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Eintracht international: Quartett sammelt Länderspiel-Erfahrung
Am kommenden Wochenende ruht der Ball in der 2. Bundesliga – es ist Länderspielpause. In dieser Phase sind drei Profispieler sowie ein Akteur aus der U23 mit ihren Nationalmannschaften unterwegs, um internationale Erfahrungen zu sammeln. Wir geben euch einen Überblick. Besonders spannend wird es für Keeper Elhan Kastrati, der mit Albanien weiterhin um ein Ticket für die Weltmeisterschaft kämpft. Die A-Nationalmannschaft trifft dabei zunächst am 26. März 2026 auswärts auf Polen. Am 31. März folgt entweder das Duell mit der Ukraine in Valencia oder gegen Schweden in Stockholm. Auch Grant-Leon Ranos wurde für die A-Nationalmannschaft Armeniens nominiert und bestreitet in der Länderspielphase zwei Testspiele: Am 26. März 2026 geht es in Abu Dhabi gegen die Vereinigten Arabischen Emirate, drei Tage später trifft Armenien im eigenen Land auf Belarus. Mit der serbischen U21-Nationalmannschaft ist Jovan Mijatovic unterwegs. Im türkischen Antalya stehen bis zum 30. März zwei Testspiele auf dem Programm: zunächst am 26. März gegen Kirgistan, anschließend am 30. März gegen Japan. Zudem darf sich Hugo Luis Afonso über eine Nominierung für den U21-Lehrgang Luxemburgs freuen. Der Mittelfeldspieler gehört eigentlich zum Kader der U23, trainiert jedoch seit Monaten regelmäßig bei den Profis mit und stand bereits bei drei Pflichtspielen im Spieltagskader – bislang ohne Einsatz. Mit Luxemburg bestreitet er ein Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft 2027 gegen Frankreich. Nach ihren Lehrgängen kehren alle Spieler im Laufe der kommenden Woche nach Braunschweig zurück, um sich auf das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg am 5. April 2026 vorzubereiten. Tickets für die Partie sind hier erhältlich.
Backhaus: "An diesem Abend im Hier und Jetzt sein"
Schlag auf Schlag geht es für die Eintracht weiter! Nach dem Spiel in Karlsruhe gibt es wenig Zeit zum Durchschnaufen, denn die Backhaus-Elf ist am morgigen Dienstag bereits erneut gefordert. Die Blau-Gelben empfangen dann um 20.45 Uhr den amtierenden Pokalsieger aus dem Schwabenland an der Hamburger Straße. Vor dem Pokalkracher in der 1. Runde stand Chefcoach Heiner Backhaus Rede und Antwort auf der Pressekonferenz und sprach dabei über… …das Duell als Highlight: Heiner Backhaus: “Ich blicke mit voller Vorfreude auf das Spiel. Sich mit den besten messen zu dürfen und gegen den VfB Stuttgart spielen zu dürfen, ist ein Privileg. Trotzdem ist es eine geile Aufgabe hier zuhause. Wir haben das vergangene Spiel schnell abgehakt, was vor allem das Ergebnis anging, denn von der Leistung her war das akzeptabel. Du kannst an diesem Abend komplett im Hier und Jetzt sein. Du musst nicht über Bielefeld nachdenken, da wird dann ohnehin etwas auf uns zukommen. Wenn man für so ein Spiel anzünden muss, der ist in seinem Job falsch. Wir müssen füreinander Fußball spielen und dürfen mit und vor unseren Fans spielen. Der Anspruch muss sein, dass wir wissen, dass es machbar ist, wenn wir am Limit sind. Wir müssen über uns hinauswachsen und brauchen ein gesundes Maß an Respekt, aber vor allem auch Vertrauen in die eigene Stärke und dann kann man an gewissen Tagen gewisse Gegner auch schlagen." …die Punkte, die für die Eintracht sprechen: Backhaus: “Die Außenseiterrolle, die haben wir inne, in der kann man sich wohlfühlen. Wir spielen gegen Nationalspieler und gegen Jungs, die kurz vor einem Wechsel zum FC Bayern oder anderen europäischen Top-Klubs stehen. Was gibt es Besseres im Hinblick auf die Motivation? Sie haben schon zwei Partien hinter sich, gegen München knapp im Supercup verloren und gegen den 1. FC Union Berlin haben sie ein starkes, variables Spiel mit Ball gemacht und eher unglücklich verloren. Sie sind also im Rhythmus. Das wäre ein Vorteil, der gegolten hätte, wenn wir am Pokalwochenende gespielt hätten. Da wären wir im Rhythmus gewesen und sie noch nicht. So spricht für uns, dass wir das vorangegangene Spiel verloren haben. Wenn das passiert, dann will man natürlich wieder etwas gutmachen. Eine Niederlage in Karlsruhe ist nicht unnormal, das kann passieren. Das war bei den Gegentoren zu einfach und das wollen wir morgen besser machen.” …den Ausfall von Lino Tempelmann: Backhaus: “Zu aller erst sind wir von einer viel schlimmeren Verletzung ausgegangen. Wir sind sehr klar in der Art und Weise, wie wir mit und gegen den Ball spielen. Da gibt es klare Aufgabenprofile. Wir haben schon in der Vorbereitung auf ihn verzichten müssen. Johan Gómez hat das da überragend gemacht und dementsprechend ist das ein Spieler, der das auch kann. Natürlich ist es aber sehr ärgerlich, weil Lino Rhythmus braucht. Das hat man in der vergangenen Saison gesehen, deswegen war er im vergangenen Jahr so gut. Den hat er leider noch nicht finden können, den Prozess hätte ich gerne begleitet. Das Entscheidende ist jetzt, dass er sich in der Pause körperlich erholt und mental frisch macht. Nicolai Rapp hat sich in jedem Fall direkt nach dem Spiel bei uns in der Kabine entschuldigt. Ich bin auch jemand, der da nie nachtritt.” Hier geht's zur kompletten PK im Re-Live!
