Gesucht nach "spieler". Es wurden 500 Ergebnisse in 1 Millisekunden gefunden. Zeige Ergebnisse 301 bis 310 von 500.

Zusammenfassung des Verstetigten Dialogs 05-25

Im fünften Club–Fan-Dialog des Jahres 2025 wurden diverse aktuelle Themen sowie strategische Ausrichtungen besprochen und bearbeitet. Inhalte waren unter anderem das Catering bei den Spielen der U23, die Vorgaben des Kartellamts zum Umgang mit der 50+1-Regel, die Club-Initiative „Aufstiegsreform 2025“, der aktuelle Sachstand zu möglichen Einschränkungen beim kommenden Derby und der Auftritt von Maskottchen Leo bei Heimspielen. Mehrere Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fanorganisationen wünschen sich eine Verbesserung des Caterings bei den Spielen der U23 im Heim- und Gastbereich. Eine Lösung dazu wird zeitnah erarbeitet. Die KGaA beschäftigt sich weiterhin mit dem Kartellamtsbeschluss zur 50+1-Regel, sie steht nach wie vor fest hinter dieser Regelung. Die „Initiative Aufstiegsreform 2025“ ist ein Zusammenschluss mehrerer Clubs aus den ersten drei Profiligen, welche zum Ziel hat, dass alle Erstplatzierten der Regionalligen das Recht haben, ohne Relegationsspiele direkt in die 3. Liga aufzusteigen. Über eine mögliche Teilnahme an der Initiative wird sich Eintracht Braunschweig beraten. Eintracht informierte über den Status Quo für das anstehende Derby. Dabei begründete die KGaA ihre auf vier Säulen ruhende Entscheidung, warum eine Umsetzung von streng personalisierten Tickets aus ihrer Sicht nicht möglich ist und betonte, dass ihre Haltung gegenüber der Öffentlichkeit sowie den Behörden Bestand haben wird. Gleichzeitig wies die KGaA darauf hin, dass sie intensiv daran arbeitet, das Sicherheitskonzept auf organisatorischer und infrastruktureller Ebene nochmals zu optimieren. Eintracht möchte das Derby weiterhin mit voller Gästekapazität austragen. (Anm. d. Red.: Die Polizei hat dem erweiterten Sicherheitskonzept von Eintracht Braunschweig mittlerweile stattgegeben. Mehr dazu hier .) Als Gast war der Leiter des Bereichs Eintracht4Kids, Marcel Mensing, zum VD eingeladen. Er berichtete von Plänen, wie die Rolle von Maskottchen Leo für den Einsatz und die Interaktion mit unseren jüngsten Eintracht-Fans an Heimspieltagen, erst einmal im Rahmen einer Erprobungsphase, ausgebaut werden könnte. Mensing erläuterte die Wichtigkeit von Leo als identifikationsstiftende Figur speziell für Kinder und wies darauf hin, dass unser Maskottchen kein von einer Werbeagentur erdachtes Kunstwesen ist. Leo’s Äußeres wurde im Rahmen eines Wettbewerbs der Braunschweiger Zeitung von einer Schülerin gezeichnet und sein Name von einer Grundschulklasse ausgewählt. Foto: DFL/Getty Images

Eintracht feiert Kinder- und Familienspieltag zum Weltkindertag

Am vergangenen Samstag lud die Eintracht anlässlich des Weltkindertages zum offiziellen Kinder- und Familienspieltag ein. Zahlreiche kleine Löwenanhängerinnen und -anhänger kamen ins EINTRACHT-STADION, um einen besonderen Tag an der Hamburger Straße zu erleben. Festgehalten haben wir die schönsten Eindrücke in vielen Bildern und auf Eintracht-TV. Bereits am Vormittag startete das Spieltagscamp der Fußballschule auf dem B-Platz, bei dem die Nachwuchskicker zwischen 11 und 12 Uhr selbst gegen den Ball treten konnten. Ab 11:30 Uhr – mit der offiziellen Stadionöffnung – füllte sich der Vorplatz. Bei den Bewegungschallenges an vier Stationen sammelten die Kinder fleißig Stempel auf ihrer Teilnahmekarte. Wer alle Aufgaben absolvierte, durfte die volle Karte in einen Lostopf werfen – als Belohnung gab es eine Medaille, überreicht von den derzeit gesperrten Eintracht-Profis Lukas Frenkert und Sidney Raebiger. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von rund 1.000 Schülerinnen und Schülern aus der Region. Im Rahmen unserer Einschulungsaktion hatte der gesamte Eintracht-Kader am 2. September insgesamt 17 Schulen besucht, Autogrammkarten verteilt – und Tickets für die Partie gegen die SVE mitgebracht. Von Block 17 aus sorgten die Kinder anschließend für ordentlich blau-gelben Rückenwind. Ein Highlight im Innenraum war das Engagement von Kinderstadionsprecher Leander. Nach einem Interview mit Eintracht-Geschäftsführer Wolfram Benz und Michael Wittchow von der Volksbank BRAWO begleitete er das Moderatorenteam durch den Tag und durfte während des Spiels selbst Ansagen wie die Zuschauerzahl oder die Nachspielzeit verkünden. Auch digital war der Nachwuchs vertreten: Schüler Arian verstärkte als Social-Media-Kind das Eintracht-Team. Sein großes Highlight: die Begrüßung des Mannschaftsbusses. Nach Abpfiff führte er in der Mixed Zone sogar ein Interview mit Florian Flick – eine Erfahrung, die sicher noch lange in Erinnerung bleibt. Kurz vor Anpfiff gehörte die große Bühne schließlich den Einlaufkindern, die in den Trikots der United Kids Foundation die Mannschaften auf den Rasen führten und damit für Gänsehaut sorgten. So bot der Kinder- und Familienspieltag auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, bei dem die jungen Fans nicht nur hautnah dabei waren, sondern selbst ein aktiver Teil des Stadionerlebnisses werden konnten. Vielen Dank für Eure Unterstützung – und beim nächsten Mal klappt’s dann hoffentlich auch wieder mit Punkten für unsere Profis! Zum Highlight-Video des besonderen Tags auf YouTube geht's hier! Zum Video!

