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Köhler: "Wir müssen uns straffen"

Die Löwen müssen sich am zehnten Spieltag im EINTRACHT-STADION gegen die Landeshauptstädter geschlagen geben. Nach dem Spiel sprachen die beiden Cheftrainer, Kapitän Sven Köhler und Thorben Hoffmann über die Niederlage im Derby. Sven Köhler „Man muss das Spiel zweigeteilt sehen. Die ersten 17 Minuten waren wir die aktivere Mannschaft. Unser Matchplan ist aufgegangen. Wir haben hoch gepresst, Hannover hat die Bälle lang geschlagen. Das war genau das, was wir wollten. Alles, was danach passiert ist, kann man anhand einer Situation sehr gut erklären. Wir haben versucht, gut zu verteidigen und noch einmal hoch zu pressen, hatten dadurch ein, zwei Chancen, aber spätestens nach dem 0:3 war es dann vorbei. Wir werden die Rote Karte intern klären. Jeder hat anhand des Spielverlaufs gesehen, wie schmerzhaft die Karte für uns war, aber öffentlich werde ich da nicht mehr zu sagen. Aber fünf Rote Karten in zehn Spielen sind in Summe einfach zu viel. Die Hälfte der Spiele in Unterzahl zu beenden kann nicht gut gehen. Wir müssen uns straffen. Mein Gefühl für den heutigen Tag war eigentlich ziemlich gut, das hat man auch in den ersten 17 Minuten gesehen. Wir waren sehr gallig, Hannover hatte ein paar Probleme. Die ersten 17 Minuten bringen uns zwar leider keine Punkte, können uns aber Mut bringen, wenn wir weiterhin diszipliniert bleiben.“ Thorben Hoffmann „Es bricht mir für das gesamte Umfeld das Herz, weil wir wissen, wie viel so ein Derby bedeutet. Wir schneiden uns da sinnbildlich ins eigene Fleisch. Das war ein Fehler, den Erencan gemacht hat, das gehört im Sport leider dazu. Heute tut es besonders weh, denn ich finde bis zu der Roten Karte war die Leistung durchaus in Ordnung. In Unterzahl ist es dann gegen die ballbesitzstärkste Mannschaft der Liga herausfordernd, aber wir wollen da keine Ausreden suchen. Wir haben versucht mit allem, was wir haben, zu verteidigen. Ich weiß nicht, was zu der Szene geführt hat, ich war nicht dabei. Aber ich kenne Eren und er ist ein sehr kontrollierter Junge. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er ohne Grund aus der Haut fährt. Wenn man in Unterzahl 80 Minuten hinterherläuft, dann ist es schwer. Ich würde mir manchmal wünschen, dass wir härter in der Box verteidigen. Wenn ich sehe, wie einfach das zweite Tor fällt, wie wir beim zweiten Pfosten so naiv abgekocht werden. Ich versuche etwas zu retten, was nicht mehr zu retten ist und verlasse mich auf meine Mitspieler, dass sie das klären. Doch in der Konsequenz fällt dann der Doppelschlag. Ich habe mich heute nicht im Stich gelassen gefühlt. Wir stehen immer füreinander ein auch bei einer schlimmen Phase, so wie es sich heute für mich nach dem Spiel anfühlt, weil dieses Derby emotional aufgeladen ist. Das gehört im Fußball dazu und wir müssen daraus lernen. Ich verstehe die Enttäuschung der Fans." Heiner Backhaus "Durch diesen Platzverweis wurde die Statik des Spiels verändert. Ich möchte mich bei den Fans entschuldigen für die Art und Weise, wie wir heute leichtfertig diese rote Karte erhalten. Das ist mit nichts zu entschuldigen. Das, was Eren da gemacht hat, kennen wir von ihm nicht. Erencan ist ein junger und normalerweise ruhiger Spieler. Er darf sich auf so eine Provokation nicht einlassen, das muss er als Lernprozess mitnehmen. In der Phase war die Rote Karte leider spielentscheidend für uns. Wie wir Tore bekommen, das ist ein Muster, dass sich durch die ganze Saison zieht. Hereingaben, die wir schlecht verteidigen, wo wir nicht am Mann sind. Das kann man trainieren, aber muss es dann auch im Spiel umsetzen. Die Tore hätten alle in der Entstehung schon verhindert werden können. Das haben wir heute nicht geschafft. Wir haben das Spiel also wegen zwei Sachen verloren: Durch die Rote Karte und die nicht vorhandene Härte und Stärke in den Zweikämpfen in entscheidenden Situationen." Christian Titz “Es war ein Spiel, was wir mit der Ruhe angehen und versuchen wollten, Spielkontrolle mit reinzunehmen. Der Platzverweis hat das Spiel für uns begünstigt. Zur Wahrheit gehört auch dazu, dass wir erst nach dem Platzverweis die Möglichkeiten herausgespielt haben. Es ist wichtig, dass man im Spiel drinbleibt, denn der Gegner hat gewechselt und umgestellt. Wir sind stabil geblieben und haben das Spiel konsequent für uns zu Ende gespielt.”

Marie: "Gehen mit Hunger in die neue Woche"