Den Titelverteidiger zu Gast
Ohne Zweifel steht der Eintracht mit dem VfB Stuttgart ein Highlight-Spiel ins Haus. In der ersten DFB-Pokalrunde empfangen die Löwen den amtierenden Titelverteidiger, der in der kommenden Saison in der Europa-League spielt und damit international den deutschen Fußball vertreten wird. In der Bundesliga folgte zum Saisonstart jedoch eine Auftaktniederlage bei Union Berlin. Wissenswertes: Hoeneß durchbricht 100-Spiele-Marke: Die Beziehung zwischen dem VfB Stuttgart und Cheftrainer Sebastian Hoeneß ist von Anfang an eine erfolgreiche. Der Coach war schon als Kind Fan der Schwaben, auch, weil Vater Dieter erst Spieler und später Manager war. Sohn Sebastian prägte diese Zeit. Seit über 100 Spielen coacht der 43-Jährige den Verein, mit überwältigendem Erfolg. Einst als Retter geholt, führte er Stuttgart bis nach Europa und zum Titelgewinn im DFB-Pokal in der abgelaufenen Saison. Abgang von Millot schmerzt: In der bisherigen Transferphase konnte der VfB seine Leistungsträger bis dato halten, mit Ausnahme von Enzo Millot. Der Edeltechniker kickt künftig in der Wüste Saudi-Arabiens und spülte einiges an Ablöse ins Schwabenland. Millot war jedoch auch in der Bundesliga ein Unterschiedsspieler, seine Qualität dürfte dem VfB künftig fehlen. Kein weiterer Titel: Welche Exklusivität der VfB Stuttgart hat? Er spielte in der noch jungen Saison bereits um einen Titel. Doch im Supercup zog das Hoeneß-Team gegen den FC Bayern München den Kürzeren. Am Ende siegten die Bayern mit 2:1, nach dem DFB-Pokal im Mai folgte als kein weiterer Titel. Unter Beobachtung: Nick Woltemade Wenn dem VfB eine Personalie beschäftigt hat, dann die von Nick Woltemade. Der Angreifer war sowas wie der Shootingsstar der vergagenen Saison, nachdem er zuvor bei der SV Elversberg die 2. Bundesliga begeisterte. Der 23-Jährige spielte sich bis in die Nationalmannschaft vor und war im Sommer von Rekordmeister FC Bayern München heiß umworben. Doch der VfB blieb in seinen Forderungen dem Vernehmen nach eisern, zu einem Transfer kam es bisher nicht. Zum Saisonstart stand Woltemade in der Startelf. Deniz Undav Der bullige Mittelstürmer ist in Braunschweig bestens bekannt, spielte er doch in der Saison 2017/18 für die U23 der Eintracht. Seither folgte ein fast kometenhafter Aufstieg, Undav ist längst Nationalspieler Deutschlands. Der 29-Jährige hat mit Union Saint-Gilloise (Belgien) und den Brighton Hoves Albion (England) auch internationale Stationen in seiner Vita stehen. Tiago Tomas Eine sehr interessante Personalie und der bisher letzte Neuzugang der Schwaben. Tomas spielte von Januar 2022 bis Juni 2023 bereits anderthalb Jahre in Stuttgart und erlebte dort seine bisher wohl erfolgreichste Karrierephase. In Wolfsburg wurde er in zwei Jahren augenscheinlich weit weniger glücklich. Nun kehrte der Portugiese zurück und schoss als Joker zum Saisonauftakt sogleich sein erstes Pflichtspieltor, ein sehr sehenswertes noch dazu. Die Lage: Die Löwen können trotz der Niederlagen am Samstag in Karlsruhe mit ihrem Saisonstart zufrieden sein. Erst recht, wenn man den Vergleich zu den Vorjahren zieht. Sechs Punkte aus drei Spielen sind eine gute Ausbeute und ein starkes Fundament für das erklärte Saisonziel: Klassenerhalt, aber mindestens auf Platz 14 die Saison abschließen. In der Partie gegen den VfB sind die Favoritenrollen klar verteilt, und doch hat der Pokal bekanntlich seine eigenen Gesetze. Blau-Gelb will auch im K.O.-Spiel mutig auf seine Chance lauern. Gegen ein individuell hochkarätiges Team aus dem Schwabenland dürfte dies jedoch keine leichte Aufgabe werden, auch wenn die Mannschaft von Cheftrainer Hoeneß den Saisonstart in Berlin mit 1:2 verlor. Das letzte Aufeinandertreffen Es fand in der Spielzeit 2016/17 statt und war damals ein wahres Topspiel in Liga zwei. Die Eintracht empfing die Stuttgarter seinerzeit als Tabellenvierter, die Gäste hingegen kamen als Spitzenreiter in die Löwenstadt. Die Partie endete am Montagabend, genauer gesagt am 6. März 2017 mit 1:1. Nach dem frühen Rückstand durch Carlos Mane (3') glich Ken Reichel noch vor der Pause aus (42'). Am Ende der Saison stieg Stuttgart als Erster auf, während die Löwen in der Relegation um den Aufstieg spielten. Der Ausgang damals dürfte wohl jedem Eintracht-Fan schmerzlich im Gedächtnis hängengeblieben sein. Foto: DFL/Getty Images
Tempelmann: "In den entscheidenden Momenten nicht da"
Die Eintracht reist ohne Punkte zurück in die Löwenstadt. Nach starkem Beginn in Bochum geriet die Kornetka-Elf mehr und mehr ins Hintertreffen gegen in Halbzeit eins sehr effiziente Hausherren. Am Ende steht eine 1:4-Niederlage bei einem direkten Konkurrenten auf der Anzeigetafel nach einem sehr munteren Spiel, in dem für die Löwen mehr drin gewesen wäre. Die Stimmen zum Spiel. Florian Flick “Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben nach dem 1:0 ein wenig den Faden verloren. Danach wurden wir aber wieder stabiler. Der Knackpunkt war das 2:0 kurz vor der Halbzeit. Das war aus unserer Sicht total unnötig. Nach der Halbzeit habe wir in einigen Situation noch Glück gehabt. Mit dem 1:3 kommen wir dann nochmal ran, aber am Ende macht Bochum den Deckel drauf. Heute war auch bisschen Pech dabei. Wir haben mit dem Pfostentreffer fast das 1:1 gemacht. In den entscheidenden Momenten fehlt einfach noch der letzte Pass. Bis dahin kommen wir immer gut durch. Man braucht jetzt keine Rechnung aufmachen, sondern es gilt jetzt von Spiel zu Spiel zu gucken. Wir müssen die Duelle gegen die direkten Konkurrenten jetzt ziehen. Dann stehen wir auch gut in der Tabelle da.” Lino Tempelmann “Wir haben gut angefangen und gut ins Spiel gefunden. Auf der Bank habe ich echt gedacht, dass heute was geht. Dann gehen wir mit 0:2 in die Pause. Wir waren in den entscheidenden Momenten