Grumbach bricht den Bann: U23 mit deutlichem Heimsieg

Die U23 feiert einen sehr wichtigen Heimerfolg in Rheingoldarena, die Löwinnen der 1. Frauen müssen unterdessen als Tabellenführer im 21. Saisonspiel die zweite Niederlage hinnehmen. Wir werfen einen Blick auf das vergangene Pflichtspiel-Wochenende des blau-gelben Nachwuchs. Eintracht U23 - SV Wilhelmshaven 3:0 (0:0) Die U23 feiert dank starker Leistung einen überzeugenden Heimsieg über den SV Wilhelmshaven und arbeitet sich so vorläufig auf Rang zehn vor. Auf die drei Buden, die allesamt erst nach dem Seitenwechsel fielen, musste das Team aber länger warten. "In der ersten Halbzeit waren wir schon die bessere Mannschaft, hatten viel Ballbesitz und den Gegner tief in die eigene Hälfte gedrückt - im letzten Drittel hatten wir aber noch Luft nach oben“, bilanzierte Trainer Ken Reichel. In der Halbzeit wollte seine Elf eine Schippe drauflegen und auf den Führungstreffer gehen, was schnell gelingen sollte. „Wir haben innerhalb von 15 Minuten drei Tore geschossen, das war absolut verdient. Drei, vier Hochkaräter haben wir noch liegen gelassen“, so Reichel. Für sein Team trafen Mason Grumbach (57‘), Mateo Mazzone (60‘) und Hugo Luis Afonso (62‘). Entsprechend zufrieden war Reichel mit der Darbietung seiner Elf: "Es war unser Ziel, das Spiel zu gewinnen, das haben wir hochverdient erreicht." Fünf Spiele verbleiben noch bis Saisonende, um den Klassenerhalt auch rechnerisch zu finalisieren. “Wir haben unter meiner Regie aus 15 Spielen 28 Punkte geholt. Da gibt es nicht viele Mannschaften in der Oberliga, die in dieser Phase einen ähnlichen Punkteschnitt haben“, unterstreicht der Ex-Profi. Und daher blickt Reichel auch selbstbewusst voraus: „Wir gucken nicht so auf die anderen Mannschaften. Wir haben noch fünf Spiele, die nächsten zwei auswärts in Hildesheim und Heeslingen. Das sind Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel, aber wir haben definitiv die Qualität, solche Teams zu schlagen.” U23: Rajkovacic - Schlothauer, Laatsch (C), Placinta, Sipic (85' Szczerba), Grumbach, Sever (88' Gündüz), Ziegele (82' Root), Benstead, Mazzone (65' Awuah), Luis Afonso (77' Matthias). Tore: 1:0 Grumbach (57'), 2:0 Mazzone (60'), 3:0 Luis Afonso (62'). SC Borea Dresden - Eintracht U19 1:1 (0:1) Die U19 nahm am vergangenen Samstag einen Punkt aus der sächsischen Landeshauptstadt mit. Im schnellen Wiedersehen mit dem SC Borea aus Dresden, gegen den am 25. März noch ein 3:2-Heimerfolg gelungen war, kam die Mannschaft von Cheftrainer Niklas Bahr allerdings im Rückspiel nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Schon bereits nach zehn Minuten konnte Arda Aksac die Braunschweiger in Führung bringen und sorgte so für einen super Einstand in die Partie. Doch ein Strafstoß wurde der Eintracht im zweiten Durchgang zum Verhängnis. Nach gut einer Stunde glichen die Hausherren vom Punkt aus und verhinderten so das zweite Erfolgserlebnis der Löwen in dieser Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga. Der Tabellenletzte aus Dresden bleibt durch das Unentschieden zwar weiterhin sieglos und hinter der Eintracht, diese verpasste durch die Punkteteilung aber aber auch einen tabellarischen Sprung auf Platz fünf. Im Duell des Sechsten gegen den Siebten treten die Blau-Gelben nun die Reise nach Erfurt an, wo es am Samstag zum Wiedersehen mit dem 1. FC Rot-Weiß kommt. U19: Herdes - Abdaoui, Fuchs, Schütt, Runge (73' Redecker), Awali, Aksac (83' Ketzscher), Dabrowski, Hounkpati, Bessambo, Karp. Tore: 0:1 Aksac (10'), 1:1 Mende (60'/Strafstoß). Eintracht U17 - BFC Dynamo 2:5 (0:4) Für die U17 begann der vergangene Spieltag bereits früh rabenschwarz. Gleich vier Gegentreffer im ersten Durchgang besiegelten die Chancen der Eintracht, gegen den BFC Dynamo wichtige Punkte mitzunehmen. Die Hoffnung auf eine schnelle Revanche nach der knappen 1:2-Niederlage gegen die Berliner Mitte März zerschlug sich damit schon in Halbzeit eins. Nach der Pause zeigten sich die Löwen zwar auch offensiv und verkürzten noch zweimal den Abstand. Die beiden Treffer von Famara Touray und Levin Henkel blieben aber aufgrund der schwierigen ersten Hälfte leider doch nur Ergebniskosmetik. In der Hauptrunde der Liga B stecken die Blau-Gelben damit vorerst weiter auf dem letzten Platz der Gruppe A fest. U17: Rüger - Henkel, Guldbakke (46' Ibe), Diederich (75' Ganski), Wäldele, Da Silva Pereira (68' Ay), Pflücke, Chyrva (68' Güney), Santagata (46' Touray), Fricke, Vlasov. Tore: 0:1 van Bernum (12'), 0:2 Schmidt (19'), 0:3 Sambol (25'), 0:4 Sambol (39'), 1:4 Touray (49'), 1:5 Sambol (70'), 2:5 Henkel (73'). FC Eintracht Norderstedt - Eintracht U15 0:3 (0:3) Der dritte Sieg in Folge! Die U15 macht in der Tabelle weiter richtig Boden gut und bezwang am vergangenen Wochenende mit Eintracht Norderstedt einen weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. In Hamburg reichte eine überragende Anfangsviertelstunde, um die Gastgeber vollends aus dem Konzept zu bringen. Durch gleich drei Treffer in der sechsten, neunten und dreizehnten Minute waren die Nachwuchslöwen früh deutlich in Front und konnten die Weichen auf Sieg stellen. Eine passende Antwort fand Norderstedt nicht mehr. So behielten die Blau-Gelben am Ende des Duells gar noch die weiße Weste. Elf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge sind bei noch sechs zu spielenden Partien in der Regionalliga Nord ein durchaus starkes Polster. Weiter geht's für die Braunschweiger gleich mit dem nächsten Aufeinandertreffen mit einem direkten Konkurrenten, denn der VfB Lübeck steht mit einer Partie mehr und einem Punkt weniger auf dem Konto derzeit nur einen Platz hinter der Eintracht. Am Samstag um 14 Uhr erwarten die Löwen die Hansestädter dann im Sportpark Kennel. SV Wendessen - Eintracht 1. Frauen 2:0 (1:0) Für den Tabellenführer der Oberliga Niedersachsen endete das vergangene Wochenende mit einer Enttäuschung. Beim Sechstplatzierten aus Wolfenbüttel mussten sich die Blau-Gelben nach 90 Minuten mit 0:2 geschlagen geben. Die Wendesserinnen gingen bereits in Halbzeit eins in Führung und konnten nach der Pause gar noch erhöhen. Der Vorsprung der Blau-Gelben auf den SV Lehrte 06 ist durch den Erfolg der Verfolgerinnen nun auf drei Zähler geschrumpft. Ein direktes Duell wird es in dieser Spielzeit nicht mehr geben. Die Löwinnen haben nun also in den restlichen fünf Spielen die große Chance, die Rückkehr in die Regionalliga Nord perfekt zu machen und alles in der eigenen Hand. Die nächste Möglichkeit auf wichtige Zähler gibt es nun am kommenden Wochenende, wenn der abstiegsbedrohte Tabellenletzte 1. FC Sarstedt an den Biberweg kommt. 1. Frauen: Engler - Berger, L. Meyer, Wiedermann (C) (58' Kaufmann), Lange (71' Gollmer), Just, Wiedenroth, Hampe-Michels, Farr, Klebe, Wunsch. Tore: 1:0 Borchert (22'), 2:0 Böndel (68'). Foto: Torsten Utta