Ein bitterer Gegentreffer in der Nachspielzeit kostet die Eintracht den Auswärtssieg in Paderborn. Doch der Zähler beim Tabellenzweiten war mit mehr als 30 Minuten Unterzahl sehr hart erkämpft. Die Stimmen zum Spiel. Robin Heußer: “Wenn du so spät so ein Gegentor kassierst, dann fühlt es sich wie eine Niederlage an. Man muss aber auch sagen, dass Paderborn es über das gesamte Spiel gut gemacht hat und dann geht das 1:1 auch in Ordnung. Ich hab mir bei meinem Tor das Leder auf rechts gelegt und habe den Bewegungsvorsprung auf meiner Seite. Dann habe ich probiert ihn so scharf es geht nach links zu platzieren. Ich bin froh, dass es jetzt mal geklappt hat. Es war auch so ein wenig ein Wendepunkt in der Partie, wir waren danach besser drin. Ich muss auch das 2:0 machen, das ist ganz klar. Die Rote Karte war dann ein weiterer Wendepunkt. Durch den Platzverweis holen wir Paderborn wieder ins Spiel, aber absolut kein Vorwurf an Patrick (Nkoa, d.Red). Zuvor hatten wir selbst einige gute Kombinationen in unserem Offensivspiel, das war im ersten Durchgang noch nicht so. So kurz nach dem Spiel ist die Enttäuschung da, dass es keine drei Punkte geworden sind. Den Zähler nehmen wir aber gerne mit. Uns war klar, dass es hier schwer wird. Und bleiben noch neun Spiele da versuchen wir die maximale Ausbeute zu holen und werden alles reinwerfen.” Max Marie: “Es war ein sehr schwieriges Spiel für uns. Paderborn hat es auch gut gemacht, sie agieren gut mit dem Ball. Umso bitterer war es dann, dass wir erneut, wie auch schon gegen Münster und Darmstadt, die Führung so aus der Hand geben. Dennoch dürfen wir nicht vergessen: Wir nehmen hier einen Punkt gegen den Tabellenzweiten mit. Vor dem Spiel hätten wir das alle so unterschrieben. Wir sehen ja, dass wir verteidigen können, auch in Unterzahl. Es gab auch andere Spiele, in denen wir in Unterzahl anders gespielt haben. Wir haben das heute besser gemacht, als die anderen Male und können stolz auf uns sein. Wir gehen mit Hunger in die neue Woche und wollen die Fortuna unbedingt schlagen. Wenn wir so spielen wie heute, wissen wir, dass es auf jeden Fall möglich ist.” Heiner Backhaus: “Es war von Beginn an ein sehr intensiv geführtes Spiel. In den ersten zehn, 15 Minuten hat uns der SC Paderborn komplett eingeschnürt, da hatten wir sehr viel Glück. Dann haben wir uns aber ins Spiel reingearbeitet. In der ersten Halbzeit hatten wir noch wenig offensive Durchschlagskraft, in der zweiten Hälfte haben wir ein bisschen die Ketten abgelegt. In der Phase, in der wir das Tor machen, waren wir die spielbestimmende Mannschaft und hatten Belagerungsphase. Robin (Heußer, d. Red.) belohnt sich mit seinem Tor und können dann das zweite machen. Just in diese Chance bekommen wir die rote Karte, was dann die Statik des Spiels verändert hat. Durch die Einwechselung von Sancho (Di Michele Sánchez, d. Red.) haben wir versucht, die Flügel zu schließen, er hat wie alle Einwechselspieler einen hervorragenden Job gemacht. Ich will nicht von zwei verlorenen Punkten reden, wir haben einen verdienten Punkt geholt. Für die Defensivleistung, den Einsatz und die Kompaktheit gibt es ein großes Lob für die Mannschaft. Vor dem Spiel hätten wir alle gesagt, dass ein Punkt Goldwert wäre. Aber Fakt ist, wenn man so nah dran ist, will man auch den Dreier einfahren. Ein Sieg hätte einen Befreiungsschlag-Charakter gehabt.” Ralf Kettemann (Cheftrainer SC Paderborn 07): “Die Statistiken sind relativ klar. Wir waren sehr oft in Richtung Tor unterwegs, aber mit welcher Leidenschaft die Braunschweiger das wegverteidigt haben, war stark. Es hat uns heute etwas die Durchschlagskraft gefehlt, aber wie oft wir an den Sechzehner gekommen sind, war schon top. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, auch, was das Thema Einsatz angeht. Ich bin mit der Spielleistung absolut zufrieden. Meine Mannschaft war heute im Schnitt 23,1 Jahre alt, da muss man einfach mal den Hut ziehen. Ich würde sagen, an so einem Tag wie heute, muss man als Top-Mannschaft trotzdem das 1:0 machen. Ich habe eine Top-Chance von Nick Bätzner gesehen, den macht er fünf von zehn Malen. Hätten wir geführt, wäre das Spiel sicher nochmal ein anderes. Und es war nicht so, dass sich Braunschweig die Möglichkeiten erspielt hat, wir haben heute unseren Teil dazu beigetragen. Ich bin stolz auf die Jungs, dass sie noch den Ausgleich gemacht haben, über die 90 Minuten betrachtet ist aber schon eine Enttäuschung da.” Foto: Kai Falk

Ehlers: "Es ist eine große Erleichterung"

Die Eintracht feiert mit dem 3:2-Erfolg einen wichtigen Auswärtssieg in Dresden und bewies dabei richtige Comeback-Qualitäten. Durchgang eins dominierte die Mannschaft so sehr, dass sie sich fast ärgern musste, “nur” mit 2:0 zu führen. Nach dem Seitenwechsel kamen dann die Hausherren per Doppelschlag zurück und gestalteten die Partie wieder komplett offen. Doch Patrick Nkoa hatte in Elbflorenz das letzte Wort und brachte mit seinem Debüttor die Löwen auf die Siegerstraße. Hier kommen die Stimmen zum Spiel Kevin Ehlers “Es ist eine große Erleichterung, erst recht nach diesem Spielverlauf. Wir haben eine super erste Halbzeit gespielt und müssen mindestens 3:0, 4:0 führen. Ich glaube, dass das unsere beste erste Halbzeit der gesamten Saison war. Dann kommen wir zu passiv aus der Kabine und durch das 2:1 brennt der Kessel. Das war schon extrem eklig. Nach dem 2:2 haben wir es gut gemacht, alles reingeworfen und uns mit dem 3:2 belohnt. Ich denke, wir hatten einen super Matchplan und es ist alles aufgegangen. Wir haben immer wieder hinter die Kette auf unsere Pfeile gespielt und die zweiten Bälle aufgesammelt. Das hat richtig gut funktioniert und dann hatten wir Spielfreude nach vorne. Das zeichnet uns auch aus, wenn wir uns trauen.” Heiner Backhaus "Was für ein Spiel. In der ersten Halbzeit haben wir unser Spiel gespielt, waren am Limit und die klar bessere Mannschaft. Wir wussten, dass es nach der Halbzeit eng werden kann, wenn Dynamo auf ihre Kurve mit ihren Fans spielt. Damit, dass sie das Spiel so schnell drehen, haben wir nicht gerechnet. Wichtig war es aber, dass wir standhaft geblieben sind und das Spiel erneut drehen konnten. Dennoch hätten wir das Spiel schon in der ersten Hälfte entscheiden müssen. Wir sind eine Mannschaft, die sich sehr über das Pressing und das Konterspiel definiert. Unsere Mannschaft hat viele Rückschläge in den letzten Wochen erleiden müssen. Heute ist unser Matchplan aufgegangen, wir haben auch zum Schluss noch gut verteidigt und haben uns somit die drei Punkte völlig verdient.” Thomas Stamm (Trainer SG Dynamo Dresden) “Für die erste Halbzeit gibt es keine Entschuldigung. Uns fehlten die Basics. Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr viel Kontrolle, aber machen dennoch nach vielen Chancen nur zwei Tore. Hätten wir 90 Minuten so gespielt, wie in der ersten Hälfte, dann wäre ein Punkt verdient gewesen. So haben die Braunschweiger aber verdient gewonnen.”

