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Löwen verlieren knapp beim FCN

Am 11. Spieltag mussten die Löwen beim 1. FC Nürnberg eine knappe 1:2 (1:2)-Niederlage hinnehmen. Nach dem frühen Aus für Mehmet Can Aydin (5') und einem aberkannten Kopfballtor von Levente Szabó (15') nutzten die Hausherren ihre Chancen eiskalt und gingen durch Mohamed Zoma (19') und Finn Ole Becker (33') mit 2:0 in Führung. Kevin Ehlers brachte die Eintracht kurz vor der Pause per Freistoßflanke von Sven Köhler zurück ins Spiel (40'). Trotz Überlegenheit im Ballbesitz und großem Einsatz blieb der Ausgleich in der zweiten Hälfte aus. In der Nachspielzeit sah Torschütze Ehlers zudem die Ampelkarte (90'+4). Ausgangslage: Zehn Punkte aus zehn Spielen - so lautete die bisherige Ausbeute der Löwen in der laufenden Saison. Zu keinem Zeitpunkt stand die Eintracht auf einem der drei Abstiegsplätze und vor dem Wochenende betrug der Vorsprung zu eben jenen ganze drei Zähler. Auch beim ausgegebenen Saisonziel, mindestens Platz 14, lag die Mannschaft im Soll. So weit, so positiv. Doch in der vergangenen Woche gab es eine schmerzhafte Niederlage im Niedersachsenderby. Der letzte Auswärtsauftritt jedoch gelang, an den Sieg und an die gute Leistung bei Fortuna Düsseldorf sollte auch heute beim 1. FC Nürnberg angeknüpft werden. Die Mannschaft von Weltmeister Miroslav Klose holte bis zum 11. Spieltag einen Punkt weniger als Blau-Gelb und wollte unbedingt den zweiten Heimdreier in der bisherigen Runde einfahren. Aufstellung: Einmal mehr war Cheftrainer Heiner Backhaus gezwungen, seine Startelf umzubauen. Den Grund dafür lieferte diesmal Stümer Erencan Yardimci, der nach seiner Roten Karte am vergangenen Sonntag nun drei Mal zuschauen muss. Besonders ärgerlich auch deshalb, weil Yardimici mit seinem Anlaufverhalten und Abschlussqualitäten der Mannschaft guttat. Die Lücke durfte in Nürnberg Levente Szabo schließen. Neu dabei war auch Leon Bell Bell, der Louis Breunig ersetzte. Dafür rückte Fabio Di Michele Sanchez auf die linke Innenverteidiger-Position. Der Rest der Startelf blieb unverändert. Die Partie: Kaum lief der Ball im Max-Morlock-Stadion, schon musste die Eintracht einen Rückschlag verkraften. Es waren keine fünf Minuten gespielt, ehe Mehmet Can Aydin auf dem Feld liegenblieb. Für den rechten Schienenspieler ging es mit Bandagen um den Oberschenkel verletzt vom Feld, Fabio Kaufmann ersetzte ihn. Doch die Löwen schüttelten das Thema schnell ab und kamen insgesamt ordentlich in die Partie. Als Höhepunkt hält das Kopfballtor von Levente Szabó her, doch der Treffer nach Eckball wurde aufgrund eines Foulspiels einkassiert (15'). Wie aus dem Nichts gingen dann jedoch die Nürnberger in Führung. Eine Flanke machten die Hausherren im zweiten Anlauf scharf. Mohamed Zoma gewährten die Löwen dann zu viel Platz - per Volley ging das Ding in die Maschen (19'). Und es dauerte nicht lange, ehe der Club nachlegte. Nach Ballverlust von Chris Conteh ging es schnell in Richtung RTH. Ein Querpass von Zoma ließ Spielmacher Julian Justvan im Sechzehner clever durch. Finn Ole Becker bedankte sich am zweiten Pfosten mit dem zweiten FCN-Tor (33'). Es waren gefühlt die zwei einzigen Torschüsse der Hausherren, jeweils war Hoffmann machtlos. Mit einem 0:2-Rückstand ging die Eintracht dennoch nicht in die Kabine. Denn Sven Köhlers Freistoßflanke fand den Fuß von Kevin Ehlers, der die Eintracht auf die Anzeigetafel brachte (40'). Die Blau-Gelben hatten Vorteile im Ballbesitz und auch mehr Abschlüsse, lagen zur Halbzeit jedoch mit 1:2 zurück. Auch der Durchgang von Halbzeit zwei blieb ähnlich: Die Eintracht bestimmte den Ballbesitz, ohne die große Durchschlagskraft zu entwickeln. Ein Kopfball von Szabó und ein Versuch von Bell Bell blieben nicht mehr als Torannäherungen. Knapper war es da beim ersten Versuch vom FCN, doch der Kopfball von Tim Drexler ging knapp über die Latte (63'). Dahin ging auch der Ball von Joker Sidi Sané, jedoch nur, weil Keeper Jan Reichert reaktionsschnell genug war (71'). Kurze Zeit später durfte dann Robert Ramsak sein Profidebüt feiern - er ersetzte in der Schlussphase Lino Tempelmann. In der Nachspielzeit drückten die Löwen noch auf den Ausgleich, hatten mehr Spielanteile und wollten sich dafür belohnen. Nach einem Freistoß von Köhler kam Ehlers jedoch zu spät in das Duell und rauschte in FCN-Schlussmann Reichert, der zuvor den Ball berührte. Das Einsteigen bestrafte Schiedsrichter Lukas Benen mit der Ampelkarte. Die Eintracht war in der wenig verbleibenden Zeit also nur noch zu zehnt und schaffte so das Comeback nicht mehr. Es blieb bei der 1:2-Niederlage in Nürnberg. Ein weiteres Duell bleibt, ehe die dritte Länderspielpause der Hinrunde ansteht. Kommende Woche Sonntag ist Revierklub VfL Bochum zu Gast an der Hamburger Straße. Für das Spiel am Sonntag, dem 9. November, sind noch Tickets erhältlich. Zum Onlineshop. Das Spiel im Stenogramm: 1. FC Nürnberg Reichert – Gruber (C), Markhiyev, Justvan (85' Grimaldi), Stepanov (67' Telalovic), Drexler (67' Janisch), Lubach (67' Diop), Yilmaz, Zoma (80' Knoche), Lochoshvili, Becker. Eintracht Hoffmann – Flick, Aydin (7' Kaufmann), Szabó, Marie (81' Ramsak), Bell Bell (61' Gómez), Tempelmann (81' Polter), Ehlers, Di Michele Sánchez, Köhler (C), Conteh (61' Sané). Tore: 1:0 Zoma (19') 2:0 Becker (33') 2:1 Ehlers (40') Gelbe Karten: Markhiev, Lochoshvili / Di Michele Sánchez, Ehlers Besondere Vorkommnisse: Kevin Ehlers (Gelb-Rote Karte/90'+4) Zuschauer im Max-Morlock-Stadion: 33.159