Zum Verlieben

Zum Verlieben Das Eintracht Jubiläums-Trikot! Eine Trikot-AG und der Ausrüster haben lange und mit Herzblut daran gearbeitet, und es hat sich gelohnt. Zu letzten Heimspiel des Jahres 2020 laufen die Profis der Eintracht in den Trikots auf, die selbst sofort Legende sind. Besonderes Highlight! Eine Hommage an die 125-jährige Vereinsgeschichte und eine Erinnerung an das erste Spiel der Löwen in blau und gelb in der Saison 1907/1908. Damit das Trikot dem Original so ähnlich wie möglich sieht, hat Hauptsponsor Heycar auf die Werbefläche verzichtet – danke dafür. Die Trikots wurden Mitte Dezember exklusiv an die Besitzer einer Solidaritätsdauerkarte verschickt. Die im Heimspiel gegen Greuther Fürth getragenen Trikots werden im Anschluss an die Partie signiert und für einen guten Zweck versteigert.

Aufsteiger Bielefeld mischt die 2. Bundesliga auf

Drei Spieltage sind absolviert und die Arminia hat gezeigt, dass sie in der 2. Bundesliga angekommen ist. Der 5:1-Auftaktsieg gegen Fortuna Düsseldorf war ein Statement, der anschließende 2:0-Erfolg in Kiel die Bestätigung ihrer Frühform. Und auch im DFB-Pokal konnte sich die Mannschaft von Trainer Mitch Kniat gegen Erstligist Werder Bremen mit 1:0 durchsetzen und reitet die Erfolgswelle im nationalen Pokalwettbewerb weiter. Mit sechs Punkte weisen die morgigen Gäste ebenso viele Zähler auf der Habenseite auf wie die Löwen. Wissenswertes: Bielefelds größtes Markenzeichen ist das Laufpensum: Keine andere Mannschaft lief an den ersten drei Spieltagen mehr als die Ostwestfalen. In drei der vier Partien mit den größten Laufstrecken war die Arminia beteiligt. Auch bei den schnellsten Aktionen liegt Bielefeld vorn: Mit durchschnittlich 167 Sprints pro Spiel gehören die Ostwestfalen zu den Top-Teams in dieser Disziplin. Dazu kommen beeindruckende 752 intensive Läufe pro Partie, ebenfalls Bestwert der Liga. Damit setzt die Mannschaft von Mitch Kniat ihre Gegner permanent unter Druck. Die enorme Intensität hat Nebenwirkungen: Bereits elf Gelbe Karten und zwei Platzverweise stehen für die Arminia zu Buche. Trotz hoher Laufleistung und Tempo gilt das Team aber nicht als übermäßig unfair. Vielmehr sind es die vielen engen Zweikämpfe, die immer wieder Verwarnungen nach sich ziehen. Unter Beobachtung: Noah Sarenren Bazee Der 29-Jährige Mittelfeldspieler konnte in dieser Saison bereits zwei Tore erzielen. Seit August 2023 steht er bei Arminia unter Vertrag. Seine Stärken liegen insbesondere in der Geschwindigkeit, seinen Dribblings und seiner Abschlussstärke, was ihn für die Bielefelder zu einem Schlüsselspieler macht. Im Team gilt er als wichtige Stütze. Mit seinen Treffern und Vorlagen setzte er bereits in der Vergangenheit entscheidende Impulse, so auch im DFB-Pokalhalbfinale in der Saison 2024/2025. Joel Grodowski Mit Preußen Münster gelang ihm bereits der Aufstieg in die 2. Bundesliga, mit dem DSC gelang ihm dieser Erfolg im Sommer ein zweites Mal. Auch er trug sich bisher zweimal in die Torschützenliste ein. Der Mittelstürmer scheint angekommen auf der Alm, sein Riecher vor dem Tor soll auch in Zukunft ein wichtiger Erfolgsgarant bleiben. Marius Wörl In der vergangenen Woche bebte die Alm, als Marius Wörl den Rasen betrat. Dabei tat er das nicht etwas mit Fußballschuhen, sondern noch in privater Kleidung. Denn Wörl kickte bereits in den vergangenen beiden Jahren für den DSC, jedoch auf Leihbasis. Nun kehrte er aus Hannover zurück nach Bielefeld und machte damit viele Fans glücklich. In Braunschweig könnte Wörl sein Comeback im Arminen-Trikot geben. Die Lage: Beide Teams starteten mit zwei Siegen in die Saison und verloren zuletzt erstmals. Sowohl die Eintracht als auch die Arminen sind damit stark gestartet. Die morgigen Gäste konnten sogar noch ein Highlight draufsetzen: Sie besiegten mit dem SV Werder Bremen in der 1. Pokalrunde - mal wieder - einen Bundesligisten und setzten damit ihre Erfolgsgeschichte im DFB-Pokal fort. Aber auch die Eintracht spielte ein grandioses Duell gegen Titelverteidiger VfB Stuttgart, an dessen Ende Dienstagabend die extrem bittere Niederlage im Elfmeterschießen stand. Das letzte Aufeinandertreffen Ein Blick auf die letzte Begegnung lohnt sich definitiv. Am 5. März 2023 gastierte die Arminia zuletzt an der Hamburger Straße und führte seinerzeit bereits nach 20 Minuten deutlich mit 3:0. Damals auf der Trainerbank des DSC? Der spätere Eintracht-Cheftrainer Daniel Scherning! Der coachte damals das Team, welches früh wie deutlich Kurs in Richtung Auswärtssieg nahm. Doch die Eintracht kam zurück, bereits vor der Halbzeit verkürzten die Löwen durch einen Doppelpack von Immanuel Pherai auf 2:3. Nach dem Seitenwechsel war es dann Anthony Ujah, der auf 3:3 stellte und wenigstens noch das Remis sicherte. Nach der Partie musste Scherning bei der Arminia gehen, dennoch stiegen die Bielefelder am Ende der Spielzeit ab und kehrten erst in diesem Sommer in Liga zwei zurück. Die Löwen hielten die Klasse. Foto: DFL/Getty Images/Reinaldo Coddou H.