Backhaus: "Wir müssen die Füße auf dem Boden halten"

Nach zwei Siegen zum Saisonstart und einem spielfreien Wochenende steht für die Löwen am Samstag um 13 Uhr im BBBank Wildpark das Duell beim ebenfalls noch ungeschlagenen Karlsruher SC an – dabei muss Coach Heiner Backhaus weiterhin auf Robin Krauße und Sidney Raebiger verzichten, zudem fällt auch Frederik Jäkel aus. Zuletzt war es im Februar dieses Jahres die Eintracht, die als bislang letzte Gastmannschaft in Karlsruhe einen Sieg einfahren konnte. Auf der Pressekonferenz vor dem Duell im Badener Land sprach der Cheftrainer über… …den Karlsruher SC: Heiner Backhaus: “Sie sind eine sehr erwachsene, erfahrene und heimstarke Mannschaft. Der Wildpark ist auch ein sehr schönes Stadion. Mit Sicherheit sind sie individuell eines der besseren Teams in der Liga. Sie haben bereits ein starkes Preußen Münster im ersten Spiel geschlagen und dann Hertha BSC im fast vollen Olympiastadion einen Punkt abgetrotzt. Marvin Wanitzek ist ein Schlüsselspieler, den es in dem Spiel zu bewachen gilt. Wenn der eine Möglichkeit zum Schuss oder zum finalen Ball hat, muss er gestoppt werden. Sie spielen, um zu gewinnen und für das Ergebnis. Der KSC investiert vielleicht nicht so viel in ihr Pressing, wie andere Teams. Dennoch können sie sich brutal auf ihre Dreierkette verlassen.” …die Spielweise und das Training: Backhaus: “Für die Art, wie wir Fußball spielen wollen, brauchen wir viel PS. Diese PS holst du dir durch Training im roten Bereich, da zieht man auch eine unheimliche mentale Stärke draus. Die brauchen wir ebenfalls. Wir haben jetzt zwei Spiele gewonnen, sind aber trotzdem mit beiden Füßen felsenfest auf dem Boden verankert. Wir wissen, dass wir zum Teil Glück gehabt haben, das benötigst du aber auch. Dieses Glück baut sich auf der Tüchtigkeit auf. Diese Tüchtigkeit ist die Quantität der Sprints und die Bereitschaft einen Zweikampf zu führen. Dadurch kommst du in Balleroberungen und damit kannst du jedem Gegner in dieser Liga weh tun. Dementsprechend mussten wir da noch was nachlegen. Es war grenzwertig, aber wir haben drei Verletzte, zwei davon schon über längere Zeit. Deswegen ist die Belastungsstufe gerade gut verträglich für die Mannschaft. Spricht für die Jungs, dass sie ihr Leben abseits des Platzes gut führen und wir auch eine gute Betreuung durch die Physios und Ärzte haben. Wir müssen den nächsten Schritt gehen, was die Körner angeht. Die Verbesserung des Spiels mit dem Ball ist ein stetiger Prozess, da geht es auch beispielsweise darum, dass ein Lino Tempelmann noch mehr in die Rolle reinkommen muss, die wir von ihm kennen. Trotzdem sind wir gut vorbereitet und haben in der spielfreien Woche unter intensiver Belastung gearbeitet. Da konnten wir die Fähnchen noch ein wenig weiter nach vorne stecken können. So stehen wir nun vor einer Englischen Woche mit einer schweren ersten Aufgabe.” …die Pause am Wochenende: Backhaus: “Es war eine bewusste Entscheidung ein internes Elf-gegen-Elf zu spielen. Es gab Anfragen und wir hätten gegen andere Teams spielen können. Ich denke aber, dass man im eigenen Kader so viel Potenzial hat, dass man freisetzen muss. Wenn wir ein Testspiel gemacht hätten, dann hätten die Stammspieler wahrscheinlich weitergespielt und die anderen hätten Spielersatztraining gemacht oder Box-to-Box-Läufe absolviert. So haben wir sie in einer mehr als wettkampfnahen Belastung. Das war wichtiger, so konnte jeder der Jungs zeigen, was er kann. Es gibt keinen Vor- und Nachteil, ob du mal ein Wochenende keine Partie vor der Brust hast.” Die gesamte Pressekonferenz im Re-Live!

