf, dass Eltern, Berater und andere Besucher keinen Zugang zum Trainingsgelände haben. Wenn Du vor Ort auf dein Kind warten möchtest, dann kannst Du dies im Löwenherz machen. Hier bekommst Du auch einen Kaffee und einen kleinen Snack. Für Spieler, die nicht von ihren Eltern gefahren werden können, bieten wir einen Shuttle-Service vom Hauptbahnhof zum NLZ und zurück an. Solltest Du diesen Service nutzen wollen, kontaktiere bitte den Trainer deines Kindes. Kann ich mich darüber hinaus im NLZ engagieren? Gerne. Wir freuen uns immer über positive und ergebnisunabhängige Unterstützung bei den Spielen. Auch Anregungen und Unterstützungsangeboten in allen anderen Bereichen stehen wir offen gegenüber. Wenn Du eine konkrete Idee hast, kannst Du gerne Kontakt mit den entsprechenden Mitarbeitern aufnehmen. Schule Welche Unterstützungsmöglichkeiten zu schulspezifischen Themen gibt es seitens des Vereins? Unsere pädagogischen Mitarbeiter stehen im Austausch mit sämtlichen Schulen, die von unseren Nachwuchsspielern besucht werden. Beim Aufkommen schulischer Herausforderungen unterstützen wir unsere Spieler bei der Koordination der schulischen und sportlichen Termine und z.B. auch bei der Suche nach geeigneten Nachhilfemöglichkeiten. Gibt es eine offizielle Kooperationsschule des NLZ auf die mein Kind gehen kann? Unsere offizielle Kooperationsschule ist die Eliteschule des Fußballs IGS Wilhelm-Bracke in der Braunschweiger Weststadt. Falls Du Interesse an näheren Informationen zur Eliteschule hast, sprich gerne unsere pädagogischen Mitarbeiter darauf an – diese geben Dir nähere Informationen. Ansprechpartner In unserem NLZ arbeiten viele Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten. In Kürze stellen wir sie Dir genauer vor.

Weiter mutig, weiter angriffslustig

Die zweite Saison ist immer die Schwerste, so sagt es zumindest eine alte Fußballweisheit. Doch der letztjährige Aufsteiger aus der 3. Liga zeigt sich nach dem Klassenerhalt weiter mutig und macht auch unter einem neuen Chef an der Seitenlinie weiter Werbung für den eigenen offensiven Spielstil. Nach zuletzt zwei Niederlagen hintereinander soll nun zuhause an der Hammer Straße wieder ein Erfolgserlebnis her. Ein Faktor soll wieder in den Fokus rücken: Das Kombinationsspiel. Wissenswertes: Der Ball rotiert: Kein Team der 2. Bundesliga spielte bisher mehr Pässe als die Münsteraner. 3907 Mal wechselte das Leder bei den Gastgebern bereits auf dem Feld den Besitzer, das sind 979 (!) Pässe mehr als der zweitplatzierte Klub aus der niedersächsischen Landeshauptstadt bis dato spielte (2928). Mit 89,1 Prozent halten die Adler darüber hinaus auch die beste Passquote aller Zweitligisten inne. Auch im direkten Duell versiert: Preußen kann sich zudem auf die individuellen Fähigkeiten seiner Akteure auf dem Platz verlassen. 72,4 Prozent ihre eingegangenen Dribblings gewinnen sie - Bestwert aller Zweitligaklubs. Kopfball(nicht ganz)geheuer: Die Münsteraner und die Blau-Gelben stehen beide derzeit bei vier Torschüssen aus Kopfbällen. Für beide scheint es keine bevorzugte Waffe zu sein, denn das sind ligaweit die wenigsten. Am vergangenen Spieltag traf Erencan Yardimci für die Löwen jedoch per Kopf und hübschte die Statistik so deutlich auf. Mit Wucht: Niemand toppt die Westfalen in Sachen Zweikampfstärke. Sie führen insgesamt die meisten direkten Duelle mit dem Gegner und gewinnen auch ligaweit die meisten dieser Zweikämpfe (52,2 Prozent). Einen auffälligen Unterschied gibt es aber: Was am Boden gut gelingt (53,2 Prozent gewonnen), wird in der Luft schwieriger (45,4 Prozent gewonnen). Unter Beobachtung: Paul Jaeckel Wiedersehen mit “Paule”: In der Vorsaison bestritt er als Leihgabe vom 1. FC Union Berlin 23 Spiele für die Eintracht. In dieser Spielzeit stand der Innenverteidiger an den ersten sechs Spieltagen jeweils über 90 Minuten auf dem Platz und gewann dabei 58 Prozent seiner Zweikämpfe. Im vergangenen Heimspiel der Preußen gegen Düsseldorf stellte er mit 181 Ballaktionen sogar einen ligaweiten Bestwert auf – kein anderer Spieler kam bislang auf mehr als 137. Oliver Batista Meier 26 Torschusskationen hat der Sommerneuzugang der Münsteraner bereits auf dem Konto. 