Niederlage in Unterzahl

Am 6. Spieltag unterlagen die Löwen vor 20.2085 Zuschauern im EINTRACHT-STADION der SV Elversberg mit 1:4 (1:2). Das frühe 0:1 von Jounes Ebnoutalib (12‘) glich Erencan Yardimci Mitte der ersten Halbzeit aus (20‘), ehe Jan Gyamerah die Gäste erneut in Führung brachte (34‘). Nach dem Wiederanpfiff hatten die Blau-Gelben mehrfach die Möglichkeit zum Ausgleich, ließen die Chancen jedoch ungenutzt. Zudem mussten sie die letzte halbe Stunde in Unterzahl agieren, da Robin Heußer nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde (63‘). Am Ende nutzten die Saarländer die Überzahl und stellten in der Schlussphase durch die Treffer von Ebnoutalib (79‘) und Frederik Schmahl (86‘) auf den 1:4-Endstand. Ausgangslage: In den bisherigen vier Aufeinandertreffen konnten die Löwen erst einmal als Sieger vom Platz gehen und mussten sich in den übrigen Spielen jeweils mit 0:3 geschlagen geben. Allerdings war die Eintracht in dieser Saison im heimischen Stadion noch ungeschlagen und daher sah Heiner Backhaus seine Elf keineswegs chancenlos. „Wir glauben also, dass wir bei dem Heimspiel mit den Fans im Rücken die Chance haben, etwas mitzunehmen, wenn wir unser Spiel spielen.“, resümierte der Löwen-Trainer vor der Partie. Aufstellung: Louis Breunig hatte seine Rot-Sperre abgesessen und rückte wieder in die Startelf. Dort ersetzte er Kapitän Sven Köhler, der in Darmstadt mit einer Roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Zudem bekam Leon Bell Bell den Vorzug vor Johan Gómez. SVE-Coach Vincent Wagner wechselte im Vergleich zum 2:2 gegen Aufsteiger Dynamo Dresden einmal in der Defensive, wo Felix Keidel für Lasse Günther starten durfte. Die Partie: Bereits in den Anfangsminuten eröffnete sich den Löwen die Riesenchance auf die frühe Führung. Nach einem Ballgewinn schaltete die Backhaus-Elf schnell um, spielte den aussichtsreichen Konter jedoch nicht konsequent zu Ende. Somit gelang es den Gästen, die Situation im letzten Moment zu bereinigen (3‘). Die kalte Dusche für die Blau-Gelben folgte nach zwölf gespielten Minuten, als Younes Ebnoutalib den Fuß in den Schuss von Lukasz Poreba hielt und unhaltbar für Thorben Hoffmann abfälschte. Allerdings zeigten sich die Löwen absolut unbeeindruckt vom Gegentreffer und spielten weiter mutig nach vorne. Der Mut wurde schließlich belohnt, als sich Erencan Yardimci im Strafraum in die Höhe schraubte und eine Flanke von Mehmet Aydin mustergültig zum 1:1-Ausgleich einköpfte (20‘). Die Eintracht blieb weiterhin spielbestimmend, aber erneut war es die SV Elversberg, die den nächsten Treffer für sich verbuchen konnte. Nach einem verlängerten Einwurf landete das Leder bei Jan Gyamerah, der das Spielgerät aus dem Rückraum durch alle Abwehrbeine hinweg in den Maschen versenkte (34‘). Die Löwen brauchten zunächst ein paar Minuten, um den erneuten Rückstand wegzustecken, zeigten sich dann aber vor dem Seitenwechsel wieder vermehrt in der Offensive. Da jedoch die Zielstrebigkeit aus der ersten halben Stunde fehlte, gelang der Ausgleich nicht und es ging mit dem 1:2 in die Kabine. Zur Pause beließ es Heiner Backhaus bei einem Wechsel und brachte Patrick Nkoa für Louis Breunig. Die erste große Chance nach dem Wiederanpfiff hatte auch gleich der eingewechselte 26-jährige Abwehrspieler, als er einen Freistoß nur an die Querlatte köpfte (52‘). Die Löwen blieben am Drücker, aber sowohl der Abschluss von Di Michele Sanchez (53‘) als auch der Freistoß von Aydin (56‘) führten nicht zum Torerfolg. Nach einer guten Stunde wurde Mission „Punktgewinn“ deutlich schwieriger. Robin Heußer ließ sich vor dem eigenen Strafraum zu einem strafwürdigen Foul verleiten, woraufhin er mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste und die Eintracht fortan in Unterzahl agierte (63‘). Die Gäste taten sich trotz der nummerischen Überzahl zunächst schwer, gegen die weiterhin mutig kämpfenden Löwen zu Abschlüssen zu kommen. Als sich einmal der Raum bot, passte Otto Stange in die Mitte, wo sich Ebnoutalib von Nkoa gelöst hatte und zum 1:3 vollendete (79‘). Wenige Minuten später legten die Saarländer zum 1:4 nach. Wieder leistete Stange die Vorarbeit, die Frederik Schmahl aus zentraler Position über die Linie beförderte (86‘) und somit der Eintracht den endgültigen Knockout versetzte. Am Ende mussten sich die Blau-Gelben trotz eines mutigen Auftritts der SV Elversberg mit 1:4 geschlagen geben. Am kommenden Wochenende gehen die Löwen gegen Preußen Münster auf Punktejagd. Anstoß im LVM-Preußenstadion ist am Sonntag, dem 28. September 2025, um 13.30 Uhr. Das Spiel im Stenogramm: Eintracht Hoffmann (C) – Flick, Aydin, Yardimci (Polter, 67‘), Marie (Sané, 81‘), Breunig (Nkoa, 46‘), Bell Bell (Gómez, 60‘), Ehlers, Di Michele Sánchez, Heußer, Conteh (Szabó, 67‘). SV Elversberg Kristof – Conde (Sickinger, 88‘), Poreba, Conté (Stange, 62‘), Pinckert (C), Ebnoutalib, Petkov (Schmahl, 62‘), Zimmerschied (Malanga, 76‘), Gyamerah, Rohr (Le Joncour, 76‘), Keidel. Tore: 0:1 Ebnoutalib (12‘) 1:1 Yardimci (20‘) 1:2 Gyamerah (34‘) 1:3 Ebnoutalib (79‘) 1:4 Schmahl (86‘) Gelbe Karten: Conteh, Heußer, Di Michele Sánchez / Conte, Pinckert, Rohr, Keidel, Stange, Conde Gelb-Rot: Heußer (Foulspiel, 63') Schiedsrichter: Jarno Wienefeld Zuschauer im EINTRACHT-STADION: 20.085 (davon 169 Gästefans) Fotos: Stephanie Zerbe, Kai Falk