U23 feiert Heimsieg

Während die U23 einen wichtigen Heimsieg gegen einen direkten Verfolger eintütete, mussten sich die Frauen am Wochenende erstmals im Ligabetrieb geschlagen geben. Die Spiele der Mannschaften in der Übersicht: Eintracht U23 - TSV Wetschen 3:2 (2:1) Einen Schritt nach vorne gelang der U23 im wichtigen Heimspiel gegen den TSV Wetschen. Mit der Unterstützung der Profis Sidney Raebiger, Louis Breunig und Ken Izekor schlug die Mannschaft von Cheftrainer Ken Reichel die Gäste mit 3:2 und sich somit von einem direkten Konkurrenten weiter ab. Schon nach 16. Minuten besorgte Hugo Luis Afonso per Strafstoß die 1:0-Führung, die Philip-Pascal Kürble jedoch ausgleichen konnte (29'). “Wir sind in einer Drangphase verdient in Führung gegangen. Dann bekommen wir einen Gegentreffer durch einen Freistoß, bei dem wir katastrophal verteidigen”, sagte Reichel nach dem Spiel. Aber die Eintracht zeigte Nehmerqualitäten und ging durch Andrej Schlothauer noch vor der Halbzeit erneut in Führung (36'). “Nach dem Seitenwechsel war es ein ausgeglichenes Spiel mit wenig Torraumszenen. Wetschen hat versucht, Druck zu machen, wir haben das aber gut wegverteidigt", so Reichel. Erst spät besiegelte ein Treffer von Ken Izekor den Heimdreier (82'), der Anschlusstreffer von Hannes Fiedler kam für die Gäste zu spät (90'+2). “Wir waren griffig in den Zweikämpfen, waren laut und sind marschiert. Diese Tugenden haben uns in Verden gefehlt. Fußballerisch haben wir noch Luft nach oben, aber es war in Ordnung”, bilanzierte Reichel. FC St. Pauli - Eintracht U19 3:3 (0:1) Mit einem Zähler kehrten die Löwen aus der Hansestadt Hamburg zurück. Durch die Treffer von Ben Fuchs und Sebastian Dabrowski war die Eintracht sogar auf Kurs Auswärtssieg, doch nach dem Anschluss von Ajdin Ibrahimovic glich Noah Palapies aus. Die U19 schlug aber zurück und ging durch Bastian Redecker ein weiteres Mal in Führung. Am Ende reichte es jedoch trotzdem nicht für den ersten Sieg in der Hauptrunde, weil Jamal Jonischkeit in der letzten Sekunden und tief in der Nachspielzeit zum 3:3 ausgleichen konnte. Die Blau-Gelben bleiben damit auf Rang 7, aus vier Spielen holte die Mannschaft von Trainer Niklas Bahr lediglich zwei Punkte. F.C Hansa Rostock - Eintracht U17 2:1 (1:0) Die U17 kommt weiterhin nicht in der Hauptrunde an, auch beim F.C. Hansa Rostock reichte es nicht für Punkte. Gegen die Kogge unterlag die U17 mit 1:2 und bleibt damit punktlos auf dem letzten Tabellenplatz hängen. Nach dem Doppelpack von Max Moldenhauer versuchten es die Löwen, nochmal ranzukommen, doch lediglich Ruben Da Silva Pereira traf und brachte die U17 damit nochmal ran. Es sollte aber nicht mehr zu einem Punktgewinn reichen. Eintracht U15 - HSC Hannover 4:1 (1:0) Deutlich erfreulicher war das Wochenende dafür für die U15! Gegen den HSC Hannover setzte sich die Eintracht mit 4:1 durch und besiegte somit einen direkten Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte. Nach dem Heimsieg gegenüber dem HSC haben die Löwen fünf Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz und sechs Zähler mehr als die Hannoveraner. Eine Statistik die belegt, wie wichtig der Sieg für die Tabellenkonstellation war. SV 06 Lehrte - 1. Frauen 5:0 (4:0) Die 1. Frauenmannschaft musste am Sonntag die erste Saisonniederlage hinnehmen und unterlag im Verfolgerduell in Lehrte deutlich mit 0:5. Schon nach drei Minuten gerieten die Löwinnen in Rückstand, die gesamte erste Hälfte missriet anschließend völlig. Schon zum Pausenpfiff lag die Elf von Trainer Simon Wintgen mit 0:4 zurück. Dem Ergebnis zum Trotz bleibt die Eintracht jedoch Tabellenführer, zunächst ist der Punktevorsprung gegenüber dem SV Lehrte aber dahin. Die Wintgen-Mannschaft absolvierte jedoch ein Spiel weniger und hat weiterhin das bessere Torverhältnis. Foto: Torsten Utta