14 Mal probierte er es selbst, zwölfmal legte er für seine Teamkollegen auf. Keiner bei beiden Teams sorgte offensiv für mehr Gefahr. Zudem schlägt er bei den Hausherren auch die meisten Flanken aus dem Spiel und konnte schon drei Scorerpunkte beisteuern. Jorrit Hendrix Der Niederländer führt mit Abstand die meisten Zweikämpfe bei den Gastgebern (147) und gewinnt fast 66 Prozent seiner Luftduelle mit dem Gegner. Dabei scheut er auch nicht vor körperlicher Härte: Elfmal foulte er bereits. Mit 72 gelaufenen Kilometern ist er zudem insgesamt bei beiden Teams mit der höchsten Laufdistanz. Die Lage: „Wir wollen für eine Identität und Attraktivität stehen“, sagt Trainer Alexander Ende, der Münster in kürzester Zeit eine deutlich veränderte Spielweise verpasst hat. Der Coach wechselte im Sommer auf den Cheftrainerposten bei Preußen und verfeinerte in seiner bisherigen Amtszeit den ohnehin schon mutigen Offensivfußball immer weiter. Dabei sticht vor allem das Kombinationsspiel und der Ballbesitzfußball heraus: Im vergangenen Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf mangelte es Münster jedoch an Durchschlagskraft, obwohl sie dem Gegner während des gesamten Spiels nur 27 Prozent Ballbesitz gestatteten. So verlor man am Ende zuhause knapp mit 1:2. Auch auswärts in Kaiserslautern gab es nichts zu holen. Am vergangenen Freitagabend unterlag man den Roten Teufeln glatt mit 1:4. Gegen das intensive Pressing der Pfälzer fand man wenig Ideen und verhielt sich laut des Cheftrainers fast “behäbig mit Ball”. Auf zwei Siege gegen Nürnberg und Bochum folgten nun also zwei Niederlagen. Gegen die Eintracht soll nun eine Rückkehr zu den alten Tugenden gefunden werden. „Braunschweig wird's am nächsten Sonntag genau so [wie Kaiserslautern] versuchen. Jetzt ist es an uns, neue Lösungen zu finden. Ich bin überzeugt, dass uns das gelingen wird.“ Punktgleich mit dem einen Tor besseren Torverhältnis steht der Sportclub aktuell auf Platz elf, einen Rang vor den Löwen. Das letzte Aufeinandertreffen: Im bislang letzten Duell mit Preußen Münster im März der vergangenen Saison erwischten die Löwen einen perfekten Start: Keine zehn Sekunden waren gespielt, da schob Richmond Tachie nach einer sehenswerten Kombination zur frühen Führung ein. Münster antwortete jedoch prompt per Elfmeter zum 1:1. In der Folge entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Hausherren mit einem Lattentreffer gefährlich wurden, während die Eintracht immer wieder Nadelstiche setzte. Nach der Pause hatten die Löwen die klareren Chancen: Erst scheiterte Johan Gómez am Block, dann köpfte Kapitän Nikolaou nach einer Ecke gleich doppelt ans Aluminium. Münster kam in dieser Phase kaum noch gefährlich vor das Tor. In einer turbulenten Schlussphase verteidigte die Eintracht leidenschaftlich und nahm am Ende verdient einen Zähler für den Kampf um den Klassenerhalt aus dem Preußenstadion mit. Foto: DFL/Getty Images/Lukas Schulze

U23 feiert Big Points in Bersenbrück

