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Raus aus dem Keller
Raus aus dem Tabellenkeller lautet die Mission in der blau-weißen Festungsstadt. Sieben Niederlagen aus den ersten acht Spielen, zehnmal Tabellenletzter in der Hinrunde und nach dem 13. Spieltag sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer zeichneten im Herbst noch ein düsteres Bild beim Klub von der Elbe. Doch kurz vor Weihnachten der Turnaround: In den vergangenen vier Partien sammelte der FCM mehr Zähler als zuvor in 13 Spielen zusammen und sprang damit erstmals über den Strich. Mit dem Trainerduo an der Spitze soll dieser Trend nun auch im neuen Kalenderjahr fortgesetzt werden. Wissenswertes Knoten geplatzt: Trotz einer ligaweiten Bestmarke bei den abgegebenen Abschlüssen wollte der Ball beim FCM lange Zeit einfach nicht ins Netz. Über weite Strecken der Hinrunde stellte das Team die harmloseste Angriffsreihe, auch wenn der Aufwand sehr hoch war. Erst kurz vor der Winterpause wendete sich das Blatt: In den vergangenen vier Partien erzielte der FCM elf Treffer. Zuvor hatten die Elbestädter an 13 Spieltagen lediglich zehn Tore zustande gebracht und blieben dabei gleich achtmal ohne eigenen Torerfolg. Dreierkette zurück?: In der starken Phase zum Jahresende 2025 wich der 1. FC Magdeburg von seinem gewohnten 3-4-3 ab und agierte stattdessen mit einer Viererkette im 4-3-3. Ausschlaggebend dafür waren personelle Engpässe in der Abwehr, denn mit Jean Hugonet und Daniel Heber fehlten gleich zwei tragende Säulen der Dreierkette. Inzwischen stehen beide wieder zur Verfügung, sodass die aus der Vorsaison bekannte Defensivreihe mit Hugonet, Mathisen und Heber erstmals wieder dauerhaft zusammen auflaufen könnte. Dominant unterwegs: Einzig Hannover hatte in der laufenden Saison mehr Spielanteile als Magdeburg (56 Prozent Ballbesitz). Die Blau-Weißen spielen zudem die viertmeisten Pässe aller Zweitligisten, von denen 83 Prozent erfolgreich beim Ziel ankommen. Darüber hinaus gewinnt der FCM über 52 Prozent seiner Luftzweikämpfe und probierte es mit 105 Versuchen in der 2. Bundesliga am häufigsten mit Abschlüssen aus der Distanz. Unter Beobachtung Baris Atik: Wer an den FCM denkt und sich die Mannschaft anschaut, kommt an dem mittlerweile 31-Jährigen nicht vorbei. Zwar zeigte sich Atik auch schon mal torgefährlich (bisher erst zwei eigene Treffer), aber zusammen mit seinen fünf Vorlagen ist er abermals Top-Scorer seines Teams. Seit fünf Jahren prägt er das Offensivspiel seines FCM, seine emotionale Art kann dabei auch schon mal polarisieren. Atik ist aus der Startelf nicht wegzudenken. Mateusz Zukowski: Die Statistik des Sommerneuzugangs liest sich herausragend: Nach einer Fußoperation erst zum Hinrundenende fit, knipste der polnische Angreifer in fünf Zweitligaduellen vier Mal. Hält Zukowski diese Quote, dürfte die 2. Bundesliga nur ein Zwischenschritt sein. Kein Wunder also, dass das Cheftrainer-Duo auf Zukowskis Abschlussqualitäten baut. Laurin Ulrich: Der Mittelfeldmann brauchte keine Anlaufzeit, um in Liga zwei anzukommen. Ulrich spielte in der vergangenen Saison noch Drittklassig, doch das hinderte den 20-Jährigen nicht, gleich in allen 17 Hinrundenpartien auf dem Feld zu stehen. Auch drei Einsätze im DFB-Pokal kann er vorweisen. Ulrich ist einer der Gewinner der Hinrunde, auch wenn ihm ein eigener Treffer in der Vita noch fehlt. Die Lage Der 1. FC Magdeburg erlebte nach dem Abschied von Erfolgstrainer Christian Titz eine schwierige Hinrunde. Unter dem neuen Trainer Markus Fiedler sollte die spielerische Ausrichtung mit viel Ballbesitz fortgesetzt werden, doch der erhoffte Erfolg blieb aus. Nach einer Auftaktniederlage gegen die Löwen und einem Auswärtssieg in Dresden folgten zum Saisonstart mehrere Pleiten, darunter sechs Ligaspiele in Serie sowie eine hohe Testspielniederlage im Duell mit der Backhaus-Elf. In der Folge trennte sich der Verein von Fiedler. Die Verantwortung übernahm anschließend ein internes Trainerduo: Petrik Sander und Pascal Ibold aus der U23. Ihnen gelang es, die Mannschaft zu stabilisieren. Aus neun Spielen holte der FCM vier Siege, besonders zum Jahresende punktete das Team stark und überwinterte schließlich auf Platz 15, knapp über den Abstiegsrängen. Zur Vorbereitung auf die Rückrunde absolvierte Magdeburg ein Trainingslager in der Türkei. Dort gewann die Mannschaft beide Testspiele gegen Winterthur und Ulm. Auf dem Transfermarkt blieb es ruhig, einzig Abu-Bekir El-Zein wechselte nach Ulm, spielte zuvor aber keine bedeutende Rolle. Letzte Begegnung Beim vergangenen Aufeinandertreffen zum Saisonauftakt der aktuellen Spielzeit starteten sowohl die Löwen als auch der 1. FC Magdeburg unter neuen Cheftrainern. Es war im Vorfeld ein Duell voller Ungewissheiten. Heiner Backhaus setzte bei der Eintracht auf maximale Intensität und Leidenschaft, während die Gäste unter Markus Fiedler weiterhin ein ballbesitzorientiertes Spiel bevorzugten. Backhaus brachte in seinem Debütspiel gleich sechs Neuzugänge in die Startelf. Auf dem Platz dominierten zunächst die Gastgeber im Ballbesitz und hatten einige gute Chancen auf dem Fuß, doch das Aluminium und Keeper Thorben Hoffmann retteten die Eintracht mehrfach. In der zweiten Hälfte geriet Blau-Gelb durch eine Rote Karte für Kevin Ehlers nach Foulspiel an der Mittellinie früh in Unterzahl, doch die Mannschaft kompensierte diesen mit enormem Einsatz und Kompaktheit im Defensivverbund. Letztlich war es dann auch die Eintracht, die sich für einen leidenschaftlichen Auftritt mit drei Punkten belohnte. Das Tor des Tages erzielte Neuzugang Mehmet Can Aydin in der 82. Minute mit einem sehenswerten Schuss aus rund 30 Metern ins rechte Eck. Erstmals seit sechs Jahren gelang der Eintracht damit ein Sieg am 1. Spieltag einer Saison. Foto: DFL/Getty Images/Boris Streubel
Anfahrt