U23 will erste Punkte in der Oberliga holen

Die blau-gelben Löwinnen und Nachwuchsteams der Eintracht sind schon wieder mittendrin! Die frische Spielzeit nimmt ordentlich Tempo auf. Auch in den kommenden Tagen stehen wichtige Partien an. Wir geben Euch einen Überblick für das kommende Wochenende. Eintracht U23 – SV Atlas Delmenhorst (Sonntag, 24. August 2025, 14 Uhr) Der dritte Spieltag der Oberliga Niedersachsen steht in den Startlöchern. Nach zwei Auftaktniederlagen gegen den SC Spelle-Venhaus und den Lüneburger SK Hansa möchte das Team von Trainer Fabian Adelmann gegen den Gast aus dem Oldenburger Land endlich die ersten Punkte der Saison einfahren. Als Tabellenvierzehnter warten die Löwen noch auf ein Erfolgserlebnis in der noch jungen Saison. Die Delmenhorster werden allerdings mit breiter Brust in die Rheingoldarena reisen. Im ersten Oberliga-Spiel der Saison konnte nämlich ein deutlicher 5:1-Erfolg beim VfV Borussia Hildesheim gefeiert werden. Im nachfolgenden DFB-Pokal-Highlight-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach unterlag der SV dem Bundesligisten dann nur denkbar knapp mit 2:3 und hatte zwischenzeitlich gar die Sensation und die zweite Runde vor Augen. Gleich zweimal kam man gegen die Fohlen vom Niederrhein nach einem Rückstand zurück. Mit viel Mut, Engagement und jeder Menge Einsatz machten die Delmenhorster den Gladbachern das Leben sichtlich schwer. Diese Leistung wird dem Gegner der Adelmann-Elf für die nächste Aufgabe in der Oberliga ordentlich Schwung verleihen. In den vier bisherigen direkten Duellen beider Teams steht eine Bilanz eines Sieges, eines Unentschiedens und zweier Niederlagen für unsere U23 zu Buche. Das letzte Aufeinandertreffen gewannen die Gäste mit 3:0 vor heimischem Publikum im Februar dieses Jahres. Für die Eintracht wäre nun also der perfekte Zeitpunkt für eine Revanche gekommen, mit der sie den SV durchaus bremsen könnten. Blumenthaler SV - Eintracht U19 (Samstag, 23. August 2025, 13 Uhr) Unsere U19 ist zu Gast am Burgwall beim Blumenthaler SV in Bremen. Nach dem souveränen Einzug in die nächste Runde des Junioren-DFB-Pokals durch einen 4:0-Erfolg gegen die SpVgg Unterhaching, wollen die Blau-Gelben nun auch den ersten Dreier in der U19 DFB-Nachwuchsliga einfahren. Das Team von Trainer Niklas Bahr wird durchaus mit neuem Selbstvertrauen zurück in den Liga-Alltag starten. Die Gäste warten derweil noch auf einen Sieg und mussten an den ersten beiden Spieltagen in den Duellen mit dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV bereits als Verlierer vom Platz gehen. Beim bislang letzten Gastspiel (2:2 in der Rückrunde der vergangenen Saison) sicherten sich die Blau-Gelben durch ein Tor von Jan Strauß in der 85. Minute spät einen Punkt bei den Hansestädtern. SC Paderborn 07 - Eintracht U17 (Samstag, 23. August 2025, 13 Uhr) // Testspiel Die U17 von Eintracht Braunschweig startet zwar erst kommende Woche in die neue DFB-Nachwuchsliga-Saison, aber das Team erwartet zuvor eine Generalprobe mit Format. Die Junglöwen treffen nämlich auf Ligakonkurrent SC Paderborn 07, der im vergangenen Jahr als Viertelfinalist die U17 DFB-Nachwuchsliga abschloss. Trainer Niels Quante kann für dieses Spiel auf einen Ruben Da Silva Perreira in Frühform zurückgreifen. Das Löwentalent traf im letzten Testspiel gegen den SV Babelsberg 03 gleich dreifach. Eine Woche nach dem letzten Test gastiert die U17 dann am 30. August 2025 bei den Störchen von Holstein Kiel zum Ligaauftakt. Das Wiedersehen mit dem SCP in der Gruppe A der Vorrunde steigt dann erst Mitte Oktober. Eintracht U15 – SC Borgfeld (Samstag, 23. August 2025, 15 Uhr) Für die U15 steht eine wichtige Aufgabe in der Regionalliga Nord an. Die letztjährigen Fünftplatzierten stehen nach zwei Begegnungen noch ohne Punkte da. Anders soll es am kommenden Samstag aussehen, wenn die Nachwuchslöwen den SC Borgfeld auf heimischem Geläuf empfangen. Der SC ist ebenfalls noch punktlos und musste bis dato zwei herbe Niederlagen einstecken. Beide Teams lechzen also danach, etwas Zählbares auf ihr Punktekonto einzahlen zu können. Noch früh in der Saison hat die Tabelle natürlich nicht die ganz große Aussagekraft. Ein Sieg würde aber nicht nur die Stimmung steigern, sondern aktuell für beide auch den schnellen Sprung aus der Abstiegszone bedeuten. Eintracht 1. Frauen – PSV Grün-Weiß Hildesheim (Sonntag, 24. August 2025, 14 Uhr) Am Sonntag treten die Löwinnen der Eintracht zuhause gegen die PSV Grün-Weiß Hildesheim in der Oberliga Niedersachsen an. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen (3:1 gegen den FC Pfeil Broistedt und 2:0 gegen den TSV Limmer) im Ligabetrieb sowie dem Einzug in die nächste Runde des Niedersachsen-Pokals (7:1 Sieg gegen BW Tündern), hat das Team von Simon Wintgen einen perfekten Saisonstart hingelegt. Die Gäste aus Hildesheim mussten nach ihrem Auftaktsieg derweil eine 1:2-Heimniederlage gegen den MTV Barum am vergangenen Spieltag einstecken. Im Duell mit den Braunschweigerinnen will der PSV zurück in die richtige Spur gelangen, die Eintracht schielt unterdessen nach den drei Erfolgserlebnissen auf den vierten Sieg in Serie. Ein schöner Nebeneffekt: Spielt die Konkurrenz mit, könnten die Löwinnen bei einem eigenen Erfolg in der Momentaufnahme zum Wochenstart gar von der Tabellenspitze grüßen. Im Fokus steht an diesem Sonntag auch wieder Löwen-Stürmerin Lyn Meyer, die ihren Torriecher zuletzt erneut glanzvoll unter Beweis stellte. Die 30-Jährige traf in den beiden bisherigen Liga-Partien jeweils doppelt und sorgte im Niedersachsen-Pokal mit einem Dreierpack für strahlende Gesichter. Foto: Torsten Utta