Hier kommen die Ergebnisse und Spielberichte der Nachwuchsteams vom vergangenen Wochenende. TUS Bersenbrück - Eintracht U23 1:3 (1:2) Die U23 siegte am Sonntag in Bersenbrück, holte damit den ersten Pflichtspielsieg im Jahr 2026 und setzt ein echtes Ausrufezeichen in der Oberliga. Die TUS ist einer der Aufstiegskandidaten und war vor der Partie der Favorit, doch auch mit der Unterstützung der Profis durch Innenverteidiger Louis Breunig und Ken Izekor, der am Samstag noch sein Zweitligadebüt in Elversberg feiern durfte, gelang den Löwen Big Points im Abstiegskampf. “Der Sieg war über die 90 Minuten gesehen hochverdient. Im ersten Durchgang waren wir die klar bessere Mannschaft, geraten durch einen Standard jedoch in Rückstand. Darauf haben die Jungs eine gute Reaktion gezeigt und die Qualität auf den Platz gebracht, die uns auszeichnet. Wir hatten Mut, waren intensiv und haben hoch gepresst. Bersenbrück hatte aus dem Spiel kaum eine Chance, wir haben verdient zur Pause geführt. Nach dem Seitenwechsel war es etwas schwieriger, sie haben umgestellt und wir haben das Pressing nicht mehr voll durchgezogen, obwohl wir das wollten. Adem Sipic hat mit dem 3:1 aber den Deckel draufgemacht", lobte Cheftrainer Ken Reichel seine Elf nach dem Spiel. Auch zu den Profileihgaben hatte er nur positive Worte: “Sie haben beide ein sehr gutes Spiel gemacht. Ken war im Angriff überhaupt nicht zu fassen, Louis hat die Abwehr zusammengehalten. Das war schon stark.” Jedoch gab es dann spät im Spiel doch noch ein Negativerlebnis, denn Keeper Marko Rajkovacic sah aufgrund einer Notbremse die rote Karte. “Es war ein individueller Fehler, er hat eine falsche Entscheidung getroffen und musste dann eine Notbremse ziehen. Das ist kein Vorwurf an ihn, so ist der Fußball”, ordnete Reichel im Nachgang ein. Mit dem Auswärtssieg in Bersenbrück schiebt sich die Eintracht vorerst auf Rang zehn vor und hat aktuell sechs Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz. In der Oberliga ist das Tabellenbild aufgrund diverser ausstehender Nachholspiele jedoch etwas verzerrt - die U23 hat mit bereits 19 absolvierten Partien die mit Abstand meisten Spiele der Liga bereits bestritten. Dennoch, die Formkurve der Reichel-Elf passt. Eintracht: Rajkovacic - Schlothauer, Laatsch (90' Matthias), Placinta (68' Sipic), Izekor, Breunig, Sever, Ziegele (87' Root), Mazzone (82' Benstead), Wagner (62' Awuah), Afonso. Tore: 1:0 Wellmann (11') 1:1 Mazzone (25') 1:2 Izekor (35') 1:3 Sipic (81') Chemnitzer FC - Eintracht U19 3:1 (2:1) Auch im zweiten Spiel in der neu gestarteten Hauptrunde verpasst die Eintracht einen dreifachen Punktgewinn und verliert stattdessen in Chemnitz mit 1:3. “Wir gehen absolut unzufrieden und enttäuscht aus der Partie”, hielt Cheftrainer Niklas Bahr nach Spielschluss fest. Schon früh gerieten die Blau-Gelben in Rückstand, nach rund einer halben Stunde führten die Hausherren bereits 2:0. Der Anschluss per Elfmeter von Mads Runge, quasi mit Halbzeitpfiff, hätte Auftrieb für Durchgang zwei geben können. Doch kurz nach dem Seitenwechsel stellte der CFC den zwei-Tore-Vorsprung wieder her und sorgte so für die Vorentscheidung. Am Ergebnis änderte auch die Tatsache nichts mehr, dass der CFC sich mit einer gelb-roten Karte in Minute 76 selbst dezimierte. “Der kaum bespielbare Kunstrasen hatte großen Einfluss auf den Spielverlauf und sorgte für unvorhersehbare Situationen, was eine klare Bewertung für uns schwierig macht. Unabhängig davon bleibt festzuhalten, dass wir unsere Gegentore zu leicht bekommen haben, während wir für eigene Treffer und Chancen einen sehr hohen Aufwand betreiben mussten. Mit dem Verhältnis ist es dann nicht möglich, ein Spiel gewinnen zu können", so Bahr. Eintracht: Herdes – Abdaoui, Fuchs, Runge, Funk, Redecker, Awali, Aksac (67' Karp), Pflücke (67' Gille), Altay, Hounkpati. Tore: 1:0 Kühnreich (13') 2:0 Lewin (Elfm., 27') 2:1 Runge (Elfm., 45+1') 3:1 Lehmann (51') Eintracht U17 - FC Erzgebirge Aue 1:3 (1:2) Auch die U17 startet mit einem Negativerlebnis in die neu gestartete Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga. Gegen die Gäste, die zuvor