Anfahrt Bus und Straßenbahn Aufgrund des hohen Zuschauer- und Verkehrsaufkommens bei den Spielen im EINTRACHT-STADION und der begrenzten Parkmöglichkeiten, empfehlen wir die Anfahrt mit der Straßenbahn. Die Linie 1 in Richtung Wenden und die Verstärkerlinie 1E fahren vom Hauptbahnhof über die Innenstadt direkt zum Stadion an der Haltestelle „Stadion – Schwarzer Berg“ Die Linie 2 in Richtung Siegfriedviertel hält in der Nähe des Stadions an der Haltestelle „Gesundheitsamt“ Deine Stadioneintrittskarte als Fahrschein Die Eintrittskarte (Tages- und Dauerkarte) zu den Spielen der Eintracht gilt gleichzeitig als Fahrausweis für die Busse und Bahnen der Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG). Sie gilt ab drei Stunden vor Spielbeginn bis zum Betriebsschluss als Fahrkarte in der Tarifzone 40. Die Park & Ride-Angebote der BSVG Da im Stadionumfeld keine expliziten Parkplätze zur Verfügung stehen, empfehlen wir die Nutzung der zahlreichen Park & Ride-Stellplätze der BSVG. Hier kannst Du Dein Auto bequem abstellen und stressfrei mit Bus und Bahn zum Stadion gelangen. Die Linie 1 ist im Norden mittels des P&R-Parkplatzes „Lincolnsiedlung“ (Haltestelle „Lincolnsiedlung“) und die Linien 1 & 2 im Süden über den P&R-Parkplatz „Thüringenplatz“ und die Haltestelle „Sachsendamm“ umstiegsfrei an das Stadion angebunden. Eine Übersicht über die ständigen Park & Ride-Plätze kann der Homepage der BSVG entnommen werden. Mit dem Fahrrad An allen Stadioneingängen – am Haupteingang, der Rheingoldstraße und der Guntherstraße – stehen kostenfreie Fahrradstellplätze zur Verfügung. Pflegt im Stadionumfeld und auf der Rheingoldstraße, welche am Spieltag als Fanmeile dient, einen rücksichtsvollen Umgang mit den anderen Fans um und achtet zudem auf herumliegende Scherben. Das mit nehmen von Helmen und abnehmbaren Fahrradlichtern ins Stadion ist nicht gestattet. Mit dem PKW Mit dem Auto kommt man von Norden über die A2 (Hannover - Berlin) und von Süden über die A39 (Hildesheim-Braunschweig) auf die A 391 (in Braunschweig auch Westtangente genannt). Dort der Beschilderung zur A 392 bzw. Hamburger Straße am Ölper Kreuz folgen. Am Ende der Autobahn nach links fahren. Nach ca. 1000 Metern liegt das EINTRACHT-STADION auf der rechten Seite. Achtung: In vielen Fällen ist die A 392 vor den Spielen der Eintracht sehr voll und es ist mit Stau zu rechnen. Wer also knapp in der Zeit ist oder ein Spitzenspiel auf dem Programm steht, sollte die A 392 bei der Anfahrt auf jeden Fall meiden! Parkplätze Im direkten Umfeld des Stadions stehen kaum Parkplätze zur Verfügung. Die Verfügbaren sind zudem spätestens eine Stunde vor dem Spiel zumeist alle belegt. Daher sei hier nochmal explizit auf die Park & Ride-Angebote und die Anreise mit dem öffentlichen Nachverkehr verwiesen. In Kooperation mit dem Volkswagen Werk Braunschweig bietet Eintracht Braunschweig seinen Fans für die Heimspiele der Eintracht Parkmöglichkeiten auf dem VW-Parkplatz Ohefeld an. Das Ohefeld befindet sich zwischen der Vorwerksiedlung und der Schuntersiedlung. Eintracht Braunschweig und Volkswagen weisen darauf hin, dass das Parken auf dem Ohefeld auf eigene Gefahr erfolgt und nur bei entsprechender Verfügbarkeit und ausreichenden Kapazitäten möglich ist. Gästefans Bitte beachtet, dass die Gästefans unbedingt den separaten Eingang für die Nordkurve über den Parkplatz P4 an der Hamburger Straße benutzen müssen. Von der Rheingoldstraße und der Guntherstraße gibt es keinen Zugang zur Gästekurve. Anreise vom Bahnhof Im Regelfall werden Fans, die mit der Bahn (Regel-, Entlastungs- oder Sonderzüge) anreisen, mit gesonderten Shuttlebussen vom Hauptbahnhof zum EINTRACHT-STADION gebracht. Nach dem Spiel fahren die Shuttlebusse ebenfalls zurück zum Hauptbahnhof. Achtung! Eine Ver- und Entsorgung am Hauptbahnhof ist – zumindest vor dem Spiel – in der Regel möglich. Ausnahmen können bei Risikospielen oder in Ausnahmefällen auf Grund situativer Ereignisse bestehen. Busse Busse der Gästefans haben die Möglichkeit, auf dem Gästeparkplatz (P4) vor dem Stadion zu parken. Dort werden die Busse vom Ordnungsdienst bzw. der Polizei entsprechend eingewiesen. Anreise mit dem PKW Mit dem Auto kommt man von Norden über die A2 (Hannover - Berlin) und von Süden über die A39 (Dreieck Salzgitter - Braunschweig) auf die A 391 (siehe Grafik). Dort ist der Beschilderung zur Abfahrt Hansestraße zu folgen, so dass das Stadion vom Norden aus angefahren wird. Am Ende der Autobahn nach rechts in Richtung Zentrum/Stadion abbiegen. Anschließend bitte der Ausschilderungen zum EINTRACHT-STADION folgen. Es wird darum gebeten, den Anreiseempfehlungen zu folgen. Eine Anreise über die Hamburger Straße ist unbedingt zu vermeiden! Parkplätze: In Stadionnähe stehen leider nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung. Diese sind zudem oftmals schon frühzeitig vor Spielbeginn belegt. Die Entscheidung, ob der Gästeparkplatz P4 am Spieltag auch von PKW zum Parken genutzt werden kann, oder ein anderer Parkplatz angeboten wird, wird spieltagsabhängig, je nach Gästefansaufkommen gefällt. Aktuelle Informationen können den jeweiligen Gäste-Informationen entnommen werden, die vom Gastverein rechtzeitig vor dem Spiel veröffentlicht werden. Vom Parken im Quartier „Schwarzer Berg“ gegenüber vom EINTRACHT-STADION wird dringend abgeraten. Mitfahrportal für Fans – Gemeinsam zu den Spielen reisen Eintracht Braunschweig unterstützt das neue Mitfahrportal der DFL, das allen Fans ermöglicht, kostengünstig und umweltschonend zu Heim- und Auswärtsspielen zu reisen. Über die Plattform können Fahrgemeinschaften gebildet oder passende Fahrten gefunden werden – auch in Kombination mit dem ÖPNV. Das ist zum Beispiel dann nützlich, wenn nicht für die gesamte Strecke eine Fahrgemeinschaft verfügbar ist. Die Nutzung ist kostenlos und hilft, CO₂-Emissionen zu senken sowie den Verkehr an Spieltagen zu entlasten. Zum Mitfahrportal der DFL!