nicht da, hintenraus verlierst du das Spiel relativ deutlich. Bis zum 0:1 hatten wir das Spiel komplett im Griff, haben dann aber trotzdem ganz gut weitergemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir nochmal alles versucht, sind aber in viele Konter gelaufen. Es ist noch alles drin, da gilt es, sich das in den Kopf zu rufen. Ich war letztes Jahr hier und weiß wie die Situation war, jetzt ist sie wieder eklig. Aber wir werden nicht aufgeben.” Lars Kornetka "Wir haben uns das natürlich anders vorgestellt - auch vom Ergebnis her. Das hat man auch gut gesehen, weil wir außerordentlich gut ins Spiel gekommen sind. Das war auch das, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben so die besten ersten Minuten abgeliefert, seitdem ich in der Verantwortung bei der Eintracht bin. Was dann umso bitterer war, dass wir dem Matchplan nicht ganz folgen konnten und Situationen zugelassen haben, die wir nicht zulassen wollten. Nämlich, dass es eine Verlagerung durch unser Zentrum auf die ballferne Seite gibt und wir dadurch das 0:1 gefressen haben. Das war trotzdem noch eine Situation, die wir aufarbeiten konnten und wollten. Man hat aber schon gemerkt, dass die Jungs sich erstmal schütteln mussten. Das kann ich nach dem zuletzt nicht unbedingt immer größten Erfolg, den wir hatten, gut verstehen. Es war schwierig, sich da nochmal aufzurappeln, haben wir trotzdem ganz gut geschafft und waren wieder ordentlich im Spiel. Danach haben wir wieder probiert Energie reinzubringen und kriegen dann in der Nachspielzeit das 0:2, in einer Situation, die ich mir nochmal genau anschauen muss. In der zweiten Halbzeit sind wir dann eigentlich wieder gut aus der Kabine gekommen, es gab ja auch etwas aufzuholen. Dann entsteht wieder eine Situation, die ich dem Schiedsrichtergespann ankreiden muss. Für mich ist das eine klare Rote Karte gegen Bero bei seinem Foulspiel an Max [Marie, Anm.d.Red.], dann wäre das Spiel vielleicht anders gelaufen. Wir haben in der Folge wieder probiert, Energie reinzubringen und Möglichkeiten gestellt. Aber man hat auch gesehen, dass wir durch unsere Offenheit und vielen Ballverluste sowie Fehler, die wir hatten, dem Spiel nicht gerecht werden konnten. Wir haben die Kontrolle über das Spiel nicht bekommen, so wie wir es haben wollten. Es wurde dann ein sehr offenes Spiel mit hohem Schlagabtausch. Man muss auch sagen, dass es Bochum auch einfach gut ausgespielt hat und ihre Chancen gut genutzt hat. Wir waren zu torungefährlich und konnten den Kasten des VfL nicht so bedrohen, wie es hätte sein müssen. Am Ende geht der Sieg für Bochum so in Ordnung, aber in der Höhe nicht, denn wir hätten das Spiel sicher in unterschiedlichen Arten zu unterschiedlichen Zeitpunkten noch anders gestalten können." Uwe Rösler (Cheftrainer VfL Bochum) “Die ersten zehn Minuten war die Eintracht klar die bessere Mannschaft, Braunschweig ist richtig gut rausgekommen. Wir haben uns dann auf ihren Dreieraufbau eingestellt und machen dann das Tor. Dann wird ein Tor aberkannt, dann machen wir das 2:0. Nach der Halbzeit waren wir klar die bessere Mannschaft, die Anzahl der Chancen, die Qualität der Chancen, da hätten wir nach 60 Minuten 3:0, 4:0 führen müssen. Wir sind zwei, dreimal alleine auf das Tor gelaufen, größere Chancen gibt es nicht. Es war eine überragende Leistung von Gerrit Holtmann. Braunschweig hatte zwar mehr den Ball, ich kann mich aber an keine Situation erinnern, in der sie aus dem Ballbesitz eine Chance herausgespielt haben. Wenn sie beim Pfostentreffer das 1:1 machen, hätte das Spiel anders laufen können. Wenn man die 90 Minuten sieht, waren wir die klar bessere Mannschaft mit den klar besseren Chancen - außer in den ersten zehn Minuten.”
Fan-Infos zum Heimspiel gegen Hertha BSC
Zum kommenden Heimspiel an der Hamburger Straße ist Hertha BSC zu Gast in unserem EINTRACHT-STADION. Hier erhaltet ihr alle wichtigen Informationen rund um unser Heimspiel (19. April, 13.30 Uhr). Der Spieltag auf einen Blick: Die Partie steht im Zeichen des Stiftungsspieltages. Sponsor of the Day ist die BRAWO GROUP. Unser Hauptsponsor veranstaltet ein Gewinnspiel und baut eine Tennis-Torwand auf dem Vorplatz der Haupttribüne auf. Die Stadiontore öffnen um 12 Uhr . Tickets sind noch erhältlich! Hier geht es zu unserem Online-Ticketshop. Vor dem Spiel ist Michael Wittchow zu Gast bei Dolffi im Interview und es findet eine Scheckübergabe zugunsten der Eintracht Braunschweig Stiftung statt . Rolf Töpperwien & Bernd Gersdorff sind während der Halbzeit zu Gast bei Dolffi im Interview. Ausführliche Informationen in der Übersicht: Tickets: Tickets sind weiterhin im Vorverkauf erhältlich. Am Spieltag öffnen wir die Tageskasse an der Hamburger Straße. Öffnung: Kasse und Clearing Hamburger Straße: 11.30 Uhr Clearing Rheingoldstraße: 12 Uhr Ticketaufwertung: Ermäßigte Tickets können am Spieltag bei Bedarf an den Kassenhäusern Hamburger Straße und Rheingoldstraße auf den Vollpreis aufgewertet werden. Infos zu Schiedsrichterkarten Anreise: Wir empfehlen die Anreise mit dem ÖPNV - Dank Kombi-Ticket kostenfrei! Durch eine Baustelle auf der Hamburger Straße verläuft der Verkehr vor dem Stadion nur einspurig, was zu Verzögerungen und Stau bei der Anreise führen kann. Wir bitten dies zu berücksichtigen und empfehlen die Nutzung des ÖPNV bzw. eine frühzeitige Anreise zum EINTRACHT-STADION. Gerne per Fahrrad! Alle Infos zum Stadionbesuch mit Gehbehinderung ! Weitere Infos zur Anreise Kinder: Unsere Spielemeile hat wieder regulär hinter dem Familienblock geöffnet und lädt vor dem Spiel zum Spielen, Entdecken und Verweilen ein – der ideale Treffpunkt für Familien und Kinder. Während des Spiels bietet das Kinderland ein besonderes Betreuungsangebot für alle Kids-Club-Mitglieder bis einschließlich sechs Jahren. So können auch