bereits in Ligaspiel siegreich bestritten, brachte Caspar Luis Wäldele kurz vor der Halbzeit seine Elf mit dem zwischenzeitlichen 1:2 wieder ran, doch kurz nach dem Seitenwechsel legte Erzgebirge den dritten Treffer nach. Es sollte der Endstand sein. “Es war über die 90 Spielminuten insgesamt einfach keine gute Leistung. Mit der individuellen , aber auch mit der mannschaftlichen Leistung bin ich sehr unzufrieden”, fasste Trainer Niels Quante das Auftaktspiel zusammen. Eintracht: Langos – Henkel, Kästner, Diederich, Güney (61' Da Silva Pereira), Wäldele (C), Touray (76' Ganski), Chyrva (61' Ali), Santagata (61' Ay), Fricke, Vlasov (76' Ozan). Tore: 0:1 Schrödter (14') 0:2 Schreiber (31') 1:2 Wäldele (41') 1:3 Schrödter (50')

Pokalzeit für die U23

Nach der pflichtspielfreien Woche steht für die U23 ein Flutlichtspiel in der 55. Ausgabe des Wolters Flutlichtpokals an. Der Gegner und Landesliga-Aufsteiger der vergangenen Saison aus Volkmarode kann auch in dieser Spielzeit den Aufwärtstrend fortsetzen. Die Rot-Weißen stehen nach neun Spieltagen auf Tabellenplatz elf und konnten am vergangenen Wochenende einen 3:0-Erfolg zuhause gegen den VfB Fallersleben feiern. Dennoch kann unsere Elf mit breiter Brust ins Spiel gehen. Trainer Fabian Adelmann betont vor der Partie: „Wir gehen als Titelverteidiger in den Pokal, demnach haben wir natürlich klar den Anspruch in die nächste Runde einzuziehen und den Titel zu verteidigen“. Die Löwen treffen im heutigen Duell auch auf einen alten Bekannten. Volkmarodes Trainer Collin Gerstung coachte lange im NLZ der Blau-Gelben. Adelmann sieht: „Sie spielen als Aufsteiger eine durchaus solide Rolle in der Landesliga […] mit Collin als Coach sind sie taktisch sicherlich auch gut eingestellt.“ Das Spiel findet am heutigen Mittwoch, den 8. Oktober 2025 auf dem Volkmaroder A-Platz (Seikenkamp 10, 38104 Braunschweig) statt. Die Anstoßzeit ist 19 Uhr. Unsere U23 freut sich beim stadtinternen Kräftemessen über zahlreiche blau-gelbe Unterstützung! Foto: Torsten Utta

Kessel: „Haben einige Themen definiert, die wir klar verbessern müssen“

Die Profis gehen mit einer Niederlage in die Länderspielpause, generell konnte nur eines der vergangenen zehn Ligaspiele gewonnen werden. Zwei Tage nach der Partie gegen den VfL Bochum nahm sich Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel im Gespräch mit eintracht.com Zeit für einige Fragen. Benjamin, du wolltest die Emotionen nach dem Bochum-Spiel sacken lassen und dir die Zeit nehmen, das Spiel in Ruhe zu analysieren. Was kam dabei heraus? „Ich habe schon unmittelbar nach dem Spiel gesagt, dass wir einen ordentlichen Auftritt hingelegt haben. Wir haben gute Chancen ausgelassen, ein reguläres Tor wird uns aberkannt und bei den beiden Gegentreffern machen wir individuelle Fehler. Es war leider nicht das erste Mal, dass wir dafür bestraft worden sind. Wir müssen daraus schnell lernen, denn mit der gezeigten Leistung hätten wir uns belohnen können.“ Nur ein Sieg aus den vergangenen acht Ligaspielen hat uns auf den Abstiegsrelegationsplatz abrutschen lassen. Wie blickst du auf die momentane sportliche Lage? „Es ist definitiv so, dass unsere Punkteausbeute in den vergangenen Wochen der eines direkten Absteigers gleicht – da brauchen wir nicht drumherum zu reden. Dass wir intern – gemeinsam mit dem Trainerteam – ehrlich diskutieren mussten, wie wir uns aus dieser Lage wieder befreien, ist doch klar. Das haben wir getan. Aus meiner Sicht gibt es erklärbare Gründe, aber auch Themen, die wir in den vergangenen Wochen wiederkehrend nicht abstellen konnten. Da denke ich in erster Linie an unsere Boxverteidigung und generell an unsere defensive Stabilität. Jeder Einzelne muss wieder an sein Leistungslimit der ersten Saisonwochen kommen, denn nur so können wir richtig gute Leistungen bringen. Für mich steht außer Frage, dass wir in dieser Liga konkurrenzfähig sind – insbesondere dann, wenn alle Mann an Bord sind.