Niedersachsenderby der U19

Dieses Wochenende verspricht nicht nur bei unseren Profis wieder spannende Duelle, sondern auch beim Löwen Nachwuchs. So steht für die U19 das Niedersachsenderby in den Startlöchern. Und auch die anderen Nachwuchsmannschaften hoffen an diesem Wochenende auf wichtige Zähler für die Tabelle. Hier gibt es einen Überblick über die bevorstehenden Begegnungen der Nachwuchslöwen. Eintracht U23 – VfV Borussia 06 Hildesheim (Samstag, 18. Oktober 2025, 14 Uhr) Wichtiges Heimspiel für unsere U23: Der Eintracht-Motor scheint in dieser Saison noch etwas zu stottern. Trotz guter Auftritte bleiben die Punkte aktuell noch aus. Vor der Partie stehen die Nachwuchslöwen nach dem zehnten Spieltag auf Tabellenplatz 14. Erst einen Sieg konnte das Team von Trainer Fabian Adelmann in der laufenden Saison feiern. Eine Statistik, die es diese Woche mit aller Kraft zu verbessern gilt. Trotz der unglücklichen Niederlage am vergangenen Spieltag beim SV Wilhelmshaven, zeigten die Löwen eine Leistung, auf die sich aufbauen lässt. Und das am besten schon an diesem Wochenende: Die Blau-Gelben empfangen einen stark aufgestellten Gegner aus Hildesheim. Trainer Adelmann betont vor der Partie: „Über die Qualität dieser Mannschaft müssen wir gar nicht sprechen, man sieht was dort investiert wird um wieder in die Regionalliga aufzusteigen.“ Der Blick soll aber vor allem auf seiner Mannschaft liegen, die das Spiel mutig und mit vollem Einsatz angehen will. Neben dem Selbstvertrauen, das die Adelmann-Elf aus der zweiten Halbzeit des vergangenen Spiels mitnehmen soll, müsse das Team auch erneut Leidenschaft und Glaube auf den Platz bringen, damit die Punkte in der Löwenstadt bleiben: „Das ist ein besonderer Gegner und ein besonderes Spiel, die Jungs kennen sich untereinander und von ihnen haben auch einige eine Eintracht-Vergangenheit“, ergänzt Adelmann. Anpfiff der Partie ist am Samstag, dem 18. Oktober um 14 Uhr in der Rheingoldarena am Eintracht-Stadion. Hannover 96 – Eintracht U19 (Samstag, 18. Oktober 2025, 13 Uhr) Bevor die Profimannschaften kommende Woche im Derby in der Hamburger Straße aufeinandertreffen, müssen sich die Nachwuchsmannschaften der U19 im Niedersachsenderby gegeneinander behaupten. Ein Duell, in dem unabhängig von der Tabellensituation und der Form beider Teams, alles passieren kann. Nach der 1:2-Niederlage zuhause im Hinspiel, haben die Löwen noch eine offene Rechnung mit den Rivalen aus der Nachbarstadt zu begleichen. Das sieht auch U19-Trainer Niklas Bahr so: Der Eintracht Trainer will wie zuletzt im erfolgreichen Pokalspiel gegen Hansa Rostock, die Stärken des Gegners zunichtemachen ohne dabei das eigene Spiel zu sehr zu vernachlässigen. Die Qualität des Heimteams sei dennoch nicht zu unterschätzen: „Wir brauchen am Samstag eine Leistung die nah am Maximum ist, um gegen eine Top-Mannschaft der Liga drei Punkte zu holen.“ Insbesondere im Ballbesitzfußball und in Umschaltmomenten zeigt der Tabellenzweite Hannover in der DFB-Nachwuchsliga aktuell seine Stärken. Für die Nachwuchslöwen gilt es diese mit einer geschlossenen Defensivleistung zu mindern. Und auch die Bilanz der letzten Begegnungen ist ausgeglichen: Gegen das Team aus der Landeshauptstadt stehen zwei Siege und zwei Niederlagen aus den letzten vier Partien zu Buche. Verzichten muss die Eintracht auf die gesperrten Len Schütt und Luca Gille. Anpfiff des Derbys ist am Samstag, dem 18. Oktober um 13 Uhr im Eilenriedestadion in Hannover. Eintracht U17 – Holstein Kiel (Samstag, 18. Oktober 2025, 11 Uhr) Heimspiel für unsere U17! Nach sieben Spieltagen stehen die Löwen noch ohne Sieg auf dem letzten Tabellenplatz. Das soll sich in dieser Woche ändern. Bereits im letzten Spiel war die Eintracht nah dran: In einem umkämpften Spiel gelang es den Löwen, sich mit einem Punkt gegen den SC Paderborn 07 zu belohnen. Am Wochenende empfängt das Team von Eintracht Coach Niels Quante den aktuell viertplatzierten Holstein Kiel. Zuletzt gut in Form, mussten sich die Kieler am vergangenen Spieltag dem Tabellenführer aus Hannover geschlagen geben. Das Hinspiel der Partie endete mit einer 1:2 Niederlage aus Sicht der Blau-Gelben zu Gast in Kiel. Anpfiff der Partie ist am Samstag, dem 18. Oktober um 11 Uhr am Nachwuchsleistungszentrum. SVG Göttingen – 1. Frauen (Sonntag, 19. Oktober 2025, 11 Uhr) Ein Ergebnis, das den Anspruch und die Zielsetzung der Löwinnen klar untermauerte, gab es am vergangenen Spieltag im Topspiel gegen die SG Rodenberg (7:1). Doch das nächste schwere Duell steht schon vor der Tür. Die Blau-Gelben gastieren am Sonntag um 11 Uhr auf der Sportanlage Sandweg beim SVG Göttingen. Der SVG spielt als Aufsteiger bislang eine gute Saison. Nach zehn Spieltagen stehen die Göttinger mit sechs Siegen auf dem vierten Tabellenplatz. Eine Bestandsaufnahme, die für Eintracht Coach Simon Wintgen nicht allzu überraschend kommt: „Göttingen ist kein normaler Aufsteiger. Sie haben die besten Spielerinnen aus der Auflösung von Rot-Weiß im Sommer dazu bekommen.“ Dennoch scheuen die Löwinnen sich nicht die Favoritenrolle für das Spiel anzunehmen. Weiterhin ungeschlagen möchte die Wintgen-Elf den nächsten Verfolger im direkten Duell abschütteln: „Bis jetzt haben wir die Phase, in der wir auf mehrere unangenehme Gegner infolge treffen, sehr gut gemeistert. Mit Göttingen haben wir nun eine weitere Aufgabe zu erfüllen und wollen den Schwung aus dem Rodenberg-Spiel natürlich mitnehmen“, erklärt der Cheftrainer. Und auch personell gibt es gute Neuigkeiten: Zwei Spielerinnen kommen aus dem Urlaub zurück und liefern dem Trainer somit weitere Optionen für das Auswärtsspiel in Göttingen. Foto: Torsten Utta