die Kleinsten bestens versorgt werden, während die Großen das Spiel genießen. Hier geht’s zur Anmeldung für Kids-Club Mitglieder! Zu allen Informationen zum Besuch des Stadions mit Kindern Stiftungsspieltag: Das Heimspiel gegen Hertha BSC steht im Zeichen des Stiftungsspieltages. In diesem Rahmen übernimmt die Becherpfand-Sammlung an diesem Spieltag die Eintracht Braunschweig Stiftung. Zusätzlich zu den bekannten Sammel-Containern, die im Stadionumlauf verteilt sind, hat uns Alba dankenswerterweise zus. Event-Tonnen mit Einwurfloch zur Verfügung gestellt. Diese sind an den Blockausgängen in der Südkurve und der Gegengerade zu finden. Außerdem werden an den Eingängen und in den Business-Bereichen Spenden gesammelt und Flyer verteilt. Alle Spenden, sowie das Pfand von jedem gespendeten Becher unterstützen die Projekte “Schwimmkurse für sozial benachteiligte Kinder”, “Sport in der Kita”, “Grundschule in Bewegung”, “Starke Löwen”, “Fußball trifft Kultur” und “Nitekick”. Zudem wird die “Spendenfahrt nach Kiel” beworben, bei der sechs Radfahrer die knapp 290 km vom EINTRACHT-STADION zum Auswärtsspiel in Kiel antreten und für die gute Sache in die Pedale treten. Karitative Aktionen: Mitgliederkampagne Fanabteilung: Die Fanabteilung des BTSV ist mit je einem Infostand am FanHaus und links vom Haupteingang vor Ort. Zusätzlich werden auf allen Sitzen der Blöcke 1 & 4 Flyer verteilt. Wer direkt vor Ort Mitglied in der Fanabteilung wird, erhält als Dankeschön ein exklusives Fanabteilungs-T-Shirt! 3. Anti-Repressionsspieltag des Blau-Gelben Hilfe e.V.: An den Infoständen der Blau-Gelben Hilfe am Eingang Rheingoldstraße und hinter der Südkurve gibt es die Möglichkeit sich über u.a. Fanrechte zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Weitere Infos gibt es hier. Alle Infos zu unserer Meldestelle “Geschützter Raum” 0531 23 23 067 Unsere anonyme Anlaufstelle bei jeglichen Formen diskriminierenden, gewalttätigen oder belästigenden Verhalten sowie von sexuellen Übergriffen. Öffnungszeiten rund um das EINTRACHT-STADION: Fanshop: 10 Uhr FanHaus: 11.30 Uhr Gastronomie “Wahre Liebe” : 11.30 Uhr Alle Infos zum Verweilen am FanHaus vor und nach dem Spiel Geöffnete Infostände hinter der Südkurve: Infostand der Fanabteilung des BTSV e.V. Infostand Ultrà-Szene sowie der Infostand „Braunschweiger Land“ zwischen Block 8 und 9 Fanwagen des FanRat Braunschweig e.V. und der Blau-Gelben Hilfe ab zwei Stunden bis 30 Minuten vor Anpfiff gegenüber dem FanHaus Gasterkenntliche Fankleidung: Das Tragen von gasterkenntlicher Fankleidung ist in den Blöcken 5 bis 17 und deren Umlauf verboten. Entsprechenden Personen wird der Zutritt ins Stadion an den Eingängen untersagt. Umplatzierungen werden nicht vorgenommen. Zudem werden Personen, die durch provokantes Verhalten auffallen des Stadions verwiesen. Mitnahme von Taschen: Gemäß Stadionordnung ist die Mitnahme von Taschen, größer als DIN A4, nicht gestattet. Abgabestationen bieten wir an den jeweiligen Stadioneingängen mit begrenzter Kapazität an. Wir wünschen Euch allen eine gute Anreise und freuen uns auf ein erfolgreiches Spiel im EINTRACHT-STADION. Foto: Kai Falk
Backhaus: "Disziplin und harte Arbeit gefragt"
Ab nach Berlin! Knapp 4.000 Fans werden die Eintracht am Freitagabend auf ihrer Reise ins Olympiastadion begleiten. In der Hauptstadt wird Kevin Ehlers nach seiner Gelb-Rot Sperre wieder verfügbar sein. Erencan Yardimci (weiterhin ein Spiel gesperrt) und die Langzeitverletzten Lino Tempelmann, Sidney Raebiger und Frederik Jäkel werden die Löwen jedoch nicht auf dem Platz unterstützen können. Vor der Partie gegen die Hertha stellte sich Cheftrainer Heiner Backhaus den Fragen der Journalisten über… …den Gegner aus der Hauptstadt: Heiner Backhaus: „In so einem großen Stadion zu spielen ist ein riesiges Privileg. 4.000 Braunschweiger fahren mit zu einer Mannschaft, die aktuell im vierten Pflichtspiel hintereinander ohne Gegentor geblieben ist. Das zeugt von ihrer Qualität. Sie hatten einen schweren Saisonstart, haben sich gefangen, sind stabil und haben alle Spieler an Board. Wir wissen, was die Hertha gut kann, wissen aber auch um unsere Stärken. Sie haben vorne eine unglaubliche Qualität, die wir im Schacht halten müssen. Trotzdem haben wir Räume erkannt, die wir mit Tempo und Tiefgang bespielen können.“ …den Rückkehrer Lukas Frenkert: Backhaus: „Das Frenki wieder zurück ist, ist für die Truppe sehr wichtig. Im Verbund hinten ist sofort eine andere Energie und Körpersprache vorhanden. Im Testspiel gegen Paderborn hat er eine Halbzeit spielen können. Er hat zwar noch ziemlich geschnauft, aber das ist ganz normal im Prozess der Wiedereingliederung. Frenki hat die Woche über jede Einheit vollumfänglich mitmachen können. Wir haben eine sehr gute Reha-Abteilung. Wenn ein Spieler spielen kann, dann ist er auch bereit, 90 Minuten auf dem Platz zu stehen. Wie wir uns genau aufstellen werden, wird das Abschlusstraining morgen zeigen.“ …den Rückhalt der Fans: Backhaus: „Der Zuspruch der Fans ist unglaublich. Das habe ich auch auf der Mitgliederversammlung gespürt. Unsere Fans sind sehr emotional kurz nach dem Spiel, das ist auch in Ordnung. Ich denke aber, in Summe ist es ein Verein, der einschätzen kann, was geleistet wird. Viele denken nicht nur schwarz oder weiß. Sie verstehen, dass wir extreme Personalprobleme haben und dass wir erst einmal im Sommer die neue Fußballidee implementieren und umsetzen mussten, um den nächsten Jahren eine Strategie mitzugeben. 4.000 Fans abends in Berlin sind eine Wucht. Wir wollen ein Spiel spielen, was die Mitreisenden glücklich macht und freuen uns sehr drauf, dass wir das als Chance sehen dürfen. In so einem Spiel kann man viel Kredit gewinnen und somit ist es eine Chance auf Wiedergutmachung.“ Zur Pressekonferenz im Re-Live!