“ Das war in den vergangenen Wochen nicht immer der Fall. Ist das für dich einer der Gründe, warum zuletzt kaum Punkte geholt wurden? „Die Verletzungen haben uns wehgetan und konnten nicht immer adäquat aufgefangen werden – insbesondere in der Abwehrreihe hatten wir permanent Ausfälle und mussten immer wieder umstellen. Daher bin ich froh, dass Lukas Frenkert nach der Länderspielpause wieder spielfit ist – er war ja schon gegen Bochum im Kader. Auch Kevin Ehlers kommt nach seiner Sperre zurück, wir haben also im Defensivverbund wieder mehr Optionen. Erencan Yardimci fehlt nur noch in Berlin, sodass mit ihm auch ein extrem wichtiger Spieler zeitnah zurückkehrt. Leider rechnen wir in diesem Jahr nicht mehr mit einer Rückkehr von Lino Tempelmann, der sich in München zu eingehenden Untersuchungen befindet und uns voraussichtlich mehrere Wochen fehlen wird. Die Verletzungen und Sperren haben uns hart getroffen, sollen aber nicht als Ausrede gelten. Für Letztere sind wir zudem selbst verantwortlich. Wir haben einige Themen definiert, die wir klar verbessern müssen. Wir haben die Erwartung an die Mannschaft und an alle Beteiligten, dass wir das entschlossen angehen.“ Kommende Woche geht’s zur formstarken Hertha, anschließend stehen 2025 noch drei Heimspiele an. Wie schaust du auf den Jahresendspurt? „Wir sollten den Fokus einzig auf unsere Leistungen legen. Wir brauchen schnell Punkte – unabhängig vom Gegner. Ich habe weiterhin großes Vertrauen in die Qualität der Mannschaft und die Überzeugung für unser Trainerteam. Wir stehen alle gemeinsam in der Verantwortung, Ergebnisse zu liefern und die Stimmung rund um die Eintracht wieder zu drehen. Das Trainerteam rund um Heiner, die Mannschaft auf dem Rasen und wir in der sportlichen Führung.“

U23 verliert zum Rückrundenauftakt

Am vergangenen Wochenende sind zwei Nachwuchsmannschaften der Eintracht wieder in die Meisterschaften gestartet. Die Elf von U23-Trainer Ken Reichel unterlag dabei im Heimspiel gegen den Heeslinger SC mit 1:2. Die U19 eröffnete die Hauptrunde Liga B Gruppe B mit einem 2:2 im Heimspiel gegen den FC Rot-Weiß Erfurt. U23 - Heeslinger SC 1:2 (0:1) Die U23 von Eintracht Braunschweig ist mit einer Niederlage in die Restrunde der Oberliga gestartet. Beim Heimspiel gegen den Heeslinger SC unterlag die Mannschaft trotz spielerischer Vorteile mit 1:2. „Ergebnistechnisch war es kein guter Auftakt“, bilanzierte Trainer Ken Reichel nach Abpfiff. Die schwierigen Bedingungen in der Wintervorbereitung wollte er dabei nicht gelten lassen: „Die Bedingungen für die Wintervorbereitung waren nicht ideal, aber das Problem hatten alle Oberliga-Mannschaften, das darf und kann keine Ausrede sein.“ Über weite Strecken sah Reichel seine Mannschaft klar überlegen: „Über die 90 Minuten waren wir von der Spielanlage und der Qualität auf dem Platz die klar bessere Mannschaft.“ Die Gäste verteidigten kompakt, doch Blau-Gelb fand Lösungen – wenn auch nicht konsequent genug. „Es hat uns aber die letzte Geduld gefehlt, uns den Gegner zurechtzulegen.“ Nach einem individuellen Fehler geriet die Eintracht mit 0:1 in Rückstand. „Dann hatten wir eine Drangphase und müssen das 1:1 machen“, so Reichel. Zwar verteidigte seine Mannschaft konsequent und presste hoch, doch nach der Pause fiel in einer starken Phase der Braunschweiger per Elfmeter das 0:2. „Heeslingen geht so mit der dritten Chance 2:0 in Führung.“ Aber die Eintracht kam in Person von Adem Sipic zurück. „Mit Wut im Bauch machen wir den Anschlusstreffer. Danach war es ein Spiel nur auf ein Tor.