U23 muss in Wetschen ran

Natürlich sind am Wochenende wie gewohnt nicht nur die Profis auf Punktejagd, sondern auch die Nachwuchsmannschaften kämpfen im Pflichtspielbetrieb um Zählbares. Einzig die Löwinnen haben spielfrei und dürfen sich über ein freies Wochenende freuen. Hier gibt es den Überblick über die Einsätze der Nachwuchsteams. TSV Wetschen - Eintracht U23 (Samstag, 13. September 2025, 15 Uhr) Endlich! Die Elf von Chefcoach Fabian Adelmann hat sich am vergangenen Wochenende die ersten drei Punkte der Saison gesichert. Gegen den FC Verden 04 sorgte ein 2:0-Heimerfolg für Erleichterung bei den Blau-Gelben. Natürlich hofft man nun gegen Aufsteiger TSV Wetschen auf einen geplatzten Knoten. Der Dorfverein aus dem Landkreis Diepholz spielt nach einem dominanten Aufstieg aus der Landesliga Hannover mit elf Punkten Vorsprung erstmalig in seiner Vereinsgeschichte in der Oberliga. Für die U23 wird es das erste Aufeinandertreffen mit dem TSV sein, der am vergangenen Spieltag erst in der Nachspielzeit gegen den Heeslinger SC den bitteren 2:2-Ausgleich hinnehmen musste. Dadurch steht der Verein aus der Samtgemeinde Rehden mit einem Punkt mehr vor den Löwen, die nach dem Erfolgserlebnis nun bestenfalls direkt nachlegen wollen. Mit einem Sieg in Wetschen wäre nicht nur der Anschluss an das Tabellenmittelfeld wieder hergestellt, sondern auch der Sprung aus den Abstiegsrängen in Reichweite. Hamburger SV - Eintracht U19 (Samstag, 13. September 2025, 13 Uhr) Vier Spiele, vier Niederlagen. Die U19 der Eintracht hätte sich durchaus einen besseren Start in die neue Spielzeit der DFB-Nachwuchsliga vorstellen können. Nachdem man dreimal mit nur einem Tor Unterschied die Zähler abgeben musste, kam man auch am vergangenen Wochenende in Kiel trotz eines zwischenzeitliches 1:4-Rückstandes noch auf 3:4 heran, ehe die Störche in der Nachspielzeit mit dem 3:5 den Deckel draufmachten. Das Team von Niklas Bahr bekommt nun beim bisher noch ungeschlagenen Hamburger SV eine neue Chance auf den ersten Dreier der Saison. Die Hausherren aus der Hansestadt konnten die vergangenen vier direkten Vergleiche alle für sich entscheiden und erwischten auch in der laufenden Spielzeit einen guten Start. So gewann man bereits gegen Hannover, den Blumenthaler SV, im Stadtderby gegen den FC St. Pauli und schaltete auch Werder Bremen aus. Auf die Nachwuchslöwen wartet also ein echter Brocken, doch irgendwann muss ja jede Serie einmal reißen. Warum nicht die des HSV gegen die Blau-Gelben? Eintracht U17 – Arminia Bielefeld (Samstag, 13. September 2025, 13 Uhr) Die Eintracht darf erneut im heimischen NLZ antreten und empfängt am morgigen Samstag - zeitgleich zum Anpfiff der Profis in Darmstadt - Arminia Bielefeld zum Kampf um die Punkte. Nach der 0:3-Niederlage gegen den VfL Osnabrück am vergangenen Spieltag und null Punkten nach zwei Spielen geht es für die U17 darum, die ersten Zähler einzufahren. Auch die Bielefelder sind vor dem 3. Spieltag noch sieglos, haben aber dank eines Unentschiedens bereits einen Zähler auf der Habenseite. Das Remis erspielte sich der DSC in der Vorwoche beim 1:1 gegen Holstein Kiel, zuvor setzte es eine deutliche 0:5-Niederlage in Hannover. Eintracht U15 – SV Werder Bremen (Samstag, 13. September 2025, 16 Uhr) Nicht nur die U17 von Niels Quante spielt im Kennel, auch die U15 trägt am morgigen Samstag ein Heimspiel aus. Zu Gast ist die Mannschaft vom SV Werder Bremen. Die Löwen sind mit zwei Siegen und zwei Niederlagen ordentlich in die Spielzeit gesartet und liegen mit sechs Zählern auf Rang sieben der Tabelle. Weniger erfolgreich verlief der Saisonstart für die Bremer, nur ein Sieg aus vier Spielen bedeuten in der C-Junioren Regionalliga Nord aktuell den Abstiegsrang elf. Die blau-gelbe U15 kann mit einem Heimerfolg andocken an die Spitzengruppe der Liga. 1. Frauenmannschaft hat spielfrei Die Löwinnen sind nach fünf Siegen aus fünf Spielen der Ligaprimus und grüßen von der Tabellenspitze. Am kommenden Wochenende haben die Damen spielfrei und somit nicht die Möglichkeit, ihr Punktepolster auszubauen. Genießt das freie Wochenende! Foto: Frank Hesse

Backhaus: "Die Jungs strotzen vor Selbstvertrauen"