Löwen verlieren in der Hauptstadt

Die Eintracht unterliegt am 13. Spieltag im Flutlichtspiel bei der Hertha aus Berlin mit 0:1 (0:0). Nach richtig starker erster Hälfte, in der es die Löwen verpassten, ein Tor zu erzielen, ist es im zweiten Durchgang der Berliner Marten Winkler, der den Treffer des Tages markiert (56'). Trotz ordentlicher Leistung verpasst die Mannschaft auch im Nachgang einen Treffer und damit ebenfalls etwas Zählbares aus der Hauptstadt mit auf die Heimreise zu nehmen. Ausgangslage: Nach der 0:2-Heimniederlage gegen den VfL Bochum wollten die Löwen in Berlin wieder ins Punkten kommen. In der Partie gegen den VfL hatte die Backhaus-Elf zwar mehr Abschlüsse, konnte ihre Überlegenheit jedoch nicht in Tore ummünzen. Die Länderspielpause sollte genutzt werden, um dem negativen Trend der vergangenen Woche ab sofort entgegenzutreten. Im nicht-öffentlichen Testspiel gegen den SC Paderborn 07 feierte die Eintracht einen 2:1-Sieg und tankte so hoffentlich das benötigte Selbstvertrauen für die nächste Aufgabe. Mit diesem positiven Gefühl im Gepäck reisten die Löwen am Freitagabend ins Berliner Olympiastadion, wo ein Gegner mit richtig Qualität wartete. Die Berliner präsentierten sich zuletzt enorm stabil, ließen nur wenige Chancen zu und überzeugten durch Kompaktheit, Disziplin und Kaltschnäuzigkeit. Mit Blick auf den Gegner forderte Cheftrainer Heiner Backhaus „Disziplin und harte Arbeit“ von seiner Mannschaft. Aufstellung: Nach der Länderspielpause durfte sich Trainer Heiner Backhaus über die Rückkehr einiger Stammspieler freuen: Lukas Frenkert stand nach überstandenem Muskelbündelriss erstmals wieder in der Startelf und hatte zuvor im Test gegen den SCP wichtige Minuten gesammelt. Kevin Ehlers kehrte nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre ebenfalls zurück. Neben den beiden kehrte auch Mehmet Can Aydin zurück. Zugleich war dies das letzte Spiel ohne Erencan Yardimci, der nach seiner Rot-Sperre in der kommenden Woche zurückkehren wird. Nicht zur Verfügung standen Lino Tempelmann, Sidney Raebiger, Johan Gomez und Frederik Jäkel. Robin Heußer und Max Marie rotierten zunächst auf die Bank. Beim Gegner kehrte der zuvor von Knieproblemen geplagte Gechter zurück. Zudem fehlt Eichhorn, der mit fünf Gelben Karten gesperrt ist. Für ihn lässt Trainer Stefan Leitl Diego Demme starten. Die Partie: Beide Mannschaften starteten selbstbewusst in die Partie, die Eintracht zeigte sich dabei von Beginn an mutig und hellwach. Nach acht Minuten brachte Sven Köhler einen Freistoß ins Zentrum, der Ball erreichte am zweiten Pfosten Patrick Nkoa, doch sein Kopfball ging knapp am Tor vorbei. Beide Mannschaften suchten sich Räume, doch gefährliche Abschlüsse blieben in der ersten halben Stunde aus. Die Löwen hingegen überzeugten in diesen ersten Minuten mit ihrem kämpferischen Auftreten und gutem Positionsspiel. Die Herthaner wurden meist gefährlich, wenn Fabian Reese Platz bekam. Die Flanke des linken Außenbahnsprinters fand den Kopf von Marten Winkler, dessen Kopfball zwar in Richtung Tor kam, doch Thorben Hoffmann keinerlei Probleme bereitete. Auch das hohe Pressing der Löwen brachte die Gäste immer mal wieder in Bedrängnis: Nach Balleroberung von Leon Bell Bell legt der das Leder in die Mitte auf den freistehenden Sidi Sané, doch Marton Dardai bekam seinen Fuß dazwischen (35'). Im Ballbesitz suchten die Blau-Weißen Lücken, doch gegen die kompakt stehende Defensive der Löwen fehlte es an Durchschlagskraft. Kurz vor der Halbzeit hatten beide Teams jedoch noch die Chance auf den ersten Treffer: Erst scheiterte Reese am Bein von Kevin Ehlers, dann legte Chris Conteh das Leder nach super Konter am Tor vorbei (45'). Somit ging es torlos in die Kabinen. Aus der Pause kamen beide Teams ohne personelle Wechsel. Die Gastgeber begannen den zweiten Durchgang kämpferisch: Nach einem Foul von Michaël Cuisance an Flick brachte Di Michele Sánchez den fälligen Freistoß vor das Tor, leider ohne große Gefahr (48'). Mehmet Can Aydin probierte es in der Folge direkt, doch das Leder ging über das Gehäuse von Hertha-Keeper Tjark Ernst (50'). In der 56. Minute hatten die Hausherren dann das Quäntchen Glück auf ihrer Seite: Reese suchte sich seine Lücke und flankte aus dem linken Halbfeld ins Zentrum. Im Kopfballduell setzte sich Marten Winkler gegen Lukas Frenkert durch und traf per Kopf zur Führung (56'). Nach dem Führungstreffer traten die Blau-Weißen selbstbewusster auf. Mit neuer Energie und hohem Pressing suchten sich die Berliner nach dem Tor immer wieder Wege in den Strafraum von Keeper Hoffmann. Die Löwen hielten kämpferisch voll dagegen, in der eigenen Offensive fehlte es jedoch in den entscheidenden Momenten an Kaltschnäuzigkeit. So verpasste Conteh in der 71. Minute nach einer Hereingabe von Di Michele Sánchez den Ball und damit auch den Ausgleich (71'). Ein Freistoß von Paul Seguin nach Anbruch der Schlussviertelstunde bereitete Hoffmann keinerlei Probleme (76'). In Folge einer Flanke von Bell Bell ins Zentrum traf der Ball Linus Gechter am Arm. Nach VAR-Prüfung revidierte Schiedsrichter Michael Bacher die Entscheidung des Handelfmeters für die Löwen (88'). Trotz hohem Pressing der Löwen und einer Schlussoffensive blieb die Backhaus-Elf am Ende leider nicht zwingend genug und damit an diesem Abend im Olympiastadion torlos. Am kommenden Samstag empfangen die Löwen den 1. FC Kaiserslautern im heimischen EINTRACHT-STADION. Anpfiff der Partie ist um 13 Uhr. Das Spiel im Stenogramm: Hertha BSC Ernst – Demme (83' Sessa), Cuisance, Reese (C) (90'+6 Kolbe), Schuler (68' Grönning), Winkler (68' Krattenmacher), Seguin, Dardai, Karbownik (83' Zeefuik), Leistner, Gechter. Eintracht Hoffmann – Nkoa (81' Heußer), Flick, Aydin (70' Ramsak), Bell Bell, Ehlers, Di Michele Sánchez (81' Kaufmann), Sané, Köhler (C), Frenkert (62' Marie), Conteh (81' Polter). Tore: 0:1 Winkler (56') Gelbe Karten: Aydin, Marie, Köhler / Seguin Schiedsrichter: Michael Bacher Zuschauerzahl im Olympiastadion Berlin: 42.895