“ Trotz aller Bemühungen blieb der Ausgleich aus. „Das Spiel haben wir nicht aufgrund unserer Leistung verloren, sondern weil wir individuelle Fehler gemacht haben. Die wurden eiskalt bestraft.“ Trotz der Niederlage lieferte das Spiel mit dem Oberliga-Debütanten und Torschützen Sipic auch eine positive Geschichte. „Adem bringt nochmal eine andere Qualität in unseren Angriff. Er hat ein sehr engagiertes Spiel gemacht, auch wenn noch nicht alles gepasst hat. Er ist noch nicht lange dabei und wir werden ihn auf einem richtig guten Weg begleiten. Wir hoffen, dass er noch einige Tore mehr für uns schießt", schließt Reichel ab. U19 - FC Rot-Weiß Erfurt 2:2 (2:1) Am vergangenen Wochenende startete die Hauptrunde B der U19-Nachwuchsliga, die Eintracht ist in Gruppe B unter anderem mit dem FC St. Pauli und der SG Dynamo Dresden vertreten. Zum ersten Spiel gastierte der FC Rot-Weiß Erfurt im NLZ am Kennel und ließ danach einen Punkt in der Löwenstadt. Bastian Redecker auf Seiten der Eintracht knipste doppelt - zur Halbzeit führte die Mannschaft von Trainer Niklas Bahr dadurch sogar. Nach Spiel Nummer eins ist die Tabelle natürlich noch nicht aussagekräftig. Am kommenden Samstag steht dann die erste Auswärtsreise für die U19 an. Es geht zum CFC nach Chemnitz.

Spielstark und dominant, aber zuletzt mit einem Durchhänger

Vor dem 183. Niedersachsenderby präsentiert sich Hannover 96 als Mannschaft mit vielen Gesichtern: statistisch stark, spielerisch dominant und zuletzt dennoch mit Problemen, ihre Leistung in Zählbares zu verwandeln. Mit vier Siegen zum Saisonstart untermauerte Hannover schon früh, dass sie zum Kreis der Aufstiegsanwärter gehören. Doch in den vergangenen Wochen geriet der Motor ins Stocken: Nur einen Dreier aus fünf Ligaspielen katapultierte die Titz-Mannschaft von Rang eins auf Platz sechs. Wissenswertes: Treffsicher nur auf den ersten Blick: Die Roten erzielten in bisher neun Ligaspielen starke 15 Tore und liegen damit knapp über dem Liga-Durchschnitt (13 Tore). Nur Bielefeld, Kaiserslautern und Ligaprimus Elversberg trafen häufiger. Gemäß dem xGoal-Wert waren aber einige Treffer mehr drin, nämlich 20,2 Tore. Die Chancenverwertung brachte 96 teilweise um den eigenen Lohn. Titz bleibt Titz: Hannover hat in der 2. Bundesliga eine auffällig dominante Spielweise und die meisten Spielanteile. Erwartbar? Durchaus! Denn im Sommer verpflichteten die Verantwortlichen mit Christian Titz nicht nur einen sehr erfahrenen, sondern auch offensiv ausgerichteten Trainer. Der 54-Jährige bewies insbesondere in Magdeburg, dass er seine Mannschaften risikofreudig aufs Feld schickt. Robuste Leistung: Ein Derby wird auch in den direkten Duellen auf dem Platz entschieden. Wer sich in den direkten Duellen durchsetzt, hat Vorteile. Die Hannoveraner stellen in dieser Disziplin das stärkste Team der 2. Bundesliga. 52% gewonnene Zweikämpfe sind der Bestwert der Liga. Schadlos: Was in Braunschweig in dieser Saison schon häufiger Thema war, ist in Hannover bisher überhaupt keines. Platzverweise. Die Titz-Elf hielt sich schadlos, kein Spieler wurde bislang vorzeitig zum Duschen geschickt. Unter Beobachtung: Benjamin Källman: Mit vier Saisontoren ist der 27-jährige aktuell Hannovers gefährlichster Angreifer. Der gebürtige Finne wechselte im Sommer vom polnischen Erstligisten KS Cracovia an die Leine und bringt internationale Erfahrung mit. Seine Spielweise ist dabei gleichzeitig abgeklärt und effizient. Er ist robust im Strafraum, stark im Abschluss und brandgefährlich aus der Distanz. Hayate Matsuda: Der 22-jährige Japaner hat in kurzer Zeit viele Sympathien in Hannover gewonnen. Ursprünglich über die U23 in den Profikader gerückt, wurde er im Sommer 2025 nach einer Leihe fest verpflichtet. Matsuda erzielte bisher drei Tore und überzeugt nicht nur