Backhaus: „Kühler Kopf, heißes Herz“
Der 10. Spieltag steht vor der Tür und das EINTRACHT-STADION öffnet seine Pforten für ein ganz besonderes Spiel: Das Derby gegen die Landeshauptstadt! Zum 183. Mal werden sich am kommenden Sonntag die Löwen mit den Roten messen. Dabei geht es wie immer nicht nur um drei wichtige Punkte für beide, sondern auch eine Menge Prestige in Niedersachsen. Das spürte auch Cheftrainer Heiner Backhaus bereits in dieser speziellen Woche. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sprach er über… … die Besonderheit des Derbys: Heiner Backhaus: „Man spürt einfach, dass es ein besonderes Spiel ist. Wir waren gestern bei den Ultras. Die Jungs wollten der Mannschaft noch einmal mitgeben, wie wichtig Emotionen in so einer Partie sind. Wir haben einen Abriss der Sportgeschichte bekommen, es wurde gesungen und spätestens ab dem Zeitpunkt, haben wir alle Spieler erreicht. Es wurde uns und der Mannschaft gegenüber einer klaren Erwartung ausgedrückt und trotzdem immer wieder betont, dass am Wochenende kein Blatt zwischen Mannschaft und Fans passen wird. Daraus können wir eine Menge Kraft ziehen und freuen uns jetzt einfach auf ein Fußballfest mit vollem Haus. Dieses Derby ist sehr komplex. So ein Spiel kann in vielerlei Hinsicht verloren oder gewonnen werden. Im Kopf muss die Kontrolle bleiben, dennoch wollen wir, dass an dem Tag die Emotionen mit dabei sind. Denn es ist wichtig, dass man die Begegnung nicht nur mit einem heißen Herzen, sondern auch mit Kontrolle und einem kühlen Kopf bestreitet.“ …die Herangehensweise für das Duell: Backhaus: „Wir kommen aus einer siegreichen Woche. Sowohl in Düsseldorf als auch beim Testspiel in Magdeburg haben wir zwei sehr gute Spiele gemacht. Wir werden mit diesem Selbstvertrauen das kommende Spiel angehen und können dabei mutig und mit voller Überzeugung auftreten. In dem Duell wollen wir mit allem, was wir haben, die drei Punkte hier in Braunschweig behalten. Wir wissen, was zwischen Harz und Heideland passiert, wenn wir das Derby zuhause gewinnen und was der Sieg für alle Menschen bedeutet, die hier am Wochenende Blau-Gelb tragen werden. Genau mit diesen Emotionen müssen wir das Spiel angehen. Wir müssen die gesamten 90 Minuten über auf dem Gaspedal stehen und über uns hinauswachsen, um wieder zu punkten. Es wird sicherlich auch Phasen geben, wo wir hinten drinstehen und verteidigen müssen, dafür ist der Gegner zu stark. Wir haben Prinzipien verändert, wir sind jetzt eher am Mann als im Raum und das tat uns gut. Dennoch brauchen wir unsere Innenverteidiger zurück, die das auch gelernt haben.“ …zum Gegner: Backhaus: „Hannover ist ein sehr spielstarker Gegner: Sie spielen sehr komplex, beziehen den Torwart mit ein, haben Breitengeber und Mittelfeldspieler, die immer wieder mit zur Außenlinie kommen. Du musst hellwach sein und eine gute Raumorientierung haben. Das macht es auch schwerer, Mann gegen Mann zu spielen. Aber sie haben nach Ballverlust auch Schwächen, wie Schalke eindrucksvoll bewiesen hat. Genau das haben wir trainiert und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir diese Räume am Sonntag auch finden werden.“ Zur gesamten Pressekonferenz im Re-Live!
Die (Berliner) Mauer
Die Blau-Gelben reisen in die Hauptstadt und treffen dort auf eine Hertha, die sich in den vergangenen Wochen zurückgemeldet hat. Aktuell belegt die alte Dame mit 20 Punkten aus zwölf Spielen Tabellenplatz acht. Zwar gab es immer mal wieder Schwankungen in der Formkurve, doch die Mannschaft rund um Trainer Stefan Leitl konnte sich insbesondere in den vergangenen Spielen stabilisieren. Die Löwen hingegen wollen in Berlin wichtige Punkte einfahren. Im Olympiastadion der deutschen Hauptstadt warten die Blau-Gelben seit 33 Jahren auf etwas Zählbares. Wissenswertes: Eine Defensive aus Beton: Hertha stellt aktuell die zweitbeste Abwehr der Liga, einzig Schalke hat weniger Gegentore kassiert. Zehn Gegentreffer in zwölf Partien stehen beim BSC zu Buche. Hertha hat dabei noch kein Gegentor nach einer Flanke aus dem Spiel heraus, keines nach einem Freistoß, und nur ein Gegentor nach einer Ecke hinnehmen müssen. Dazu kommt: Die Alte Dame erlaubt ligaweit extrem wenige Top-Möglichkeiten. Nur Paderborn ließ in dieser Saison noch weniger Großchancen zu. Ein goldener Herbst: Nach einem wackligen Saisonstart gewannen die Berliner sechs der vergangenen sieben Pflichtspiele. Zuletzt gab es vier Zu-Null-Siege in Folge. Eine Serie, die es so zuletzt vor zehn Jahren gab. Fünf Pflichtspielsiege in Serie? Dafür müsste man bei den Berlinern schon 24 Jahre zurückblättern. Volle Kraft voraus: So stabil Hertha in der Defensive steht, so variabel präsentiert sich die Offensive. Die Berliner erzeugen ihre größte Gefahr über die Außenbahnen: Kein Team der Liga traf häufiger nach Flanken aus dem Spiel. Sechs Treffer bedeuten hierbei den Ligabestwert. Mit Fabian Reese auf links und Marten Winkler auf rechts verfügt Hertha über zwei Spieler, die regelmäßig Tempo aufnehmen und präzise Hereingaben schlagen. Unter Beobachtung: Tjark Ernst: Der 22-Jährige ist aktuell die unangefochtene Nummer eins der Liga: Seit 390 Pflichtspielminuten ist Ernst ohne Gegentor. Mit satten 82 Prozent abgewehrter Schüsse auf sein Gehäuse und sieben Zu-Null-Spielen hält der gebürtige Stuttgarter den Titel des aktuell besten Torhüters der 2. Bundesliga. Fabian Reese: Der Kapitän ist aktuell Top-Scorer der Hertha: Zwei Tore, fünf Vorlagen und obendrein der klare Taktgeber über die linke Seite. Er prägt das Spiel der Berliner mit Tempo, Physis und einer enormen Präsenz. Und beim Kapitän schlummert weiteres