Am morgigen Freitag startet die Eintracht mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg in die Rückrunde. Nimmt man die Bilanz des Jahresendspurts als Grundlage, treffen im EINTRACHT-STADION zwei formstarke Teams aufeinander, die beide vor Weihnachten kräftig punkten konnten. In der ersten Pressekonferenz des Jahres 2026 sprach Cheftrainer Heiner Backhaus unter anderem über… …die vergangenen Vorbereitungstage: Heiner Backhaus: „Es waren turbulente Tage. Wir sind voller Überzeugung hier in Braunschweig geblieben, dann hat Bochum das geplante Testspiel abgesagt. Wir haben das Beste aus der Situation gemacht und gegeneinander gespielt. Vorher mussten wir den Rasen jedoch vom Eis befreien. Ich hatte eine große Klappe und dachte, wir brauchen 20 Minuten, am Ende waren es vier Stunden. Die Jungs haben es gut gemacht und strotzen vor Selbstvertrauen. Die Wochen vor Weihnachten waren Balsam für die Eintracht-Seele. Das merkt man auch im Training. Es geht darum, jetzt wieder nach vorne zu schauen. Es geht bei 0:0 wieder los - es wird hochintensiv. " …den 1. FC Magdeburg: Backhaus: „Magdeburg geht es ähnlich wie uns. Beide Mannschaften hatten zuletzt hervorragende Ergebnisse im Schlussspurt des Jahres. Ich bin mir sicher, dass beide Teams noch nicht bei 100 Prozent sind, ähnlich wie nach einer Sommerpause. Im Hinspiel hatten wir sehr viel Glück und haben keinen guten Fußball gespielt. Wir hoffen, dass wir auch morgen das Glück wieder auf unserer Seite haben. Es ist eine Mannschaft, die auch vor dem Trainerwechsel inhaltlich schon gut unterwegs war. Es ist eine Mannschaft, die auf gar keinen Fall da unten in die Tabelle gehört - vom Potential und der spielerischen Klasse her ist es eine Top-Mannschaft. Sie haben gegen jeden Gegner in der Regel mehr als 50 Prozent Ballbesitz." …den Abgang von Chris Conteh: Backhaus: „Trotz aller Professionalität tut der Abgang total weh - auf der einen Seite sportlich, auf der anderen Seite menschlich. Ich habe Chris im Sommer kennengelernt, seine menschliche Entwicklung ist unfassbar. Er wurde zu einem Spieler, der permanent gelacht hat und dem die Spielfreude ins Gesicht stand. Genau wegen solchen Spielern machen wir den Trainerjob, weil es eine Freude ist, diesen Jungs beim Fußball spielen zuzuschauen. Aber mit den Emotionen bei Seite: Er ist verletzt und hätte morgen, vermutlich auch kommende Woche nicht spielen können. Daher ist der Abgang überhaupt kein Alibi für die nächsten Tage und Wochen. Ich hatte eine schlaflose Nacht, als ich die Info bekam und er mir gesagt hat, dass er gehen möchte. Aber ich denke, dass unser Weg so klar ist, dass wir uns den Fehler nicht erlauben dürfen, Spieler festzunageln. die ihr Potential hier abgeliefert haben. Der Weg von Eintracht ist genau dieser, wir müssen das ertragen.“ …einen möglichen Einsatz von Faride Alidou: Backhaus: „Faride kann eins zu eins die Position von Chris spielen. Er kennt die Liga bestens, hat schon Bundesliga gespielt und durfte die Champions League-Hymne hören. Das ist schon nicht so schlecht. Er ist aber auch ein Spieler, der hier den Prozess der Entwicklung durchgehen muss. Er braucht Stabilität, vorher müssen wir die Beziehungsebene klären. Er hat das Beste weit vor sich. Er ist entwicklungsfähig und wir haben mit der Kaufoption die Hand drauf. Faride ist hier und kann sofort ein Thema sein für das Spiel morgen.“