Sven Köhler für ein Spiel gesperrt

Sven Köhler wurde vom DFB-Sportgericht für ein Meisterschaftsspiel gesperrt. Der Kapitän sah am vergangenen Samstag beim Auswärtsspiel in Darmstadt in der 85. Spielminute aufgrund einer Notbremse von Schiedsrichter Lukas Benen die Rote Karte. Damit wird der 28-jährige Defensivspieler lediglich am kommenden Samstag gegen die SV Elversberg fehlen. Eintracht Braunschweig hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Foto: Imago Images / Eibner

Löwen verlieren Testspiel in Bielefeld mit 1:4

Bei der Eintracht rollt der Ball auch während der Länderspielpause. Auf dem Trainingsgelände der Bielefelder Arminia absolvierten die Blau-Gelben ein torreiches Testspiel gegen Arminia Bielefeld. Nach 90 Minuten unterlag die Kornetka-Elf dem DSC mit 1:4. Das Tor für die Eintracht erzielte Comebacker Anas Bakhat kurz vor dem Schlusspfiff. Die Lage: Bevor es für Cheftrainer Lars Kornetka zum ÖFB-Team von Ralf Rangnick geht, stand noch ein Testspiel in Bielefeld an. Dabei musste der 48-jährige Coach gleich auf mehrere Akteure verzichten, die in den kommenden Tagen für ihre Nationen auflaufen werden. Namentlich fehlten die Nationalspieler Elhan Kastrati (Albanien), Grant-Leon Ranos (Armenien), Jovan Mijatovic (U21-Serbien) und Hugo Luis Afonso (U21-Luxemburg). Kapitän Thorben Hoffmann absolviert in dieser Woche ein Rehaprogramm zur Stabilisation seiner Hüfte und Fabio Kaufmann verpasste den Test aufgrund seiner Trainerausbildung. Die Partie: Es war zunächst eine muntere Anfangsphase am Teutoburger Wald. Den Anfang machte die Eintracht. Gleich in der ersten Spielminute chippte Max Marie einen Freistoß in den Bielefelder Strafraum – fand allerdings keinen blau-gelben Abnehmer. Danach übernahm die Arminia das Kommando und spielte zielstrebiger nach vorne, entsprechend hatte Marko Rajkovacic in der Anfangsviertelstunde alle Hände voll zu tun. In der 15. Spielminute musste er sich dann auch erstmals geschlagen geben. Vorausgegangen war ein Steckpass auf den DSC-Offensivmann Semir Telalovic, der souverän flach verwandelte. Zehn Minuten später erhöhte Bielefeld durch den Treffer von Monju Momuluh. Bitter, denn zuvor rettete Rakovacic erst stark gegen Joel Grodowski, doch der Abpraller war für den Schlussmann dann nicht mehr zu verteidigen. Die Arminia nutze in dieser Phase das Momentum und legte nach einer guten halben Stunde erneut nach. Wieder war es ein Steckpass hinter die letzte Kette der Löwen, den Telalovic erneut zu nutzen wusste. Mit dem 0:3 ging es dann für beide Mannschaften auch in die Halbzeit. Es war ein verdienter Rückstand für die Eintracht, die keine gute erste Halbzeit auf den Rasen brachte. Cheftrainer Kornetka nahm mit dem Seitenwechsel einige Wechsel vor und ermöglichte so auch jenen Jungs wichtige Spielzeit, die zuletzt weniger zum Zug kamen, darunter auch Louis Breunig oder auch Sidney Raebiger. Aber mit Kevin Ehlers, Robin Heußer und Aaron Opoku mischten nun auch Vielspieler der letzten Wochen mit. Letzterem gehörte auch der erste gute Abschluss im zweiten Durchgang – Opoku scheiterte aber am stark parierenden Schlussmann Leo Oppermann. Die Partie gestaltete sich insgesamt im zweiten Abschnitt deutlich ausgeglichener und chancenärmer. Die besten Torabschlüsse auf Seiten der Blau-Gelben hatten Ehlers nach einer Ecke (71‘) und Sidi Sane nur zwei Minuten später, der wieder an Oppermann scheiterte. Es war die beste Phase der Löwen, in die dann jedoch etwas überraschend das 0:4 folgte. Vorausgegangen war ein Freistoß aus halblinker Position, den Bielefelds Felix Hagmann nochmal scharf machte, sodass Marvin Mehlem anschließend nur noch einschieben musste. Den Schlusspunkt setzte aber die Eintracht: Opoku steckte nach einem starken Solo gut auf Anas Bakhat durch, der im ersten Versuch zwar noch an Oppermann scheiterte, den zweiten Ball aber im Netz versenkte. (89'). Bakhats Treffer markierte den Schlusspunkt. Nach der Länderspielpause geht es für die Eintracht erst am Ostersonntag im Ligabetrieb weiter. Dann wartet mit dem 1. FC Nürnberg ein wichtiges Heimspiel für Blau-Gelb. Tickets für das Duell im heimischen EINTRACHT-STADION gibt es hier. Das Spiel im Stenogramm: Bielefeld (2. Halbzeit): Oppermann – Bauer, Corboz (C), Telalovic, Grodowski, Momuluh (31' Rochelt), Sicker, Russo, Lannert, Knoche, Wörl. Bielefeld (2. Halbzeit): Oppermann – Hagmann, Telalovic, Corboz (C), Mehlem, Sicker (60' Handwerker), Großer, Rochelt, Schneider, Sarenren-Bazee, Wörl (60' Kracht). Eintracht (1. Halbzeit): Rajkovacic – Nkoa, Hoti, Flick, Aydin (C), Yardimci, Alidou, Marie, Bell Bell, Sane, Gómez. Eintracht (2. Halbzeit): Rajkovacic - Flick, Aydin (C), Breunig, Opoku, Bell Bell (60' Di Michele Sanchez), Ehlers, Sané (79' Bakhat), Heußer, Raebiger, Gómez (79' Izekor) Tore: 1:0 Telalovic (15‘) 2:0 Momuluh (25’) 3:0 Telalovic (33’) 4:0 Mehlem (77’) 4:1 Bakhat (89’) Schiedsrichter: Dominic Stock