Potenzial: Von seinen 24 Torschüssen nutzte er bisher nur seine beiden Strafstöße. Im Rückspiel der vergangenen Saison traf er doppelt gegen die Eintracht. Luca Schuler: Der junge Angreifer kommt in sieben Spielen auf drei Saisontore. Auffällig an den letzten drei Spieltagen: Immer, wenn Schuler in der Startelf stand, gewann Hertha. Besonders im Umschaltspiel sind sie gefährlich. Mit seinem Tor zum 1:0 sorgte er vor der Länderspielpause für den Siegtreffer gegen die Roten Teufel aus Kaiserslautern auf dem Betzenberg. Michaël Cuisance: Der Mittelfeldakteur ist seit Sommer 2024 in Berlin. Der 26-Jährige sprüht vor Spielfreude, Talent und Kreativität und produziert Zählbares: So kann der gebürtige Franzose zwei Tore und zwei Torvorlagen in der aktuellen Saison für sich verbuchen. Bei dem Franzosen geht es auch oft körperlich zu, denn kein Herthaner foulte bisher mehr und nur Maurice Krattenmacher wird bei den Hausherren häufiger unfair gestört als Cuisance. Die Lage: Nach dem Fehlstart zu Saisonbeginn (nur zwei Punkte aus den ersten vier Partien) und zeitweisen Schwankungen in der Formkurve ist die Mannschaft von Stefan Leitl inzwischen wieder voll in der Spur. Die Alte Dame steht mit 20 Punkten auf Platz acht und hat derzeit nur noch drei Zähler Rückstand auf Rang drei. Leitl, der im Februar 2025 übernahm, hat vor allem eines geschafft: Stabilität und Struktur zurück in die Hauptstadt zu bringen. Dazu kommt: Mit der Umstellung auf die Viererkette seit Spieltag fünf stabilisierte sich die Abwehr deutlich. Hertha holte 15 Punkte aus den vergangenen sechs Begegnungen und hat in dieser Zeit nur auf den SC Paderborn und den FC Schalke 04 keinen Boden gutmachen können. Obwohl die Berliner vor der Länderspielpause in der Endphase des 1:0-Erfolges beim bis dahin zuhause noch ungeschlagenen FCK nach Leitls Ansicht „viel zu viel zugelassen“ haben, zeigt die Entwicklung nach dem misslungenen Saisonauftakt nun wieder nach oben. Aktuell stellt sich jedoch die Frage nach einem möglichen Wechsel in der Startaufstellung: Zum Wochenauftakt verließen die Offensivkräfte Fabian Reese und Michaël Cuisance frühzeitig den Trainingsplatz. Ob sie am Freitagabend auf dem Platz stehen, ist derzeit noch unklar. “Vorsichtsmaßnahme”, fasst Leitl das Geschehen knapp zusammen. Weil aber, wie zuletzt in Kaiserslautern, inzwischen auch mehrere Profis entscheidende Impulse setzen, ist Hertha trotz der langen Verletzungspause von Torjäger Dawid Kownacki und den beiden möglichen Ausfällen offensiv immer weniger berechenbar. Aus übergeordneter Sicht zählt dabei vor allem, dass sich das Team zunehmend vom einstigen Unterschiedsspieler Reese löst. Diese Entwicklung markiert einen weiteren Fortschritt in einem Herbst, der Hertha Anlass zu Optimismus gibt. Für die Braunschweiger Eintracht wird es ohnehin eine große Herausforderung, denn die Löwen von der Oker warten seit 1992 auf einen Punkt bei den Blau-Weißen. Der letzte Auswärtssieg liegt sogar ganze 37 Jahre zurück (ein 2:0 im Oktober 1988). Es wird also Zeit für die Backhaus-Elf, diese Serie enden zu lassen. Bei dieser Mission können sich die Blau-Gelben immerhin auch wieder auf die Unterstützung von Kevin Ehlers und Lukas Frenkert verlassen. Während Ehlers seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat, feierte Frenkert in der Länderspielpause nach seinem Muskelbündelriss sein Comeback im Testspiel gegen den SC Paderborn 07. Die letzte Begegnung: Der letzte Vergleich liegt noch nicht lange zurück und war aus Löwensicht ein herber Rückschlag. Im März setzte es zuhause im EINTRACHT-STADION ein 1:5 (0:3) gegen Hertha BSC, ein Nachmittag zum Vergessen. Fabian Reese eröffnete früh, ein Doppelschlag vor der Pause brachte die Eintracht entscheidend mit 0:3 ins Hintertreffen. Nach dem 0:4 gelang Lino Tempelmann spät der Ehrentreffer, doch Hertha konterte auch in der Nachspielzeit des zweiten Durchgangs noch einmal eiskalt und legte das 1:5 nach. Für die Eintracht war diese Partie gegen die Berliner am 26. Spieltag der vergangenen Spielzeit ein Weckruf. Danach verlor man ganze sechs Partien am Stück nicht mehr. Erst am 33. Spieltag gab es für die damalige Elf von Chefcoach Daniel Scherning die nächste Niederlage. Foto: DFL/Getty Images/Fabio Deinert
Hoffmann: "Sind mit der Art und Weise, wie wir hier auftreten, gut gewappnet"
Die Löwen trennen sich nach 90 intensiven Minuten mit einem 1:1-Remis von Holstein Kiel. Nach gutem Start und der Führung verpasste die Eintracht das zweite Tor nachzulegen. Noch vor der Halbzeit veränderte der Platzverweis für Lukas Frenkert die Statik im Spiel, Kiel konnte noch vor der Pause ausgleichen. Zwar hatten beide Teams in Durchgang zwei noch die Möglichkeit auf die eigene Führung, sie blieben jedoch ungenutzt. Somit blieb es nach 90 Minuten bei der Punkteteilung. Hier kommen die Stimmen zum Spiel. Thorben Hoffmann “Es fühlt sich heute eher an wie zwei verlorene Punkte, weil wir mehr verdient haben. Die Rote Karte waren drei Fehlentscheidungen in Einer. Deswegen sind die Emotionen hoch. Für mich waren wir heute die dominierende Mannschaft und haben dem Spiel unseren Stempel aufgedrückt. Es war eine super Leistung und die Rote Karte bricht das ein Stück weit. Es ist der 15. Spieltag und die Tabelle ist brutal eng. Daher fühlt es sich noch mehr an, als hätte man zwei Punkte verloren. Ich bin trotzdem stolz auf die Jungs, dass wir diesen einen Punkt mitnehmen. Als es Zehn gegen Zehn war, waren wir für mich wieder die klar bessere Mannschaft, konnten dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und viele Chancen kreieren. Da möchte ich auch