Ausbildungskonzept

Ausbildungskonzept Unsere Mission ist es, unsere Sportler gemäß der hier vorgestellten Ausbildungspyramide zu entwickeln und dabei nicht nur eine sichere Umgebung für die Ausübung ihres Sports zu gewährleisten, sondern dabei gleichzeitig auch eine Chance zu bieten, ihre sportliche Höchstleistung zu erreichen. Genau aus diesem Grund beginnt unsere Ausbildung auch nicht erst bei uns – viel mehr wollen wir auch die Vereine und Sportanbieter in der Region durch eine beidseitig gewinnbringende Zusammenarbeit dabei unterstützen, die Ausbildungsphase der Sportler, die sie begleiten, also vor allem die Zeit vor Eintritt in die U12, bestmöglich zu gestalten. Sobald die Spieler in unser NLZ eintreten, versuchen wir sie dann dabei in verschiedenen Bereichen der Entwicklung wie z.B. Fußball, Ernährung, Regeneration, Schule und Ausbildung, Soziales o.ä. zu unterstützen und diese Unterstützung in einem strukturierten und langfristigen Ausbildungsplan zu implementieren, um dadurch die Entwicklung der Spieler möglichst umfassend zu fördern. Unser NLZ lässt sich vielleicht mit einer Schule vergleichen – einer Schule des Sports, des Fußballs, der Gesundheit und der sozialkompetenten, verantwortungsbewussten Menschen. Fußball ist ein nie endender Kreislauf der Verbesserung. Als Spieler (und auch als Mitarbeiter) ist es jederzeit möglich, an verschiedenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu arbeiten oder/ und sich mental darauf vorzubereiten, den Anforderungen des Spiels bestmöglich gerecht zu werden. Dabei ist es für ein erfolgreiches Umfeld entscheidend zu verstehen, dass all diese Aspekte wichtig sind – die Leistungsfähigkeit wird von weitaus mehr Faktoren beeinflusst als nur von dem Training auf dem Platz! Um bei dem Vergleich der Schule zu bleiben, gibt es bei uns im NLZ daher auch Lehrende, die für unterschiedliche Fachbereiche verantwortlich sind. Fußball Das fußballspezifische Training deckt in der Regel vor allem den taktisch-technischen Bereiche in unserem Konzept ab. In unserer Fußballausbildung bildet die Taktik, also die verbale und nonverbale Kommunikation zwischen den Spielern und der Fußballumgebung sowie die Förderung der Spielintelligenz die Basis. Dementsprechend ist der Kontext der Trainingseinheiten von allerhöchster Bedeutung. Fußball sollte für uns Fußball sein - während der Spiele und während des Trainings. Alles was wir machen dreht sich um Fußball bzw. um die Aktionen des Fußballs. Und genauso trainieren wir auch – alle Trainingseinheiten spiegeln immer unsere Eintracht DNA wider und werden zusätzlich durch die Prinzipien und Methoden der unterschiedlichen Fachbereiche unterstützt. Das Ziel dieser ganzheitlichen Ausbildung ist ein taktisch und technisch intelligenter Spieler, der eines Tages den Weg in den nationalen Spitzenfußball finden kann. Schule Die Schule und der Sport dürfen sich nicht gegenseitig behindern – im Gegenteil! Wir sind bestrebt, dass jeder Nachwuchsspieler einen Schulabschluss, der seinen Fähigkeiten entspricht, erreicht. Im Vordergrund der angestrebten Schulabschlüsse stehen dabei der Realschul- sowie der gymnasiale Abschluss. Kooperationsschule der Eintracht ist die IGS Wilhelm Bracke, die seit Juni 2016 offiziell das Zertifikat “Eliteschule des Fußballs” trägt. Im Anschluss an die schulische Ausbildung wird eine berufliche Ausbildung bzw. der Besuch einer Hochschule angestrebt. Auch Praktika und Freiwilligendienste erweisen sich als positive Bausteine nach der schulischen Ausbildung. Hier stehen wir den Spielern unterstützend und beratend zur Seite, in dem wir z.B. Nachhilfe und Kompensationsunterricht eng mit den Trainern abstimmen, um so die Doppelbelastung von Schule und Sport möglichst gut abzufangen. Persönlichkeitsentwicklung Der Alltag der jungen und heranwachsenden Menschen im Leistungsfußball ist sehr vielfältig und anspruchsvoll. Neben der fußballerischen Ausbildung im NLZ von Eintracht Braunschweig ist es das Ziel, jeden Spieler auf seinem Weg zu einem angemessenen Schulabschluss und/oder zu einer entsprechenden Berufsausbildung unterstützend zu begleiten. Damit will man im NLZ vor allem auch der sozialen Verantwortung gegenüber den jungen Fußballern gerecht werden - denn selbst der talentierteste Fußballspieler wird den Sprung in den Profikader nicht mit Sicherheit schaffen. Damit einer Karriere „nach der Karriere“ nichts im Weg steht, ist die schulische und soziale Entwicklung jedes einzelnen Spielers von besonderer Relevanz. Die Prioritäten der Ausbildungsphilosophie berücksichtigten nicht nur die sportlichen, schulischen und beruflichen Entwicklungen der dem NLZ anvertrauten jungen Menschen, sondern in gleichem Maße auch die Persönlichkeitsentwicklung und damit die Vermittlung von sozialen und ethischen Werten. Hier werden die jungen Spieler gezielt von Fachkräften wie Sozialpädagogen und Sportpsycholog*innen begleitet, aber auch alle anderen Mitarbeiter*innen des NLZ sowie der Trainer- und Betreuerstab, haben im Rahmen ihrer Vorbildfunktion den verbindlichen Auftrag, die jungen Menschen ganzheitlich zu begleiten. Sportmedizin Zweifelsohne ist die Gesundheit der wichtigste Faktor für maximale und nachhaltige Spitzenleistung, deshalb ist uns eine professionelle sportmedizinische Betreuung unserer Spieler besonders wichtig. Sportmedizin ist dabei ein weit gefasster Begriff. Bei uns wird die Sportmedizin von der medizinischen Betreuung, der Physiotherapie sowie dem Präventions- und Rehabilitationstraining abgedeckt. Dabei arbeiten unsere Mitarbeiter stets in enger Abstimmung mit externen Medizinern und Therapeuten sowie mit unseren Mannschaftstrainern zusammen, um den Spielern eine bestmögliche medizinische Versorgung zu gewährleisten. Athletiktraining Das Athletiktraining ist der Grundstein der sportlichen Leistungsfähigkeit und erleichtert die Entwicklung eines breitaufgestellten und robusten Athleten. Ein solcher Athlet hat ein überaus hohes Potenzial für seine sportartspezifische Leistungsfähigkeit – bei uns in dem Sportspiel Fußball. Ein gut konzipiertes Programm umfasst daher eine sportartunspezifische Ausbildung der motorischen Grundfertigkeiten Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit und dient vor allem als Basis der späteren Spitzenleistung sowie der Verringerung des Verletzungsrisikos. Ab der U15 übertragen wir diese athletischen Grundeigenschaften auf sportartspezifische, technisch-taktische Fähigkeiten, damit unsere Spieler diese dann in dem unvorhersehbaren und unkontrollierbaren Umfeld des Fußballs auf einem möglichst hohen Niveau ausführen können. Aus einem breit aufgestellten Athleten muss zunehmend ein Fußballspieler werden. Sportpsychologie Im Rahmen der sportpsychologischen Betreuung verfolgen wir die übergeordneten Ziele, die mentale Gesundheit der Spieler aufrecht zu erhalten sowie ihre Leistungsfähigkeit zu optimieren und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Hierbei fördern wir die Fähigkeit, die persönliche Bestleistung auch unter Druck und Einfluss von Emotionen abrufen zu können. Des Weiteren unterstützen wir die Spieler bezogen auf die Stärkung des Selbstvertrauens oder den Umgang mit persönlichen Rückschlägen wie Verletzungen, Misserfolgen oder auch Problemen neben dem Sport. Wir legen großen Wert auf die Entwicklung reflektierter und eigenständiger Persönlichkeiten. Wir unterstützen die Spieler dabei, ihr volles Potential zu entfalten. Nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz. Nicht als Fußballer, sondern auch als Sportler und vor allem als Mensch. Ernährung Aus dem anspruchsvollen Zeitplan eines Nachwuchsspielers entstehen vor allem große Herausforderungen in Bezug auf eine ausreichende und adäquate Nahrungsaufnahme. Gerade aus sportwissenschaftlicher Sicht spielt der Energiebedarf und dessen optimale Abdeckung eine wichtige Rolle in der Entwicklung sportlicher Leistung. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass die Spieler eine entsprechende Einstellung zum Thema Ernährung und Hydration entwickeln. Aus diesem Grund bilden wir die Spieler zum einen in den theoretischen Grundlagen der Ernährung aus und sorgen zum anderen vor allem auch an Spieltagen für ein sportlergerechtes Ernährungsangebot. Erholung Mit einer Denkweise, bei der die Erholung und die Wiedererstellung der Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt unserer Arbeit steht, wollen wir unseren Spieler immer ermöglichen auf vollständig geladene Akkus zurückgreifen zu können und damit die Wahrscheinlichkeit auf das Erreichen ihrer Bestleistung zu erhöhen und gleichzeitig das Verletzungsrisiko zu minimieren. Wir sind der festen Überzeugung, dass eine geplante Erholung das wichtigste Puzzleteil eines strukturierten Trainingsprogrammes sein kann. Die Erholung stellt eine bedeutende Brücke zwischen Training und einer verbesserten Leistungsfähigkeit darstellt. Wohlbefinden Auch das Thema „Wohlbefinden“ findet im NLZ von Eintracht Braunschweig viel Beachtung. Es liegt uns sehr am Herzen ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Menschen (Trainer, Spieler sowie auch alle anderen Mitarbeiter) sicher und wohl fühlen. Dabei gibt es nicht den einen verantwortlichen Mitarbeiter, der alleine für das Wohlbefinden am NLZ zuständig ist, vielmehr geht es darum, unser multidisziplinäres Team zu nutzen und eine Strategie zu entwickeln, um das Wohlbefinden aller Beteiligten bestmöglich zu fördern. Unser Ziel ist es, eines der besten Programme in Deutschland zu stellen – dabei konzentriert sich unsere Philosophie vor allem auf das persönliche Wachstum und die Entwicklung unserer Mitarbeiter, Trainer und Spieler. Wir glauben weniger an den Kauf als an eine Entwicklung von Erfolg. In den letzten Jahren haben wir also immer Mittel und Wege gesucht und gefunden, den Trainingserfolg zu maximieren und die Regeneration zu optimieren. Die Basis dieses Erfolges bilden harte Arbeit, Leidenschaft, Loyalität, Professionalität, Respekt, Verantwortung und Teamgeist. Wir sind Eintracht Braunschweig. Das ist unser NLZ.