Next Generation Cup

Next Generation Cup „Next Generation“ umfasst den Ansatz von Eintracht Braunschweig langfristige Netzwerke und Partnerschaften mit Schulen und Vereinen aufzubauen, welche die Förderung von Bewegung, Sport und sozialem Engagement in den Mittelpunkt stellen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Teamgeist, Fairness und gemeinsame Verantwortung zu begeistern und ihnen gleichzeitig Freunde an Bewegung und sportlichem Miteinander zu vermitteln. Der Next Generation Cup Gemeinsam mit New Yorker ruft Eintracht Braunschweig als Auftaktprojekt den Next Generation Cup – ein Stadt- und Regionalturnier zwischen Harz und Heideland – ins Leben. Diese Turnierserie richtet sich an alle Braunschweiger Grundschulen sowie an die Vereine der Stadt und der Region. So werden Kinder früh für Fußball, Bewegung und gesellschaftliches Engagement begeistert. Die zentralen Werte des Turniers lauten Fairplay, Respekt und Miteinander. In mehreren Qualifikationsturnieren treten am Vormittag die vierten Klassen der Braunschweiger Grundschulen und am Nachmittag die U12-Teams der regionalen Vereine gegeneinander an. Die Bestplatzierten der Vorrundenturniere qualifizieren sich für das Finalturnier im EINTRACHT-STADION, welches im Rahmen des letzten Heimspiels der Saison gegen Dynamo Dresden ausgetragen wird. Gesellschaftliches Engagement – Friedrich-Knapp-Preis sichert Legacy Die Initiative versteht sich als Nachwuchs- und Gesellschaftsprojekt, das weit über die Förderung von Bewegung, Teamgeist und die Begeisterung am Fußball hinausgeht und stellt gleichzeitig die Verbindung zu gesellschaftlichem sozialem Engagement im Mittelpunkt. So können teilnehmende Schulen und Vereine im Rahmen ihrer Turnierteilnahme Projekte aus den Bereichen „Solidarität und Hilfsprojekte“, „Gesundheit und Bewegung“, „Integration und Vielfalt“ und „Umwelt- und Nachhaltigkeit“ einreichen. Die besten Ideen werden mit dem Friedrich-Knapp-Preis gekürt, gemeinsam mit Eintracht Braunschweig umgesetzt und die zugehörigen Projektkosten werden seitens New Yorker getragen. Informationen für Schulen Wer kann teilnehmen und wie erfolgt die Anmeldung? Der Anmeldeprozess für den Next Generations Cup 2026 ist geschlossen. Die Mannschaften der Grundschulen bestehen aus Schülern und Schüler/innen der vierten Klassen. Eine Mannschaft besteht aus mindestens acht und maximal zwölf Kindern. Pro Vorrundenturnier können maximal acht Grundschulmannschaften teilnehmen. Der Projektantrag für den Friedrich-Knapp-Preis kann im Zeitraum von März bis Mai 2026 eingereicht werden. Alle Information erhalten die Teams nach der Anmeldung. Für die teilnehmenden Schulen und Teams entstehen keine Teilnahmegebühren. Wo und wann werden die Spieltage des Next-Generation-Cups ausgetragen? Jede Mannschaft nimmt an einem Vorrundenturnier in ihrem Bezirk teil. Termine & Austragungsorte: Die Turniere finden im Zeitraum von 9 Uhr – ca. 13 Uhr statt. Vorrundenturnier: 22. April 2026 auf der Sportanlage des Turn- & Sportverein Germania Lamme (Lammer Heide 5, 38116 Braunschweig) Informationen für Vereine Wer kann teilnehmen und wie erfolgt die Anmeldung? Der Anmeldeprozess für den Next Generations Cup 2026 ist abgeschlossen. Die Mannschaften werden aus Kindern der D-Junior/innen (U12) gebildet. Eine Mannschaft besteht aus acht bis zwölf Kindern. Der Projektantrag für den Friedrich-Knapp-Preis kann im Zeitraum von März bis Mai 2026 eingereicht werden. Alle Information erhalten die Teams nach der Anmeldung. Pro Vorrundenturnier können maximal acht Teams der Sportvereine teilnehmen. Für die teilnehmenden Schulen und Teams entstehen keine Teilnahmegebühren. Wo und wann werden die Spieltage des Next-Generation-Cups ausgetragen? Jede Mannschaft nimmt an einem Vorrundenturnier in ihrem Bezirk teil. Mit einer Platzierung auf den ersten beiden Plätzen im Bezirk oder als einer der beiden besten Dritten aller Bezirke qualifiziert sich das Team für das Finalturnier im EINTRACHT-STADION. Termine & Austragungsorte: Die Turniere finden im Zeitraum von 16 Uhr – ca. 20 Uhr statt. Vorrunde Gifhorn: 15. April 2026 auf der Sportanlage des SV Gifhorn Vorrunde Wolfenbüttel: 29. April 2026 auf der Sportanlage des Lindener SV Vorrunde West: 22. April 2026 auf der Sportanlage des Turn- & Sportverein Germania Lamme Regelwerk und Turniermodus Wie sehen das Regelwerk und der Turniermodus aus? Gespielt wird im Kleinfeldmodus. Die Vorrundenturniere in den jeweiligen Bezirken/Regionen & das Finalturnier im EINTRACHT-STADION statt. Gespielt wird „5-gegen-5“ (4 Feldspieler/innen + 1 Torhüter/in) Ein Spiel dauert zehn Minuten. So ergibt sich für jede Mannschaft eine Gesamtspielzeit von 50 Minuten. Ein Team besteht aus 8-12 Spieler/innen. Besonderes Regelwerk: Jede Mannschaft kann pro Spiel eine Aktionskarte flexibel einsetzen. So können die Teams direkten Einfluss auf den Spielverlauf nehmen. Eintracht Torschub: Nächstes Tor zählt doppelt. Eintracht-Punkt: Die Mannschaft bekommt einen Strafstoß zugesprochen Löwenjoker: Ein/e Spieler/in für eine Minute mehr. Anmeldung für Schulen und Vereine Zum Anmeldeformular