einmal Chris Conteh herausheben, der ein überragendes Spiel gemacht hat, sich am Ende aber einfach nicht belohnen konnte. Jetzt gilt es einfach weiter fleißig zu Punkten bis zum Winter, ein bis zwei Stellschrauben nachzuziehen und dann sind wir mit der Art und Weise, wie wir hier auftreten, gut gewappnet.” Heiner Backhaus "Wir wollten das Tempo hochhalten, weil wir wussten, dass Kiel 120 Minuten Pokal in den Beinen hat. Das ist uns nicht gelungen. Erstmal haben uns zwei wichtige Spieler vor dem Spiel gefehlt. Sven Köhler über Nacht mit Fieber und Fabio Di Michele Sanchez im Abschlusstraining mit einer leichten Gehirnerschütterung. Hinzu kam noch Leon Bell Bell, weshalb wir keinen Spieler für die linke Seiten hatten. Wir mussten dann rotieren. Somit kam Sidney Raebiger zu seinem Startelf-Comeback und Memo Aydin musste auf die linke Seite. Die Analyse von Marcel (Rapp, Anm. d. Red.) war in sich stimmig. Trotzdem waren wir bei Gleichzahl immer die gefährlichere Mannschaft und hatten klare Torchancen. In Unterzahl kriegen wir dann das Gegentor. Außer zwei Torchancen von Kiel hatten wir es weitestgehend im Griff. Ich denke, dass wir hintenraus wir das Spiel gewinnen müssen. Mit Chris Conteh hatten wir heute den Unterschiedsspieler auf dem Platz, der Kiel vor unlösbaren Aufgaben gestellt hat und am Ende viel Pech hatte, weil immer noch ein Fuß dazwischen war. In Summe war es ein wichtiger Punkt für uns, da die Liga sehr eng ist. Die Leistung wurde heute von den Fans honoriert, das müssen wir auf emotionaler Ebene mitnehmen, auch wenn es sich heute wie zwei verlorene Punkte anfühlt.“ Gästetrainer Marcel Rapp "Es war ein Spiel mit vielen Wendungen. Die erste Chance von Braunschweig ist der Elfmeter, wodurch wir 0:1 hinten liegen. Aus meiner Sicht war es ein zerfahrendes Spiel. Ich habe es so empfunden, dass jeder Abstoß, jeder Einwurf gefühlt zwei Minuten dauerte, bevor es weiterging. Allerdings ist das kein Vorwurf an Braunschweig. Das muss dann der Schiri verantworten, dass er so ein Spiel will. Deswegen haben wir es nicht geschafft, wenn wir den Ball hatten, Tempo ins Spiel zu bringen, den Gegner vor Aufgaben zu stellen. Trotzdem war es kurz vor der Halbzeit so, dass wir einen Mann mehr hatten durch die Rote Karte für Lukas Frenkert. Wir kommen dann aus der Halbzeit, haben uns viel vorgenommen, wie wir Fußball spielen wollen, wollten Chancen kreieren. Kurz danach kriegen wir die Gelb-Rote Karte und dann wurde es wirklich ein sehr wildes ein sehr hektisches Spiel, wo beide Mannschaften Chancen hatten, um ein Tor zu erzielen. Zum Schluss muss man sagen, war es ein verdientes Unentschieden.“
"Seit Tagen ist die Motivation spürbar"
Auch dieses Wochenende gehen unsere Nachwuchsteams und Löwinnen wieder auf Punktejagd. Neben dem Niedersachsenderby der U17, warten auch auf alle weiteren Teams wichtige Aufgaben. Dabei eröffnet die U23 das Wochenende mit einem Flutlichtspiel am Freitag in Spelle. Hier gibt es einen Überblick über die bevorstehenden Begegnungen der Blau-Gelben. SC Spelle-Venhaus – Eintracht U23 (Freitag, 21. November 2025, 20 Uhr) Nach der Punkteteilung am vergangenen Spieltag in Wolfsburg bei U.S.I Lupo-Martini möchte die U23 am Freitag nun die nächsten Punkte einfahren und so erstmal in der laufenden Spielzeit die Abstiegsränge der Oberliga Niedersachsen verlassen. Nach dem schwierigen Saisonstart nun nur noch drei Punkte hinter dem rettenden Ufer und noch mit einem Nachholspiel in der Hinterhand, möchte das Team rund um Interimstrainer Ken Reichel beim siebtplatzierten SC Spelle-Venhaus den Turnaround fortsetzen. Verzichten müssen die Blau-Gelben vorerst aber auf Neuzugang Bjarne Thoelke. Bereits nach seinem Debüt mit leichten Beschwerden, verschlimmerten sich diese so weit, dass ein Einsatz in der Autostadt am vergangenen Spieltag unmöglich war. Nun steht die bittere Diagnose: Der 33-jährige Ex-Profi erleidet einen Bandscheibenvorfall und wird der Eintracht mindestens für den Rest des Jahres fehlen. Die Partie am Freitagabend markiert ebenfalls den Rückrundenstart der Oberliga Niedersachsen und damit das Rückspiel gegen den SC. Damals noch in der Zuschauerrolle, will sich Reichel trotzdem gerne für die 1:3-Heimniederlage aus dem Hinspiel revanchieren: „Natürlich fahren wir dahin, um Punkte mitzunehmen, wir haben uns gut auf den Gegner vorbereitet und wollen unser Spiel erneut konsequent auf den Platz bringen.“ Der Sportclub, seit vier Spielen ungeschlagen, könnte mit einem Sieg den Anschluss an die ersten fünf Plätze wiederherstellen. Eine schwere Aufgabe für unsere Löwen, die es zu bewältigen gilt. Wieder dabei helfen kann Hugo Luis Afonso, nachdem der Offensivspieler mit der U21 von Luxemburg auf Länderspielreise war, steht er nun wieder für einen Einsatz bereit. Reichel über seinen Schützling: „Das wir einen Nationalspieler stellen, macht uns sehr stolz. Und auch sportlich freut es uns sehr jetzt wieder auf seine Qualitäten zählen zu können.“ Gefragt werden diese bereits am Freitagabend sein. Anpfiff der Partie ist um 20 Uhr im Getränke Hoffmann Stadion in Spelle (Venhauser Straße 45, 48480 Spelle). FC St. Pauli - Eintracht U19 (Samstag, 22. November 2025, 13 Uhr) Nach der spielfreien Woche geht es für das Team von Niklas Bahr nun in der DFB-Nachwuchsliga weiter. Auswärts gastieren die Löwen in Hamburg beim FC St. Pauli. Die Kiezkicker stehen aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und benötigen einen Heimsieg gegen unsere Eintracht, um den Abstand auf den dritten Tabellenplatz, welcher für ein Playoff-Spiel um die Qualifikation für die Liga A der Hauptrunde berechtigt, zu verringern. Unsere Löwen auf der anderen Seite, könnten mit einem Sieg in der Tabelle auf Platz fünf klettern und damit den SV Werder Bremen hinter sich lassen. Eintracht-Coach Bahr über den kommenden Gegner: „Wir treffen auf ein Team, das schwer zu schlagen ist und über eine enorme Qualität in der Offensive verfügt.