Fan-Infos zum Heimspiel gegen die SV Elversberg
Zum kommenden Heimspiel begrüßen wir an der Hamburger Straße die SV Elversberg in unserem EINTRACHT-STADION. Hier erhaltet ihr alle wichtigen Informationen rund um unser Heimspiel gegen die Saarländer (20. September, 13 Uhr). Der Spieltag auf einen Blick: Sponsor of the Day ist mit der BRAWO GROUP unser Hauptsponsor Die Stadiontore öffnen um 11.30 Uhr . Tickets sind noch erhältlich! Hier geht es zu unserem Online-Ticketshop. Der Spieltag steht im Zeichen unserer kleinsten Löwen . Freut Euch auf ein umfangreiches Kinderprogramm auf dem Vorplatz der Haupttribüne! Ausführliche Informationen in der Übersicht: Tickets Tickets sind weiterhin im Vorverkauf erhältlich. Am Spieltag öffnen wir die Tageskasse an der Hamburger Straße. Öffnung: Tageskasse / Clearing Hamburger Straße: 11 Uhr Clearing Rheingoldstraße: 11.30 Uhr Ticketaufwertung: Ermäßigte Tickets können am Spieltag bei Bedarf an den Kassenhäusern Hamburger Straße und Rheingoldstraße auf den Vollpreis aufgewertet werden. Infos zu Schiedsrichterkarten Anreise Wir empfehlen die Anreise mit dem ÖPNV - Dank Kombi-Ticket kostenfrei! Durch eine Baustelle auf der Hamburger Straße verläuft der Verkehr vor dem Stadion nur einspurig, was zu Verzögerungen und Stau bei der Anreise führen kann. Wir bitten dies zu berücksichtigen und empfehlen die Nutzung des ÖPNV bzw. eine frühzeitige Anreise zum EINTRACHT-STADION. Gerne per Fahrrad! Alle Infos zum Stadionbesuch mit Gehbehinderung ! Weitere Infos zur Anreise Kinder Auf dem Stadionvorplatz warten echte Highlights auf alle jungen Eintracht-Fans: vier sportartenspezifische Bewegungschallenges, die Deine Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Teamfähigkeit auf die Probe stellen! Jede Challenge bringt Dich Deinem Ziel ein Stück näher – Spaß und Action garantiert! Stempelkarte sammeln: Für jede absolvierte Challenge bekommst Du einen Stempel auf Deiner persönlichen Stempelkarte. Hast Du alle vier Stempel gesammelt, warten zwei unserer Spieler mit einer großen Sammelbox auf Dich und überreichen Dir eine Kinderspieltag-Medaille! Das große Highlight: Aus allen vollständig ausgefüllten Stempelkarten ziehen wir einen glücklichen Nachwuchslöwen, der ein exklusives gemeinsames Mittagessen mit unseren Kids-Club-Paten Max Marie gewinnt. Ein unvergessliches Erlebnis, das Du nicht verpassen solltest! An diesem Spieltag findet ihr einen unserer Merchandising-Verkaufswagen im Umlauf der Nordkurve. Für den Kinder- und Familienspieltag wird er ausnahmsweise von der Südkurve dorthin verlegt. Die Spielemeile hinter dem Familienblock ist wie gewohnt für die kleinsten Löwen geöffnet – hier wartet ab Stadionöffnung unsere Hüpfburg, unsere Fußball-Dartscheibe und unsere Glitzer-Tattoos auf euch! Kommt vorbei und erlebt einen wundervollen Kinderspieltag in blau & gelb! Zu allen Informationen zum Besuch des Stadions mit Kindern Catering Unbedruckte Mehrwegbecher aus der vergangenen Saison können noch bis einschließlich diesem Heimspiel gegen die SV Elversberg abgegeben werden. Karitative Aktionen Fans für die Tafel: Am Spieltag werden in der Zeit von 11 bis 13 Uhr wieder haltbare Lebensmittel und originalverpackte Hygieneartikel am Haupteingang unter dem Dach der Tageskasse gesammelt. Hier geht es zur Lebensmittel-Liste. Bitte keine verderblichen Waren wie frisches Obst und Gemüse, keine tiefgekühlten Waren, Tabakwaren, Alkohol und Glasbehälter abgeben. Becherpfand-Sammlung Die Becherpfand-Sammlung übernimmt an diesem Spieltag die Eintracht Braunschweig Stiftung . Von jedem gespendeten Becher geht das Pfand an die zahlreichen Projekte, die von der Eintracht Braunschweig Stiftung organisiert werden. Sonstige Informationen zum Spieltag Alle Infos zu unserer Meldestelle “Geschützter Raum” 0531 23 23 067 Unsere anonyme Anlaufstelle bei jeglichen Formen diskriminierenden, gewalttätigen oder belästigenden Verhalten sowie von sexuellen Übergriffen. Am Haupteingang wird ein verändertes Verfahren getestet. Nach dem Ticketcheck sind Schleusen aufgebaut. Damit wird sichergestellt, dass alle Fans beim Betreten des Stadiongeländes kontrolliert werden. Frauen werden dabei von Ordnerinnen abgetastet. Männer können die Schleusen aufgrund der vorgelagerten Kontrolle passieren. Öffnungszeiten rund um das EINTRACHT-STADION: Fanshop: 11 Uhr FanHaus: 11 Uhr Gastronomie “Wahre Liebe” : 11.30 Uhr Alle Infos zum Verweilen am FanHaus vor und nach dem Spiel Geöffnete Infostände hinter der Südkurve: Infostand der Fanabteilung des BTSV e.V. Verkaufsstand Ultrà-Szene zwischen Block 8 und 9 Fanwagen des FanRat Braunschweig e.V. und der Blau-Gelben Hilfe ab zwei Stunden bis 30 Minuten vor Anpfiff gegenüber dem FanHaus Gasterkenntliche Fankleidung: Das Tragen von gasterkenntlicher Fankleidung ist in den Blöcken 5 bis 17 und deren Umlauf verboten. Mitnahme von Taschen: Laut Stadionordnung ist die Mitnahme von Taschen, größer als DIN A4, nicht gestattet. Abgabestationen bieten wir an den jeweiligen Stadioneingängen an. Unser Partner Sky hat ein starkes Angebot für Euch: Sichert Euch jetzt Bundesliga live ab 24,99 € im Monat und erhaltet zusätzlich einen 100 € Trikot-Gutschein. Alle Infos findet Ihr unter sky.de/trikots. Wir wünschen Euch allen eine gute Anreise und freuen uns auf ein spannendes und erfolgreiches Spiel im EINTRACHT-STADION.