Spielerisch gut, doch seit November sieglos

Am Sonntag empfängt die Eintracht mit Preußen Münster einen direkten Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte. Dennoch kommt ein Gegner an die Hamburger Straße, der spielerisch sehr ordentlich unterwegs ist - doch bei dem Punktetechnisch der Motor stottert. Seit November wartet die Mannschaft von Trainer Alexander Ende auf einen dreifachen Punktgewinn und rutschte nach ordentlicher Hinrunde in der Tabelle ab. Wissenswertes Kein Team holte weniger Siege: Mit 23 Punkten belegt Münster Rang 15 und hat somit natürlich alle Chancen auf den Klassenerhalt. Interessant ist ein Blick auf die Saisonbilanz, denn nur fünf Siege holten die Preußen - kein Team feierte weniger “Dreier”. Acht Unentschieden kommen on top dazu - nur Darmstadt trennte sich häufiger Remis. Zweikampfmaschinen: Interessante Statistik: Mit 51 Prozent gewonnener Zweikämpfe weist Münster die zweitbeste Quote aller Zweitligisten aus, nur Hannover gewinnt im Schnitt noch mehr direkte Duelle für sich. Abschlüsse braucht das Team: Nur 27 erzielte Treffer, damit ist klar, wo der Schuh wirklich drückt: Münster braucht mit elf Versuchen relativ viele Torschüsse, um zu jubeln. Zugleich gaben nur zwei Ligakontrahenten weniger Torschüsse ab als die Preußen. Unter Beobachtung Paul Jaeckel: Der Ex-Braunschweiger ist richtig angekommen in Münster und spielt seit seinem festen Wechsel von Union Berlin jedes Spiel - sofern der Verteidiger nicht gesperrt fehlt. Im Heimspiel gegen Kaiserslautern trug er zuletzt sogar die Binde - ein Ausdruck der Wertschätzung und des Stellenwerts von Jaeckel. Jorrit Hendrix: Der etatmäßige Kapitän ist der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Preußen, doch er fehlte zuletzt gegen den FCK aufgrund einer Kapselverletzung im Knie. Geht alles seinen Gang, kehrt Hendrix am Wochenende in den Spieltagskader zurück. Zwei Tore und zwei Vorlagen steuerte der Niederländer in dieser Saison bei, ist darüber hinaus aber auch der Initiator vieler Umschaltmomente. Imad Rondic: Die Abschlussschwäche im Angriff soll der ehemalige Kölner Mittelstürmer abmildern. Rondic ist vom “Effzeh” bis zum Sommer ausgeliehen, traf bislang ein Mal und legte einen weiteren Treffer direkt auf. Der Bosnier ist schnell angekommen und soll auch in den kommenden Wochen eine wichtige Alternative im Angriff darstellen. Die Lage Gefühlt steckt die halbe Liga im Abstiegskampf - aufgrund des engen Tabellenfeldes kann sich kein Team wirklich zurücklehnen. Dies trifft ebenso auf die Eintracht wie auf die Gäste aus Münster zu. Die Preußen sind nach der Übernahme von Cheftrainer Alexander Ende wirklich gut in die Saison gekommen und mit 20 Punkten aus der Hinrunde durfte man zufrieden sein. Insbesondere die spielerische Linie der Preußen findet ligaweit Beachtung - zuletzt stotterte der Motor aber trotzdem. Nach dem dreifachen Punktgewinn im Derby bei Arminia Bielefeld wartet Münster auf seinen Sieg in Liga zwei - oder anders: Seit Ende November gelang dem SC kein weiterer Sieg mehr. Im Kalenderjahr 2026 sammelten die Ostwestfalen lediglich drei Punkte ein und rutschten so in der Tabelle ab. Mit aktuell 23 Punkten belegt Münster Rang 15 - und befindet sich damit knapp über dem Strich. Zuletzt unterlag die Ende-Elf im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:3. Letzte Begegnung Keine guten Erinnerungen haben die Löwen an das Hinspiel. An der Hammer Straße unterlag die Backhaus-Elf mit 1:3 und lieferte seinerzeit keine gute Leistung ab. Gegen spielerisch starke Münsteraner fand die Eintracht keine Lösungen - lag aber dennoch zur Halbzeit lediglich 0:1 zurück. Doch kurz nach Wiederanpfiff besiegelte ein Doppelschlag von Etienne Amenyido und Oliver Batista Meier die Niederlage, der Treffer von Erencan Yardimci zum 1:3 blieb nur Ergebniskosmetik. Foto: DFL/Getty Images/Lilas Schulze