Backhaus: "Es geht darum, bei sich zu bleiben"

Flutlicht-Heimspiel für die Eintracht, das erste in dieser Spielzeit. Sobald an der Hamburger Straße das Licht aus den Masten strömt, waren die Partien der Blau-Gelben zuletzt sehr überzeugend. Das soll nun auch gegen die Gäste aus Ostwestfalen gelingen, die jedoch ihrerseits seit vier Spielen ohne Niederlage und Gegentor ausgekommen sind. Zudem steht noch krankheitsbedingt ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Löwen-Schlussmann Thorben Hoffmann. Um die Formstärke der Paderborner weiß auch Chefcoach Heiner Backhaus, der auf der Pressekonferenz vor dem Duell den Fokus auf ein Erfolgserlebnis setzte. Dabei sprach der Fußballlehrer unter anderem über… … den Gegner SC Paderborn: Heiner Backhaus: „Paderborn ist sehr gut in die Liga gestartet. Sie haben ihren Trainer verloren, aber keinen Umbruch im Kader gehabt. Ihre Spielidee haben sie grundlegend nicht verändert, viele Positionswechsel und sehr viel Ballbesitz. Dazu einen Torwart, der gefordert ist, sehr weit mitzuspielen. Wir müssen da sehr wachsam sein. Paderborn spielt dazu auch sehr gut gegen den Ball, sehr raumorientiert. Wir erwarten eine Mannschaft, die lange nicht verloren hat und viel Intensität mitbringt. Wir müssen alles versuchen, dass wir das schaffen, was die anderen Gegner gegen sie zuletzt nicht geschafft haben.“ …das Heimspiel unter Flutlicht: Backhaus: „Ich denke, dass uns Heimspiele unter Flutlicht gerade sehr gelegen kommen. Wir hatten schon ein schweres Auswärtsprogramm zu meistern, es waren nicht die leichtesten Hürden. Es wird wieder diese bestimmte Energie bedürfen, dass die Fans mit der Mannschaft gemeinsam Fußball spielen. Das ist ganz, ganz wichtig. Das kann man uns in Münster auch etwas absprechen, da haben wir zu wenig im Zweikampf gemacht. Der letzte Schritt zum Ball war dann nicht mehr ganz so voller Überzeugung, wie es in dieser Liga sein muss.“ … den Druck nach zuletzt drei Niederlagen am Stück: Backhaus: “Bei mir verändert sich nicht so viel nach Siegen und Niederlagen. Ich war der Letzte, der weggeflogen ist, als wir gut gestartet sind. Ich habe immer wieder den Finger auch in die Wunde gelegt. In Magdeburg haben wir nicht gut gespielt, wir haben aufopferungsvoll gekämpft und uns den Sieg damit verdient. Ähnlich gegen Fürth, da haben wir kein gutes Spiel gemacht. Genauso hatten wir Spiele, in denen wir inhaltlich viel besser waren und da haben wir halt nicht gepunktet. Am Ende geht es darum, bei sich zu bleiben. Es geht um Leistung und Entwicklung, dann werden die Punkte kommen. Wir glauben an uns und haben Ruhe, nur so können wir erfolgreich sein.” Die PK im Re-Live!

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Öffentliche Verkehrsmittel Informationen zu den Öffentlichen Verkehrsmitteln finden Sie hier . Die Eintrittskarten gelten ab drei Stunden vor Spielbeginn bis zum Betriebsschluss als Fahrausweis für die Braunschweiger Verkehrs-AG (Tarifzone 40). Es gelten die Tarifbestimmungen des VRB (Verbundtarif Region Braunschweig). Öffnungszeiten Stadion Meisterschafts-/ DFB-/ NFV-Pokalspiele An Spieltagen öffnet das EINTRACHT-STADION – ebenso wie die Tageskassen am Stadion – im Regelfall 90 Minuten vor dem Anpfiff (je nach Gegner auch zwei Stunden vor dem Spiel). Freundschaftsspiele Bei Freundschaftsspielen öffnet das EINTRACHT-STADION – ebenso wie die Tageskassen am Stadion – im Regelfall 60 – 90 Minuten vor dem Anpfiff. Bitte beachten Sie die jeweiligen Hinweise in den Faninfos im Vorfeld des Heimspiels. Ordnungs- und Sicherheitsdienst Während der Spiele steht der Sicherheitsdienst der Wolfsburger Wach- und Schließgesellschaft für Fragen jederzeit gerne zur Verfügung. Die rund 250 Ordner tragen orangene Jacken, die Abschnittsleiter der einzelnen Bereiche tragen gelbe Westen.