Backhaus: "Es geht vor allem um Reflexion"
Die Löwen wollen am kommenden Sonntag an der Hammer Straße das Ruder rumreißen. Seit vier Ligaspielen warten die Blau-Gelben auf den nächsten Dreier und wollen diesen nun in Münster wieder ins Visier nehmen. Gegen die Preußen gingen die vergangenen drei Zweitliga-Duelle allesamt 1:1 aus. Vor der Partie gegen die Adlerträger schärfte Coach Heiner Backhaus auf der Pressekonferenz die Sinne und freute sich auch über einen möglichen Rückkehrer in den Kader der Eintracht. Auf der Pressekonferenz sprach er über… … den Gegner SC Preußen Münster: Heiner Backhaus: „Vom Selbstverständnis der Preußen in diesem Jahr müsste ich davon ausgehen, dass sie die drei Punkte schon als verbucht sehen. So spielen sie Fußball und so treten sie auf dem Feld auf. So wächst dann auch der Klub und aktuell auch das Stadion. Sie haben eine sehr erfahrene Mannschaft und agieren sehr spielstark. Zudem spielen sie die meisten Pässe der Liga, aber der xGoals-Wert ist trotzdem nicht so hoch. Das zeigt auch, dass Ballbesitz alleine nicht dafür sorgt, dass du Tore schießt. Es werden zwei Systeme aufeinander treffen, die sich irgendwie neutralisieren werden, wenn es normal läuft. Nach den Daten und Toren wird es ein Spiel auf Augenhöhe. Trotzdem kann man ja mal für eine Überraschung sorgen.“ … Lino Tempelmann: Backhaus: „Wir haben vier von sechs Ligaspielen nicht zu elft beendet. Linos Gegenspieler hat bei seinem Foul nicht mal eine Karte bekommen. Er hat echt Schmerzen gehabt und hat in dieser Woche das erste Mal wieder Fußballschuhe auf dem Platz angehabt, Richtungswechsel gemacht. Da kann man noch nicht erwarten, dass er schon so auf das Spiel einwirken kann, wie wir uns das alle wünschen. Auch wenn er vielleicht im Kader ist, das entscheiden wir morgen. Es ist aber natürlich wichtig, auch für die Gruppe, dass er wieder dabei ist. Mich freut es wenn er Spielfreude hat und das hat er allemal. Jetzt warten wir das Abschlusstraining ab und schauen, inwieweit er schon für einen Kurzeinsatz zur Verfügung steht. Im Sommer konnte er schon die Vorbereitung nicht richtig absolvieren und ist ja auch in den ersten Partien noch nicht zu dem Spieler geworden, den hier jeder aus der vergangenen Rückrunde kennt. Das können wir aber gut gebrauchen, seine Rückkehr setzt sicherlich auch Energie frei. Wenn er bei 100 Prozent ist, ist er ein Unterschiedsspieler.“ … die Platzverweise und Spielweise: Backhaus: “Ich bin selbst ein Heißblüter. Da fällt es mir schwer, auf dem Platz Ruhe einzufordern. Es geht vor allem um Reflexion. Wenn Robin Heußer das Foul nochmal sieht, dann wird er den Fehler nicht nochmal machen. Trotzdem müssen wir Intensität haben. Wir können nicht nur nebenherlaufen und Geleitschutz bieten. Wir müssen auch ans Werk gehen. Es gibt auch den Unterschied zwischen richtigen und dummen Fouls. Bei Elversberg ist gefühlt jeder mit einer Gelben Karte vom Platz gegangen, aber dafür hat keiner zwei Karten kassiert. Wir wurden viermal verwarnt und bekommen einmal den Platzverweis. Wichtig ist, dass die Jungs kein Angst haben müssen, das ihnen was passiert. Das ist entscheidend. Die Jungs setzen sich da vielleicht auch zu sehr unter Druck und wollen den Fehler sofort wieder ausbügeln. Das ist im Grundsatz gut, aber da liegt in der Ruhe ein bisschen mehr Kraft, als jetzt zu viel Energie hinzugeben.” Die PK im Re-Live!