durch seine Abschlussstärke, sondern auch durch seine Spielintelligenz und Flexibilität. Eigenschaften, die ihn trotz seines jungen Alters zu einem zentralen Bestandteil der Titz-Elf machen. Noel Aseko Nkili: Mit seinen 19 Jahren bringt der Mittelfeldspieler eine enorme Ruhe und Übersicht mit. Nachdem er im Februar 2025 auf Leihbasis von Bayern II zu 96 wechselte, brilliert er in dieser Saison: zwei Tore, sechs Torvorlagen, 266 Ballkontakte und eine Passquote von 82% sprechen für das junge Talent. Aseko agiert unaufgeregt, balanciert das Spiel klug und bringt durch sein junges Alter eine Unbeschwertheit ins Spiel. Die Lage: Hannover reist mit einer Mannschaft an, die sich im Sommer gänzlich neu aufgestellt hat. Cheftrainer Christian Titz kam vom 1. FC Magdeburg nach Hannover, damit einher ging auch ein Philosophiewechsel. Um den sehr auf Spielstärkte ausgerichteten Titz-Fußball gerecht zu werden, wurde nahezu der gesamte Kader ausgetauscht. 19 Zugänge standen bis Anfang September sage und schreibe 20 Abgänge gegenüber. Nun kommt Hannover, nach sehr starkem Saisonbeginn, als Tabellensechster in die Löwenstadt und gilt weiterhin als ein Aufstiegskandidat. Zuletzt kassierte die Mannschaft jedoch eine empfindliche 0:3-Niederlage im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 und droht nun, den Kontakt an die Spitzengruppe der Tabelle etwas aus den Augen zu verlieren. Die Eintracht hingegen konnte am vergangenen Wochenende endlich mal wieder einen eigenen Sieg feiern und darf mit gesundem Selbstvertrauen und mit dem Wissen von bisher zehn eingespielten Punkten in die Partie gehen. Das letzte Aufeinandertreffen: In der Vergangenheit performten die Löwen in den Derbys sehr ordentlich, insbesondere im heimischen Stadion biss sich Hannover in den vergangenen Jahren die Zähne aus. Das Heimderby zu Corona-Zeiten im Jahr 2021 ausgenommen, in dem keine Zuschauer zugelassen waren. Zuletzt fand das Derby in Hannover statt und die Eintracht war nah dran am dreifachen Punktgewinn an der Leine. Am 9. März brachte Lino Tempelmann mit einem sehr starken Distanzschuss Blau-Gelb in Front, ehe Josh Knight weit in der Nachspielzeit doch noch das 1:1 köpfte. In der Hinrunde der vergangenen Saison behielt die Eintracht dank der Treffer von Fabio Kaufmann und Rayan Philippe die Punkte dort, wo sie hingehören. Nämlich in Braunschweig. Foto: Imago/ Marco Steinbrenner/ DeFodi Images

„Die Vorfreude ist sehr groß“

Gerrit Holtmann wechselte im Sommer 2014 zur Eintracht aus Braunschweig und schaffte in der Löwenstadt den Sprung in den Profifußball. Zwei Jahre später verließ er Niedersachsen, um in der Bundesliga anzugreifen – seitdem ist in seiner Karriere viel passiert. Grund genug, um mit dem heutigen Spieler des VfL Bochum ins Gespräch zu kommen. Vor neun Jahren verabschiedete sich der gebürtige Bremerhavener mit der Visitenkarte einer starken Zweitliga-Saison aus Braunschweig, bevor Mainz 05 im Sommer 2016 zuschlug. „Ich war jung und wollte unbedingt in die Bundesliga, deswegen bin ich gegangen“, sagt der mittlerweile 30-Jährige rückblickend. Zuvor gelangen ihm im blau-gelben Trikot vier Tore und fünf Vorlagen. Drei Jahre blieb er anschließend in Mainz, ehe er nach einer Leihe zum SC Paderborn schließlich beim VfL Bochum landete. „Die Menschen im Ruhrpott sind etwas anders, daran musste ich mich erst gewöhnen. Wenn man in Bochum nach einer Niederlage einkaufen geht, wird man gefragt, warum man nicht auf dem Trainingsplatz steht (lacht). Die Menschen sind direkter und lieben den Fußball und ihren Verein. Wenn du aus Bochum kommst, bist du VfL-Fan“, erzählt Holtmann. Auslandserfahrung: wertvoll, aber schwierig Die Verbundenheit zum VfL ist im Gespräch deutlich spürbar, die Bedeutung des Vereins für seine Karriere