Spätes Gegentor kostet einen verdienten Punkt

Am 5. Spieltag der laufenden Saison unterliegen die Löwen nach 90 Minuten den Lilien vom SV Darmstadt 98 mit 1:2 (1:0). Die Eintracht lieferte am Böllenfalltor einen umkämpften Auftritt und ging nach 21 Minuten durch Mehmet Can Aydin in Führung. Nach der Pause wurde die Partie intensiver, die Gastgeber glichen nach einer Stunde aus. In einer turbulenten Schlussphase sah Kapitän Sven Köhler die Rote Karte, ehe Maglica per Freistoß den späten Siegtreffer für Darmstadt erzielte. Am Ende stand eine bittere 1:2-Niederlage für die Löwen. Ausgangslage: Sieben Punkte aus vier Spielen, das war die Ausbeute der Eintracht vor der ersten Länderspielpause. In dieser entschieden sich die Löwen, auf ein Testspiel zu verzichten, stattdessen stand in den vergangenen Tagen die Regeneration und die inhaltliche Trainingsarbeit im Fokus. Der Saisonstart glückte der Backhaus-Elf auf jeden Fall. Selbige Ausbeute hatten auch die Darmstädter vor dem Spiel aufzuweisen. Zwei Siege und je ein Unentschieden und eine Niederlage machten vor dem Heimauftritt gegen die Eintracht sieben Punkte auf der Habenseite. Aufstellung: Backhaus beorderte mit Florian Flick direkt den neuesten Zugang der Löwen in die Startelf. Die Leihgabe vom 1. FC Nürnberg ersetzte in der Aufstellung Innenverteidiger Lukas Frenkert, der sich im vergangenen Heimspiel gegen Arminia Bielefeld einen Muskelbündelriss zugezogen hat. Kapitän Sven Köhler rückte dafür aus dem defensiven Mittelfeld ins Abwehrzentrum, Flick rückte ins Mittelfeld. Darüber hinaus verzichtete der Löwen-Cheftrainer auf Änderungen, lediglich Robert Ramsak durfte sich über seine erste Kadernominierung freuen. Die Partie: Schnell war klar: Backhaus veränderte seine Formation und startete mit einer Viererkette ins Spiel, Premiere in dieser Saison. Doch es waren die Hausherren, die den leicht besseren Start erwischten und schon nach wenigen Minuten erstmals aussichtsreich zum Abschluss kamen. Doch Thorben Hoffmann parierte aufmerksam gegen Fraser Hornby, ehe der Nachschuss von Luca Marseiler nur das Außennetz traf (8‘). Es blieb dennoch ein eher verhaltener Beginn beider Teams, ein ungefährlicher Schuss von Sven Köhler meldete die Eintracht offensiv aber an (16‘). Und wenig später stand es plötzlich 1:0 für die Löwen. Mehmet Can Aydin spielte mit Robin Heußer zunächst einen Doppelpass, ehe er es aus der Distanz versuchte. Sein Schuss mit dem eigentlich schwächeren Fuß fand mit etwas Glück den Weg über die Torlinie (21‘). Nur kurz danach wurde Johan Gómez im Sechzehner geblockt (22‘). Der SVD versuchte zu antworten, doch gegen Killian Corredor war Hoffmann erst hellwach, kurz vor der Halbzeit verzog Sergio Lopez nur knapp (27‘ und 45‘). Und Blau-Gelb? Die kamen vor der Halbzeit durch Erencan Yardimci dem 2:0 noch einmal nahe, doch der Angreifer traf nur das Außennetz (38‘). Die Eintracht führte zur Halbzeit nicht unverdient mit 1:0 nach einer Halbzeit ohne Spektakel, aber mit viel Arbeit der Löwen. Beide Cheftrainer wechselten in der Pause nicht, entsprechend unverändert kamen die Teams aus der Kabine. Und schon kurz nach Wiederanpfiff war es Chris Conteh, der aus Löwen-Sicht fast auf 2:0 stellt. Doch er scheiterte aus spitzem Winkel an der Fußabwehr von Schuhen (48‘). In einem zunehmend emotionaleren und wilderen Spiel wurden die Lilien immer aktiver und glichen nach etwas mehr als einer Stunde aus. Über Marseiler und Hornby staubte letztlich Isac Lidberg im Sechzehner ab (61‘). Die Hausherren setzten sich nun etwas fest in der Hälfte der Eintracht, doch nennenswert war erst der direkte Freistoß ans Außennetz von Max Marie (74‘). Dann war es Aydin, der gegen Corredor im eigenen Sechzehner entscheidend rettete (78‘). Nun ging es hin und her, der erst kurz zuvor eingewechselte Levente Szabó scheiterte von der Sechzehnerkante an Schuhen (81‘). Nur Augenblicke später stand wieder Schuhen im Fokus, der fast vom eigenen Mann geschlagen wurde. Doch den Kopfball von Mitspieler Vukotic vereitelte der SVD-Keeper noch (84‘). Und dann flog Eintracht-Kapitän Köhler vom Spielfeld. Als letzter Mann holte er Lidberg von den Beinen (85‘). Und der fällige Freistoß fand obendrein noch den Weg in die Maschen. Durch die Beine von Kevin Ehlers schlug der wuchtige Versuch von Matej Maglica ein (86‘). Eine passende Antwort fanden die Blau-Gelben in der verbleibenden Zeit leider nicht mehr. Unter dem Strich steht eine bittere Auswärtsniederlage, bei der die Gastgeber die Löwen erst sehr spät und in Überzahl bezwingen konnten. Für die Eintracht geht es nun am kommenden Wochenende zuhause an der Hamburger Straße mit dem Kinder- und Familienspieltag gegen die SV Elversberg weiter (Samstag, 20. September, 13 Uhr). Das Spiel im Stenogramm: SV Darmstadt Schuhen (C) – Lopez (84‘ Papela), Pfeiffer, Lidberg (90'+3 Lakenmacher), Marseiler (72‘ Furukawa), Hornby (84‘ Maglica), Nürnberger (90'+3 Holland), Akiyama, Klefisch, Vukotic, Corredor. Eintracht Hoffmann – Flick, Aydin, Yardimci (73‘ Szabó), Marie (83‘ Kaufmann), Ehlers, Di Michele Sánchez, Köhler (C), Heußer (66‘ Bell Bell), Conteh (83‘ Polter), Gómez. Tore: 0:1 Aydin (21‘) 1:1 Lidberg (62‘) 2:1 Maglica (86‘) Gelbe Karten: Lidberg, Hornby / Bell Bell, Backhaus Besondere Vorkommnisse: Sven Köhler (85' Rote Karte/Notbremse) Schiedsrichter: Lukas Benen Zuschauer im Merck-Stadion am Böllenfalltor: 15.000