Zum Saisonstart noch ungeschlagen
Der KSC geht in seine siebte Zweitliga-Saison in Folge und startete mit vier Punkten aus zwei Spielen und einem deutlichen Erfolg im DFB-Pokal. Für den Sportclub könnte es nach dem Aufstieg in der Saison 2018/19 aus der dritten Liga nun noch weiter nach oben gehen. Die Bilanz der vergangenen zwei Saisons (Platz 5 in der Saison 2023/24 und Platz 8 in der Saison 2024/25) soll bestenfalls noch oben ausgebaut werden. Wissenswertes: Kontinuität auf der Trainerbank: Seit der Saison 2020/21 ist Cheftrainer Christian Eichner im Amt, nachdem er zuvor bereits zweimal als Interimstrainer übernommen hatte. Auch das System bleibt im Vergleich zur Vorsaison unverändert: Eichner schickte sein Team in allen bisherigen Pflichtspielen in einer 3-5-2 Formation aufs Feld. Das Team: Im Gegensatz zur Vorsaison, in der der KSC die Abgänge von einigen Leistungsträgern kompensieren musste, ist die Mannschaft den Badener Anhängern zum Großteil erhalten geblieben. Der Abgang von Stammtorwart Max Weiß (FC Burnley) und Mittelfeldmotor Leon Jensen (Hertha BSC) wurden mit Hans Christian Bernat (Botev Plovdiv) und Andreas Müller (Darmstadt 98) kompensiert. Mit Robin Heußer treffen die Karlsruher auf einen alten Bekannten in den Reihen der Löwen. Statistik trifft Form: Bei einem Blick auf die Statistik von den Auftritten der Eintracht in Karlsruhe verschließt der ein oder andere Fan lieber die Augen. Fünf Siege, sechs Unentschieden und 14 Niederlagen stehen zu Buche. Eine Bilanz die es zu verändern gilt. Ebenfalls hat der KSC eine beachtliche Heimbilanz vorzuweisen, seit knapp einem halben Jahr sind die Badener ungeschlagen im eigenen Stadion. Die Mutmacher: Die letzte Niederlage zuhause gab es am 9. Februar 2025. Der Gegner damals: Eintracht Braunschweig. Und auch die Löwen kann einen Saisonstart vorweisen, der sich sehen lässt. Zwei Spiele, sechs Punkte und Tabellenplatz vier. Das Saisonziel: Trotz des guten Saisonstarts und dem Reinschnuppern in das Aufstiegsrennen in den vergangenen Spielzeiten, tritt Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann bei der Formulierung der Saisonziele erstmal auf die Bremse. „Ich hatte sehr schnell den Impuls, es diesmal anders zu machen, und habe dafür geworben, kein Saisonziel auszugeben“, sagte der 42-Jährige auf der Saisonauftakt-Pressekonferenz des KSC. Stattdessen wolle er den Fokus auf die tägliche Arbeit legen: „Ich will etwas Greifbares – das nächste Spiel gewinnen, und danach wieder das nächste. Erfolg entsteht im Hier und Jetzt – nicht durch Schlagzeilen, sondern durch Haltung.“ Unter Beobachtung: Marvin Wanitzek Beim KSC führt seit Jahren kein Weg an ihm vorbei. Der mittlerweile 32-jährige Mittelfeldspieler nimmt seit seinem Wechsel vom Lokalrivalen VfB Stuttgart im Jahr 2017 eine tragende Rolle in der Karlsruher Mannschaft ein. Der Führungsspieler ist auf und neben dem Platz zum Gesicht des Vereins gereift. In 300 Spielen für den KSC konnte er bereits 152 Scorerpunkte sammeln und ist mitverantwortlich für den sportlichen Aufschwung der Badener. Louey Ben Farhat Der 19-jährige Stürmer aus der eigenen U19 ist seit Beginn des Jahres fester Bestandteil der Profimannschaft. Nachdem der Deutsch-Tunesier in seiner Debütsaison eher über Joker-Einsätze kam, konnte dieser sich bereits in der Vorbereitung der aktuellen Saison einen Startelfplatz erspielen. Mit einem Tor und einer Vorlage in drei Spielen ist er aktuell der Topscorer der Mannschaft. Nicolai Rapp Ebenfalls ein Urgestein der 2. Bundesliga kommt diese Saison in erneut anderer Rolle zum Vorschein. Der gelernte defensive Mittelfeldspieler vertritt den verletzen Wolfenbütteler Marcel Beifus auf der Position des linken Innenverteidigers. Eine Umstellung, die sich sehen lässt: In drei Pflichtspielen spielt der KSC zwei Mal zu Null. Die Lage: Die Karlsruher konnten ihre durchwachsene Vorbereitung (nur ein Sieg aus sechs Testspielen) mit ihrem guten Saisonstart direkt kaschieren und stehen mit einem 3:2-Erfolg am ersten Spieltag gegen Preußen Münster und einem 0:0-Remis in der Hauptstadt bei Hertha BSC aktuell ungeschlagen auf Tabellenplatz fünf. Der KSC geht damit als Tabellennachbar in das direkte Duell mit der Eintracht. Das letzte Aufeinandertreffen Am 21. Spieltag der vergangenen Saison gastierten die Löwen letztmals im BBBank Wildpark. Dank dem verwandelten Elfmeter von Levente Szabo in der 36. Minute und dem vollstreckten Konter von Lino Tempelmann konnte die Eintracht einen 2:0-Auswärtssieg feiern. Dieser Erfolg hatte auch eine besondere Bedeutung, denn es war seinerzeit der erste Dreier der Blau-Gelben in der Ferne. Pflichtspiel-Bilanz aus Löwen-Sicht Gesamt: 19 Siege, 12 Unentschieden, 18 Niederlagen Heim: 14 Siege, 6 Unentschieden, 4 Niederlagen Auswärts: 5 Siege, 6 Unentschieden, 14 Niederlagen Foto: DFL/Getty Images/ Fabio Deinert
Wieder oben angekommen
Seit der Saison 2023/24 treffen die Löwen auf die Elf aus dem Saarland. Nun reist die SV Elversberg zum fünften Aufeinandertreffen in der blau-gelben Vereinshistorie am Samstag als einer der formstärksten Zweitligisten nach Braunschweig: Mit starker Offensivkraft, hoher Ballbesitzquote und zuletzt sieben Punkten aus vier Spielen hat sich die Mannschaft von Vincent Wagner in der Spitzengruppe etabliert. Wissenswertes: Die Saarländer sind offensiv an der Ligaspitze: Gleich zwölf Großchancen konnten die Elversberger rausspielen, nur Holstein Kiel kommt an diesen Wert heran. Schwer zu stoppen sind sie darüber hinaus auch, denn nur Hannover wurde in der Saison mehr gefoult als die Akteure aus Südwestdeutschland. Ruhende Bälle könnten für Elversberg der Schlüssel zum Erfolg sein. Die SVE erzielte ein Drittel der Tore nach Standardsituationen – nur zwei Mannschaften der 2. Bundesliga trafen öfter nach ruhenden Bällen. Späte Treffer sind derzeit das Metier der Saarländer: Gleich dreimal trafen die Schwarz-Weißen schon in der Nachspielzeit des zweiten Durchgangs und sicherten sich so wichtige Punkte. Gegen Dynamo Dresden war es am vergangenen Spieltag ein Kopfballtreffer zum 2:2, gegen den 1. FC Kaiserslautern ein Tor zum 2:1-Sieg und gegen den 1. FC Nürnberg gewann man bereits