“ Wichtig für die Partie aber auch für die gesamte Saison sei, laut Bahr, vor allem die Entwicklung seiner Mannschaft, mit der die Ergebnisse dann einhergehen würden. Den nächsten Schritt in dieser Entwicklung, möchte das Team bereits in Hamburg gehen. Anpfiff der Partie am Samstag ist um 13 Uhr im Sportpark Steinwiesenweg (Steinwiesenweg 30, 22527 Hamburg). Eintracht U17 - Hannover 96 (Samstag, 22. November 2025, 13 Uhr) Niedersachsenderby für unsere U17! Nach der unglücklichen Niederlage am vergangenen Wochenende, in der die Nachwuchslöwen lange mit einem der Top-Teams der Liga mithalten konnten, steht nun eine besondere Aufgabe in der DFB-Nachwuchsliga für das Team von Eintracht-Trainer Niels Quante an. Zu Gast in Braunschweig: der ewige Rivale aus Hannover. Keine einfache Aufgabe, sieht auch der Trainer: „Es wird darum gehen, Hannover in Phasen in denen sie ihre individuelle Qualität ausspielen, mit absoluter Willensleistung die Stirn zu bieten." Die Landeshauptstädter, die gleichzeitig als Tabellenführer in die Partie gehen, gewannen die vergangenen drei Partien der DFB-Nachwuchsliga souverän und stellen ebenfalls die zweitbeste Offensive der Gruppe A. Wie man sich gegen so einen Gast behauptet, zeigten die Löwen bereits eindrucksvoll im Hinspiel. In einer körperbetonten Partie kämpften sich die Braunschweiger spät in Person von Petr Vlasov nach Rückstand zurück und konnten so einen verdienten Punktgewinn im Eilenriedestadion feiern. Auch Quante blickt gerne auf das Spiel vom dritten Oktober zurück: „Daran haben wir gute Erinnerungen - seit Tagen ist die Motivation im Training spürbar. Für die Jungs ist das ein ganz besonderes Spiel." Quante weiter: “Wenn wir eine ähnliche Leistung wie die aus dem Hinspiel auf den Platz bekommen, können wir auch am Samstag Punkte hierbehalten.” So möchte die Eintracht an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen und im Derby wichtige Zähler einfahren. Viel Erfolg, Nachwuchslöwen. Wir glauben an euch! Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 13 Uhr am NLZ. Eine wichtige Info für alle Blau-Gelben: Die Partie wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Eintracht U15 – VfB Lübeck (Sonntag, 23. November 2025, 15 Uhr) Nach der spielfreien Woche für unsere U15, steht nun die nächste Aufgabe in der Regionalliga für die Blau-Gelben an. Mit einer ordentlichen Vorbereitung in Form von drei Testspielen, aus denen eine Bilanz von einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage hervorging, fühlt sich das Trainertrio rund um Erik Dudde gut eingestellt auf den Gegner aus Lübeck: „Wichtig ist, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren. Gegen Lübeck wollen wir wieder damit anfangen zu zeigen, was uns stark macht. Wir werden kompakt verteidigen und mutig nach vorne spielen.“ Der VfB steht vor der Partie mit 20 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz und damit im gesicherten Mittelfeld. Eine Position, auf die auch unsere Löwen klettern wollen. Aktuell auf dem elften Tabellenplatz, stecken die Blau-Gelben vor dem 13. Spieltag im Abstiegskampf. Dudde, unzufrieden mit der aktuellen Tabellensituation, erwarte eine Reaktion auf den schlechten Auftritt seines Teams im Blumenthal, bei dem die Löwen mit 0:4 gegen einen direkten Konkurrenten unterlagen: „Nach dem Spiel war klar, dass etwas passieren muss. Diese Niederlage hat uns wehgetan, aber auch enger zusammengeschweißt. Spätestens jetzt sollte jeder wissen, worauf es ankommt.“ Die U15 freut sich über zahlreiche Unterstützung um den Turnaround im Heimspiel zu schaffen und so die Abstiegsränge hinter sich zu lassen. Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 15 Uhr am NLZ. PSV Grün-Weiß Hildesheim – 1. Frauen (Samstag, 22. November 2025, 16 Uhr) Die Löwinnen gastieren in Hildesheim! Beim aktuellen Tabellenletzten PSV Grün-Weiß Hildesheim, möchte das Team von Eintracht-Trainer Simon Wintgen bereits nach 14 Spieltagen die 40-Punkte-Marke knacken. Weiterhin in der Liga ungeschlagen und noch mit zwei offenen Nachholspielen, kann die 1. Frauen ihre Position an der Tabellenspitze festigen. Sich der Ausgangslage bewusst, spricht Wintgen dem kommenden Gegner trotzdem etwas Selbstvertrauen zu: „Sie haben ein sehr junges Team, das sich jetzt schon im Verlauf der Saison weiterentwickelt hat. Natürlich sieht es tabellarisch aktuell nicht gut aus, aber ich glaube schon, dass sie den Klassenerhalt schaffen können.“ Beihilfe dazu würde die Eintracht aber nicht leisten wollen, betont der Trainer vor der Aufgabe am Sonntag. Gleichzeitig müssen die Löwinnen den Blick auch auf ihren Verfolger richten: Weiterhin punktgleich mit dem Team von Wintgen, der SV 06 Lehrte. „Ich finde es ehrlich gesagt gut. So haben wir auch Druck, weiter liefern zu müssen. Sie spielen eine sehr gute Saison und wir freuen uns auf ein spannendes Rückspiel“, so der Trainer der Tabellenführerinnen über den Verfolger aus Lehrte. Ob beide Teams noch punktgleich sind, wenn es in das direkte Duell im März geht, liegt in der Hand der Löwinnen. Mit Leistungen wie zuletzt, bleibt der Trainer optimistisch, die beachtliche Serie auch in Hildesheim weiter ausbauen zu können. Anpfiff der Partie in Hildesheim ist am Sonntag um 16 Uhr (Marienburger Straße 90A, 31141 Hildesheim). Foto: Torsten Utta