Marie: "Bin unfassbar glücklich"

Die Löwen feiern den zweiten Auswärtssieg der Saison. Nach einer richtig starken ersten Hälfte verteidigte die Eintracht in Halbzeit zwei Leidenschaftlich und schlägt Fortuna Düsseldorf am Ende verdient mit 2:1. Nach dem Spiel sprachen die beiden Cheftrainer, Torschütze Max Marie und Florian Flick über die Begegnung in NRW. Max Marie “Ich fühle Erleichterung und Freude pur, dass wir hier drei Punkte mitnehmen konnten. Der Sieg bringt uns Schwung und neue Energie für das kommende Derby und die Woche. Das Zusammenspiel mit Chris Conteh hat heute sehr gut funktioniert. Durch die Tore hatten wir als Mannschaft mehr Selbstbewusstsein und waren leichtfüßiger. Ich bin super froh über das Tor. Ich bin unfassbar glücklich, dass ich mein erstes Profitor schießen konnte, vor allem ist es noch schöner mit dem Sieg im Rücken. Wir haben heute alle gekämpft, alles reingehauen und das Ding gewonnen. Das ist alles was zählt.” Florian Flick "Der Auswärtssieg tut sehr, sehr gut. Erst recht in so einem Spiel, in dem am Ende sehr viel Kampf war. Wir haben uns gegengestemmt. Ich finde, dass wir eine sehr gute erste Halbzeit gespielt haben und uns dafür belohnt haben. In der zweiten Halbzeit war es klar, dass Düsseldorf etwas verändern wird und sie aktiver werden. Außer das Tor haben wir nicht viel zugelassen. Es war an der Zeit, dass wir uns belohnen. Es fühlt sich extrem gut an." Heiner Backhaus “Für uns war das ein sehr, sehr wichtiger Sieg heute. Wir haben nach sechs nicht erfolgreichen Spielen hier in der Ferne einen Trend stoppen können. Wir haben heute eine 10/10-Leistung der Mannschaft sehen können. Wir haben den Ball relativ weit weg vom eigenen Tor halten können und somit verdient gesiegt. Natürlich wussten wir, dass Düsseldorf in der zweiten Halbzeit nachrüsten wird, doch mit unseren Wechseln konnten wir die Intensität aufrecht halten. Auch, wenn die zweite Halbzeit spielerisch nicht mehr so ansehnlich war wie die erste Hälfte, sind heute der verdiente Sieger.” Markus Anfang “In der ersten Halbzeit sind wir sehr ängstlich aufgetreten, hatten viele Ballverluste und haben uns nichts getraut. Wir haben den Gegner zu den Gegentoren eingeladen und nicht viel gegenhalten können. Wir haben viel zu wenig Bälle in den Sechzehner gespielt und hatten dort nicht viele Aktionen. Wir müssen darüber sprechen, denn so haben wir es uns heute nicht vorgestellt.”

Backhaus: "Wir brauchen Eintracht!"

Am kommenden Sonntag treffen unsere Löwen auf den VfL Bochum. Die Blau-Gelben wollen im heimischen EINTRACHT-STADION gemeinsam mit ihren Fans den Heimsieg einfahren und mit drei Punkten im Rücken gestärkt in die Länderpause gehen. Dabei müssen die Blau-Gelben auf jeden Fall auf die gesperrten Erencan Yardimci und Kevin Ehlers verzichten. Auf der Pressekonferenz sprach Coach Heiner Backhaus unter anderem über… …die aktuelle Situation: Heiner Backhaus: “Trotz erklärbarer Situationen waren wir in dieser Saison noch nie unter dem Strich. Dennoch kann ich den Unmut verstehen. Wir müssen jetzt Eintracht zusammen leben und diese Solidarität gegenseitig aufbringen. Jetzt geht es darum, Charakter zu zeigen, einträchtig zu spielen und einträchtig mit den Fans zu agieren. Nur so kommen wir aus der aktuellen Situation raus. Wir haben nächste Woche die Länderspielpause. Es werden einige Spieler zurückkommen. Am Ende wollen wir die Liga souverän halten und uns sportlich entwickeln. Solange die Mannschaft so arbeitet, so loyal ist und wir so hintereinander stehen, werden wir Punkte holen.” …den Gegner VfL Bochum: Backhaus: “Wir freuen uns auf den VfL. Es ist eine sehr junge Mannschaft mit Top-Talenten. Seit dem Trainerwechsel stehen sie etwas tiefer und sind ein Team, dass sehr schnell umschaltet. Zudem haben sie einen sehr kompakten Verbund zwischen Verteidigern und Sechsern, wo aber dennoch Räume entstehen können. Es kommt ein Gegner, der ebenfalls zehn Punkte hat. Wir haben die Punkte am Anfang und Bochum die Punkte am Ende geholt, wir sind mit ihnen auf Augenhöhe. Ich hoffe, dass es ein gutes Spiel wird.” …den Zusammenhalt in der Mannschaft: Backhaus: "Wir sind alle zusammen ein Team. Nach so kurzer Zeit strahlen alle Jungs eine wahnsinnige Homogenität aus. Wir müssen funktionieren als Mannschaft. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir bei uns bleiben, nicht so viel von Außen an uns ranlassen und fokussiert sind. Wir brauchen die Lust darauf, Erfolg zu haben. Nur so können wir es schaffen. Natürlich fehlen uns Spieler wie Frederik Jäkel und Lukas Frenkert. Wir haben mit ihnen geplant, aber Verletzungen sind nicht vorhersehbar. In fast jedem Spiel brauchen wir einen Matchplan, der besser ist als der vom Gegner, da diese uns individuell voraus sind. Das kann man auch sagen, ohne uns klein zu reden. Wir sind trotzdem eine gute Mannschaft und haben gute Jungs dabei, die genau wissen, wie wir spielen müssen, um zu punkten." DIE GESAMTE PRESSEKONFERENZ IM RE-LIVE!