zum Saisonauftakt durch eine Bude in der 90. Minute mit 1:0. Zwar sind die Elversberger die Mannschaft der Liga mit der geringsten Laufdistanz, allerdings können sie anderweitig punkten: Die Wagner-Elf hält den ersten Platz der Liga mit Blick auf den Ballbesitz. Hier kommt die SVE im Durchschnitt auf 56 Prozent. Unter Beobachtung: Younes Ebnoutalib “Torjäger” ist die perfekte Bezeichnung für den 22-Jährigen: In den vergangenen zwei Spielen war er verantwortlich für vier der insgesamt sieben Saisontore seines Teams. Der gebürtige Frankfurter kam im Januar vom FC Gießen zur SVE. Bis Ende 2024 spielte er maximal in der Regionalliga. Jetzt zählt er aktuell die zweitmeisten Saisontore der Liga und liegt damit nur knapp hinter dem Darmstädter Isac Lindberg (fünf Saisontore). Bambasé Conté Den Mann mit der Nummer 10 sollten die blau-gelben Jungs nicht aus den Augen lassen. Der 22-jährige Mittelfeldspieler wirft sich nicht nur in die meisten direkten Duelle bei den Schwarz-Weißen (145 Zweikämpfe) – er ist auch der Spieler der SVE mit den meisten Torschüssen und mit bisher 53,2 gelaufenen Kilometern das Arbeitstier der Saarländer. Nicolas Kristof Der Elversberger Keeper verlängerte erst dieses Jahr frühzeitig seinen Vertrag an der Kaiserlinde. Zum Glück für die Gäste der Löwen, denn der 1,87m große Torhüter steht seit 91 Pflichtspielen für die Sportvereinigung zwischen den Pfosten und ist somit ein wichtiges Puzzlestück für die Erfolge der Saarländer, wie dem Aufstieg in die 3. Liga im Sommer 2022 und dem anschließenden Durchmarsch ins Unterhaus des deutschen Fußballs. Außerdem sorgt er dafür, dass seine Mannschaft bislang in der Saison die Null hält, was Gegentore nach Freistößen angeht. Die Lage: Während die Eintracht seit drei Spieltagen keinen Sieg mehr einfahren konnte, fährt die SVE den Trend in die andere Richtung: In den vergangenen vier Zweitliga-Partien blieb Elversberg ohne Niederlage und konnte dabei sieben Punkte erzielen. Trotz des großen personellen Umbruchs und des Trainerwechsels im Sommer, bei dem der langjährige Erfolgscoach Horst Steffen (jetzt SV Werder Bremen) von Vincent Wagner abgelöst wurde, konnten die Elversberger ihre Qualität zeigen und spielen weiter oben in der Tabelle mit. Leistungsträger wie Fisnik Asllani, Muhammed Damar und Semih Sahin aus der vergangenen Saison werden schmerzlich vermisst. Doch der Kader kompensiert diese Abgänge bisher souverän. Die spielfreudigen Auftritte lassen dabei Hoffnungen auf eine erneut sorgenfreie Spielzeit aufkeimen. Der Anschluss an die vorderen Tabellenränge ist unterdessen mehr als gewahrt. Gegen die Eintracht wollen die Elversberger das sechste Pflichtspiel in Folge ohne Rückschlag vom Platz gehen. Das letzte Aufeinandertreffen: In der vergangenen Begegnung zwischen dem BTSV und den Saarländern konnten sich die Löwen aus Niedersachsen leider nicht belohnen: Mit einer 0:3-Niederlage im Gepäck mussten sich unsere Blau-Gelben im vergangenen Mai auf den Heimweg begeben. Vor ca. 9000 Zuschauern traf der ausgeliehene Fisnik Asllani an der Kaiserlinde gleich in der 11. Spielminute. Einen Doppelpackt schnürte dann in Minute 18 und 21 Muhammed Damar, der somit den Sieg für den SVE bereits in der ersten Halbzeit besiegelte und den damaligen Löwen vor dem letzten Spieltag im Kampf um den Klassenerhalt einen Schuss vor den Bug verpasste. Foto: DFL/Getty Images/Lukas Schulze
Backhaus: "Es wird ein Spiel, in dem Details entscheiden."
Am Freitagabend nehmen die Löwen nach acht Jahren wieder die Reise ins Rudolf-Harbig-Stadion auf sich. Bei den Aufsteigern aus Sachsen wollen die Blau-Gelben ihr Ziel, vor der Winterpause weiterhin Punkte zu sammeln, weiterverfolgen. Lukas Frenkert muss aufgrund der Roten Karte aus der vergangenen Partie bei dem Flutlichtspiel aussetzen, auch hinter den Einsätzen von Fabio Di Michele Sanchez (Gehirnerschütterung), Sven Köhler (Krank) und Leon Bell Bell (muskuläre Probleme) stehen noch Fragezeichen. In der Pressekonferenz vor der Auswärtspartie sprach Cheftrainer Heiner Backhaus unter anderen über… … den Gegner Dynamo Dresden: Heiner Backhaus: “Freitagabends im Rudolf-Harbig-Stadion spielen zu dürfen ist ganz besonders. Es wird ein brisantes Spiel, in dem Details. Der Trainer (Thomas Stamm, Anm. d. Red.) ist total konträr zu mir und am Ende werden wir sehen, wer es besser macht. Die Dresdner haben Zuhause gerade durch den Support der Fans eine unheimliche Wucht. Es ist ein Spiel, in dem Details und Zweikämpfe entscheidend sein werden, aber wir sind gut vorbereitet. Durch die aktuelle Tabellensituation wird es ein sehr wichtiges Spiel für uns, vor allem auch für die Stimmung vor der Winterpause.” …Mittelfeldmann Max Marie, der viel Spielzeit unter Backhaus erhält: Backhaus: “Als ich mich der Mannschaft im Sommer vorgestellt habe, sagte ich, dass Fußball und Mentalität immer miteinander verknüpft sind. Max Marie hat eine unglaubliche persönliche Entwicklung hinter sich. Entwicklung ist ein Prozess und Max ist noch lange nicht am Ende. Er ist super am Ball, er kommuniziert gut im Mittelfeld, er weiß, wann er einfach spielen muss. Ich sehe wirklich viel Potenzial in ihm. Allgemein kann sich in unserem Team jeder gut entwickeln und nur so funktioniert es für uns. Jeder ist füreinander da und kann sich so entfalten, wie er ist.” …Die Löwen-Fans, die zahlreich nach Dresden fahren werden: Backhaus: “Unsere Fans sind immer da und bringen jedes Spiel eine wahnsinnige Lautstärke und Präsenz mit. Gerade das Spiel morgen Abend wird ein Fußballfest. Ähnlich wie wir haben die Dresdner tolle Fans und bringen sehr viel Stimmung mit. Spiele wie diese sind die, die jeder Fußballfan liebt." …Fabio Kaufmann, der zuletzt wenig zum Zug gekommen ist: Backhaus: „Fabio Kaufmann steht im Standing dieser Mannschaft und bei mir ganz weit oben! Fabio sitzt ganz oft bei uns und wir tauschen uns aus. Er ist wirklich sehr wichtig für uns. Natürlich haben wir im Sommer ein klares Profil gehabt, was meine Aufgabe angeht, einen Umbruch einzuleiten. Trotzdem ist Kaufi ein absoluter Führungsspieler, auch wenn er nicht auf dem Platz dabei ist. Mein Respekt für ihn könnte nicht größer sein."