Löwen unterliegen im 184. Derby

Bitter! Die Löwen machen am 27. Spieltag beim Gastspiel an der Leine über 90 Minuten ein gutes Spiel, können sich aber nicht belohnen und verlieren so knapp mit 0:1 (0:1). Ein Kopfball von Hannovers Verteidiger Maik Nawrocki brachte die Eintracht in der 30. Minute in Rückstand. Vor allem im zweiten Durchgang entwickelte sich in den Schlussminuten ein Schlagabtausch, den die Blau-Gelben aber nicht nutzen konnten. Gleich mehrere verpasste Gelegenheiten kosten einen verdienten Punkt in Hannover. Die Lage: Im Crashkurs lernte Neu-Trainer Lars Kornetka seine neue Mannschaft in der vergangenen Woche kennen und holte nur wenige Tage nach Amtsübernahme einen wichtigen wie überzeugenden Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf. Das hat den Löwen nicht nur gute Laune, sondern auch ein bisschen Luft im Abstiegskampf geschafft. Vor Anpfiff lag die Eintracht auf Rang 13 und insgesamt drei Zähler über dem Relegationsrang. In den vergangenen Tagen feilten Trainerteam und Mannschaft weiter am Kennenlernprozess und versuchten, viel Inhalt in die Trainingswoche zu legen. Die Gastgeber aus Hannover sind eines der Spitzenteams der Liga und weiterhin Aufstiegskandidat. Zuletzt gelang nach 0:2-Rückstand auf Schalke noch ein Last-Minute-Punktgewinn bei den Königsblauen. Die Aufstellungen: Cheftrainer Kornetka erinnerte sich wohl an seine zwei überzeugenden Wechsel in der Vorwoche, als er zur Halbzeit Grant-Leon Ranos und Jovan Mijatovic für Aaron Opoku und Erencan Yardimci einwechselte. Beide Joker erhielten im heutigen Derby den Vorzug und starteten. Ansonsten verzichtete der Löwen-Coach auf Änderungen in seiner Startelf. Im Kader stand zudem Sidney Raebiger, dafür stand Hugo Luis Afonso nicht im Aufgebot. Die Partie: Die Hausherren kamen druckvoll ins Spiel und hatten nach nur drei Minuten die erste Top-Chance des Spiels. Eine langgezogene Ecke legte Stefan Thordarson per Kopf in die Mitte. Dort nahm Benedikt Pichler das Leder direkt, doch Thorben Hoffmann im Tor der Löwen verhinderte den frühen Rückstand stark. Auch in den Folgeminuten waren die Hannoveraner das aktivere Team, doch entweder kam der Ball nicht in die gefährliche Zone oder die Löwen waren rechtzeitig zur Stelle. Die Eintracht war um Beruhigung bemüht und schaffte es auch, die Partie weg vom Tor zu verlagern. Nach 25 Minuten meldete sich Blau-Gelb dann auch erstmals an, doch der Drehschuss von Jovan Mijatovic ging am Tor vorbei. In dieser Phase machte es die Eintracht eigentlich sehr ordentlich, geriet dann jedoch in Rückstand. Bei einem schnell ausführten Einwurf sind die Löwen unsortiert und können so die Flanke von Thordarson nicht verhindern. In der Mitte hatte dann Maik Nawocki zu viel Platz und köpfte in die Maschen ein (30'). Bitter, denn die Eintracht war defensiv mit Ausnahme der Anfangsphase sehr konzentriert. Aber die Körpersprache passte, die Elf war um eine schnelle Antwort bemüht. Erst wurde Johan Gomez jedoch geblockt, dann ging ein Distanzkracher von Florian Flick knapp am linken Eck vorbei (38') - und auch Mijatovic' Versuch aus rund 20 Metern war ordentlich (39'). Und die Kornetka-Elf blieb dran. Nach einem Ballgewinn trieb Max Marie den Ball zunächst, ehe das Leder zu Fabio Di Michele Sanchez ging. Dessen Hereingabe verwertete Gomez im Strafraum erst stark, um dann doch noch verteidigt zu werden. Beim zweiten Ball kam Robin Heußer dann zu spät - so war die Chance vertan (42'). Und so blieb es trotz ansprechender Leistung zum Pausenpfiff beim knappen Rückstand. Kurz nach Wiederanpfiff ruhte erstmal der Ball, denn eine massive Rauchentwicklung durch Pyrotechnik aus dem Heimbereich verhinderte die Sicht. Doch danach gab die Eintracht den Ton an. Mijatovic hatte die große Chance auf das 1:0, doch er scheiterte frei vor Keeper Nahuel Noll an dessen Parade (57'). Nur wenige Minuten später stand wieder Noll im Fokus, der erneut gegen Heußer klasse reagierte (61'). Der Ausgleich wäre verdient gewesen. Es blieb kurzweilig und intensiv, und auch Hannover zeigte sich mal wieder in der Offensive. Ein strammen Abschluss von Husseyn Chakroun parierte Hoffmann jedoch, den Abpraller klärte Ehlers aufmerksam (66'). Auf dem Rasen blieb es ausgeglichen, beide Teams probierten immer wieder, zu Abschlüssen zu kommen. Doch beide Defensivreihen knallten sich in die Zweikämpfe und verteidigten leidenschaftlich. Ein einem zunehmend wilderen Spiel blieben Chancen Mangelware, bis Aydin aus spitzem Winkel an Noll scheiterte (81'). Aufgrund der langen Unterbrechung zum Start der zweiten Halbzeit gab es dann ganze 14 Minuten obendrauf. Und die Crunchtime eröffnete Aydin erneut per Fernschuss, doch Noll fing den Ball sicher (90'+2). Danach ging es hin und her: Erst klärte Ehlers defensiv entscheidend gegen Oudenne (90'+4), dann hatte der eingewechselte Sidi Sané den Ausgleich im Zentrum auf dem Fuß. Doch der Angreifer schob die Kugel aus zentraler Position knapp rechts am Außenpfosten vorbei (90'+11). Die letzte Chance für die Eintracht, die danach nicht mehr zum Zug kam und sich vor allem für einen überzeugenden Auftritt in der zweiten Hälfte leider nicht mit einem Punkt belohnen konnte. Nach diesem emotionalen und intensiven Derby geht es für die Eintracht zunächst in die Länderspielpause. Danach wartet dann das wichtige Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg am Ostersonntag, dem 5. April um 13.30 Uhr. Das Spiel im Stenogramm: Hannover Noll - Ghita, Nawrocki (Okon, 90'+13), Leopold (C) (71' Bundu), Pichler (82' Källman), Chakroun (71' Matsuda), Aseko Nkili, Allgeier, Kokolo (46' Oudenne), Thordarson, Neubauer. Eintracht Hoffmann (C) - Hoti, Flick (Kaufmann, 90'+2), Aydin, Mijatovic (68' Sané), Marie, Ranos (46' Opoku), Ehlers, Di Michele Sánchez, Heußer (Yardimci, 90'+13), Gómez. Tore: 1:0 Nawrocki (30') Gelbe Karten: Leopold, Kokolo, Aseko Nkili / Heußer, Aydin, Flick Zuschauer in der Heinz und Heiden Arena: 42.000 (davon 4.200 Eintracht-Fans) Schiedsrichter: Florian Exner