groß. „Der VfL ist mit der Eintracht, bei der ich Profi wurde, definitiv die prägendste Station in meiner Karriere“, sagt Holtmann. Die ersten Jahre in Bochum liefen optimal – besonders der Klassenerhalt 2023 bleibt für ihn eine „geile Erfahrung“. Dennoch zog es ihn in der Saison 2023/2024 leihweise in die Türkei zu Antalyaspor. „Die Zeit war sehr intensiv. Ich habe damals beim VfL nicht die große sportliche Rolle gespielt und habe dann gesagt, dass ich den Schritt wagen möchte. Antalya war für mich wichtig, weil ich wissen wollte, wie es ist, mal in einer anderen Kultur zu leben und bei einem Verein zu spielen, bei dem kein Deutsch gesprochen wird. Ich habe mich aber leider nicht so wohlgefühlt und war oft verletzt. Es ergab so für mich keinen Sinn. Vielleicht ist es nicht mein Ding, im Ausland zu spielen“, bilanziert Holtmann. Nach seiner Rückkehr folgte eine weitere Leihstation beim SV Darmstadt 98 – nochmal Bundesliga, nochmal unter seinem ehemaligen Trainer Torsten Lieberknecht. Doch auch dieses Kapitel endete nach einem halben Jahr. Seit Sommer 2024 ist Holtmann wieder fest beim VfL Bochum unter Vertrag. Schwieriger Saisonstart, doch der Trend zeigt nach oben Eine weitere Bundesliga-Saison konnte Holtmann mit Bochum zwar spielen, den Abstieg im vergangenen Sommer jedoch nicht verhindern. „Für uns alle war es sehr enttäuschend, dass wir den Gang in die 2. Bundesliga antreten mussten. Es hat auch eine Weile gedauert, das zu verarbeiten.“ Und auch der Start in die aktuelle Spielzeit verlief holprig: Nur zwei Siege bei vier Niederlagen – eine ernüchternde Bilanz, die personelle Konsequenzen hatte. Cheftrainer Dieter Hecking und Sport-Geschäftsführer Dirk Dufner mussten gehen, es folgten aber zunächst drei weitere Niederlagen. Seit vier Spielen steht nun Uwe Rösler an der Seitenlinie – mit Erfolg. „Wir hatten zu Saisonbeginn wirklich eine schwierige Phase. Wir brauchten einen Ruck, da war Uwe Rösler mit seiner Art und Weise unfassbar wichtig. Er ist sehr kommunikativ und reißt uns und die Fans mit. Er geht emotional voran“, erklärt der Flügelspieler. Und tatsächlich: Drei Siege, ein Remis, darunter das Weiterkommen im DFB-Pokal – die Bilanz unter dem neuen Coach kann sich sehen lassen. Zehn Punkte stehen aktuell auf dem Konto der Bochumer – genauso viele wie bei der Eintracht. „Ich weiß, was in Braunschweig entfesselt werden kann. Es ist ein geiles Stadion mit geilen Fans und toller Atmosphäre. Es wird kein einfaches Spiel für uns“, ist sich Holtmann sicher. Seine Verbundenheit mit der Eintracht ist dabei nach wie vor spürbar: „Es ist der Ort und Verein, wo für mich alles mal angefangen hat. Ich gucke jedes Spiel der Eintracht und vergesse nicht, dass mir in Braunschweig die Tür in den Profifußball geöffnet wurde. Ich verfolge den Verein wirklich.“ Holtmann trifft auf alte Bekannte Für Holtmann wird die Rückkehr an die Hamburger Straße zudem eine kleine Premiere: Zwar stand er bereits einmal als Gegner im EINTRACHT-STADION auf dem Platz – doch damals unter Corona-Bedingungen und vor weniger als 5.000 Zuschauern. In den Genuss von mehr als 20.000 Zuschauern an der Hamburger Straße kommt er neun Jahre nach seinem Abgang also nun zum ersten Mal. „Ich kenne noch einige Personen bei der Eintracht. Holm, Bussi, Berti und Flo Horn. Die Jungs, mit denen ich damals zusammengespielt habe, zum Beispiel Pfitze, Ken Reichel, Benny Kessel, sind ja alle keine Spieler mehr und haben im Verein nun andere Aufgaben. Sebastian Polter nicht zu vergessen, mit ihm habe ich in Bochum und Darmstadt zusammen gespielt. Und Kurvenmutti Christel kenne ich natürlich auch noch. Das Spiel in Braunschweig wird für mich definitiv was Besonderes sein, die Vorfreude ist sehr groß.“ Foto: DFL / Getty Images / Oliver Hardt