Zweite Chance: In der Länderspielpause gibt es nochmals Dauerkarten
Nach dem geglückten Saisonauftakt mit starken sieben Punkten aus vier Ligaspielen bekommen alle Löwen-Fans noch einmal die Möglichkeit, sich ihren Stammplatz für die noch junge Saison 2025/26 zu sichern. Nach dem Heimspiel gegen den DSC Arminia Bielefeld am vergangenen Samstag gehen noch einmal Dauerkartenplätze in den Verkauf. Am Dienstag, dem 2. September und Mittwoch, dem 3. September findet der Verkauf im Ticket-Onlineshop , über die Ticket-Hotline sowie im Stadion-Fanshop statt. Gültig ist die Dauerkarte dann für die restlichen 15 Heimspiele im EINTRACHT-STADION und somit unter anderem auch für das Heimderby sowie beispielsweise für die Duelle gegen den FC Schalke 04 und Hertha BSC. Folgende Kategorien sind verfügbar: Sitzplatz Westtribüne: Block 1 Links Stehplatz: Blöcke 5 bis 9 Sitzplatz Osttribüne: Block 13 Rechts und Links und 14 Links Sitzplatz Nordkurve: Blöcke 15 und 16 In Block 1 Rechts, Block 4, den Blöcken 10-12 sowie in Block 14 Rechts und auf den Rolli-Rampen werden auf Grund der bereits bestehenden sehr hohen Auslastung der Blöcke keine weiteren Dauerkarten angeboten. Die Preise der Dauerkarten sind anteilig um die bereits absolvierten zwei Heimspiele reduziert. Die Vorteile der Dauerkarte: Die restlichen 15 Heimspiele sehen und im Vergleich zum Tageskartenkauf sparen. Stammplatz auch bei den Top-Spielen und beim Derby. Vorkaufsrecht auf zusätzliche Tageskarten bei vielen Heim- und Auswärtsspielen. Nutzung der Dauerkarte am Spieltag als Fahrausweis der Braunschweiger Verkehrs-GmbH (Tarifzone 40). Möglichkeit des Weiterverkaufs des Dauerkartenplatzes über die Löwen-Ticketbörse (offizieller Ticket-Zweitmarkt) mit Erstattung des anteiligen Kaufpreises. Möglichkeit der digitalen Weitergabe von Untertickets/Tageskarten bei Verhinderung. Freier Eintritt für alle Ligaheimspiele der U23, U19 und U17 von Eintracht Braunschweig in der Saison 2025/26. BTSV-Vereinsmitglieder erhalten fünf Prozent Rabatt auf den Dauerkartenpreis. Kids-Club Mitglieder erhalten zehn Prozent Rabatt auf die Kinderdauerkarte im Familienblock und der Nordkurve sowie auf das Jugend-Ticket in der Südkurve. Mitglieder offizieller Eintracht-Fanclubs erhalten fünf Prozent Rabatt auf den Dauerkartenpreis in der Südkurve. Verkaufsstellen: Online-Ticketshop Ticket-Hotline 018 06 – 12 18 95 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus allen deutschen Netzen) Stadion-Fanshop (Dienstag und Mittwoch jeweils von 10 bis 18 Uhr)
Frenkert: "Tut doppelt und dreifach weh"
Betrübt und enttäuscht. So lässt sich der Gemütszustand bei den Löwen am Ende dieses Sonntags zusammenfassen. Die Niederlage gegen Münster mindert aber nicht die Motivation der Akteure auf dem Platz, das gemeinsame Ziel zum Saisonende zu erreichen. Die Stimmen zum Spiel. Lukas Frenkert “Wir haben das typische Spiel von Preußen eigentlich nicht zugelassen. Besonders in der ersten Hälfte hatten wir, abgesehen vom Abseitstor, guten Zugriff. Da gab es wenig, das gefährlich wurde. Nach dem 1:0 im zweiten Durchgang wurde es dann, warum auch immer, weniger. Insofern ist die Niederlage heute umso bitterer. Es tut doppelt und dreifach weh. Intern und vor allem in der Mannschaft tun wir gut daran, ruhig zu bleiben. Wir haben noch zehn Spiele vor uns. Das sind 30 Punkte, die noch auszuspielen sind. Der Trainer hatte recht, dass es heute ein wichtiges Spiel war und wir unbedingt die drei Zähler hätten mitnehmen müssen. Trotzdem müssen wir damit jetzt umgehen und schleunigst wieder Punkte holen. Nur mit dieser Mentalität können wir da unten wieder rauskommen. Das Tor war im Moment sehr schön, doch aktuell habe ich das gefühlt schon wieder vergessen. Nur der Sieg hat heute gezählt und das haben wir einfach nicht geschafft. Dementsprechend gehen wir heute alle betrübt nach Hause.” Robin Heußer “Unser Tor in der 56. Minute fühlte sich auf dem Platz wie ein Befreiungsschlag an. Wir haben uns alle unfassbar für Frenki (Anm. d. Red. Lukas Frenkert) gefreut. Zu dem Zeitpunkt fühlte es sich an, als hätten wir das Spiel im Griff. Dann sind wir kurz in Unterzahl, verlassen unsere Positionen und sind im Rückraum nicht mehr konsequent. Mit einer der wenigen Chancen, die Münster hat, machen sie dann das Tor auch noch durch eine Standardsituation. Das ist brutal bitter. Jetzt müssen die Köpfe schnell wieder hoch. Es ist immer noch so, dass man mit einem Spiel wieder ein paar Tabellenplätze hochspringen kann. Deswegen müssen wir schleunigst wieder Punkte holen. Als Profi muss man während des Spiels vieles ausblenden können, dennoch ist es natürlich bitter, wenn der Kapitän ausfällt. Hoffi (Anm. d. Red. Thorben Hoffmann) ist ein sehr wichtiger Charakter auf und neben dem Platz, der