Herz unserer Stadt: Fabio Kaufmann eröffnet neues Format

Eintracht ist der Stolz dieser Stadt und dieser Region. Sie bewegt, sie berührt das Herz – und sie ist Gesprächsthema zu jeder Zeit. Mit dieser Überzeugung haben wir in der Sommerpause unseren Arbeitstitel „Herz unserer Stadt“ entwickelt. Seither begleitet das blau-gelbe Herz mit dem Claim die Löwen auf vielen digitalen und analogen Wegen. Doch unser Motto soll nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar sein, weil es das ist, was zuletzt mitunter zu kurz kam. Deshalb wollen wir die Eintracht nahbarer, erlebbarer und greifbarer machen – nicht nur an der Hamburger Straße 210, einem der emotionalsten Orte unserer Stadt, sondern vor allem in Braunschweig und der Region. Bereits im Sommer haben wir einige Neuzugänge mitten in der Stadt getroffen, um erste Fotos zu schießen. Nun folgt ein weiteres Format: Für die Bewerbung unserer Heimspiele treffen wir die Profis an Orten, die für sie persönlich eine besondere Bedeutung haben – und halten diese Momente in Bild und Video fest. Fabio Kaufmann macht den Anfang Zum Auftakt waren wir mit Fabio Kaufmann am Ölper See unterwegs, um auf das Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am 30. August einzustimmen. Der Mittelfeldspieler geht bereits in seine fünfte Saison bei der Eintracht und hat längst ein besonderes Verhältnis zu Braunschweig entwickelt: „Ich würde Braunschweig schon als meine zweite Heimat bezeichnen. Es ist ein Job, ich spiele hier Fußball. Aber die Emotionen des Sports, die Leidenschaft – das schafft Verbindung und Nähe zu den Menschen hier, vor allem aber Identifikation.“ Angesprochen auf das Saisonmotto, braucht der wortgewandte Fußballprofi nicht viel Zeit zum Nachdenken: „Herz unserer Stadt ist für mich direkt mit Leben verbunden – und das passt perfekt zu Braunschweig. Es ist viel Leben in der Stadt, und man kann hier viel erleben.“ Sieh dir das Video auf Eintracht-TV an Was „Kaufi“ privat am liebsten unternimmt und wie er Braunschweig abseits des Rasens erlebt, erfahrt ihr im Video auf Eintracht-TV . Zum Video.

Eintracht Braunschweig erwartet faire Bedingungen für Gästefans im Rückrunden-Derby

Am 20. März 2026 tritt Eintracht Braunschweig im Rückrunden-Derby gegen Hannover 96 in der Heinz von Heiden-Arena an. Nach den Erfahrungen aus dem Hinspiel setzen die Löwen darauf, dass diese Partie unter denselben Bedingungen wie das Hinrunden-Derby ausgetragen wird – ohne Reduzierung des Gästekontingents, Teilausschlüsse oder streng personalisierte Tickets. Eintracht Braunschweig betont, dass die eigenen Fans beim Hinspiel und bei den Niedersachsenderbys in der Vergangenheit für einen friedlichen und stimmungsvollen Ablauf gesorgt haben. Daher sehen wir keinerlei Veranlassung, dass uns und damit unseren Fans wenig sinn- und wirkungsvolle Kollektivstrafen auferlegt werden. Das Hinspiel hat deutlich gemacht, dass es derlei Maßnahmen nicht benötigt, um das Niedersachsenderby stimmungsvoll, aber sicher für alle Stadionbesucher auszutragen. „Anhand der beiden Derbys in der vergangenen Saison haben wir umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit kollektiven Einschränkungen gesammelt – dazu zählt allen voran Teilausschlüsse im Gästebereich. Beim vergangenen Heimderby in der laufenden Saison, welches wir ohne Einschränkungen ausrichten durften, haben beide Fanlager gezeigt, dass die ausgewogene Mischung sicherheitsinfrastruktureller und organisatorischer Maßnahmen in Kombination mit einem zugewandten Fandialog funktioniert und die Durchführung unter Vollauslastung möglich ist. Daher erwarten wir, dass das Derby in Hannover unter den gleichen Bedingungen wie das Hinspiel ausgetragen werden wird. Neben dem Erhalt einer vielfältigen und emotionalen Fankultur als Teil unserer blau-gelben Identität hat der Schutz der Sicherheitsbedürfnisse von Fußballfans für uns höchste Priorität. Dass das möglich ist, hat die Partie in unserem EINTRACHT-STADION gezeigt“, sagt Präsidentin Nicole Kumpis.