Verantwortung übernimmt. Das gilt es als Team jetzt aufzufangen. Wir wünschen ihm eine gute Besserung und dass er schnellstmöglich wieder da ist.” Heiner Backhaus “Heute sprechen alle Daten, und das, was wir subjektiv wahrgenommen haben, dafür, dass wir das Spiel hätten gewinnen müssen. Wir haben in der ersten Halbzeit ein, zwei Halbchancen zugelassen und mit Sicherheit die große Chance zum 1:0 für Münster, die uns zum Glück vom VAR zugesprochen wurde. Ansonsten waren wir stabil und kommen gut aus der Halbzeit raus. Wir gehen verdient in Führung und haben eine Druckphase, in der wir das zweite Tor hätten schießen können. Ein bisschen aus dem Nichts kassieren wir den Ausgleich. Münster spielt das gut raus, wir haben kein gutes Doppelpassverhalten. Mit dem ersten Schuss kassieren wir das 1:1, das macht was mit der Mannschaft. Das hat jeder gemerkt. Wir kriegen anschließend den Freistoß rein und haben ansonsten nichts zugelassen. Von der reinen Leistung der Mannschaft heute haben wir schon viel schlechter gespielt, aber gewonnen. Ich kann meiner Mannschaft wenig Vorwürfe machen. Alles, was sie machen musste, um die Chancen auf einen Sieg zu haben, hat sie gemacht. Wir sind gerannt, hatten enge Abstände und haben uns gut durchgespielt. Für unsere Verhältnisse hatten wir viele Torchancen. Wenn ich immer nur auf unsere Fehler rumhacke, werden wir überhaupt keine Stabilität kriegen. Trotzdem fühlt es sich heute extrem schlecht an, denn jeder wusste, wie wichtig dieses Spiel war.” Alexander Ende (Cheftrainer SC Preußen Münster) “Es war uns allen bewusst, dass viel auf dem Spiel steht. In der Tabellenkonstellation stehen viele Mannschaften gerade eng beieinander. In der Partie heute sind zwei Vereine aufeinander getroffen, die mit in diesem Rennen stehen. Ich muss ein riesiges Kompliment an meine Truppe aussprechen, dass sie diesen Fight angenommen hat und nach dem Rückstand nicht weggebrochen ist. Wir sind zusammen geblieben und haben uns diesen Sieg hart erkämpft. Meine Mannschaft hat heute genau das, was gefragt war, auf den Platz gebracht. Jeder Sieg tut gut, jede Niederlage schmerzt. Die drei Punkte heute waren ein erster Schritt und die nächsten Spiele gilt es mit der selben Leidenschaft anzugehen.” Foto: Kai Falk
Backhaus: "Die Fans wieder abholen"
Die Englische Woche neigt sich dem Ende entgegen, aber noch eine Herausforderung wartet nach dem Pokalspiel auf die Löwen. Morgen um 13 Uhr rollt der Ball wieder im EINTRACHT-STADION, und die Backhaus-Elf will wieder angreifen und mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause gehen. Vor der Partie gegen den DSC sprach Cheftrainer Heiner Backhaus über… …die Kraft nach dem Pokalfight: Heiner Backhaus: “Wenn ich mich nur damit befasse, wie müde ich bin, dann habe ich automatisch Augenringe. Die Jungs müssen dadurch, sie sind fit. Wenn ich jetzt mit einer möglichen Müdigkeit kokettieren würde, wäre es ein Alibi. Wir freuen uns auf ein Fußballfest und wollen es genauso gut machen wie gegen den VfB Stuttgart. Wir wollen den Schwung mitnehmen und die Fans wieder abholen. Das Spiel gegen den VfB hat sehr, sehr viel Kraft gegeben, auch wenn es viel Kraft gekostet hat." …die Partie gegen Arminia Bielefeld: Backhaus: “Ich freue mich, gegen Mitch Kniat zu spielen. Gegen seine Mannschaften ist es immer schwer, weil sie sehr fit sind und viel pressen. Am Ende sind dass die Spiele, die ich am liebsten bestreite. Sie haben vor zwei Jahren einen Prozess in Gang gesetzt, der extrem viele Tiefen überlebt hat. Sie wissen genau, wie sie Fußball spielen wollen und geben jungen Spielern Raum für Entwicklung. Unabhängig von großen Namen, die sie in ihrem Kader so nicht haben wie andere Zweitligisten, steht ihre Idee über allem, mit einem sehr guten Trainer. Deswegen kann Arminia auch ein Stück Vorbild für uns sein. Sie haben eine Kultur verändert, wir aber auch. Es gibt Möglichkeiten, sie zu schlagen, denn wir sind in kürzester Zeit richtig gut geworden. Wir wollen den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Die Messlatte ist hoch, aber das ist schön. Jeder, der sich das Spiel am Samstag nicht anguckt, verpasst glaube ich eine richtig geile Begegnung." …den jüngsten Neuzugang Patrick Nkoa: Backhaus: “Die Verpflichtung ist eine Reaktion auf den Ausfall von Frederik Jäkel, der für mich der prädestinierte Innenverteidiger für Eintracht Braunschweig ist. Wir mussten uns nochmal absichern. Ich bin der festen Überzeugung, dass es mit Patrick funktioniert. Er ist ein Spieler, den ich damals nach Aachen geholt habe. Er weiß wie ich ticke und wie wir spielen. Er kann auf großem Raum verteidigen und ist überragend im Zweikampf. Dennoch muss er sich an die 2. Bundesliga gewöhnen.” Hier geht's zur kompletten PK im Re-Live!